Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Diabetis TYPII
-
Gast
Rang: Gastam 16.10.2012 11:08:05
Hallo,
ich bin 39 Jahre alt und bei mir wurde vor circa 3 Wochen Diabetis Typ 2 festgestellt. Mein Hba1-Wert lag bei 7,8. Ich habe Metformin 1000mg verschrieben bekommen, die ich nach den Hauptmahlzeiten nehmen soll. Ich habe Bluthochdruck seit seit ungefair 15 Jahren und seit meiner Kinheit habe ich Chronisches Astma. Außerdem habe ich seit einem Jahr eine Fettleber. Ich trinke keinen Alkohol, esse kein Schweinefleisch, und jetzt muss ich mir noch mehr abgewöhnen. Ich frage mich was ich überhaupt noch zu mir nemen b.z.w. essen darf und kann? Ich höre immer nur grobe allgemeine Angaben zum Thema Ernährung. Bin was das Thema betrifft sehr verunsichert. Habe überhaubt keine Ahnung!!! Ich habe seit meiner Diagnose aufjedenfall die Zufuhr von Süßigkeiten eingestellt, nehme Süßstoff für den Kaffee, esse Obst zwischendurch( darf man auch Bananen?), trinke vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser. Also eineige dinge habe ich schon verändert. Was den Sport betrifft habe ich mit NordicWalking angefangen, werde mich demnächst einer Gruppe diesbezüglich anschließen. Aber es sind immer noch viele fragen offen zu diesem Thema.
Lg Jochen -
am 16.10.2012 12:49:10
Hallo Jochen,
du musst sämtliche KH sparsamer verwenden. Außer dem Zucker betrifft das auch Brot, Brötchen, Kartoffeln, Nudeln, Reis u.s.w. Neben der Reduzierung dieser Sachen solltest du nach Möglichkeit auf Vollkornprodukte umsteigen, weil bei denen die Glukose langsamer ins Blut geht und deshalb der BZ weniger ansteigt.
Die gute Nchricht ist, dass du ruhig mehr Eiweiß und Fett essen kannst. Eine Fettleber stammt übrigens nicht von zu viel gegessenem Fett, sondern von zu vielen KH. Bestes Beispiel dafür ist die Gänsestopfleber.
Als Ernährungsformen, die das alles berücksichtigen, kann ich dir LOGI oder LCHF empfehlen. Sieh dir beides mal an - vielleicht passt eins davon gut für dich.
Beste Grüße, Rainer -
am 18.10.2012 10:46:01
Hallo,
ich empfehle Dir einen Vortrag von Dr. Rainer Limpinsel. Er hat mit 40 Jahren Diabetes bekommen. Lebte scheinbar gesund und sah auch nicht ernsthaft nach Übergewicht aus. Aber wir wissen scheinbar wenig über versteckte KH und Fettfallen.
Also google den doch mal. Sein Buch heißt: Diabetes heilen in 28 Tagen.
alles gute.
dörte
-
am 18.10.2012 12:04:05
Man kann Diabetes nicht heilen! Versteckte KH und "Fettfallen".
Hört doch endlich auf damit, so einen Käse zu verbreiten.
Dem Threaderöffner möchte ich ans Herz legen, sich unbedingt vom Arzt eine Diabetesschulung verschreiben zu lassen. Das steht dir zu und dort erhältst du normalerweise vernünftige Infos über Diabetes.
Daneben kann es nicht schaden, sich in den Foren im Netz umzuschauen, aber auf keinen Fall alles glauben, was da steht und den gesunden Menschenverstand nicht vergessen. Auf diese Weise erfährst du viel über deine Krankheit und weißt dann auch, was sinnvoll ist und was nicht. -
am 18.10.2012 14:56:55
Moin EMM,
ich hab mit einigen dieser Heiler schon vor Jahren gesprochen bzw. gemailt. Fazit: Unter Heilung von Typ2 verstehen sie den längerfristigen Blutzucker (durchaus mehrere Jahre) unterhalb der Diagnose-Grenzwerte, der sich tatsächlich häufig ohne Medis für eben mehr oder weniger lange einstellt, wenn man sich komplett nach ihren Ernährungsvorgaben richtet. Keiner von ihnen wollte damit die vollständige Wiederherstellung der Funktion wie vor der Erkrankung verstanden wissen, und keiner von ihnen wollte zusagen, dass die Verbesserung auf Lebenszeit funktioniert.
Ganz im Stil der fachoffiziellen Präventionsprogramme, die ja auch erfolgreich sind, wenn sie die Betroffenen für 5 Jahre unter den geltenden Diagnose-Grenzwerten halten.
Bisdann, Jürgen -
am 18.10.2012 16:02:12
Dann sollen diese "Heiler" bitte auch schreiben, was gemeint ist und nicht falsche Hoffnungen auf das wecken, was man unter Heilung versteht. Klar kann man die Manifestation des Diabetes hinauszögern, wenn man sich an rigigde Ernährungsvorschriften hält. Die Frage ist, ob sich das lohnt, seine Lebensqualität derart einzuschränken. Der Diabetes wird nämlich trotzdem manifest werden uns u.U. sind dann Organe bereits geschädigt, was sich durch eine frühe Insulingabe hätte vermeiden lassen. Ich hab es am eigenen Leib erfahren, meine BSD ist heute ein ausgebranntes nutzloses Organ. Das wäre nicht notwendig gewesen und würde mein Leben heute wesentlich einfacher machen.
Keine Krankheit läßt sich allein durch Diät heilen, nicht mal Adipositas. So ist das nun mal und so langsam mehren sich auch die wissenschaftlichen Nachweise, daß dem wirklich so ist.
Man sollte also m.E. Menschen nicht mit Vorstellungen von Anno tobak verunsichern. -
Gast
Rang: Gastam 18.10.2012 18:19:05
noch dazu mit so einem völlig schwachsinnigem buch- diabetes heilen in 28 tagen -
da wird wie so oft die alte leier gedreht - du bist schuld und wenn du irgendwelchen sinlosen kram frißt bist du gesund. egal ob schnitzer , bruker und konsorten wie kollath, alle behauptungen dieser spinner sind weiter nichts als behauptungen, um diabetiker zu drangsalieren. selbst wenns bei einem geht(für drei monate), die fünf mit folgeschäden werden verschwiegen- -
am 18.10.2012 18:45:13
Moin EMM,
die Leute wollen glauben, dass ihre Diabetis heilbar ist. Sonst würden Titel wie "gesund leben mit Diabetes" o.ä. sehr viel besser als die absurden Heilsversprechen gehen.
Und weil sich die Heilversprechen sehr viel besser als seröse Titel verkaufen, beißt auch mancher ernsthaftere Autor in den sauren Apfel und lässt den Verleger ein verkaufsfördernd leeres Versprechen draufpappen, um die eigene Schreibe überhaupt in die Läden zu bekommen.
Bisdann, Jürgen -
am 19.10.2012 09:33:41
hjt_Jürgen schrieb:
Moin EMM,
die Leute wollen glauben, dass ihre Diabetis heilbar ist. Sonst würden Titel wie "gesund leben mit Diabetes" o.ä. sehr viel besser als die absurden Heilsversprechen gehen.
Und weil sich die Heilversprechen sehr viel besser als seröse Titel verkaufen, beißt auch mancher ernsthaftere Autor in den sauren Apfel und lässt den Verleger ein verkaufsfördernd leeres Versprechen draufpappen, um die eigene Schreibe überhaupt in die Läden zu bekommen.
Bisdann, Jürgen
Weil die Menschen mit einer Diabetes-Diagnose Probleme haben, darf man sie also anlügen um Kasse zu machen. Wenn ein "ernsthafter Autor" sich da dranhängt, dann ist er eben kein ernsthafter Autor, sondern ein Scharlatan.
Dir mag das gefallen, mir nicht!
-
am 19.10.2012 09:34:46
Gast schrieb:
noch dazu mit so einem völlig schwachsinnigem buch- diabetes heilen in 28 tagen -
da wird wie so oft die alte leier gedreht - du bist schuld und wenn du irgendwelchen sinlosen kram frißt bist du gesund. egal ob schnitzer , bruker und konsorten wie kollath, alle behauptungen dieser spinner sind weiter nichts als behauptungen, um diabetiker zu drangsalieren. selbst wenns bei einem geht(für drei monate), die fünf mit folgeschäden werden verschwiegen-
Genauso ist es. Diesen Leuten gehört das Handwerk gelegt, ich hab dafür kein Verständnis.