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  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 0
    Mitglied seit: 06.10.2012
    am 06.10.2012 19:23:25
    Ich möche Hundewelpen zum Diabetes Warnhund ausbilden. Wer hat gleiche Interessen und ist an einem Gedankenaustausch oder einer aktiven Zusammenarbeit interessiert ? Ich bin selbst Tierarzt und habe einschlägige Erfahrung in der Ausbildung von Jagd- und Personenspürhunden. Ich habe zwei Bayerischen Gebirgsschweißhund Welpen, die ich ausbilden möchte.
    Bearbeitet von User am 06.10.2012 19:24:35. Grund: Rechtsschreibfehler in den Suchwörtern
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.10.2012 18:33:44
    versuchs doch mal auf diabetes-kids da waren einige die interesse an so einem hund haben.
    leider wird oft vergessen, daß ein hund ein vollwertiges familienmitglied ist, und kein spielzeug, also eine persönlichkeit die wenn sie gut funktionieren soll eine menge zeit, aufmerksamkeit, auch arbeit, bedeutet. auch zb regelmäßig rausgehen egal ob scheißwetter oder nicht. egal ob die ganze familie mit schnupfen und fieber im bett liegt.
    das wird leider viel zu oft vergessen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.10.2012 16:11:15
    Nun, ein Tierarzt, der schon Jagt- und Personenspürhunde ausgebildet hat, wird das wohl wissen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.10.2012 18:08:34
    hoffentlich, denn da ist ein riesenunterschied.
    das eine sind arbeitshunde mit aufgaben und führung durch erwachsene.
    bei kindern liegen die probleme völlig anders, sehe genug negative beispiele da
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.10.2012 08:17:54
    Und so ein Hund kläfft mich dann an, wenn ich bereits seit Stunden mit zu niedrigem oder zu hohem Blutzucker herumlaufe? Es soll sogar Eltern geben, die lieber ihre Krankenkasse verklagen, weil die die Kosten für so einen Hund nicht übernehmen will, anstatt bei ihren Kindern regelmäßig zu messen. Irgendwo fehlt mir da dann doch das Verständnis.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.10.2012 10:11:01
    nicht nur dir, wer mal verfolgt welche eltern unbedingt so einen hund für ihr kind haben wollen, merkt sehr schnell daß den eltern das know how für den diabetes völlig fehlt und sie gerne die verantwortung auf etwas anderes abschieben(in diesem fall auf einen hund) anstatt mal darüber nachzudenken "weshalb" das kind unterzuckert, nein die spritzen weiter nach plan und verfüttern ihrem kind mengen an tz.(der sowieso nicht schmeckt.)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.05.2013 10:33:34
    Man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren und sollte generell vorsichtig mit solchen Urteilen umgehen.

    Denn, wir haben selbst eine Tochter mit Diabetes mel. Typ I, sie erkrankte mit 4 Jahren daran, nun ist sie 11 und beginnt Flügge zu werden und Ihre Schwankungen sind aufgrund der hormonellen Umstellung oft sehr stark und besonders Nachts beängstigend.
    Wir haben zwar schon seit Jahren einen Hund, aber leider hat dieser nicht die Fähigkeit eine Hypo zu erkennen.

    Es ist kein Ersatz, aber es gibt einem ein anderes Gefühl, vor allem in der Nacht.

    Das kann man aber nur verstehen, wenn man selbst in solchen Situationen/Positionen steckt. Was nicht wünschenswert ist.

    Manchmal ist man über die einfachste und kleinste Unterstützung dankbar. Auch wenn es nur eine Kopfsache wäre, wäre es eine Beruhigung und man würde ganz anders schlafen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.05.2013 12:21:43
    habt ihr mal über alternativen gemeinsam gesprochen ?
    1. pumpe + excellente schulung.
    2. mal den diadoc angehauen wegen cgm leihen ? mit cgm läßt sich innerhalb ca 14 tage
    eine recht pasable bz führung mit pumpe ermitteln. dann nach halbem jahr noch mal überprüfen.
  • Maja

    Rang: Gast
    am 13.05.2013 13:23:16
    Also ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass wir mittlerweile Profis sind.
    Da ich med. Fachangestellte bin, musste ich mich nicht wie andere noch zusätzlich mit der Materie Spritzen und etc. beschäftigen, sondern konnte mich trotz der Anfangs schockierenden Diagnose beim eigenen Kind, ganz gut darin zurecht finden.
    Unsere Tochter hat seit einigen Jahren eine Insulinpumpentherapie, welche sehr gut eingestellt ist.

    Nur für körperliche Veränderungen, Wetterumstellungen, vielleicht auch mal ausversehen falsche Nahrungsschätzungen, etc. (und da gibt es unzählige Gründe für BZ-Überraschungen) gibt es einfach nichts, was einer perfekt funktionierenden Bauchspeicheldrüse auch nur im geringsten Nahe kommt um Schwankungen vermeiden zu können. Und Überraschungen verunsichern auch einen Profi hin und wieder mal.

    Der Körper ist halt keine Maschine, die man halbjährlich justiert, dass alles immer gut und gleich läuft.

    Natürlich kommt man im Großen und Ganzen mit allem klar. Auch ohne Diabeteswarnhund.
    Aber wenn man sich sowieso nochmal einen Hund zulegen möchte, warum dann nicht gleich so einen Goldschatz, mit dem man sich (besonders als Kind/Jugendliche) irgendwie nicht mehr so allein fühlt?

    Ich sag ja, selbst wenn es nur Kopfsache ist, wäre es ein zusätzlich schönes Gefühl ;-)

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 13.05.2013 14:22:43
    Für schöne Gefühle ist aber nicht die Krankenkasse zuständig.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2013 19:34:36
    Sind Gefühlsebenen nicht schnell mal (und mittlerweile sogar sehr häufig) gleich in der psychosomatischen Schublade? ;-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.12.2013 20:39:18
    Hallo, also ich bin seit 22Jahren Diabetikern. Ich habe es als Kind bekommen, bin damit groß geworden, habe auch eine Schwangerschaft (mit teilweise extremen Schwankungen durchlebt), und so gut wie alle Möglichkeiten durchprobiert. Und trotzdem passiert es immer mal wieder das ich in Unterzucker rutschen. Nicht oft, aber auch einmal kann einmal zu viel sein! Ich will gar nicht dran denken was passiert wenn es beim Autofahren oder so passiert. Und es kann auch so schnell gehen das vor 10Minuten alles gut war und dann nicht mehr! Weil ich keinerlei Anzeichen mehr dar habe! Ich habe nun auch beschlossen mir so einen Hund zuzulegen (keine Sorge ich wollte schon lange einen Hund), schon allein weil er mir sicher ein beruhigendes Gefühl gibt.

    Meine Mutter wäre sicher früher auch entspannter gewesen wenn ich einen "Aufpasser" gehabt hätte, so blieb es mir nicht erspart immer wie ein Baby behandelt zu werden!!

    Ich finde es gut das es solche Möglichkeiten gibt, und wenn es jemanden beruhigt dann ist das doch super, und dann geht es auch niemand anderen was an!

    Nicht jeder Diabetiker ist gleich, und auch nicht jede Situation, das hat auch nichts mit Faulheit oder unwissen zu tun!

    Es ist unglaublich wie manchen andere dumm anregen!

  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.12.2013 20:43:01
    Und die Krankenkassen zahlen die Ausbildung für so einen Hund eh nicht, da muss man sich schon selbst drum kümmern!!! Da jammert ja auch niemand!!!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.12.2013 09:59:51
    das ist nicht immer richtig,
    assistenzhunde werden in nachgewiesenem echtem bedarf ,
    auch von der kk bezahlt.
    habe gerade einige in natura erlebt die zb bei behinderung enormes leisten, darunter hillfen die wenn man es nicht miterlebt nie glauben würde.
    zb hilfe beim an/ausziehen, türen öffnen und schließen,
    telefon bringen, und im notfall sogar den notknopf drücken.
    bei diabetes assistenzhunden, wecken/aufmerksam machen, ohne komando tz und bz gerät bringen, hilfe holen etc.
    und das alles mit einer ruhe und selbstverständlichkeit und ohne hektik zu verbreiten.