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Sucralose bzw. Splenda
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Gast
Rang: Gastam 18.08.2011 12:06:07
Hallo ihr erfahrenen Diabetiker,
kennt jemand von euch Sucralose bzw. Splenda?
Sucralose ist ein, ich sag mal Süßstoff, der aus Zucker hergestellt wird, 600 x süßer als Zucker ist, keine Kalorien hat, nicht verstoffwechselt wird und deshalb für Diabetiker geeignet ist.
Informationen dazu gibt es hier:
http://www.sucralose-de.org/
Sucralose wird in USA unter dem Markennamen Splenda zu einem passablen Preis verkauft. In Deutschland finde ich es leider nur bei einigen Internet-Versandhändlern zu wie ich finde überhöhten Preisen, meist um die 30 € für 500 g.
Er soll schmecken wie Zucker.
Ich hoffe jemand kennt eine Bezugsquelle - danke!
Liebe Grüße an euch alle... -
am 18.08.2011 12:30:58
nach Deiner Angabe würde die Süße von 300kg Zucker im Internet für 30 Euronen zu haben sein - wieso zu teuer? -
Gast
Rang: Gastam 18.08.2011 13:19:37
Ehe wieder einige meinen, man müsse eh alle Süssstoffe wegen ihrer Gefährlichkeit (welche auch immer) verteufeln, hier mal nur ein Beispiel dafür. In einem schweizerischen Beitrag gegen Sucralose wird folgendes behauptet: "Ernährungsexperten sind zudem überzeugt, dass künstliche Süssstoffe das natürliche Hungergefühl stören. Denn ein süsser Geschmack regt immer die Ausschüttung von Insulin an. Damit bereitet sich der Körper auf den Abbau der erwarteten Zuckerflut vor. Folgt nun aber kein Zucker, sondern Süssstoff, ist das Insulin vergeblich im Blut. Es verarbeitet stattdessen einen Teil des vorhandenen Blutzuckers. Der Blutzuckerspiegel sinkt und es entsteht ein erneutes Bedürfnis nach Süssem. Warum sollte ein süsser Geschmack die BSD anregen, Insulin auszuschütten? Soweit mir bekannt ist, wird das über den BZ geregelt (einfache Gegenprobe: BZ messen, Einnahme von Sucralose, nach 30min BZ messen. Der BZ müsste abgesunken sein - ist er aber nicht!). Des Weiteren wäre das ja für einen Typ1 vollkommen uninteressant, da er eh kein Eigeninsulin mehr hat! Also: immer rein mit dem Süssstoffen und wer meint es schadet, der lasse es bleiben und trete bitte nicht als "Gesundheitsapostel" auf!! Letztlich kann (und soll) das jeder für sich selbst entscheiden...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 18.08.2011 14:40:28
Gast schrieb:
Warum sollte ein süsser Geschmack die BSD anregen
naja, es gibt da noch soetwas das nennt man Gehirn, da werden u.a. Reize interpretiert, verarbeitet, gesteuert.
Havier
--- warum sollte der Anblick von schönen Frauen .... ;-) --- -
Gast
Rang: Gastam 18.08.2011 16:11:54
@hjt Jürgen...da hast du natürlich Recht...so habe ich das noch gar nicht nachgerechnet...ich glaube ich werde es auf gut Glück mal probieren und euch dann berichten, ob es tatsächlich schmeckt wie Zucker...
Ich mag nun mal bestimmte Sachen nur süß und bin wegen dem Diabetes noch auf der Suche nach dem richtigen Weg. Süßstoff ist die grenzwertig erträgliche Notlösung, aber eben nicht für alles. Verschiedene Sorten Stevia habe ich ausprobiert, viel Geld ausgegeben...leider ist der Geschmack weit über der K..zgrenze...alles ist im Müll gelandet.
Jetzt wäre es natürlich schön, wenn irgendwer Splenda oder Sucralose schon mal probiert hat und mir was dazu sagen könnte.
Und ja, die Ausführungen des anderen Gastes kenne ich alle, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt...und was bleibt uns denn...entweder wir verzichten auf Süßes oder wir suchen andere Wege...
Ich bin dann mal weg...auf der Suche nach der ultimativen Zucker-Alternative *g* -
am 18.08.2011 17:22:24
Moin Havier,
dann schalte Deins mal ein und überleg mal: Von dem Moment an, wo was Süßes gegessen wird, bis zur frühesten Übergabe davon in den Blutkreislauf vergehen wenigstens 15 und eher 30 Minuten. Aber bleiben wir mal bei den 15 und stellen uns vor, dass mit dem Geschmack die für die Menge passenden 4 Einheiten Insulin ausgegeben werden, dann verlieren die alle etwas weniger als 5 Minuten die Hälfte ihrer Wirksamkeit, sind nach 5 Minuten also nur noch wie weniger als 2 wirksam, nach 10 Minuten nur noch wie weniger als 1 usw. Also praktisch nix mehr davon da, wenn die angeblich vom Gehirn so erwartete Glukose schließlich frühestens im Blut ankommen kann.
UND in der Zeit würde dieses praktisch ja unnötig ausgegebene Insulin ja eifrig die im Blut vorhandene Glukose weg packen, und die Leber müsste damit praktisch schon mal zum Ausgleich so viel von ihrem gespeicherten Glykogen ausgeben, wie da an Glukose erwartet neu wird. Wäre das ökonomisch? Hätten mit so einer absolut verschwenderischen mentalen Grundlage unsere Altvorderen in ihren vielen normalen Mangelzeiten auch nur den Hauch einer Gelegenheit gehabt, den Überlebensstab an uns weiter zu geben?
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 18.08.2011 17:38:18
schrieb:
naja, es gibt da noch so etwas, das nennt man Gehirn, da werden u.a. Reize interpretiert, verarbeitet, gesteuert.
--- warum sollte der Anblick von schönen Frauen .... ;-) ---
Warum der Anblick schöner (was sehr subjektiv ist!) Frauen bei dir die BSD veranlasst, Insulin auszuschütten, entzieht sich meiner Kenntnis! ;o) Sicher lässt sich das Gehirn auch verar***en, jedoch steuert das Hirn die BSD, Insulin auszuschütten, über den BZ, und nicht über den Reiz des Süssen. Denn woher soll denn das Hirn ohne Vergleich mit dem BZ wissen, wieviel Insulin ausgeschüttet werden soll - mal so rein prophylaktisch x Einheiten? Und noch eines: wenn das Hirn sofort beim Erkennen von "süss" die BSD anregen würde, weshalb steigt dann der BZ bei jedem erst mal so "stark" an? Dann müsste ja jeder sofort eine Hypo bekommen, weil die KH gar nicht so schnell den BZ ausgleichen könnten. Bin allerdings kein Biochemiker...
@Erstposter: Ich habe das Zeug noch nie benutzt, habe aber folgendes gefunden: "Sucralose hat (anders als Saccharin) keinen bitteren Nachgeschmack. Das Süßeprofil ist anders als das des Zuckers. Die Süße setzt spät ein und hält sehr lange an, auch nach dem Herunterschlucken ist noch lange ein süßer Nachgeschmack feststellbar." Nachgeschmack wäre mir suspekt (und den auch noch lange!). Als Bezugsquelle wird im Netz u.a. folgendes verklickert: http://www.amazon.de/SPLENDA-200-P%C3%A4ckchen-Kalorien-S%C3%BCsstoff/dp/B003XWPLTC
Habe dabei aber auch jenes gefunden (vllt auch interessant): http://www.null-kalorien.de/index.php?pid=51 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.08.2011 17:51:21
#7
Wenn Du mit 40mg/dl ne Hypo misst und dann von diesem tollen schnellen Glukosegel einschiebst, dann dauert es noch immer wenigstens 15 Minuten, bis Du messen kannst, wie Dein Blutzucker davon ansteigt.
Wenn nun aber in dieser Zeit bis zur ersten messbaren Wirkung Deine restlichen Betas schon auf den süßen Geschmack hin so viel sie noch können an Insulin ausgeben würden, weil Du ja dieses Gel eingeschoben hast, müsste sich damit Deine Hypo ja erst noch einmal richtig vertiefen, oder? -
am 18.08.2011 18:10:49
hallo Jürgen und Gast#8
Irgendwie habt ihr wohl recht und ist ja eigentlich auch logisch.
Grüsse Havier
--- Inwieweit und ob überhaupt das Gehirn am BZ-Prozess beteiligt ist, die Frage stell ich erstmal zurück ---
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Gast
Rang: Gastam 29.09.2012 22:48:27
Splenda ist so teuer, weil es in Europa so gut wie nicht erhältlich ist.
Ich bestelle mir Splenda immer über diesen Online Shop.
http://www.freeshophoster.de/shop/shops/s000558/
Billig ist sicher was anderes, aber ich kenne absolut nichts was den Preis hier schlägt. -
Gast
Rang: Gastam 29.09.2012 23:15:20
Danke für den Tipp. Leider hat Splenda nur 1 % Sucralose, was es letztendlich seehr teuer macht.
Bisher hatte ich immer die weiße Süße von hier:
http://sweet4you.jimdo.com/deutsch/produkte/wei%C3%9Fe-s%C3%BCsse-mit-l-carnitin/
das hat 2 % Sucralose und schmeckt wirklich richtig gut.
Gerade heute habe ich eine Seite gefunden, auf der man reine Sucralose bekommt:
http://sweet4you.jimdo.com/deutsch/produkte/wei%C3%9Fe-s%C3%BCsse-mit-l-carnitin/
die Süßkraft von 60 kg Zucker für 31,50 €, das finde ich okay und werde es in den nächsten Tagen bestellen.
Da kommt Freude auf - Diabetikerfreude *freuhüpf* -
Gast
Rang: Gastam 30.09.2012 08:29:38
Wie wäre es lieber mit ganz normalem Haushaltszucker - in Maßen genossen? -
am 05.11.2015 16:08:11
Reine Sucralose ist meiner Ansicht nach bei Diabetes Typ II
Ok,nur bitte kein Splenda verwenden da dieses Maltodextrin enthält, ist ein wasserlösliches Kohlehydratgemisch hat ähnliche Eigenschaften wie Fett.Bei Splenda wird es als Füllstoff verwendet, auch hat es einen relativ hohen Glykämischen Index somit eher negative Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. -
am 13.12.2015 01:03:27 | IP (Hash): 1260470268
Wie wäre es mit Xylit?
Das süßt wie Zucker, schmeckt wie Zucker, lässt sich so verarbeiten und
hilft zudem bei der Mundhygiene!
So sündhaft teuer ist es nicht und hat einen glykämischen Index von 10 (Zucker hat 100)
Es wird insulinunbhängig verstoffwechselt.
Eignet sich zum kochen und backen und ist einfach klasse.
Ich bestelle meins bei kiwikawa im 4,5 Kg Eimer und da kommt man lange mit hin.
Kürzlich habe ich Sucofin entdeckt, auch eine Diabetiker-Süße.
Es ist bestellt aber noch nicht da, so dass ich noch keine Erfahrung damit habe.
Allerdings ist es günstiger als Xylit und eignet sich auch zum backen und kochen (laut Hersteller) -
am 13.12.2015 11:39:01 | IP (Hash): 1203621634
MaryBo schrieb:
... hat einen glykämischen Index von 10 (Zucker hat 100).
Eine kleine Korrektur:
Wenn du mit Zucker den normalen Haushaltszucker meinst, dann hat der nur einen GI von 68. Der Traubenzucker (= reine Glukose) hat 100. Haushaltszucker ist je zur Hälfte aus Glukose und aus Fruktose zusammengesetzt. Fruktose wird anders verstoffwechselt und hat nur einen geringen Insulinbedarf. Allerdings wirkt Fruktose durch die direkte Verstoffwechslung in der Leber besonders gut auf das Gewicht, was viele Diabetiker auch nicht gebrauchen können.
Schlecht ist auch für Diabetiker die Strategie nicht, weiter mit Zucker zu süßen und davon die Menge zu begrenzen.
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am 02.01.2022 23:36:15 | IP (Hash): 1503356337
Happy New Year!
"Splenda" ist 'Sucralose'.
Es ist NICHT verboten in Deutschland.
Aber: ja nicht das 'Splenda' für 70 oder 80 Euro von Amazon kaufen!!! In den USA würde man dafür nur etwa 7 Euro zahlen beim Discounter; Sucralose ist nicht teuer!
Am billigsten ist es beim Online Supermarkt "mytime.de" – 75g kosten 2,18 Euro ("Sucralose" ins Suchfenster eingeben).
"borchers-group.de/startseite" ist der Hersteller von dem Produkt "Sucralose" (das mytime.de anbietet).
"borchers-group.de" hat auch Stevia/Erythrit/und Mischprodukte.
"foodsetter.de" verkauft auch die Produkte von der Borchers-Group (ich glaube, alle) – aber die "Borchers Sucralose" (= "Splenda") ist bei mytime.de am billigsten.
Die Tabletten kaufe ich nicht, die sind mir zu teuer. Da nehme ich Natreen oder Canderel (das muss man auch googeln, um das billigste zu finden).
P.S. Ich habe unlängst gelesen, dass man Splenda/Sucralose nicht über 100ºC erhitzen soll, da es möglicherweise dann leicht carcinogen wird. Man soll es NACH dem Kochen hinzufügen.
Ich muss da mal an den Kundensupport von Splenda in den USA schreiben und nachfragen, was genau da jetzt wirklich los ist.
Es gibt aber auch von Canderel Streusüße (also das Granulat), mit dem man backen kann: das hat kein Saccharin (dem man ja auch nachsagt, dass es carcinogen ist), sondern Acesulfam.
❤❤❤