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Beamtin mit Typ 1 freiwillig versichert
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Gast
Rang: Gastam 05.09.2013 17:27:55
Hallo Zusammen,
ich bin 24 Jahre alt und habe nunmehr seit 14 Jahren Typ 1 Diabetes. Nach langer Ausbildungssuche und viel hin und her habe ich vor drei Jahren die Beamten Laufbahn im mittleren nichttechnischen Dienst sprich in der Verwaltung begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Z.Zt. bin ich Beamtin auf Probe und habe sehr gute Aussichten trotz meines Diabetes auf Lebenszeit verbeamtet zu werden.
Mein größtes Problkem stellt momentan meine KV da! Ich musste bereits als Beamten Anwärter dafür Sorge tragen, dass mich i.eine KV versichert. Die Private wollte mich aufgrund meines Diabetes nicht.... :-( Also blieb mir nichts anderes übrig als freiwillig in der Gesetzlichen zu bleiben. Hier berechnet sich mein monatlicher Beitrag nach dem Brutto EK und genau das ist mein Problem!
Brutto verdiene ich ca. 1900 € das sind ca. 1600 € netto! Hört sich so ja gar nicht schlecht an... Allerdings habe ich davon auch noch keine KV bezahlt! Die schlägt monatlich mit 379,38 € zu buche. Nach Abzug meiner Miete und der Lebensmittel und was man sonst noch so an Ausgaben hat bleibt da nicht viel übrig, man beachte ich arbeite jede Woche um die 46 Stunden und habe nicht mehr wie manch anderer der weniger macht oder gar nichts.
Naja, darüber will ich mich nicht beschweren.
Allerdings tut es schon weh wenn, die Krankenkasse sich jeden noch so kleinen Cent den ich dazuverdiene holt!
Hat i.wer ein ähnliches Problem oder kennt eine Private die Diabetiker versichert?
LG
Sam -
Gast
Rang: Gastam 05.09.2013 18:26:21
irgedwas hast du nicht richtig gerechnet, der satz zb bei der tk beträgt 15,5% vom brutto,
das sind ohne irgendwelche separaten sachen 294,5€
der rest sind pflege usw......
gibts nicht 50% vom ag ? dann sinds rund 150€.
und das ist ok.? -
Gast
Rang: Gastam 05.09.2013 19:55:08
Hallo,
ich bin noch in der Ausbildung und bin im Moment in der gesetzlichen KV.
Bei der HUK Coburg wurde mir gesagt, dass ich nach der Ausbildung in die PKV aufgenommen werde (Beamtenöffnungsklausel).
Allerdings muss ich einen 50%igen Risikozuschlag zahlen. :-(
Ich finde diese Situation auch total doof...
Vielleicht gehst du noch mal zu einer PKV und lässt dich dort beraten.
Ich habe nächste Woche einen Termin. Wenn du möchtest, kann ich hier ja mal schreiben, was mir gesagt wurde.
Eins steht jedenfalls fest: Wir werden stärker zur Kasse gebeten als Gesunde.
Viele Grüße
Nina -
Gast
Rang: Gastam 06.09.2013 09:39:01
Hallo Nina,
mich hat die HUK Coburg wie auch einige andere Namenhafte trotz "Beamteneröffnungsklausel" von vorne herein abgelehnt. Und auch sonst wird man hier mehr schlecht als recht beraten. Wäre nett, wenn du dein Gesprächsergebniss hier mitteilen würdest.
Hallo Gast,
da ich freiwillig in der GKV bin gibt es anders wie bei den PV Beamten keine Beihilfe von AG. Habe zweimal einen Antrag bei der Beihilfekasse gestellt und beide Male bekam ich eine Ablehnung. Bei dem KV Beitrag den ich in meinem Post genannt habe ist die Pflegeversicherung schon mit einbezogen, habe sie nur nicht seperat aufgeführt.
Wenn mir die Möglichkeit gegeben würde, "nur" 150 od. 200,00 € bezahlen zu müssen, würde ich kein laut mehr von mir geben.
Gruß
Sam -
Gast
Rang: Gastam 06.09.2013 12:25:43
hallo sam , wußte nicht daß man bei der einen kasse(privat) vom ag beihilfe bekommt bei ner anderen kk ges nicht,(wer sich sowas mal ausgedacht hat ?
aber die rund 80€ pfleg usw müssen beamte auch zahlen ?
die versorgung ist bei den ges kk nicht anders als bei den priv . nur daß bei den privaten wohl immer geld vorgestreckt werden muß.
eigentlich dürfen dmler nicht abgelehnt werden --- eigentlich. -
Gast
Rang: Gastam 06.09.2013 18:00:05
Hallo Sam,
tut mir leid, dass das so gelaufen ist.
Am Montag habe ich den Termin.
Ich werde dann auf jeden Fall berichten, was dabei herausgekommen ist.
Ich habe auch schon mal überlegt, mich bei einem Rechtsanwalt beraten zu lassen; wobei ich glaube, dass da auch nicht viel bei herumkommt.
LG Nina -
Gast
Rang: Gastam 09.09.2013 11:00:05
Hallo ihr KV-Betroffenen,
warum haltet ihr euch an den Kriterien einer PKV auf? Es gibt einige in Betracht kommende PKV. Risikozuschlag muss man als Diabetiker immer zahlen, es ist nur die Frage ob 50 oder 100 %. Wegen der entgehenden Beihilfe in den meisten Fällen bei gesetzlicher Versicherung und wegen des Alters würde ich wenn möglich einen oder mehrere Probeanträge bei anderen PKVen stellen. Schlimmstenfalls sind sie euch zu teuer.
Ich bin übrigens - als ich so alt war wie ihr - als Beamter in die Süddeutsche KV gegangen und zahle 100 % R-zuschlag. Es hat sich trotzdem gelohnt.
Gruß Heiner -
Gast
Rang: Gastam 09.09.2013 18:49:48
Hallo,
100%igen Zuschlag? Das ist aber viel...
Also, ich war heute dort. Die Mitarbeiterin sagte mir, dass ich auf jeden Fall aufgenommen werde und dass ich max. einen Zuschlag von 30% zahlen muss. Regulär läge der Beitrag bei ca. 206,-.
Sam, vielleicht gehst du noch mal zur PKV, denn ich habe die MA darauf angesprochen, ob es sein kann, dass ich gar nicht aufgenommen werde. Da hat sie verneint und gesagt, dass das gesetzlich so geregelt sei.
LG Nina -
Gast
Rang: Gastam 10.09.2013 10:08:11
Hallo Nina,
danke für deine Antwort! Werde mich jetzt doch nochmal bemühen einen persönlichen Gesprächstermin zu bekommen bei einer Privaten. Bin gerade etwas ernüchtert, da ich gestern wiedermal eine Ablehnung im Briefkasten gehabt... :-/
LG,
Sam -
Gast
Rang: Gastam 10.09.2013 15:28:58
Oh man,
bin echt mal gespannt, was bei mir passiert. Ist ja noch 1 Jahr hin, bis ich in die PKV kann.
LG Nina -
Maddin
Rang: Gastam 23.06.2014 10:06:41
Guten Tag Nina,
es stimmt das chronisch Kranke einen Aufschlag in Kauf nehmen müssen. Das liegt daran, dass die Krankenversicherungen ja auch Mehrkosten haben. Gerade bei Diabetis sind die zukünftigen Kosten kaum hervorzusehen. Stichwort : Diabetischer Fuss, Aterienerkrakung usw....um die zukünftigen Kosten dafür zu decken, müssen sie diese an Dich weiter geben. es gib jedoch noch andere Anbieter, welche sehr gute Absicherungen anbieten. Auf http://www.pkv-testbericht.de/private-krankenversicherung-diabetes-typ-1/ können nähere Inormationen zu diesem Thema eingesehen werden. -
Betroffener
Rang: Gastam 23.06.2014 10:22:42
"Guten Tag Nina,
es stimmt das chronisch Kranke einen Aufschlag in Kauf nehmen müssen. Das liegt daran, dass die Krankenversicherungen ja auch Mehrkosten haben. Gerade bei Diabetis sind die zukünftigen Kosten kaum hervorzusehen. Stichwort : Diabetischer Fuss, Aterienerkrakung usw....um die zukünftigen Kosten dafür zu decken, müssen sie diese an Dich weiter geben. es gib jedoch noch andere Anbieter, welche sehr gute Absicherungen anbieten. Auf http://www.pkv-testbericht.de/private-krankenversicherung-diabetes-typ-1/ können nähere Inormationen zu diesem Thema eingesehen werden."
Bei der Debeka gibt es eine Öffnungsklausel. Das bedeutet, dass nicht mehr als 30 Prozent aufgeschlagen werden können. -
am 10.10.2014 18:06:45
Hallo Nina
ich werde mich in den nächsten Monaten als Versicherungsmakler speziell für Diabetiker selbständig machen. Ich arbeite zur Zeit an einem Konzept das genau die Gesellschaften ermittelt die Absicherungen ohne oder nur geringen Gesundheitsfragen ermittelt um uns Diabetikern (habe selbst Typ 1 seit meinem 8 LJ)eine ebenso gute Absicherung wie gesunden Arbeitnehmer zu Gewehrleisten. Du solltest auf jeden Fall über einen Versicherungsmakler gehen, denn dort kann anonym eine Risikovorprüfung durchgeführt werden. Eine Ablehnung führt bei vielen Gesellschaften zu einem Eintrag in die sog. HIS Datei (vergleichbar mit einem schlechter Eintrag in der Schufa bei Krediten). Liegt dort etwas vor lehnen Gesellschaften die dich ggf angenommen hätten einen Antrag aus Kosten und Zeitgründen auch schon mal ohne genaue Prüfung einfach ab. Ich sende dir hier eine E-Mail Adresse von Herrn Jochen Weil er ist Geschäftsführer von Fidelitas Maklerkonzept , sag einen schönen Gruß von "Grobi" und schildere ihm dein vorhaben in die PKV zu wechseln. Er ist seit Jahren Spezialist für PKV und hat die Möglichkeiten die Gesellschaften die dich annehmen würden miteinander zu vergleichen. Hier die E-Mail : j.weil@fidelit.as.
LG Tobi -
am 10.10.2014 18:11:06
Wir haben auch in anderen Bereichen Probleme Arbeitskraftabsicherung TG Risiko LV kenne ich aus Erfahrungen am eigenen Leib :-( aber auch hier gibt es Möglichkeiten. -
am 10.10.2014 19:00:47
Ich habe eben nochmal Rücksprache gehalten . Es ist für Beamte verrückt nicht in die PKV zu gehen . Bei Beamten auf Probe besteht noch keine Annahmepflicht in der PKV bei der Erstverbeamtung schon. Bei 1900 € hast du mit allen Schnick schnack etwa inc Aufschlag ca um die 120-130 € . Die Beratung ist übrigens kostenlos und Du gehst keinerlei Verpflichtungen ein. -