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Sind auf der Suche nach Typ 3 Diabetikern

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 3
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 26.02.2011
    am 26.02.2011 12:35:05
    Hallöchen,

    wir sind eine junge Familie aus Baden-Württemberg. unsere Tochter ist am 1.8.2010 zur Welt gekommen und am 28.8.2010 fanden wir uns wieder im Krankenhaus wieder mit einem Blutzucker von 930mg/dL und der Diagnose Diabetes Typ1.
    Daraufhin wurden mit uns Bluttests gemacht und dabei stellte sich heraus das unsere Tochter einen genetischen also Typ 3 Diabetes hat.
    Leider ist darüber noch nicht viel bekannt und unsere Tochter ist die erste die es in dem Alter bekommen hat.
    Naja ich würde gerne Erfahrungen austauschen mit Typ3 Diabetiker aber auch mit anderen die eventuell eine Pumpe tragen oder auch mit Tabletten behandelt werde.

    Fam. Thielen
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 26.02.2011 12:53:02
    ..Moinmoin,

    ..eine gewaltige Herausforderung vor allem dann, wenn Ihr Eurem Kind die Steuerung seines Blutzuckers mit Hilfe von Messen & Spritzen als völlig selbstverständlich vermitteln wollt. Aber in der Klinik hat man Euch sicher gezeigt, wie Ihr das Insulin verlängern und damit auch in kleineren Mengen gezielter dosieren könnt, und was es sonst noch so an Hilfsmöglichkeiten gibt.
    Ähnliche Erfahrungen findet Ihr noch am ehesten bei diabetes-kids.de und die vielleicht beste Info auf Deutsch auf diabetesinfo.de .

    ..Daumendrück, Jürgen
  • Lisa-Marie

    Rang: Gast
    am 27.02.2011 16:43:47
    unsere tochter wird nicht mit insulin behandelt sondern wie ein Typ 2 Diabetiker mit Tabletten (Glibenclamid) *grins*
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.02.2011 17:03:22
    anke du hast zum glück keine kinder,
    also wie immer schwachsinn - nftt-
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.02.2011 17:46:02
    wenn doch nicht anke

    ..Hier hast Du ne ähnliche Erfahrung forum.netdoktor.de/Diabetes/Diabetes/glibenclamid-bei-meinen-p142470,261.html
    Natürlich fände ich nicht gut, wenn eines meiner Enkelkinder plötzlich Insulin bräuchte. Und wahrscheinlich würde ich auch jedes Loch weniger begrüßen, das man dem Wurm pieksen müsste.

    ..Aber das Medikament kenne ich nur als Antrieb für noch nicht abgenibbelte Insulin produzierende Beta-Zellen bei Typ2, der die Insulin-Ausgabe völlig unabhängig vom jeweiligen Bedarf auf einer gleichmäßigen Höhe hält, egal ob eigentlich gerade sehr viel mehr oder sehr viel weniger Insulin gebraucht wird. Bei Typ2 beschleunigt es das Absterben der noch funktionierenden Beta-Zellen.

    ..Zudem war Glib noch nie für Kinder, geschweige denn Kleinkinder, und Jugendliche zugelassen. Das würde ich in der Beratung vor der Unterschrift zur Zustimmung zur Behandlung damit genauso erwarten wie auch den Hinweis, dass die Möglichkeit der Behandlung auch unter besten Voraussetzungen wahrscheinlich wie auch beim Typ2 auf eher wenige Jahre begrenzt ist und halt dann auf Insulin gewechselt werden muss.

    ..Wahrscheinlich würde ich im Falle eines meiner Enkelkinder stark für Insulin plädieren - nicht zuletzt, weil alle Wirkungen und Nebenwirkungen des Insulins weitestgehend abgeklärt sind und weil aus meiner Sicht das selbstverständliche Aufwachsen damit sehr viel einfacher fällt, als die eh dann irgendwann notwendige Umstellung, die dann in jedem Fall als Einschnitt empfunden wird, zu einer Zeit, zu der das Kind sich womöglich z.B. schuldig daran fühlt.

    ..Daumendrück, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.02.2011 21:35:19
    Lisa-Marie:

    Wir haben einen super Diabetologen muss ich sagen....
    wir mussten damals Blutproben geben,die nach England geschickt worden sind und dabei kam raus das sie einen genetischen diabetes hat. daraufhin gab es viele oder auch wenige studien darüber das diese nicht insulin pflichtig sind sondern auch mit glibenclamid behandelt werden können.
    Das Glib schlägt gott sei dank sehr gut an und beim Typ3 fehlt ja einfach nur Kalium (ist das glaube ich) um Insulin auszuschütten und es ist ja auch ein Antrieb für die Bauchspeicheldrüse und wenn Lisa zum beispiel einen Blutzucker von 200mg/dL hat bekommt sie eine Tablette und ca. 2stunden später normalisiert sich der Blutzucker.

    Aber kleiner Tip, dazu kann man noch nichts gehört haben weil unsere Tochter die Erste ist bei der die Therapie in diesen jungen Jahren angefangen wird, es gibt wohl einen Fall bei dem das Kind unter einen Jahr war und Lisa ist die 9te die überhaupt so behandelt wird, also gibt es leider auch noch keine Studien darüber ;-)

    Aber ich muss auch zur Insulin Therapie sagen das wir mit Insulin den Blutzucker nicht so gut regulieren konnten wie mit der Tabletten gabe, aber lisa bekommt auch eine minimal dosis sie bekommt 3x täglich 0,5mg obwohl am Anfang 4x 0,8mg angstrebt worden ist, gott sei dank ist es wesentlich weniger.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.03.2011 09:44:19
    so unbekannt ist der mody ja nun auch wieder nicht.
    es ist zb bekannt daß es 6 untertypen gibt von denen "einer" mit tabs behandelt wird.
    die mody 4 5 6 werden sofort mit insulin behandelt. die anderen beiden so bald wie möglich.
    vergessen wird bei tablettenbehandlung oft daß diese nicht ohne nw sind
    daher jürgens post, die meisten modys nutzen insulin.