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Belastungs-Test, 1-Stunden-Wert sehr hoch
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Gast
Rang: Gastam 26.09.2012 12:52:29
Hallo Leute, folgendes:
ich leide an Mukoviszidose und musste deshalb routinemäßig einen ersten Zucker-Belastungs-Test durchführen. Der Nüchtern-wert lag bei 85, der 1-Stunden-Wert allerdings bei 225. der 2-Stunden-Wert war dann wieder bei 74.
Ich habe darüber viel unterschiedliche Meinungen gehört, mein Arzt meint das sei schon ein Warnsignal da die Bauchspeicheldrüse das Insulin wahrscheinlich langsamer produziert als es beim Gesunden der fall ist, aus anderen Quellen (z. B. Internet und die Arzthelferin) meinten dass nur der 2-Stunden-Wert wirklich ausschlaggebend ist und ich mir keine Gedanken machen müsse. Wie seht ihr das? Vielleicht kann ja jemand über ähnliche Messwerte berichten und wie sich die Sache bei ihm/ ihr weiterentwickelt hat.
Für Antworten / Erfahrungen bin ich sehr dankbar
MfG
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am 26.09.2012 16:45:54
Hallo Gast,
bei Stoffwechselgesunden steigt der BZ auch beim Belastungstest oGTT nicht über 140 mg/dl an. Den normalen Verlauf kannst du dir hier gut ansehen.
Insofern zeigt dein hoher 1-Stunden-Wert eine Störung der BZ-Automatik an. Daraus kann ein Diabetes entstehen, muss aber nicht. Auf jeden Fall solltest du eine Werte sorgfältig beobachten und vielleicht jährlich oder zumindest aller 2 Jahre den oGTT wiederholen.
So hoch steigt der BZ allerdings bei dir nur bei der hohen Belastung durch den oGTT an. Wenn du bei deinem täglichen Essen die Speisen mit einem hohen Glykämischen Index GI möglichst selten isst und mehr auf Vollkorn und andere Sachen mit einem niedrigen GI zurückgreifst, dann wir der BZ nicht so hoch ansteigen und du kannst die mögliche Diabetesentwicklung stark verzögern oder sogar verhindern. Eine gute Orientierung für so eine Ernährung kann dir z.B. hier die LOGI-Pyramide bieten.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 26.09.2012 17:09:09
eigentlich hat dein arzt mal erfreulich richtig reagiert, und den punkt getroffen, die nsulinausschüttung ist verzögert(da ist es).
was arzthelferinnen sagen - am besten garnicht hinhören, und wenn im netz steht das ist zur zeit das diagnosekriterium , richtig, sagt aber garnichts aus denn dieser wert wird durch "diskussion" festgelegt, und ab und an geändert. genau wie man nach zwei h mit 195 genauso diabetiker ist wie mit 205(beim ogtt)-
mal ist unter 6,5% beim hba1c gut , kurz danach kommt eine studie aus usa dann wird der wert wieder höhergesetzt (wobei völlig vergessen wird daß die verhältnisse in usa ganz anders sind als bei uns.
ab und an kontrollieren ist auf jedenfall ratsam, auch 1h 2h nach dem essen -
Gast
Rang: Gastam 26.09.2012 19:35:35
vergessen, daher nachtrag,
der ogtt ist nicht das einzige diagnosekriterium,
hba1c wert über 6,5%
an zwei beliebigen tagen zu beliebiger zeit, über 200mg/dl.
nüchtern über 125mg/dl plasma/110vollblut.
auch diese sind diagnosekriterie(positiv) völlig egal was beim ogtt rausgekommen ist.
ev nutzt es die thekenschwalbe aufzuklären.