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Ab Oktober gar keine Teststreifen mehr von der Krankenkasse?
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Gast
Rang: Gastam 30.08.2011 18:31:03
Mein Arzt hat mir gesagt, dass ab Oktober gar keine Teststreifen mehr verschrieben werden dürfen, egal ob Diabetes Typ 1 oder 2.
Stimmt das?
Birgit -
am 30.08.2011 19:08:54
*lol*
Mit einer Art Galgenhumor muss man da schon fast laut lachen. Aber möglich und denkbar ist mittlerweile alles. Womit dann tausende von insulinpflichtigen Diabetikern zum Sozialfall und Hart IV Empfängern werden, weil sie sich das kaufen der teuren BZ - Teststreifen, die sie schon jetzt zum großen Teil selber zukaufen müssen, nämlich nicht mehr Leisten können :-( -
Gast
Rang: Gastam 30.08.2011 21:38:33
meint ihr nicht daß da mal wieder , auch von euch die panikkurbel kräftig gedreht wird ?
das einzige was stimmt, die t2 tabletter bekommen die 50st pro quartal nicht mehr.
die meisten bekamen sie schon seit jahren nicht mehr.
daß etliche extremtester jetzt in panik geraten ist richtig , und berechtigt, wer nur bz testet um einen wert ins büchlein zu schreiben ohne irgendetwas zu tun , soll für dieses -vergnügen- auch selbst sorgen.
wer bei krankheit und basaltest, mehr als 500 streifen braucht hat ja einen grund mehr zu verlangen, und das kann der arzt auch ohne angst vor regress auch vertreten.
der ddb der seit jahren tiefst schläft wacht jetzt auf und schreit ?
das ist doch ein verein der sesselabnutzer, überwiegend ahnungslos. -
Gast
Rang: Gastam 31.08.2011 17:34:52
Ich habe jetzt mal gegoogelt und es soll "nur" die nicht insulinplichtigen Patienten betreffen. Für alle die Insulin spritzen bleibt alles beim alten.
Gruß,
Birgit -
am 31.08.2011 18:03:22
hallo birgit,
das war eigentlich schon immer so. ich bestelle meine teststreifen sowieso quartalsweise, daß ist von meiner krankenkasse so gewünschnt.
gruß cdcherry -
Gast
Rang: Gastam 04.12.2011 15:07:23
Ja, das stimmt. Aber nur teilweise. Keine Teststreifen bekommen mehr Diabetiker, die kein Insulin spritzen. Also nur die, die Tabletten nehmen, bekommen keine mehr verschrieben. Meine Hausärztin, muss 4-mal tgl. spritzen, verschrieb mir je Quartal max. 3x50 Teststreifen. Nun jammern alle, die bisher mit dem Testen übertrieben haben. Mal ehrlich, das Piecken tut mit der Zeit nicht nur weh, es macht auch meschugge im Kopf. Ich messe nur gelegentlich, wenn ich merke, dass etwas nicht koscher ist.
Aber bisher haben viele Kranke, ich meine ALLE, in die vollen Taschen der Kassen gegriffen und vieles als selbstverständlich hingenommen. Nun sind die Kassen (angeblich) schmaler geworden und es wird am Patienten gespart, so auch mit den Teststreifen. Aber die Kehrseite ist, dass dieser und jener, der nun bezahlen muss, plötzlich nicht mehr so oft misst. Fazit: es wird gespart. Seht es doch mal so rum. -
Gast
Rang: Gastam 04.12.2011 18:29:10
guckst du hier: http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3914
schrieb:
Mit einer Art Galgenhumor muss man da schon fast laut lachen. ...Womit dann tausende von insulinpflichtigen Diabetikern zum Sozialfall und Hartz IV Empfängern werden...
erst lesen/informieren, dann *lol*en..., denn was bitte erreichen nurtabletten-diabs denn mit messen??? -
am 05.12.2011 16:02:25
Hi,
auch wenn es anachronistisch klingt: ich habe meinen Typ-1-Diabetes 39 Jahre lang mit CT und Harnzuckerkontrollen behandelt! Selbst wenn man nur zweimal am Tag spritzt, kann man seinen Blutzucker korrigieren!!! Z.B. kann man bei zu hohen Werten auf Kohlenhydrate verzichten oder eine Bewegungseinheit einlegen! Auf diese Art und Weise hatte ich damals einen HbA1c von durchschnittlich 7%; die letzten vier Jahre vor der Umstellung auf Pumpe von 6,7%. Aber Diabetologen, die jünger sind als 50, haben diese Therapiemöglichkeiten nie kennengelernt ...
In diesem Sinne
Katja1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 05.12.2011 16:42:27
na, dann erklär dem geneigten zuhörer doch mal, woher du früher deinen hba1c bekommen hast (7% - ehe es die diagnostik dazu gab!) und seit wann der hba1c überhaupt gemessen wird! übrigens: auch wenn es anachronistisch klingt - früher wurden die autos mit reinem alkohol gefahren. wer ct mit ict/csii gleichsetzt, sollte mal wieder 'ne schulung machen. auch kannten diabetologen, die älter als 50 sind, vor 30 jahren auch keine bz-teststreifen.
schrieb:
Selbst wenn man nur zweimal am Tag spritzt, kann man seinen Blutzucker korrigieren!!! Z.B. kann man bei zu hohen Werten auf Kohlenhydrate verzichten oder eine Bewegungseinheit einlegen!
offenbar glaubst du an den unfug selbst! urinzuckerwerte sind keine aktuelle basis sondern gesammelte... und wer dann bei "offenbaren" werten > 180 mg/dl bei gespritztem insulin auf kh verzichtet oder sich über mass bewegt, kann böse "ausrutschen"! (weil die bz-werte event. viel niedriger sind). aber schön, wenn man sich profilieren will... -
am 05.12.2011 19:18:27
Mein erster HbA1c wurde Mitte der 80er Jahre gemessen. Meinen Diabetes habe ich bis 2002 mit CT und Harnzuckerkontrollen behandelt. Den mittleren HbA1c von 7% hatte ich etwa seit Mitte der 90er Jahre, den von 6,7 zwischen 1998 und 2002.
Ich muß nicht "an den unfug" glauben, denn es handelt sich um meine eigene Geschichte! Aber das meine ich halt: heute kann sich kein Diabetologe und kein Diabetiker mehr vorstellen, daß man mit CT und Harnzuckerkontrollen einen Typ-1-Diabetes vernünftig einstellen kann! Ich kenne genug Diabetiker, die mit ICT u n d BZ-Messungen auf HbA1c-Werte von 7,9% oder auch im zweistelligen Bereich kommen. Aber warum sollte das gegen meine Erfahrungen sprechen? Du bist doch nicht etwa neidisch, weil Du mit den heutigen Mitteln nicht erreichen kannst, was ich mit meiner "Steinzeittherapie" jahrelang erreicht habe?!?
CT heißt übrigens, daß man nur zweimal am Tag spritzt und dazwischen NICHT mit Insulin korrigiert! Trotzdem kann man auf gemessene Werte reagieren. Mich piept einfach an, daß tablettenbehandelten Typ-2ern unterstellt wird, sie könnten mangels Insulin nicht auf Meßergebnisse reagieren! Das ist schlicht und einfach falsch!!!