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GEGENREGULATION
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kai1
Rang: Gastam 06.07.2009 23:32:06
Soweit ich gelesen und verstanden habe, reagiert der Körper auf eine Hypo mit Gegenregulation, sodaß Merkmale wie Schwitzen, Zittern, Sprachstörung etc. zu spüren sind.
Ich spüre weder Schwitzen noch Zittern, etc., wenn der Wert sinkt und nachts stelle ich meist denen Wecker um zu prüfen, ob der Wert im Normbereich ist.
Und wenn er es nicht ist, wie gesagt, spüre ich es nicht und könnte es verschlafen.
Morgens habe ich dann starke Kopfschmerzen und bin wie benommen, sodaß ich mich manchmal nicht aufraffen kann, aufzustehen.
Ein Hypowahrnehmungstraining hat mir nicht viel geholfen.
Wie kann ich die Gegenregulation, sprich wieder bemerkbar machen ?
Bei Eingabe "Gegenregulation" im Suchbegriff komme ich nicht weiter.
MfG
kai -
peter
Rang: Gastam 07.07.2009 00:00:43
1. weshalb schreist du ?
2. wenn du die hypo verschläfst was ist daran probematisch?
3. wenn du merkst daß du in der nacht ne hypo hattest,
na und, hatten wir alle schon ?
- reduziere die basis und du hast keine hypo in der nacht -
daß man sowas schrittweise macht sollte bekannt sein, und dann schrittweise wieder anheben bis der morgenwert in etwa dem wunsch entspricht.
eigentlich ist das erster tag schulung.
außerdem hast du bestimmt auch schon gemerkt daß das kopfbrummen von selbst wieder verschwindert,
also nicht auf tabletten reagiert. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 07.07.2009 12:13:33
moin kai,
Du spritzt also Insulin und willst jetzt überprüfen, ob Du für die Nacht zuviel spritzt?
Was sagt denn Dein BZ-Messer um 1 oder 2 Uhr?
Bisdann, Jürgen -
dd
Rang: Gastam 07.07.2009 12:30:43
Der Ton der beiden Alleskönner gegenüber einem verunsicherten INSULINER spricht wohl Bände und zeugt nicht gerade von großem Empathievermögen.
Jede Unterzuckerung ist langfristig schädlich, auch die verschlafene.
Ohne Insulinpumpe gelingt es leider
T1-Diabetikern nur schwer oder auf Anhieb nächtliche Hypos zu vermeiden.
Häufiges Messen und Korrigieren vor allem zur Nacht sind der einzige Ausweg, wenn Hypowahrnehmungsstörungen sich eh im Laufe der Zeit eingeschlichen haben.
Ab und an hilft auch ein Insulinwechsel.
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Purzelchen
Rang: Gastam 07.07.2009 13:44:29
Hai Kai,
wie hoch ist denn der Wert vor dem Zubettgehen und wieviel Basal spritzt du?
Und es stellte sich schon manche beschriebene Hypo auf Nachfrage nach dem tatsächlich gemessenen BZ-Wert als keine echte Hypo heraus, deshalb die berechtigte Frage: wie niedrig ist der Wert, wenn du von einer Hypos sprichst?
von Purzelchen -
hfjgutz
Rang: Gastam 07.07.2009 14:19:36
"Jede Unterzuckerung ist langfristig schädlich, auch die verschlafene. Ohne Insulinpumpe gelingt es leider T1-Diabetikern nur schwer oder auf Anhieb nächtliche Hypos zu vermeiden. Häufiges Messen und Korrigieren vor allem zur Nacht sind der einzige Ausweg, wenn Hypowahrnehmungsstörungen sich eh im Laufe der Zeit eingeschlichen haben."
Das ist wieder typisch für Leute, die von DM-Management Null Ahnung haben. Es ist nachgewiesen, dass Unterzuckerungen nicht schädlich sind (wir reden hier nicht von komatösen Hypos - selbst da nicht immer!). Es gibt genug, die beweisen, dass man ohne jede nächtl. Hypo (mit gesunden BZ-Werten) hinkommen kann und nachts eine Hypo verschlafen ist für viele genau so normal, wie sie am Tag zu merken! Das hat mit Wahrnehmungsstörungen absolut nichts zu tun. -
Kalle Wirsch
Rang: Gastam 07.07.2009 14:25:02
>>Wie kann ich die Gegenregulation, sprich wieder bemerkbar machen ?<<
Überhaupt nicht! Die merkst du von selbst (wie beschrieben: Hirnsausen + erhöhte Werte). Du kannst nur vorher etwas dagegen tun: Hypos vermeiden!
von Kalle Wirsch -
Purzelchen
Rang: Gastam 07.07.2009 14:26:59
entscheidend ist LEIDER der letzte Satz zum Insulinwechsel.. sie scheint wieder da zu sein...irgendwer schrieb doch mal hier, sie wäre gar keine DMlerin? Dann würd das ja voll am Passen sein. -
Carlos
Rang: Gastam 07.07.2009 14:28:57
Jupp, Herr Wirrrrsch, so isset. Net Gegenregulation, sondern Prävention.
Wie war datt Golfen mit dem Klinikdirektor? von Carlos -
Daniela
Rang: Gastam 07.07.2009 18:09:57
Hallo Kai,
es hat hier nur einer was richtiges geschrieben, alle anderen haben anscheinend keine Ahnung von Dm T1, denn Hypos lassen sich leider nicht immer verhindern, schon gar nicht mit Depotinsulin. Dass nächtliche Unterzuckerungen unschädlich sind, kann ich nicht bestätigen, auch nicht dass sie es sind - ich weiß es nicht!
Auf jeden Fall sind sie lästig, vor allem wenn einem der Kopf dröhnt und man deswegen nicht arbeiten kann. Schwere Unterzuckerungen sind auf jeden Fall schädlich wenn bereits Organe geschädigt sind, hier speziell die Augen betreffend. Auch wenn das Herz durch den Diabetes bereits geschädigt ist, nehme ich an, dass Unterzuckerungen nicht gesund sind!
Auch richtig ist der Tipp mit der Insulinpumpe, bzw. Insulinwechsel um entweder die Einstellung zu optimieren, bzw. die Symptome einer Unterzuckerung eventuell durch Verwendung von tierischem Insulin wieder zu haben, leider gibt es unter tierischem Insulin auch keine Garantie dafür, dass Du die Unterzuckerung bemerkst.
Wenn Du häufig unter nächtlichen Unterzuckerungen leidest und die Einstellung nicht in den Griff zu bekommen ist, brauchst Du ein Alarmsystem - bei mir sinds die Katzen..
LG, Daniela