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Gegenregulation (betrifft Hund)

  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.11.2011 14:59:18
    Hallo,

    ich weiß seit ca. 7 Wochen, dass mein Hund an DM erkrankt ist. Wir sind noch in der Insulineinstellung. Leider hat sich es sich in letzter Zeit oft gezeigt, dass er gegenreguliert, wenn z. B. der Wert zu schnell sinkt. Das ist oft auf der - nur noch sehr kurzen - Mittagsrunde der Fall bzw. auch noch danach.

    Ich möchte nun folgendes wissen:

    Kann man eine Gegenregulation aufhalten, wenn sie schon begonnen hat oder muss man vorher was tun?

    Ist es so, dass der Körper bei jeder Gegenregulation den körpereigene Grenze für diese Gegenregulation höher setzt? Und wenn ja, wie komme ich da wieder raus?

    Mein Hund beginnt mittlerweile gegenzuregulieren, wenn Unterzucker noch lange nicht in Sicht ist. Es geschieht wie gesagt wohl, weil der Wert in zu kurzer Zeit zu schnell sinkt. Heute ist das wieder der Fall. Vor der Gassirunde hatte er 285 (zu hoch, ich weiß), ist dann auf den 10 Minuten Gassi (länger geht nicht mehr, weil er so schnell sinkt) auf 306 und wieder hier im Büro dann innerhalb von 20 Minuten auf 220 und danach nochmal innerhalb von 20 Minuten auf 180 gefallen. Ich habe heute erstmals versucht, mit Zwieback, etwas Leberwurst und einem winzigen Hauch Traubenzucker gegenzuhalten, um eine Gegenregulation aufzuhalten. Ich hoffe, es ist mir geglückt.

    Für Informationen oder Ratschläge wäre ich sehr dankbar, da mich die Situation doch sehr belastet.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.11.2011 17:22:24
    kann es sein, daß du deinem Hund zu viel Insulin auf einmal spritzt?
    Ich weiß es halt von Katzen, daß denen oft viel zu viel Insulin gespritzt, so daß sie vom Unterzucker in eine Gegenregualtion fallen und dann wird wieder Insulin gespritzt und der Teufelskreis fängt von vorne an.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.11.2011 17:41:56
    wo bitte siehst du denn eine gegenregulation ?
    ich sehe sie nicht, wieso gibst du dem hund bei 180 tz ?
    geh mal auf diabetesinfo forum, und tausche dich mit paulas frauchen aus,
    paula ist eine wunderhübsche diahündin, und trägt inzwischen eine insulinpumpe.
    dort erfährst du auch welche insuline geeignet und praktisch sind, also mehr als dir jeder tierarzt dazu
    sagen kann.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.11.2011 18:52:11
    Er hat dem Hund bei 180 Traubenzucker gegeben, um dem schnellen Absinken des BZ entgegenzuwirken. Natürlich gibt es eine Gegenregulation, du siehst sie bloß nicht.
    Gast #1 ist im Moment noch überfordert und sorgt sich um sein Tier. Er hat um Informationen gebeten, nicht darum angepöbelt zu werden.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.11.2011 20:03:31
    Selbst auf die Gefahr hin, auch als "pöbelnder" Mitbürger beschimpft zu werden (echt interessant, was manche Zeitgenossen so als "pöbeln" empfinden - Griff an die eigene Nase!) hier mal ein Link zur Gegenregulation, die eindeutig besagt, dass bei "schlecht geführtem DM" mitunter die Schwelle zur Gegenreg. höher liegt. Ich würde versuchen den Hund an gesunde Werte heranzuführen und nicht vorsichtshalber bei 180 mg/dl TZ, Zwieback und Leberpiepe zu füttern, nur damit er "schön" hohe Werte hat... und bei zu schnellem Absinken nicht gegenreguliert. http://zuckerhunde.de/diabetes/behandlung/caninsulin-weniger-ist-mehr/
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 09:46:16
    Es ist schwierig, den Hund an gute Werte heranzuführen, wenn er bei Bewegung schlagartig um 100-150 fällt. Wir haben dieses Problem nur bei Bewegung und gehen nur noch ganz kurze Wege, damit er nicht so absackt und der Körper gegenreguliert. Nehmen wir an, ich gehe mit ihm bei (wie gesagt immer noch zu hohen) 300 raus für 10 Minuten. Dann ist er nach einer halben Stunde bei 180 - und sinkt weiter. Eigentlich wünschenswert, leider aber zu schnell in zu kurzer Zeit. Messe ich dann 1-1,5 Stunden später sind wir bei 450-500. Für mich ist das eine Gegenregulation. Eine Gegenregulation hat ja nicht immer nur was mit Unterzucker zu tun, sondern mit ZU SCHNELLEM Abfall des Blutzuckers. Dies wollte ich gestern mit einigen Krümeln TZ, Zwieback und Leberwurst verhindern. Wir befinden uns in einem Teufelskreis, aus dem wir irgendwie nicht rauskommen. Ich habe jetzt auch schon überlegt, weniger Insulin zu spritzen, erstmal noch höhere Werte zu akzeptieren, aber diese elenden Gegenregulationen abzuschalten und dann nochmal langsam zu versuchen, weiter runterzukommen.

    Wir sind wie gesagt noch nicht lange dabei und es ist sehr, sehr schwierig, den Hund auf gute Werte einzustellen, wenn er ständig gegenreguliert. Ich traue mich mittags kaum noch vor die Tür.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 10:24:16
    Was für Insulin spritzt du denn deinem Hund? Wie lange wirkt es und wann spritzt du es? Wenn der Hund so stark abfällt durch einen Spaziergang, wäre es am besten, das Insulin so zu spritzen, dass wenn der Hund spazieren geht, kaum noch Insulin wirkt. Damit wird der BZ-Abfall durch Bewegung gebremst. Wenn dein Hund irgendwann mal normale BZ-Werte hat, wird er vermutlich auch nicht mehr so stark durch die Bewegung abfallen!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 10:36:04
    Er bekommt Caninsulin. Morgens um 8.30 Uhr 7 IE. Der Wirkhochstand liegt genau in der Mittagspause. Leider kann ich das nicht anders managen, denn der Wirkhochstand liegt ja zwischen 6-8 Stunden, ich habe um 13.00 Uhr Mittagspause, der Hund geht mit ins Büro. Ein weiteres Problem ist, dass ich alleine nicht spritzen kann. Er muss festgehalten werden. Würde ich jetzt z. B. morgens um 5.00 Uhr spritzen, müsste ich nachmittags 17.00 Uhr erneut spritzen, was aber nicht geht, da ich noch im Büro bin. Hier kann ihn niemand festhalten, ich bin mit meinem Chef alleine. Der ist unerfahren, kann den Hund (der sich teilweise so wild aufführt, dass selbst mein Mann ihn kaum gehalten bekommt und der ist erfahren) möglicherweise nicht bändigen. Ich hab dann auch ein wenig Sorge, dass mein Hund aus Angst schnappt. Und dann brauche ich ihn nicht mehr mit zur Arbeit zu bringen.

    Ich habe jetzt überlegt, morgens auf 6 Einheiten zu gehen und zu gucken, ob er damit besser klarkommt bzw. mittags nicht mehr so stark abfällt. Allerdings weiß ich dann nicht, ob das Langzeitinsulin bis zur nächsten Spritze reicht. Caninsulin ist ein Mischinsulin. 30% kurz, 70% lang.

    Ein weiteres Problem ist das Futter. Ich gebe im Grunde jetzt schon mehr Futter als für das Caninsulin vorgesehen. Würde ich weniger geben, würde er verhungern. Würde ich mehr Insulin geben, rauscht er mir noch weiter runter. Ich weiß im Moment echt nicht weiter... Er sinkt gut von morgens bis zur Mittagspause. Da ist er teilweise auf 250. Das finde ich schon ok. Mir ist klar, dass er noch weiter runter soll, aber erstmal finde ich es ok. Und es wäre toll, wenn sich das sol halten würde, dann könnte ich bald auf z. B. 7,5 Einheiten gehen und gucken, wie er sich dann macht. Soweit komme ich aber gar nicht erst, weil er mittags runtersackt, hochspringt und wir dann wieder in so hohen Werten hängen. Ich weiß nicht, wie ich da rauskommen soll :-(
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 10:37:35
    Abends bekommt er 6 Einheiten, habe ich vergessen zu erwähnen, sorry.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 11:14:50
    Gast schrieb:
    Der ist unerfahren, kann den Hund (der sich teilweise so wild aufführt, dass selbst mein Mann ihn kaum gehalten bekommt und der ist erfahren) möglicherweise nicht bändigen.


    Ist der Hund denn nicht erzogen und hört auf Kommando? Das wäre ja schon mal die halbe Miete. (->Tipp: Der Hundeprofi, jeden Samstag um 19:10 Uhr auf VOX) Dann darf der Hund auf keinen Fall die spitze Nadel sehen, davor haben sie Panik. Beim Tierarzt lenkt ja auch immer jemand das Tier ab, während ein anderer die Spritze setzt. Schwieriger stelle ich mir allerdings die Messung des Blutzuckers vor, das könnte ihm wehtun. Bei Nachbars Katze wird einmal am Tag Insulin gespritzt und überhaupt nicht gemessen. Und es geht seit Jahren auch. Ich nehme an, dass dafür beim Tierarzt alle paar Wochen der Langzeitzucker bestimmt wird. Ich würde den Hund auch mit einem Leckerli belohnen, wenn er die Prozedur überstanden hat. Im Moment klingt es ja so, als wenn Ihr das Tier jedes Mal bald zu Tode ängstigt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 14:03:09
    genau aus dem grund daß ihr unerfahren seid hatte ich empfohlen sich mit erfahrenen hundebesitzern auszutauschen, weshalb soll den jeder das rad neu erfinden ?
    daß hunde relativ schnell abscken ist richtig nur ob du da wirklich eine gegenregulation hast ist bei so hohen werten fraglich,
    die gegenregulation beim menschen setzt jedenfalls nicht bei schnellem abfall und hypogefühlen ein sondern erst wenn der bz wirklich unter 50 ist.
    außerdem gibt es wesentlich bessere insuline die gezielter wirken, ihr macht ct da passt ein aktiver hund nicht.
    ans bz testen am ohr gewöhnen sich hunde schnell.
    und wie man den hund spritzt ohne daß er es merkt kann dir ein guter ta zeigen,, dazu gehört am besten ein pen mit einer entsprechenden kanüle, die sind fein also schmerzlos.
    wie der bz bei eurem hund wirklich reagiert könnt ihr noch nicht abschätzen, denn er war ja noch garnicht im normalbereich.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 17:30:40
    Zitat:"die gegenregulation beim menschen setzt jedenfalls nicht bei schnellem abfall und hypogefühlen ein, sondern erst wenn der bz wirklich unter 50 mg/dl ist."

    liest du eigentlich auch, was andere so schreiben?? schau mal weiter oben den link zu gegenregulation an (oder such bei google zu gegenreg.)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 17:57:01
    über gegenregulation ist soviel geschrieben worden , und soviel gegensätzliches,( von "fachleuten")
    dass man auch mal selbst testen muß, wer glaubt daß dieser effekt schon bei 180 eintritt ok.
    ich glaubs nicht, denn ich hatte hypos und weiß was passiert. (die meisten "gegenregulationen" bei INSULINERn beruhen auf panikfressen (wer das in den griff bekommt , wird feststellen daß an der 60 jahre alten these nicht alles stimmt)
    wie soll denn der hund jemals auf normale werte kommen, wenn er aus angst (vor "gegenrehulation") immer bei werten jenseits von gut und böse gehalten wird ?
    da viele andere mit ihren diabetischen hunden klar kommen, ohne diesen effekt bitte einfach mal mit diesen austauschen.(sehe da kein prblem)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 18:44:12
    Gratulation!
    Jetzt habt ihr die Hundehaltering wahrscheinlich endgültig verjagt mit eurem Gekeife.

    Aber sie täte wirklich besser daran, ein Hundforum aufzusuchen und sich dort beraten
    lassen und auszutauschen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.11.2011 18:50:52
    so ist das nunmal, du begreift überhaupt nicht was eine diskussion ist,
    der einzige der hier keift bist du.
    und nein ein hundeforum ist kein diabetesforum, hier geht es um diabetes.
    auch das scheinst du nicht zu begreifen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.11.2011 10:22:14
    Gast schrieb:
    so ist das nunmal, du begreift überhaupt nicht was eine diskussion ist,
    der einzige der hier keift bist du.
    und nein ein hundeforum ist kein diabetesforum, hier geht es um diabetes.
    auch das scheinst du nicht zu begreifen.



    Daß Dumme immer meinen, alle anderen seien noch dümmer als sie.

    Was glaubst du wohl, worum es in erster Linie in Tierforen geht? Um kranke Tiere natürlich. Da hättest du auch selbst drauf kommen können.

    Naja, si tacuisses...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.11.2011 17:41:19
    schrieb:
    und nein ein hundeforum ist kein diabetesforum, hier geht es um diabetes.
    auch das scheinst du nicht zu begreifen.


    http://zuckerhunde.de/ - soviel dazu! begreifen hat etwas mit hirn zu tun!