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Stark schwankender Insulinbedarf.

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 20:57:37
    Erklärung zu Lantus:
    Ich schrieb "eigentlich", d.h. nicht jeder ist damit gemeint.
    Der natürliche Insulinbedarf ist i.d.R. NICHT linear, daher werden T1er bevorzugt mit Insulinpumpen behandelt ;-)

    Zum Thema Panikattacken bei Unterzuckerungen:
    Wenn die Reaktion des Körpers auf Unterzuckerungen NORMAL ist, schießt der Körper Adrenalin aus, dann bekommt man zwangsläufig eine Art Panikattacke, der Eine nimmt das mental locker, ein Anderer bekommt dann Angst zu sterben. Die körperliche Reaktion ist jedenfalls einer Panikattacke gleich zu setzen (Herzrasen, Schwitzen, extremes Wachsein etc.).
    Sicher kann man damit zum Psychologen gehen, dem sollte man dann aber vielleicht ne Insulinspritze setzen, damit der weiß wovon der Diabetiker spricht ;-)

    Der Rat zum Psychologen zu gehen ist möglicherweise nicht falsch, aber erstmal würde ich abklären ob diese sogenannten "Panikattacken" psychischer Ursache sind...

    LG, Daniela
  • auch anonym

    Rang: Gast
    am 11.04.2009 14:10:41
    Hallo Arne,

    das kommt mir bekannt vor, habe das auch ab und an, nur nicht so extrem wie du.
    Höre einfach nur auf deinen Körper. Wie du selbst sagst, bist du in einer Remissionsphase, d.h. dein Körper reguliert, und vor allem "gegenreguliert" zur Zeit viel selbst.
    Da bringen übermäßige Reaktionen, wie ständig BZ messen, KH essen oder IE spritzen, einfach nichts.

    Da hilft nur aussitzen. Glaub mir so schnell fällt man nicht in ein Hypo-Koma. Mein tiefster gemessener BZ war 18, und vor Schreck darüber, was ich da auf dem Messgerät gelesen hab´ist er wahrscheinlich nochmal gesackt. Dann 1 BE Traubenzucker gegessen und nach 15 min BZ 180. Seitdem lasse ich das und sitze es aus.

    Meistens macht man sich eine falsche Vorstellung darüber wie schnell oder langsam KH ins Blut gehen und wie schnell oder langsam das Insulin wirkt. Deshalb ist es meistens so, das diese extremen BZ-Werte durch die ganzen zeitverzögerten Wirkweisen im Stoffwechsel auftreten. Dein BZ-Gerät zeigt ja nur eine Momentaufnahme. Wenn ich 3x hintereinander an versch. Fingern messe, kommt jedesmal was anderes raus.

    Passe deine Insulindosis an, und geniesse deine Remissionsphase. Eiweissreiches am Abend wäre auch noch eine Möglichkeit, das läßt den BZ nach 4-6 Std. ansteigen und kann nächtliche Unterzuckerungen vermeiden helfen.

    schöne Ostern
    von auch anonym
  • v

    Rang: Gast
    am 14.04.2009 16:25:15
    Zitat: Trotzdem kriege ich den BZ kaum unter 200.Zitatende.

    Arne, du schreibst nun schon seit ein paar Tagen in mindestens 2 Foren. Bei deiner Aussage hast du keine echten Hypos, sondern Unterzuckerungserscheinungen in hohem BZ-Bereich. Und hier gibst du, Kati noch den Hinweis, er soll die Werte noch höher forcieren? So ein Blödsinn, sorry, das hat nur zur Folge, dass die Hypoerscheinungen dann bereits in noch höheren Bereichen auftreten. In den Tagen, in denen Arne hier im Net herumdoktert, hätte er lange Konrakt zu einem Psychologen aufnehmen können, aber das wird er definitiv nicht tun. DEenn: er ist ja nicht verrückt.
    Es soll ja Leute geben, die sich da noch einen Kick holen, während sie über solche Attacken schwafeln anstatt zu handeln. bei Arne habe ich definitv den Eindruck.
    Große Fresse, aber zu feige, zu einem Psychologenzu gehen. So sieht es aus, mein Freund.
    .
  • kati

    Rang: Gast
    am 14.04.2009 19:50:20
    (...)Und hier gibst du, Kati noch den Hinweis, er soll die Werte noch höher forcieren? So ein Blödsinn, sorry, das hat nur zur Folge, dass die Hypoerscheinungen dann bereits in noch höheren Bereichen auftreten (...)

    Hallo Anonym.

    Bitte korrekt lesen.
    Ich schrieb "... Ich habe mir damit geholfen..." und was bei mir funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei anderen zum Erfolg führen.

    Kati
  • Arne

    Rang: Gast
    am 15.04.2009 11:26:56
    So mal ein kleiner Statusbericht.
    So schnell wie die Remissionsphase gekommen ist so schnell hat sie sich wieder verabschiedet.
    Innerhalb weniger Tage bin ich fast wieder auf meinen Ausgangsbedarf an Insulin gekommen.
    Werte sind noch nicht top, aber wesentlich besser.

    Aber was hier manche Leute für Schlussfolgerungen ziehen überrascht mich immer wieder . Denke manchmal ich schreibe hier in einer anderen Sprache oder so. (Ich sage eine gute Idee und bekomme als Antwort: So ein ***, nimmt Vorschläge nicht an. )
    Habe mal ein bischen im Forum gestöbert und bin immer wieder auf solche Kommentare gestossen.
    Glaube manche lieben es hier zu provizieren.
    Naja für mich ist das Thema damit beendet.
    Danke für die Beiträge.




    von Arne
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 16.04.2009 00:05:35
    hallo Arne,

    eine Remission dauert eigentlich länger an, d.h. die Werte können auch wieder anders sein. Manchmal liegt es daran, dass durch das Fehlen des Depotinsulins (hattest Du ja weg gelassen) die Stoffwechsellage ungünstiger wird - Insulinmangel --> Ketonkörper/Lipolyse --> Insulin"resistenz".
    Wird dann über Tage wieder genug Insulin zugeführt und der Stoffwechsel normalisiert, steigt auch die Insulinempfindlichkeit wieder an.
    Bitte bleib wachsam!

    LG, Daniela