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Recherche über tägliches Leben mit Insulin

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 20:42:17
    hallo birgit,
    du schreibst viel aber leider selbst für menschen die helfen wollen absolut nichts nützliches.
    nein hier ist niemand zynisch, nur du hast übereilt irgendwas gefragt, der prof ist von vorgestern,
    das insulinbesteck gibt es nur noch im museum !!
    wie sollen da diabetiker von heute helfen ?
    mein wirklich gut gemeinter rat, um alle zweifel deiner seits auszuräumen, kauf bei eb... einen stinknormalen pen , mit tasche. nimm die tasche und präsentiere sie dem prof. und sage "so und so ähnlich sehen solche sachen heute aus".--- "so oder so ähnlich sehen die pens heute aus"
    max halb so groß wie früher eine federtasche für die schule, und was man benötigt findet darin platz. ob reißveschluß oder klettverschluß ist piepegal.
    nimm das billigste was angeboten wird.
  • jhfudke

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 22:20:00
    wir hassen teuer! deshalb - es geht noch billiger: er soll sich mal die antworten hier anschauen und bedenken, dass die aufgabe für dich unlösbar ist bzw. nur ein plagiat wäre.
    ps: kannst ihm ja vorschlagen (wegen ostern) über ein hühnereianstreichgerät nachzudenken / zu recherchieren. würdest dazu die benutzenden hasen fragen *smilegrins*
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 00:32:53
    An allen die hier gepostet haben!

    Birgit fragt hier was in Rahmen von ihre Kenntniss um Ihr zu helfen bei eine Aufgabe.

    Sie tut dies auf anständige Weise und höfflich.

    Fast allen die Anonym antworten, schreiben abwertent, unverschämt und zynisch.

    Ich erfahre dies als eine Verunstaltung von dieses Forum.

    Ich möchte kein Teil von diese Gruppe sein.

    Es macht kein sinn um auf dieses Forum wo Anstand, Hilfe und normale Umgangsformen veloren gegangen sind noch zu schreiben.

    Es ist billig um Anonym andere so zu begegnen.

    Hajo Janse

  • Tom

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 10:55:30
    Hajo, halt mal den Ball flach. man wird doch offenund direkt seine Meinung äußern dürfen und Frau Lohmann stellt sich dem ja auch.
    -------------


    Sehr geehrte Frau Lohmann,

    also ich finde, das Ganze ist schon eine Herausforderung, aber in einem anderen Sinne, als Sie vorher gedacht haben.
    Nämlich zum Thema: Sinn und Unsinn von Aufgaben während Ihres Studiums. Kann natürlich sein, dass Sie damit unbequehm sind. Die Frage, die sich MIR stellt ist: Warum gibt man Ihnen für Ihr Studium nicht Aufgaben, die man im realen Leben wiederfindet. Es gibt doch sicher Projekte oder Objekte, die es lohnen, sich Gedanken über ein neues Design zu machen.
    Sprechen Sie über das, was Sie hier gelesen haben, darüber,dass für einen Diabetiker das Design des Etuis nicht primär ist. Drucken Sie sich auf den Herstellerseiten die Fotos aus, auf denen die Etuis zu sehen sind, oder kontaktieren Sie einen Hersteller, der schickt Ihnen sicher ne Menge Material. Zeigen Sie die Produktentwicklung im verlauf der letzten Jahre auf. Auch hierzu gibt ein hersteller sicher Hilfe..
    Wandeln Sie die Aufgabenstellung ab. Machen Sie aus dem scheinbar langweiligem Thema ein Interessantes, seien Sie ehrlich dabei.
    Die Herausforderung ist: Erfülle ich die Aufgabe als Beschäftigungstherapie und bekomme eine gute Note, weil ich dem Prof. gefallen will oder nehme ich das gestellte Thema ernst und zeige, wie absurd, sinnlos und blödsinnig das ist.
    Ich finde, eine direkte Meinung ist immer besser als Geschmuse, das Ihnen nix nützt.
    Und Sie stellen sich ja, das find ich COOL.
    von Tom
  • Tom

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 11:50:48
    ja..genau, mein Vorredener hat Recht, gute Idee, such dir ein anderes Thema und schlag ihm das vor und argumentiere sauber, warum das zugewiesene Thema Nonsens ist. Am Ende ist er beeindruckt.
    Aber mit einem Vorschlag musst DU schon kommen. von Tom
  • Michaela

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:54:25
    Schön, dass hier anscheinend alle Leute genau wissen, wie man zu studieren hat. Als beiläufige Info: der "Humboldtsche Geist", der Eure Vorschläge zum Rebellieren unterstützen würde, ist seit dem Bologna-Prozess leider völlig unangebracht, vorausgesetzt, man möchte irgendwann mit seinem Studium fertig werden (was durch finanzielle Auflagen mittlerweile ein sehr erstrebenswertes Ziel ist.)

    Auch im Studium lernt man durch anfänglich scheinbar sinnarme Aufgaben -- wenn die Original-Posterin hier etwas erfinden sollte, was in seiner Vollendung uns alle weiterbrächte, wäre das keine einfache Semesterarbeit. Leute, die Programmieren lernen, programmieren auch zuerst mal Taschenrechner, obwohl das schon Millionen Leute vor ihnen besser gemacht haben.

    Man ermutigt auch die Studenten zu Recherchen aller Art und zum Nachfragen überall - meistens sagt man Ihnen, das Antworten wie hier normalerweise von niemandem kommen.

    Zum eigentlichen Thema: Da vom aktuellen Gebrauch unabhängig, lässt sich hier wohl wenig recherchieren über die echten Anforderungen an so ein Etui. Es sollte klein sein, vielleicht Platz für alles bieten (BZ-Messgerät + Pen), und möglicherweise in der Größe "ausklappbar" (also z.B. nur für Pen oder für Pen und Messgerät zu benutzen), das hielte ich sogar für reale Fälle für sinnvoll. Irgendwo könnten noch Fächer für Spritzen (Pen versagt), Ersatz-Nadeln und anderes Ersatzmaterial sein. von Michaela
  • v

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 16:15:51
    Sorry, so ein dussliger Käse, Michaela.
    Keiner ruft zu Rebellion auf.
    Aber Mitdenken sei beim Studium wohl erlaubt und erwünscht. Und, wenn man überzeugend und sauber argumentiert, zeigt man, dass man Denken kann.
    Aber ich kann dir bestätigen, WEIL ich Studenten um mich herum habe, dass leider einige nur bei EINEM Thema häufig sehr präzise handeln können: Wo lagern wir das Grillgut für die nächste Party ein?
    Studium bedeutet nicht, sich mit toter Materie zu befassen, sondern die Studieninhalte realitätsnah zu vermitteln. Das wird auch in den meisten Studienrichtungen so gehandhabt.
    Für den Pen gibt es funktionelle stabile Etuis, für die Messgeräte extra kleine Stoff- oder Ledertaschen. Es ist also kein bedarf gegeben, ein anderes Etui zu designen.
  • Michaela

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 18:01:39
    Lieber Anonym,


    schön, wenn Du an einer Fakultät arbeitest, wo man den Studenten nur aufgaben stellt, die der echten Welt was nützen. Ich hab den Vorzug nicht, bei uns (und auch von mir gestellt) gibt's echte Dummy-Übungsaufgaben, die die Studenten zwar mit selbstständiger Denkarbeit (ist beim gegebenen Thema auch gefragt!) lösen, aber dennoch lösen sollen - und nicht sagen, die Aufgabe ist Schwachsinn. "Dusslig" ist in dem Fall wohl keine so gute Bezeichnung für die Auffassung, dass man als Student im rigiden Ba-Ma-System Aufgaben manchmal eher wie in der Schule löst als wie ein Wissenschaftler. Das ist sehr schade, und die komplette wissenschaftliche Denkweise muss man sich dann, so man denn eine akademische Karriere machen möchte, nach dem Studium aneignen, oder - mit etwas Glück und der richtigen Fakultät - während der Abschlussarbeit.
    Seminararbeiten wie "programmiere ein Autorennspiel mit authentischer Physik" oder - sehr ähnliche Anlage - "beschreibe Ausprägungen und Einschränkungen von Humor in journalistischen Texten" nützen niemandem was, das haben schon 1000 Leute vorher gemacht, niemand wird es benutzen.
    Es dient dazu, zu lernen, wie man so eine Aufgabe löst. Aber so was sollte ich Dir wohl nicht erklären müssen.
    von Michaela
  • Michaela

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 18:03:00
    Übrigens hatte ich schon oft genug die Freude, Studenten zu unterrichten, die durchaus selbstständig denken, aber trotzdem als Hausaufgabe Artikel fremder Leute zusammenfassen. Das schließt sich alles andere als aus. von Michaela
  • djfgt

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 18:21:41
    Lustig finde ich in diesem Zusammenhang, dass es diese "Behälter für Insulinbesteck" also schon zu Dutzenden in allen möglichen oder unmöglichen Designs schon gibt und es an Fach-, Hoch- und Ingenieurschulen "üblich" ist das Rad ein zweites mal als Aufgabe zum Lernen der Studis zu erfinden. Wenn dem aber so ist, ist die Recherche bei den Anwendern aber unsinnig. Weiterhin stellt sich die Frage nach dem Effekt für den Studenten, was er dabei lernt - wie man effiziente Befragungen durchführt oder im i-net geschickt sucht?