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Zucker bei Diabetes -Ja oder Nein

  • Schulz

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 15:12:45
    Meine Ärztin meint :Jede Art von Zucker sei bei Diabetes-Patienten verboten. Selbst eine kleine Menge. Mein Neurologe und mein Diabetologe meinten aber : Ein bischen Zucker müsste sein .Das Gehirn würde ohne Zucker nicht arbeiten können. Jetzt frage ich Euch: Zucker für´s Gehirn und zuckerwerte höher oder kein Zucker und langsam verblöden ?????

    Mfg

    Helga
    von Schulz
  • v

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 15:31:37
    Hausärztin, oder? So ein Schwachsinn....
    Man darf als Diabetiker sogar ganz normalen Haushaltzucker in kleinen Mengen zu sich nehmen.
    Sprach deine Ärztin denn von Zucker oder von Kohelhydraten, denn KH nimmst du als Stärke auf, die in KH gespalten wird.
    KH-arm kann man schon essen, aber khfrei ist Qutasch.

    Geh doch mal zu einer Schulung.
    Natürlich benötigt dein Gehirn Kohlehydrate zur Leistungserbringung...


  • asdf

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 15:42:45
    Ein kompletter Verzicht auf Zucker ist ja kaum möglich. Vielleicht hat sie Kristallzucker gemeint ... aber auch das darf man zu sich nehmen. Geht man mal auswärts essen, kann man ja schlecht kontrollieren, obs nicht doch Zucker drin hat.

    Man sollte wohl nicht jeden Tag caramellisierte Würfelzucker essen, aber sonst stirbt man nicht am - sparsamen - Konsum von Zucker.
  • Tom

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 16:35:28
    Klaus hat 2006 zu dem Thema was Gutes geschrieben:

    http://www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?ID=20006 von Tom
  • der Text

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 16:37:41
    hallo knut,
    davon ausgehend, daß ihr euch nicht nur von zucker ernährt, --> alle kohlenhydrate werden über die verdauung zu zucker, wobei der haushaltzucker nur zu 50% glucose ist, weißbrot/kartoffelbrei/reis ----
    zu 100% glucose sind.
    wer also meint auf zucker verzichten zu müssen(außer aus gewichtsgünden)
    muß auch brot/kartoffeln/reis/nudeln paktisch alle beilagen ersertzen, und darf kein obst/obstsaft essen/trinken . na dann guten appetit
    mfg klaus von der Text
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 16:51:05
    UND bei um 60-80 mg/dl sind um etwa 0,6-0,8g Glukose pro Liter Blut in Umlauf, auch wenn der Mensch 1 oder 2 Täfelchen Traubenzucker einwirft (wenn ganzes Päckschen, dann für ein paar Minuten auch schon mal bis 140 mg/dl oder 1,4g pro Liter, dann ist der Überschuss in Fettzellen verpackt :-)! Diese Menge liefert die Leber locker per Gluconeogenese aus Eiweiß.

    Die um 60-80 mg/dl sind bei stoffwechselgesunden Menschen völlig normal. Dafür braucht niemand direkt KHs zu essen. Mehr Zucker ist auf Dauer für das Gehirn sogar schädlich. von Jürgen
  • Carlos

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 17:02:54
    Helga, WAS GENAU hat denn deine Ärztin eigentlich gesagt? Sprach sie wirklich von Haushaltszucker oder empfahl sie eine kohlehydratarme Ernährung? von Carlos
  • Schulz

    Rang: Gast
    am 10.06.2009 20:58:05
    Hallo Carlos,
    Meine Ärtin hat mir gesgt ,ich dürfte z.B.
    Lys Frischkäse von Aldi, Cappucino ungesüsst von Jakobs und Harry´s Vital und Fit (Brot ) nicht mehr essen, weil dort Zucker drin ist. Die hat sowieso nicht mehr alle. Wie gesagt mein Diabetologe meint was anderes.

    Mfg

    Helga von Schulz
  • Sebastian P.F.M

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 03:45:04
    Ganz klares Nein zu Haushaltszucker in unserer Nahrung!
    Haushaltszucker wird inzwischen zu einer Vielzahl von Nahrungsmitteln beigesetzt. Meistens ohne überhaupt einen Nutzen zu haben. Einzig unser aus den Fugen geratener Geschmacksnerv wird immer wieder durch die Süße annimiert um teilweise auch über die schlechte Qualität der Lebensmittel hinwegzutäuschn.

    Wenn sie Zucker aus ihrem Lebensmitteln entfernen, dann haben sie schonmal weniger Insulin oder Medikamentenbedarf.
    Der ein oder andere hat seinen Diabetes auch dieser Lust auf etwas süßes zu verdanken. Es ist eine Art kleine Sucht unserer Geschmacksnerven die immer wieder die immer mehr Süße benötigen
    Wenn unser Magen reinen Zucker(auch versteckt in Lebensmitteln) verabreicht bekommt, dann flutet dies den Blutzucker auf unnatürliche Weise in viel zu schneller Zeit. Hohe Blutzuckerwerte sind die Folge.

    Es ist wie einen Diesel-Motor mit Benzin vollzutanken. Zucker ist in den Mengen wie wir ihn inzwischen über unsere Nahrung aufnehmen ungesund und ein Grund für Diabetes.

    Wenn man sich nun an ein Nahrungsmittel, dass Zucker enthält gewöhnt hat ist es natürlich vor allem nach einigen Jahren schwierig dieses Nahrungsmittel zu meiden.
    Aber es gibt genug Alternativen. Es brauch immer ein wenig Zeit aber man kann sich auf jeden Fall umgewöhnen. Gewöhnen sie sich einfach daran bei jedem Einkauf zu prüfen ob Zucker enthalten ist. Verzichten sie einmal ein oder zwei Wochen darauf und prüfen sie ob sich ihre Werte verbessert haben ohne Zucker.
    Ich bin mir sicher sie werden besser sein!,

    Gruß Sebastian P.F.M
  • Ingeborg

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 05:31:53
    Hallo, nach den heutigen Leitlinien zur Ernährung bei Diabetes, dürfen maximal 10 % der Kalorien in Form von Haushaltszucker aufgenommen werden , als Anhaltspunkt gelten ungefähr 50 gr. Wenn Du den Hausahltszucker aber durch Süsststoffe oder andere Süßungsmittel wie Stevia ersetzen kannst, sparst Du eine Menge Kalorien, was letzendliche Deinem Gewicht hilft. von Ingeborg