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Insulinresistenz Prognose

  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.06.2011 19:22:39
    Hallo,

    bin 33 bei mir wurde vor einem Jahr eine Insulinresistenz festgestellt habe mich von einem damals diagnostizierten hba1c von 6,1 auf nunmehr 5,3-5,4 ohne medis stabilisiert... ich treibe regelmäßig sport und ernähre mich bewusst und kontrolliere meine Werte mehrmals am Tag

    Nun meine Frage zur Prognose an die Langzeit Diabetiker und die sich damit auskennen:

    Wie lange kann ich den Zustand so weiter erhalten da die Krankheit sich ja in jedem Fall verschlechtert....Habt Ihr Erfahrung damit? Im Internet findet man leider nur immer Angaben wie "einige Zeit"..."einige Jahre" , wie lange hattet ihr Insulinresistenz bevor ihr Medis nehmen bzw. Spritzen musstet? Kennt ihr jemanden der damit schon länger lebt? Wenn ja wieviel Jahre schon?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 17.06.2011 20:19:24
    Insulinresistenz als Unvermögen der Zellen, Insulin voll wirksam zu nutzen, wird nicht untersucht und analysiert, sondern traditionell für den Typ2 angenommen.
    Festgestellt wird bei der Blutuntersuchung ein höher als gesunder Blutzucker, und der wird traditionell als Insulin-Resistenz bezeichnet, so lange der die Diabetes-Grenzwerte nicht überschreitet.

    Wenn Du möglichst lange ohne Medis auskommen willst, musst Du z.B. entsprechend dieser Anleitung dafür sorgen, dass Dein BZ nach jedem Essen in der Spitze (meistens etwa 1 Stunde nach dem Essen) im Bereich von 120-140mg/dl bleibt.

    Die Anleitung wurde im Rahmen der ältesten mir bekannten Diabetes-Newsgroup entwickelt und von vielen TeilnehmerInnen befolgt. Von einigen Damaligen habe ich in den letzten Jahren in Foren und Blogs gelesen, dass sie noch heute nach 10 und mehr Jahren noch völlig ohne Medis oder allenfalls mit Metformin (bremst die diabetisch fehlgesteuerte Glukose-Ausgabe aus der Leber) auskommen.

    Ist natürlich keinerlei Garantie und irgendwie unbefriedigend. Allerdings musst Du berücksichtigen, dass hoher Blutzucker bei Typ2 fachoffiziell erst seit 1998 als schädlich gilt und noch keine 10 Jahre vor allem auch in den Spitzen nach den Mahlzeiten. Und dass die BZ-Selbstmessung und damit Steuerung fachoffiziell erst 1993 für Typ1 zugelassen wurde, und für Typ2 ohne Spritzen bis heute eigentlich überhaupt nicht.
    Bearbeitet von User am 17.06.2011 20:21:12. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.06.2011 20:35:09
    vielen Dank Jürgen das baut mich etwas auf mal sehen wie lange ich die werte noch im fast normalen bereich halten kann