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Insulin kurze Zeit bei -2°C...
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Ursula
Rang: Gastam 26.08.2009 19:15:26
Hallo,
ich lagere mein Vorratsinsulin in der Kühlschranktür mit Thermometer daneben, normalerweise hat es dort 5 Grad.
Heute hatte mein 3,5 Jahre alter Sohn nichts besseres im Sinn, als die Leistungstufe des Kühlschranks auf volle Stufe zu drehen (wann genau, weiss ich nicht, muss aber annehmen, dass es erst heute war, sonst wäre meinem Mann bei der Milch um 8 Uhr sicher etwas aufgefallen?). Ich habe es am späten Vormittag bemerkt, da war die Temp. beim Insulin in der Türe bei -2°Grad. Natürlich hab ich das Insulin gleich rausgenommen und bei Raumtemp. ca. 2 Stunden liegen gelassen, bis die Temp. im Kühlschrank wieder normal war. Auffällig ausgesehen hat es nicht, also das Novorapid hat durch die Umverpackung um die Penfills rum normal klar und flüssig ausgesehen (und nicht wie Eis), das Insulatard im FlexPen sah auch nicht gefroren aus (und schlecht resuspendieren lässt es sich ja glaub's frisch aus dem Kühlschrank generell?).
Ich denke, die Temp. war nicht lange so tief, da das Gerät ja erst noch runterkühlen musste...
Was meint ihr, ist dieses Insulin nun noch zu gebrauchen?? Wäre wirklich schade, denn es sind noch fast volle Schachteln! von Ursula -
Idee
Rang: Gastam 27.08.2009 10:31:45
Ruf doch mal kurz in deiner Apotheke an. Falls du fix eine Antwort brauchst. Die sagen dir das ganz exakt. (Ich weiß es leider nicht.) von Idee -
peter
Rang: Gastam 27.08.2009 11:45:37
weder wir noch ein apotheker/bzw die helferin sind hellseher, und können wahrsagen was mit deinem insulin ist. selbst der hersteller kann das nicht.
es gibt nur eine möglichkeit - nämlich du selbst testest es, ob es die normale wirkung hat. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 27.08.2009 12:03:20
Sorry, aber den Kühlschrank, der außerhalb des Eisfaches und schon wenige Zentimeter von der kühlenden Rückwand entfernt Eis produziert, gibt es nicht. Also auch nix -2°C. Die hatte nur das Thermometer ;-) von Jürgen -
Ursula
Rang: Gastam 27.08.2009 14:06:36
Das Thermometer (extra eines für den Kühlschrank) ist aber direkt neben dem Insulin platziert? Ansonsten funktioniert die Temperaturanzeige auch immer sehr zuverlässig (im Kühlschrank und im Tiefkühler)...
Die Cola vom zweituntersten Ablegefach hatte immerhin feste Eispartikel drinnen . von Ursula -
as
Rang: Gastam 27.08.2009 17:41:22
Also mein Kühlschrank schaffts auch, Eiskristalle an der Rückwand zu produzieren, wenn man ihn falsch einstellt.
Obs dem Insulin geschadet hat, wirst du wohl wirklich nur feststellen können, indem dus ausprobierst ... -
Jürgen
Rang: Gastam 27.08.2009 21:15:28
Eiskristalle an der Rückeand sind normal, wenn die Rückwand die Kühlfläche ist. Aber davon wird nirgendwo sonst im Kühlschrank Eis. Schon 2 cm davor sind normal schon mehr als 0°C. von Jürgen -
Joa
Rang: Gastam 27.08.2009 21:58:33
Hallo Ursula,
wenn Euer Kühlschrank so starke Vereisungen erzeugt, ist das ein deutlicher Beweis, dass der Thermostat defekt oder dejustiert ist.
Interview mal den Kundendienst Deines Gerätes dazu dazu.
Wenn das Insulin nicht tatsächlich gefroren war, sollte es keinen Schaden genommen haben.
Ein Wirkungsverlust tritt ein, wenn Insulin tatsächlich gefriert und wieder auftaut, weil durch die dabei enstehenden mechanischen Kräfte die einzelnen Insulinmoleküle brechen (können).
Wenn Du also die Ampullen direkt nach dem "Wintereinbruch" im kühschrank begutachtet hast, und das Insulin noch völlig flüssig war, sollte da keine Beeinträchtigung bestehen.
Bemerkt man jedoch Eisbildung in den Ampullen, sollte das Insulin entsorgt werden, weil gesagt wird, dass die Eiweißbruchstücke vom Körper als Fremdeiweiß angesehen werden können und dann ein Reaktion der Immunabwehr verursachen könnten.
Diese könne dann ggf. sogar auf Insulin insgesamt übergreifen. Was natürlich ausgesprochen unangenehm wäre.
Gruß
Joa -
thomas2002
Rang: Gastam 28.08.2009 15:04:16
das chemische reaktionen in abhängigkeit von der temperatur verlaufen, gibt es tatsächlich, auch im bereich 0°c-10°c. das molekühle sich auf druck verändern, ohne knall und rauch, bezweifele ich allerdings von thomas2002 -
Joa
Rang: Gastam 29.08.2009 14:44:49
Nur mal als Beispiel:
Scherkräfte im Blutstrom tragen zur Dissoziation von Insulindimeren zu Insulinmonomeren bei.
Sind Scherkräfte, also Druckwirkungen in verschiedene Richtung, auf ein Molekül größer als die Bindungskräfte der beteiligten Atome untereinander, zerfallen auch Moleküle in Bruchteile.
Gruß
Joa -
Verwirrt
Rang: Gastam 31.08.2009 11:52:51
Zitat:Scherkräfte im Blutstrom tragen zur Dissoziation von Insulindimeren zu Insulinmonomeren bei.Ende
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Und du meinst, DAS hat jetzt hier Jemand verstanden....was willst DU eigentlich beweisen? Dass wir alle doof sind? von Verwirrt -
Joa
Rang: Gastam 01.09.2009 01:28:18
> verwirrt schrieb:
> was willst DU eigentlich beweisen?
Nix. Ich wollte nur, in Antwort zu thomas2002 darauf hinweisen, dass die Tatsache, dass Insulin durch Gefrieren an Wirkung verliert auf mechanische Kräfte zurückzuführen ist, weil die einzelnen Insulinmoleküle zerbröseln.
Das hat nichts mit chemischer Reaktion zu tun.
> Dass wir alle doof sind?
Die Einschätzung Deiner eigenen Intelligenz darf ich Dir selbst überlassen?
Gruß
Joa -
Unglaublich
Rang: Gastam 01.09.2009 13:15:40
Ganz schön arrogant, mein Freund. Aber ist OK. Wir hätten es inhaltlich auch gern verstanden, was du schreibst, ohne Fremdwörter googeln zu müssen. Aber, wenn du nur speziell für einige User schreibst, passt schoa. von Unglaublich -
Joa
Rang: Gastam 01.09.2009 19:46:31
Hmm, warum liest Du nicht einfach auch den zweiten Satz des bemängelten Beitrages?
Der sollte eigentlich Google verzichtbar gemacht haben?
Gruß
Joa