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Nebenwirkungen Medikament Metformin

  • biggi

    Rang: Gast
    am 17.11.2002 16:19:07
    Hallo,
    ich bekomme als neues Medikament
    Metformin. Im Beipackzettel wird eingehend auf eine Übersäuerung des Blutes bei älteren Menschen hingewiesen. Wer hat schon Erfahrungen, da ich dadurch gewisse Ängste habe, dieses Medikament zu nehmen. von biggi
  • Marga

    Rang: Gast
    am 17.11.2002 18:28:03
    Die NW bei fast allen Medikamenten
    lesen sich recht grauslich ... Ich habe
    keine Erfahrungen mit Metformin. Es
    wird meist übergewichtigen Diabetikern
    verordnet. Soviel ich weiß, sollten
    die Leberwerte regelmäßig kontrolliert
    werden.

    Ich kennen jemanden, der mit Hilfe
    von Metformin über 30 kg abgespeckt
    hat - ohne gravierende NW. von Marga
  • Erika

    Rang: Gast
    am 18.11.2002 19:01:42
    Hallo,
    ich nehme jetzt seit einigen Wochen Metformin ein, es soll der Insulinresistenz entgegenwirken und die Zellen für Insulin empfindlicher machen. Die Hinweise auf dem Beipackzettel lesen sich in der Tat bedrohlich. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, daß bei bestimmungsmäßigem Gebrauch keine Gefahr besteht. Die Nieren müssen aber gesund sein und der Arzt muß auch in regelmäßigen Abständen den Säuregehalt des Blutes messen. Ich habe keine Probleme mit Metformin.
    Grüße
    Erika
  • Marianne

    Rang: Gast
    am 20.11.2002 13:12:15
    Hallo

    ich habe Metformin einige Monate eingenommen und konnte es wegen guter BZ Werte wieder absetzen. Probleme hatte ich überhaupt keine damit.Wenn es nötig wäre, würde ich es jederzeit wieder einnehmen. Mir hat es gut geholfen.

    Liebe Grüße
    Marianne
  • Anja

    Rang: Gast
    am 05.12.2002 16:28:24
    Hallöchen!

    Ich selbst habe keine Erfahrungen mit Metformin, da ich Typ 1 Diabetikerin bin. Zufällig habe ich heute eine Mail über Metformin bekommen, vielleicht hilft Dir dies etwas weiter:


    Metformin: Kein Hypoglykämie-Risiko

    Metformin ist das älteste Diabetes-Medikament in Deutschland. Es erhöht das Risiko für Unterzuckerungen nicht und unterstützt das Abnehmen.

    Metformin gehört zu den Biguaniden. Es ist in Deutschland das älteste Diabetes-Medikament. Da es nicht die Insulinproduktion, sondern die Insulinwirksamkeit verstärkt, geht eine Metformin-Therapie nicht mit einem erhöhten Hypoglykämie-Risiko einher. Sie wird gut vertragen und unterstützt die Gewichtsabnahme.

    Das zu den so genannten Biguaniden gehörende Metformin wurde bereits Ende der 50er-Jahre in die Therapie des Typ 2-Diabetes eingeführt. Damit ist es in Deutschland das älteste Diabetes-Medikament. Die Gruppe der Biguanide war in den 70er-Jahren auf Grund von schwerwiegenden Nebenwirkungen (Laktatazidosen) in die Schlagzeilen geraten, die im Wesentlichen durch die Präparate Phenformin und Buformin ausgelöst worden waren. Diese Komplikation ist bei Metformin jedoch sehr selten: Sie tritt fast nur auf, wenn die Gegenanzeigen (u.a. Nierenschäden, schwere Lebererkrankung, Herzschwäche) nicht beachtet werden. Eine Renaissance erlebte das Medikament mit der Veröffentlichung der Daten einer großen englischen Diabetes-Studie, der „United-Kingdom Prospective Diabetes Study“

    Kein Hypoglykämie-Risiko
    Anders als andere AntiDiabetika steigert Metformin nicht die Insulinproduktion, sondern verbessert die Insulinwirksamkeit. Aus diesem Grund besteht bei einer Metformin-Therapie keine Gefahr von Hypoglykämien (Unterzuckerungen).

    Gute Verträglichkeit und Unterstützung der Gewichtsabnahme

    Die Therapie wird meistens mit einer 850 Milligramm Tablette gestartet und häufig auf zwei bis drei Tabletten erhöht. Bis auf gelegentliche Magen-Darm-Beschwerden, die insbesondere bei Konzentrationen von über 2.000 Milligramm auftreten, wird Metformin im Allgemeinen sehr gut vertragen. Als zusätzlicher Nebeneffekt führt Metformin durch eine Unterdrückung des Hungergefühls zu einer Unterstützung der Gewichtsabnahme.

    Für die Angaben zu Dosierungen wird keine Gewähr übernommen.


    Schöne Grüße

    Anja
  • Ulrich schwenger

    Rang: Gast
    am 01.12.2003 14:47:01
    Ich muss auch Metformin 850 nehmen, habe durch
    sport und Diät im letzten halben Jahr 20kg verloren.
    Es ist aber tatsächlich so das ich seit ich abgenommen habe
    ca. 4 stunden nach Einname des medikaments
    in die Unterzuckerung laufe, nicht immer aber es passiert schon
    1-2 x die woche.

    gruss
    ulli
    von Ulrich schwenger
  • Gast Kurt

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 09:26:48
    Hallo,
    lesen Sie bitte den Ratgeber aus Ihrer Apotheke, Heft 1.Dez. 2011 da haben britische Wissenschaftler festgestellt, das durch die Einnahme von Metformin die Bildung notwendiger Vitamine blockiert wird und wahrscheinlich im schlimmsten Fall Demenz erzeugen kann. Ich konsultiere demnächst meinen Diabetologen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 10:01:44
    der letzte Beitrag war vor 8 Jahren, da gab es das besagte Heft noch nicht zu lesen...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 10:16:00
    hallo Gast,
    den Artikel hab ich zwar nicht gefunden dafür aber ne Menge Artikel über "gegen was" Metformin alles helfen soll. U.a. soll es auch Demenz verhindern!
    Es geht wohl darum dass Metformin anscheinend oder angeblich eine Störung der Vitamin-B12-Aufnahme bewirken kann.

    "Im schlimmsten Fall" .... ja, das ist wieder mal so eine Aussage! Im schlimmsten Fall kann sogar Diabetes ohne Behandlung mit Metformin Demenz begünstigen.

    Bevor du deinen Diabetologen konsultierst, versuch doch einfach mal näheres über diese Hypothese herauszubekommen.

    Grüße
    Havier

    --- im schlimmsten Fall kann man im Apothekenratgeber VitaminB12 Präparate bestellen ;-) ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 10:24:36
    Konsultiere ruhig Deinen Diabetologen. Der wird begeistert sein. Genauso, wie jeder Arzt begeistert ist, wenn Patientinnen beim Friseur wieder etwas in einer Frauenzeitschrift gelesen haben. ;)

    Gruß,
    Rudi

    PS.: Und der Körper bildet gar keine Vitamine.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 18:39:14
    schrieb:
    Ich konsultiere demnächst meinen Diabetologen.

    aber bitte nicht vergessen (wegen der event. demenz)!!
    schrieb:
    Und der Körper bildet gar keine Vitamine.

    es sei denn, man ist (ohne doppel-s) eine zitrone!