Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Erika

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 20:56:33
    Hallo Jürgen,

    entschuldigung, ich wollte in meinem thread auf Ihren eintrag antworten, das ging aber nicht.
    Es kam immer eine Fehlermeldung: eintrag vorhanden.
    Keine Ahnung was ich falsch mache.

    Warum der HbC1 jetzt besser ist weiß ich nicht.
    Ich dachte durch den Gewichtsverlust und das Metformin?
    Ich habe ja 2006, als der Diabetes festgestellt wurde sehr wenig gegessen, jetzt esse ich wieder "normal", also nicht übermäßig und sehr selten einmal ein Eis oder ein Stück Kuchen, normalerweise gar keinen Zucker und auch nicht übermäßig viele Kohlenhydrate und halte mein Gewicht problemlos.

    Und weil er sich und Nüchternwert verbessert hat dachte ich ja, ich könnte das Metformin senken oder ausschleichen.

    Am Besten sollte ich wohl den Arzt wechseln und einen finden, der sich auskennt.
    Ich musss mich auch noch selbst in alles einlesen.

    Also sieht es so aus, als hätte sich alles verbessert?

    LG, Erika
  • .kömöljnhj

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 22:03:17
    "Es kam immer eine Fehlermeldung: eintrag vorhanden. Keine Ahnung was ich falsch mache."

    Man kann sich nicht in 2 aufeinanderfolgenden Beiträgen mit dem gleichen Namen eintragen. Eine geringe Veränderung reicht.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 22:20:35
    Moin Erika,

    2 Einträge nacheinander vom selben User frisst das Programm hier nicht. Aber um einen anderen User zu spielen, reicht, wenn Du z.B. nach einem beliebigen Buchstaben in Deinem Namen ein Leerzeichen einfügst :-)

    Der HBA1c-Wert ist der weichste aller Werte, weil er auf X verschiedene Weisen bestimmt werden kann und sich mit ein und der selben Probe bei 10 Laboren 10 verschiedene Werte um wenigstens plusminus 0,5 einsammeln lassen. Deine aktuell 5,5 könnten also locker 5 oder 6 und extrem sogar 4,5 oder 6,5 bedeuten. Ebenso natürlich der damalige Wert.

    Dass ältere Menschen automatisch Typ2 und jüngere automatisch Typ1 seien, ist ein Mythos-Relikt aus der diabetologischen Steinzeit - die allerdings noch gar nicht so lange zurück liegt. Typen- und Diagnosekriterien, wie wir sie heute noch nur wenig modifiziert benutzen, wurden erst Ende der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts in einem Verwaltungsakt der Nationalen Gesundheitsbehörde der USA (NIH) einheitlich für die ganzen USA festgelegt und anschließend via WHO in die ganze Welt exportiert. Und den Blutzucker selbst aus einem Tropfen Blut testen, funktioniert erst seit Mitte der 80ger Jahre und ist uns Betroffenen erst seit Mitte der 90ger bei uns hier in D von Seiten der Fachmedizin uneingeschränkt erlaubt.

    Dass mehr Gewicht Diabetes her- und weniger ihn wieder wegmache, passt zu Leuten, die Dir ebenso überzeugend erklären wollen, dass gesundes Brot keinen ungesunden Blutzucker machen könne. Am besten traust Du nur Deinen eigenen Messungen, schaust, welche Mengen von was Deinen BZ zu welcher Tageszeit besonders in die Höhe treiben, und mit welchen von was Du im gesunden Rahmen von 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Input bleibst. Entspricht einem HBA1c um 5. Daraus ergibt sich dann praktisch automatisch, zu welchen Zeiten und Gelegenheiten Du noch wie viel zusätzliches Insulin brauchst.

    Daumendrück, Jürgen

    Auch wenn es extreme Fälle gibt, in denen es fast gegenteilig aussieht, nimmt man von Insulin nur dann zu, wenn man sich zu viele BEs und damit zu viel Insulin einverleibt. Und was zu viel bzw. passend ist, sagt zuverlässig keine Tabelle, sondern ausschließlich die eigene Waage :-)
  • Erika

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 23:01:37
    Hallo Jürgen,

    vielen herzlichen Dank.

    So langsam blicke ich ein wenig mehr durch, hab auch schon im Diabetes info herumgestöbert.

    Ich habe ja kein Blutmessgerät, bekommt man das verschrieben oder muss man das selber kaufen?

    Ja mit den Laborwerten ist es bei der SD auch so, verschiedene Labore, verschiedene Referenzwerte etc. Diese Krankheit musste ich auch erst "studieren" bevor ich wußte was Sache ist und mir dann einen entsprechend guten Arzt suchen, was gar nicht so einfach war.

    Ich werde mich dann mal auf die Suche nach einem guten Diabetes-Arzt machen, denn die Auswirkungen von schlechten Werten sind ja gravierend.

    Darf ich fragen, wie lange Du schon Diabetes hast?
    Du kennst Dich ja sehr gut aus!

    Ich habe schon ein bißchen (viel) Angst vor dem Spritzen und dem ständigen Finger gepikse und dem Wiegen und Rechnen vor jeder Mahlzeit.
    Wie macht man das eigentlich im Restaurant?

    LG, Erika

  • Rainer

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 12:21:19
    Hallo Erika,

    du denkst mit dem messen und passend spritzen an ICT, davon bist du mit deinen Werten wahrscheinlich meilenweit entfernt. Wenn du Insulin bekommst, dann vielleicht nur ein Langzeitinsulin zur basalen Unterstützung, dass du dann täglich zu festen Zeiten spritzen musst. Sollte dir dein Doc das verschreiben, dann freue dich darüber - Insulin ist der Stoff, der die wenigsten Nebenwirkungen verursacht.

    Nun zu deiner Ausgangsfrage: Ich glaube nicht, dass du das Metformin einfach so weglassen kannst ohne dass deine BZ-Werte ungesund hoch verlaufen. Du kannst das aber ausprobieren, indem du deinen BZ selbst kontrollierst - das Ziel sollte dabei 140-120-100 nach 1-2-3 h sein. Das BZ-Messgerät kannst du dir schenken lassen, die teuren Teststreifen kannst du vielleicht bei deinem Doc erkämpfen oder musst sie selber bezahlen. Stelle erst einmal deine Werte mit dem Metformin fest und wenn die in den gesunden Grenzen liegen, versuche das Metformin zu reduzieren. Du musst aber mit der nächsten Reduzierung etliche Tage warten, weil Metformin lange nachwirkt.

    Wenn du misst, dann wirst du auch feststellen, dass der BZ-Verlauf von dem abhängt, was du gegessen hast. Wenn du nun deinen Futter-Input und dabei insbesondere die KH so veränderst, dass der BZ weniger steigt, dann kannst du bestimmt das Metformin reduzieren oder vielleicht sogar ganz weglassen. Entscheidend dafür sind aber die Werte nach den Mahlzeiten, nicht der HbA1c oder andere Werte. Ein anderes Mittel zur Senkung des BZ kann Bewegung nach den Mahlzeiten sein. Aber auch dabei musst du messen, ob und wie stark das bei dir wirkt. Bei mir wirkt auch Bewegung vor dem Essen ganz gut, probiere einfach alles aus.

    Viel Erfolg, Rainer
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 13:16:11
    ganz deutlich bz geräte werden kostenlos von den herstellern abgegeben - nach anruf bei der hotline-
    dabei sollte man sich als anfänger auf bewährte hersteller beschränken. accu chek, bayer,lifescan, abbot.
    streifen verschreibt inzwischen kaum noch ein arzt ohne insulin, daher auf medizinfuchs gehen und dort die günstigsten besorgen, wer mehr als 24-25 e für 50st. bezahlt hat zuviel geld.
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 15:55:12
    beim INSULINER-verlag
    insuliner.de
    bekommt man optische teststreifen für 11,5 und bei roche/lifescan/abbott etc tabellen mit nährwertangaben. von thomas2002
  • E.rika

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 17:22:59
    Herzlichen Dank für die nette Hilfe und die vielen Tipps!

    Ich werde mir so ein Gerät mit Streifen besorgen und einen Termin bei einem Diabetologen machen.

    Und viel lesen ;-)

    LG, Erika von E.rika