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  • kai2

    Rang: Gast
    am 06.07.2009 21:22:43
    Soweit ich gelesen und verstanden habe, reagiert der Körper auf eine Hypo mit Gegenregulation, sodaß Merkmale wie Schwitzen, Zittern, Sprachstörung etc. zu spüren sind.

    Ich spüre weder Schwitzen noch Zittern, etc., wenn der Wert sinkt und nachts stelle ich meist denen Wecker um zu prüfen, ob der Wert im Normbereich ist.

    Und wenn er es nicht ist, wie gesagt, spüre ich es nicht und könnte es verschlafen.
    Morgens habe ich dann starke Kopfschmerzen und bin wie benommen, sodaß ich mich manchmal nicht aufraffen kann, aufzustehen.

    Ein Hypowahrnehmungstraining hat mir nicht viel geholfen.
    Wie kann ich die Gegenregulation, sprich wieder bemerkbar machen ?

    Bei Eingabe "Gegenregulation" im Suchbegriff komme ich nicht weiter.

    MfG
    kai
  • a

    Rang: Gast
    am 07.07.2009 14:46:50
    PRÄVENTION!
  • gdfhtzru

    Rang: Gast
    am 07.07.2009 14:55:45
    Siehe unter "Allgemein".
  • bbmt

    Rang: Gast
    am 11.07.2009 18:48:31
    Ich bin seit über 40 jahren Diabetiker. Es gibt Diabetiker, die keine Hypowahrnehmung haben, bzw. keine Anzeichen bemerken. Ich rate dann immer vor dem schlafengehen zu messen, dann mal um zwei Uhr und wenn der Zucker richtig eingestellt ist, solltest du keine nächtlichen hypos mehr haben, vielleicht spritzs du zu sher auf den Zielwert?
    MfG
  • Katja

    Rang: Gast
    am 22.07.2009 19:24:58
    Hallo Kai,

    ich hatte früher massive Probleme mit nächtlichen Unterzuckerungen, die zwar meinen Mann weckten, aber nicht mich. Seit gut sieben Jahren habe ich eine Insulinpumpe, und meine letzte schwere Hypo liegt inzwischen mehr als sieben Jahre zurück :-)

    Nach mehr als 46 Jahren Diabetes spüre ich Hypos aber auch tagsüber meist nur an einem "Miß-mal-Gefühl", das ich natürlich sehr ernst nehme! Dann ist mein BZ manchmal schon unter 40 mg/dl. Hin und wieder werde ich einfach sehr müde, was für mich ebenfalls Anlaß ist, sofort zu messen. Die "normalen" Hyposymptome habe ich höchstens noch bei jeder 20. Unterzuckerung. Trotz dieser Probleme hatte ich seit Beginn der Pumpentherapie keine einzige schwere Hypo mehr!!! Ich war auch mal bei einem Hypo-Wahnehmungstraining, was mir aber auch nicht wirklich geholfen hat. Ich muß halt meine wenigen Symptome sehr ernst nehmen und SOFORT darauf reagieren, damit wenigstens sie mir noch eine Weile erhalten bleiben.

    Ich habe die Beobachtung gemacht, daß die Hypowahrnehmung besser wird, wenn ich ein paar Tage keine leichte Hypo mehr hatte. Dann spüre ich Hypos oft wieder bei um die 70 mg/dl. Aber dieser Effekt ist nach drei bis fünf Hypos wieder verschwunden.

    Um mich zu schützen, habe ich meine Hypogrenze auf 75 mg/dl gelegt, d.h., daß ich bereits bei diesem Wert eine Hypo-BE esse! Dasselbe gilt sogar bei höheren Werten, wenn absehbar ist, daß ich wegen eines noch wirkenden Bolus in eine Hypo rutschen werde. Mich hat nämlich mal jemand darauf aufmerksam gemacht, daß Hyposymptome(!) bei guter(!) Einstellung und einem normalen(!) Blutzucker auf eine sich entwickelnde Hypo hinweisen, und das kann ich inzwischen nur bestätigen!

    Viele Grüße

    Katja