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Ernährung Diabetes Typ 1; noch keine Insulintherapie

  • Sebastian

    Rang: Gast
    am 11.07.2013 09:28:07
    Hallo in die Runde,

    Meine Frau hat nach der Schwangerschaft einen Typ 1 diagnostiziert bekommen. Ihre Bauchspeicheldrüse funktioniert aber noch soweit, dass der Langzeitzucker von den Ärzten als noch OK angesehen wird. Sie kämpft um das Spritzen so lange wie möglich heraus zu ziehen. Vieles ist aber Ernährungssache und auch Entbehrungssache.
    Wenn man Ernährungsbücher für den Typ 1 sucht sind diese meist nur auf Diabetiker ausgerichtet, welche schon spritzen müssen. ich finde auch keine Bücher mit Gerichten, die hier mal Kochalternativen aufzeigen, da ja die Ernährung stark eingeschränkt ist. Deshalb mal die Frage, ob ihr hier Bücher oder Infos zu Ernährung habt?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2013 10:13:30
    Bei Typ-1 gilt es, sofort auf Insulin zu setzen, um die Bauchspeicheldrüse zu entlasten und die Eigenproduktion möglichst lange zu erhalten. Eine Ernährungsumstellung ist bei Typ-1 nicht nötig. Ist es denn tatsächlich Typ-1, der da diagnostiziert wurde? Wurde ein Antikörpertest gemacht?

    Gruß, Hans
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2013 19:26:38
    Die genaue Diangnose lautet: Lada Typ 1 Diabetes.
    Dieser Typ ist wohl recht selten und 95% der betroffenen sind Typ 2...Somit gehe ich davon aus, dass ein Antikörpertest gemacht wurde, da ich meine der Lada Bereich nur über den Antikörpertest diagnostiziert werden kann!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.07.2013 19:16:56
    nein , das ist wortklauberei, ein lada "ist" ein t 1, folge : da ist mit ernährung überhaupt nichts zu machen.
    und neines gibt ladas die haben ak und wenn sie spritzen sind plötzlich keine da.
    grundsätzlich ist es idiotisch sich die restproduktion wegen insulinhinauszögerung kaputt zu machen, denn eins ist gewiß sie wird es schwer bereuen, "jetzt" kann sie probieren mit geringer gefahr , fehler werden ausgeglichen, ist die bsd am ende fehlt meist auch das glucagon aus den@-zellen zur hilfe.
    daß euch der arzt das nicht direkt mal an den kopf schmeißt ist nicht verantwortungsvoll.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.07.2013 21:10:07
    Das ist Deine Auffassung und hat nichts mit der Fragestellung zu tun. nur so viel: Es gibt durchaus Spezialisten die bestätigen, dass man bei Beginn der Lada Diabetikers noch keine Insulintherapie vornehmen muss. Natürlich wird der Langzeitzucker hier als Vorgabewertung regelmäßig geprüft und wenn dieser über einen vorher festgelegten Wert steigt, ist eine Insulintherapie unumgänglich.
    Ich hatte das Thema hält deswegen aufgemacht da die meisten Ernährungsratgeber nur Diabetiker ansprechen die schon Spritzen.
    Meine Frau tut es nicht, achtet aber hält auch darauf kaum Kohlenhydrate einzunehmen. wir suchen also nur nach neuen Menüvorschlägen und nicht nach neuen Meinungen zur Insulintherapie
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 12.07.2013 23:12:49
    Auch wenn du es nicht hören willst, ich würde ebenfalls sofort Insulin empfehlen. Einen Nachteil sehe ich nicht, mit großer Wahrscheinlichkeit hat aber die frühe Unterstützung der Betazellen eine positive Wirkung. Mir persönlich würde schon genügen, dass eine einigermaßen realistische Chance beteht, um diese Variante zu wählen. Die Ärzte sollen sich unterdessen ruhig noch ein bisschen darüber streiten.

    Sieh dich mal bei den LOGI-Kochbüchern um, z.B. dieses hier. Außerdem findest du im LOGI-Forum viele Rezepte. Um die sehen zu können, musst du dich allerdings erst anmelden.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.07.2013 06:39:01
    Moin,
    ich habe auch Lada und wie soll das mit dem Spritzen funktionieren? Keine hohen Werte auch nicht nach dem Essen, wenn überhaupt mal so 120 und nie höher.
    z.B.: heute morgen : 05:00 aufgestanden Wert 76, 3 Brote gegessen Wert nach 1h 102. Nun an alle die, die sagen ich soll bei Lada spritzen, wieviel hätte ich spritzen sollen? Achja,gegen 08:00 gehe ich ca. 10 Kilometer joggen.
    Und falls die Frage kommt: ja ich bin wirklich Typ1 / Lada; habe Antikörper usw.
    Bin ja gespannt auf die antworten ........
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.07.2013 10:04:14
    wir kennen deine geschichte, nur sei mir bitte nicht böse, du hast keine erhöhten bz werte,
    egal ob nüchtern oder nach dem essen, du erfüllst also in keinster weise irgendein diagnosekriterium , daher mal trocken du bist kein diabetiker.
    weshalb bei dir ak untersucht wurden ist nicht erklärlich. ob die ak untersuchung überhaupt richtig war ist sehr zweifelhaft.
    normalerweise bist du kein diabetiker, -übrigens haben viele gesunde auch ak im bereich der nachweisgrenze- und sid damit auch weder t1 noch ladas.
    worauf du hier antwortest ist die frau hat erhöhte werte und hält sie nur durch extremdiät runter und das ist sinnlos. endert oft im bösen, und der arzt danach darauf angesprochen,
    antwortet dann , -ja daß es so schlimm kommt damit habe ich nicht gerechnet-
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.07.2013 10:19:24
    Gast schrieb:
    Moin,
    ich habe auch Lada und wie soll das mit dem Spritzen funktionieren? Keine hohen Werte auch nicht nach dem Essen, wenn überhaupt mal so 120 und nie höher.
    z.B.: heute morgen : 05:00 aufgestanden Wert 76, 3 Brote gegessen Wert nach 1h 102. Nun an alle die, die sagen ich soll bei Lada spritzen, wieviel hätte ich spritzen sollen? Achja,gegen 08:00 gehe ich ca. 10 Kilometer joggen.
    Und falls die Frage kommt: ja ich bin wirklich Typ1 / Lada; habe Antikörper usw.
    Bin ja gespannt auf die antworten ........



    Also ich hätte da als Lada wohl 6 IE gespritzt, damit die Betazellen kein oder weniger Insulin produzieren müssen und das Immunsystem auf den Plan rufen. Allerdings habe ich morgens noch nie Sport getrieben, sondern grundsätzlich abends. Drei Brote wären mir morgens aber auch zu viele Kohlenhydrate - unabhängig vom Diabetes.

    Gruß, Hans

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 13.07.2013 10:41:01
    Sehe ich auch so.

    6 IE Lantus sind ca. 1/4 IE pro Stunde. Das ist keine Menge, die Unterzuckerungen verstärkt, zumal die körpereigene Produktion entsprechend reduziert wird. Zur Unterstützung der basalen Insulinausgabe und damit zur Entlastung der Betazellen tut es seinen Dienst.

    Beste Grüße, Rainer