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Teflonkanüle ist im Bauch verblieben

  • Andrea

    Rang: Gast
    am 01.07.2003 08:49:06
    Hallo erstmal :-)
    Vor vier Tagen habe ich beim Entfernen meines Tenders bemerkt, dass die Teflonkanüle im Fettgewebe verblieben ist. Vorerst war mein Blutzucker enorm angestiegen, daher hatte ich sofort den Katheter wechseln wollen. Leider war die Teflonkanüle nicht zu sehen, so dass ich sie nicht selber entfernen konnte.
    Nach einer Stunde begann sich die Stelle um den Einstich stark zu röten und war überwärmt. Also fuhr ich in die chirurgische Notaufnahme. Dort bohrte der Arzt mir mit einer chirurgischen Pinzette ein Loch und versuchte erfolglos, die Teflonkanüle zu entfernen.
    In seinen Arztbrief hieß es nur: " Frustraner Versuch der Extraktion, Verband mit Lavasept." Mir sagte er außerdem, dass die Teflonkanüle nun entweder im Fettgewebe verbleibt oder hinauseitert. Leider hat sich die Stelle nun noch mehr entzündet und es hat sich eine kleine Tasche gebildet.
    Was soll ich nun tun? Wäre nicht ein kleiner Schnitt ratsamer gewesen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Kanüle nicht entfernt werden muss!
    Ich bin Krankenschwester und habe mir nun vorerst selbst mit Octenisept , Actisorb und Nu-Gel beholfen, um die Entzündung einzudämmen und das zerstörte Bindegewebe am Einstich zu entfernen. Allerdings bin ich nun sehr ratlos, was ich machen soll und mein Diabetologe ist leider im Urlaub!
    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Andrea
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 01.07.2003 09:26:09
    Hallo Andrea!

    Ich habe zumindest mal gelernt, daß abgebrochene Kanülen oder Akupunkturnadeln in kleinen chirurgischen Eingriffen entfernt werden sollten.

    Daß ein Fremdkörper herauseitert, wissen wir ja von dem berühmten Kaktus-Stachel im Finger. Es stellt sich nur die Frage, in welcher ungünstigen Position sich die Kanüle nun durch den frustranen Versuch der Extraktion befindet.

    Ich persönlich würde darauf bestehen, daß das Ding entfernt wird. Sicherlich gibt es auch Ärzte, die durch einen frustranen Eingriff nicht gleich frustriert sind.


    Herzliche Grüße
    Andreas