Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Gesund abnehmen mit Diabetes Typ 1 (momentan ICT)
-
Cookie
Rang: Gastam 07.12.2013 12:15:42
Hallo!
Ich eröffne mal dieses neue Thema rund um Abnehmen, Ernährung und Sport mit Diabetes Typ 1.
Ich bin 25 Jahre alt, habe seit 20 Jahren Diabetes Typ 1 und würde gerne (Größe: 1,82m) von 75kg auf 70kg abspecken.
Ich habe vor einigen Jahren schon mal eine Radikaldiät gemacht, mit der ich auf 63kg runterkam. Da war mir aber noch nicht bewusst, wie ungesund eine solche Ernährungsform ist. Ich habe dann langsam meine Ernährung umgestellt und die Kalorien wieder hochgefahren. Seitdem nehme ich aber nun wieder zu. Bei 73kg stagnierte mein Gewicht dann über mehrere Monate - trotz Sport (3-4x pro Woche) und einer festen Kalorienzufuhr von ca. 2000kcal/Tag. Und egal, wie viel Sport ich mache und wie viele Kalorien ich esse - ich nehme nicht mehr ab. Seit 2 Monaten steigt mein Gewicht sogar wieder.
Meine Frage ist nun: Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und könnten diese Schwierigkeiten mit der Abnahme an meiner Diabetes-Erkrankung sein? Wisst ihr, ob man mit Diabetes einfach "anders" abnimmt? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?
Ich freu mich über jede Rückmeldung von euch!
Liebe Grüße und danke!
Cookie -
am 07.12.2013 15:01:20
Hallo Cookie,
das sind die normalen Schwierigkeiten, die alle beim Abnehmen haben. Nach jeder Abnehmdiät wird es schwerer Gewicht loszuwerden und der Jojoeffekt schlägt immer kräftiger zu.
Ich empfehle dir eine Ernährungsumstellung auf LOGI oder auf LCHF. Beide führen zum dauerhaften Abnehmen ohne hungern und darben und beide sind für Diabetiker, auch für Typ 1er, bestens geeignet.
LG Rainer -
Gast
Rang: Gastam 07.12.2013 19:45:10
Bei einer Größe von 1,82m und ein Gewicht von 73kg, was ist daran nicht ok. Dein BMI sagt sicherlich Normalgewicht. -
Cookie
Rang: Gastam 08.12.2013 15:18:30
Hallo Rainer,
ich habe diese Radikaldiät vor ca. 8 Jahren beendet und seitdem auch eine Zeitlang wieder ganz normal gegessen (bzw. genug Kalorien, dass sich mein Körper davon erholen konnte). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nach so langer Zeit immer noch ein Jojo-Effekt sein soll.
LOGI und LCHF wird ich mir auf jeden Fall anschauen, danke!
@Gast; Ja, die BMI-Tabellen sagen Normalgewicht. Aber diese Tabellen sind, meiner Meinung nach, überholt und können nur bedingt Auskunft über das optimale Gewicht eines Menschen geben.
Liebe Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 08:45:42
Hallo,
ich habe mich nun in den letzten Wochen nach einer KH-ärmeren Ernährung ernährt, d.h. abends gab es lediglich KHs aus Gemüse. Brot, Hafer, Obst gab es nur bis 17 Uhr. Dazu habe ich vom Sportpensum her 2x wöchentlich eine Laufeinheit und 2x wöchentlich eine Krafteinheit absolviert. Das Wiegeergebnis heute Morgen hat mich schockiert: 75kg.
Ich nehme in den letzten Wochen also konstant zu, obwohl ich mich bewusster ernähre und sehr regelmäßig Sport mache? Ich bin gerade sehr frustriert. Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich? Vielleicht auch eine Idee, mit welchem Arzt ich da mal drüber reden könnte? 2kg Zunahme erscheinen jetzt nicht viel, aber ich nehme ja schon länger auch nicht ab (trotz Sport und bewusster, aber eben noch kh-reicherer Nahrung) und ich möchte einfach wissen, was bei mir los ist.
Danke und viele Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 09:03:06
dann solltest du mal überlegen , wo denn ein unterschied besteht etwas um 17h oder um 20h zu essen, - richtig in der uhrzeit , weiter nichts.
zusätzlich möchte iich dir den rat geben mit einem kompetenten mediziner mal über "das gewicht" zu sprechen, ev. kann der dich von dem wahn heilen zu dick zu sein.
denn mit dir ist garnichts los , du bist völlig normalgewichtig mit leichtem untergewicht, und landest mit der abnehmmanie irgendwann mal bei eßstörungen die nach beiden richtungen gehen können. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 13:07:00
Achso, das hatte ich vergessen zu schreiben: Bitte nur ernstgemeinte Ratschläge. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 14:34:22
du ahnst garnicht wie ernst mein post an dich war.
da ich im bekanntenkreis so einen ähnlichen fall miterlebt habe (auch crashdiät usw,) immer von abspecken geredet,
dabei war garnichts vh was abgespeckt werden konnte.
daher bitte auch solche posts ernstnehmen auch wenn sie nicht dir nach dem mund geschrieben sind.
sind auf jeden fall nicht böse gemeint. -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 15:14:31
Dann habe ich das wohl falsch verstanden.
Aber ich kann Dir sagen, ich selbst habe auch schon Erfahrungen mit solchen Crashdiäten gemacht und möchte nie wieder so auf Lebensqualität verzichten, wie ich es zur Zeit der Crashdiät getan habe. Klar, da war ich zwar schlanker, aber nicht glücklich. Deswegen suche ich jetzt nach einer Ernährungsform, die für mich passend ist. Einerseits, um noch ein paar Kilo loszuwerden und andererseits, um meinen Körper gesund zu halten.
Ich bin mit meinem Gewicht schon schlank, aber nicht untergewichtig oder mager. Ein paar Kilo können da noch runter, ohne, dass ich dann ein Hungerhaken wäre. Mir geht es darum, eine sportliche Figur zu haben und vor allem gesund zu sein.
Daher ist auch meine Bitte, mich und meine Schilderungen genauso ernst zu nehmen und mich nicht von vornherein als "wahnsinnig" zu verurteilen - nur, weil ich als schlanker Mensch noch ein bisschen an meiner Figur arbeiten möchte.
Viele Grüße
Cookie -
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 17:00:12
ja du hast mich falsch verstanden, und auch deine interpretation von fachärztlicher hilfe ist falsch, so etwas hat mit wahnsinn also klapse absolut nichts zu tun, da du andere nicht diskriminieren willst, bitte lassen.
aber als ernsten rat, statt irgendwelchen diäten aufzusitzen.
auch die sogenannte "gesunde ernährung" ist ein wahn, denn sie ist eine mode.(die morgen schon anders ein kann)
ein lesetip
-Mach Das! Die ultimative Physik des Abnehmens,-
da wierden nur tatsachen und kein glauben beschrieben.
und der irrtum es gäbe "irgendeine" diät die besser ist
aufgeklärt. -
Cookie
Rang: Gastam 11.02.2014 19:04:53
Ich habe keine falsche Auffassung von professioneller Hilfe und auch nirgends etwas von Klapse geschrieben. Ich lasse mich von dir aber nicht als von einem Wahn befallen verurteilen, nur weil du meine Problematik oder meine Schilderungen nicht nachvollziehen kannst.
Ich glaube, dass Ernährungsideen wie Low-Carb oder Low-Fat ihren Sinn haben und sie auch sinnvoll eingesetzt werden können, z.B. bei verschiedenen Krankheiten, die auf die Ernährungsweise eines Patienten reagieren. Als Diabetikerin finde ich das Konzept von Low-Carb z.B. sehr logisch. Das hat für mich aber nichts mit einer kurzweiligen Diät zu tun, sondern mit einer langfristigen Umstellung der Ernährung bzw. der Lebensweise.
Wie hälst du es ernährungstechnisch denn? Achtest du auf etwas Bestimmtes? Und bist du Diabetiker/in?
-
Gast
Rang: Gastam 11.02.2014 19:45:23
Hallo Cookie,
also vorweg: Als Diabetiker nimmt man genauso ab und zu wie jeder andere auch.
Zunahme= mehr gegessen als verbraucht.....
Für mich wäre LowCarb keine Lösung, da ich das nie und nimmer dauerhaft durchhalten würde.Aber ansonsten ist das zum Abnehmen sehr effektiv, nur nicht die Variante mit "abends keine KH mehr", das bringt nix. Du musst dann die Kohlenhydrate komplett zurückfahren auf ca. 80g pro Tag. Das ist deshalb so effektiv, da du ja sicher als Ausgleich keinen Ziegel Butter essen wirst! Nur: du musst das wirklich dauerhaft durchhalten können.... -
Cookie
Rang: Gastam 11.02.2014 22:20:48
Das finde ich interessant. Heißt das, dass eine Zunahme komplett unabhängig von der Insulinmenge ist, die ich mir täglich spritze?
Ich kenn das etwas gelockerte Low-Carb-Prinzip so, dass man morgens ruhig eine KH-reiche Mahlzeit zu sich nehmen kann, mittags sollte es eine Mischkost geben und abends dann eben möglichst ohne KHs. Stattdessen gibt's abends dann mehr Proteine und (gute) Fette. Die Reduzierung der Gesamtmenge an KHs auf 60 oder 80g gehört dann wahrscheinlich zu der extremeren Low-Carb-Form, oder?
Wie isst du denn? Und bist du auch Diabetiker/in? -
Gast
Rang: Gastam 12.02.2014 14:33:40
Ich gehe davon aus, dass du dir die Menge Insulin spritzt, die du benötigst, also das Basalinsulin plus das Bolusinsulin zum Essen. Und klar, wenn du mehr isst, verbrauchst du natürlich mehr (Bolus-)insulin. Wenn du die Hälfte des Insulins weglassen würdest, würdest du natürlich abnehmen ( weil die Hälfte der KH vom Körper gar nicht verstoffwechselt werden können), aber diese Methode-auch als Diabulimie oder Insulin-purging bekannt- ist wohl kaum empfehlenswert....
Wenn man nur wenig ißt, wird man, von Wassereinlagerungen vielleicht mal abgesehen, sicher abnehmen, anders geht es ja fysiologisch gar nicht voreinander. Der Kalorienverbrauch bei Sport wird ja meistens ziemlich überschätzt, das Bier im Anschluss macht den Verbrauch beim Sport direkt wieder hinfällig....
Ich selber ernähre mich "normal", alles querbeet, Diäten habe ich noch nie gemacht, war und bin schon immer normalgewichtig und sehe da keinen Handlungsbedarf.Und Typ 1 Diabetikerin. Habe aber schon viele Bekannte bei Abnehmversuchen gesehen und was am Ende immer gewirkt hat war eine Woche Tagebuch, alles, wirklich alles incl. Getränke, Soßen, Brotbelag usw.
aufzuschreiben und dann mal die Kalorien addieren! Vielen sind da erst die Schuppen von den Augen gefallen....
-
Cookie
Rang: Gastam 12.02.2014 17:24:09
Wenn man sich mit einer Pulsuhr ausstattet, hat man aber zumindest eine relativ genaue Ahnung davon, wieviel Kalorien man wirklich beim Sport verbraucht und kann sich dementsprechend ernähren.
Für "Anfänger" in Ernährungs- oder Abnehmsachen ist das Kalorientagebuch sicher hilfreich, ja. Ich selbst führe es schon seit Jahren und kenne Kalorien-, Fett- und KH-Angaben mittlerweile fast auswendig - zumal die Ernährung sich teilweise ja schon auch wiederholt. Insofern habe ich einen guten Überblick, sowohl über meine verbrannten Kalorien als auch über die gegessenen/getrunkenen Kalorien. Und trotzdem, trotz eines Kaloriendefizits, stagniert mein Gewicht bzw. ich nehme zu. Irgendwann versucht man da dann auch mal - neben "gesunder Ernährung" allgemein - speziellere Ernährungsweisen wie Low-Carb oder Low-Fat, um zu sehen, wie der Körper drauf reagiert. Umso verwunderter bin ich, dass bei mir da nichts passiert. Vielleicht kannst du meine Problematik jetzt ein bisschen besser nachvollziehen.
Über das Buch, das du mir empfohlen hattest, habe ich mal im Internet ein bisschen recherchiert. Mir scheint da auf den ersten Blick, als würde der Autor die Formel "Abnahme= weniger Kcal aufnehmen als verbrauchen" etwas überstrapazieren. Bei vielen Menschen mag das das allein funktionieren. Bei Menschen mit verschiedenen Erkrankungen funktioniert die Formel aber vielleicht nicht mehr so einwandfrei.
Um mal auf meinen Ursprungspost von gestern zurück zu kommen: Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, welche Art Arzt ich da mal ansprechen könnte? Mein Diabetologe scheint da ernährungs- und sporttechnisch überfragt zu sein. Ich weiß nur nicht, ob ein Sportmediziner die richtige Wahl wäre oder doch eher ein Ernährungsberater oder so? -
Gast
Rang: Gastam 12.02.2014 17:53:22
Buch?? Also ich hatte kein Buch empfohlen, da musst du etwas verwechselt haben. Aber: auch bei Erkrankungen gilt die Formel, allerdings kann natürlich z.B. bei einer Schilddrüsenunterfunktion der Grundumsatz massiv abgesenkt sein, sodass die "normale" Kalorienzahl für den Grundbedarf deutlich niedriger liegt.
Allerdings sollte dann natürlich auch die zugrundeliegende Erkrankung behandelt werden.Wie sieht es denn bei dir mit den Schilddrüsen- und ggf. auch den Cortisolwerten aus? Wurde das schonmal geprüft? Das kann dein Hausarzt machen oder evtl. auch ein Endokrinologe. -
Cookie
Rang: Gastam 13.02.2014 12:08:39
Naja, wenn ihr hier bei Antworten keinen Namen oder was auch immer hinterlasst, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob mir da jetzt eine Person als "Gast" antwortet oder ob das hier unterschiedliche Personen sind :D
Die Schilddrüse habe ich mal überprüfen lassen, ihre Form ist normal und der TSH lag bei um die 3. Ich hab da auch schon mal Tabletten genommen, weil ich den Wert von 3,.. nicht besonders gut finde. Aber nachdem ich bei 25µg L-Thyroxin nach 3 Wochen keine Verbesserung der Symptome gemerkt habe und mein TSH auch nur auf 2,7 gesunken war, sollte ich die Tabletten wieder absetzen. Cortisolwerte habe ich bisher noch nicht nachgefragt, das ist ne gute Idee, danke!
-
Gast
Rang: Gastam 13.02.2014 19:59:52
Ich bin da jetzt kein Experte, aber ein TSH- Wert von 3 kommt mir schon recht hoch vor. In Kombination mit Typ1 Diabetes kommt ja recht häufig auch Hashimoto-Thyreoiditis vor, ich persönlich würde das vermutlich doch nochmal abklären lassen. Will dich jetzt aber nicht verunsichern. Ob das im Zusammenhang mit dem Nicht- Abnehmen steht, ist ja auch nicht gesagt. -
Cookie
Rang: Gastam 13.02.2014 22:02:11
Zumindest wäre es aber nochmal eine Sache, die ich abklären könnte und je mehr mögliche Ursachen ich dann letztendlich abhaken kann, desto besser.
Ja, diese Werte und ihre Normbereiche... der Arzt, bei dem ich war, meinte, dass ein Wert bis 4,0 noch normal sei. Wobei ich mich schon gewundert hatte, dass ich bei der Einnahme von L-Thyroxin absolut keine Veränderung bemerkt habe. Wenn mit der Schilddrüse alles okay wäre, hätte ich durch die Medikamente doch in eine Überfunktion rutschen müssen, oder? Also, zumindest hört sich das für mich logisch an.
Welche Symptome bzw. Beschwerden hat man denn bei Hashimoto-Thyreoiditis? Und wie lässt sich das in den Griff kriegen?
Bei der nächsten Blutabnahme werde ich dann mal auf die TSH- und Cortisolwerte achten. -
Gast
Rang: Gastam 14.02.2014 07:43:55
Also,wie schon gesagt, ich bin da kein Experte, aber Hashimoto ist eine Entzündung der Schilddrüse die durch Auto- Antikörper ausgelöst wird und zur Zerstörung der Schilddrüse führt. (Im Prinzip so wie die BSD bei DM 1).Die Symptome sind wohl die einer SD- Unterfunktion. Man kann das Blut ziemlich einfach auf diese Antikörper testen (auch wieder vergleichbar mit dem GADA Test bei DM).
Hattest du denn außer der Gewichtsproblematik irgendwelche Symptome, die zu einer SD- Unterfunktion passen würden? Welcher Arzt hat dir denn L- Thyroxin verschrieben bzw. es dann nach 3 Wochen wieder absetzen lassen? Dieses Vorgehen erscheint mir auch irgendwie suspekt, aber wie gesagt, bin selber nicht betroffen und da kein Experte. -
Cookie
Rang: Gastam 18.02.2014 13:04:09
Keine Sorge, ich bin einfach froh über jeden Hinweis, aber bespreche das natürlich nochmal mit meinem Arzt.
In zwei Wochen muss ich wieder zur Blutentnahme. Dann seh ich zu, dass die Antikörper mitbestimmt werden. Ich bin ansonsten in der letzten Zeit noch sehr müde, kann mich kaum aufraffen und habe so Anflüge von depressiven Verstimmungen. Das alles kann ja jeder mal haben, aber bei mir ist es so untypisch, dass ich mich selbst teilweise nicht mehr wiedererkenne. Dieser Arzt, der das Medikament nach 3 Wochen wieder abgesetzt hat, hat mehrere Fachgebiete, u.a. Endokrinologie und Diabetologie. -
Cookie
Rang: Gastam 13.03.2014 18:16:01
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
Cookie -
Cookie
Rang: Gastam 13.03.2014 18:18:45
Gast schrieb:
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
Cookie
Edit: Ich nehme seitdem ja L-Thyroxin (deswegen ist der Wert so stark gesunken), aber bis vor Kurzem niedrig dosiert. Habe die Dosis dann aber erhöht. -
am 18.03.2014 16:55:28
Hallo Cookie,
während ich die Antworten hier gelesen habe, war mein erster Gedanke auch, dass es an der Schilddrüse liegen könnte.
Cortisol ist ein Stresshormon...könnte sein, dass deine Müdigkeit und depressive Stimmung daher rührt. Aber ich bin kein Arzt! Hast du denn momentan viel Stress? Zum Wert: Kommt ganz darauf an, wann gemessen wurde. Über den Tag verteilt sind die Werte unterschiedlich. Morgens ist er idR am höchsten. Dein Wert muss also nicht bedenklich sein. Normalerweise sollte dein Arzt aber auch in der Lage sein, dir die Werte detailliert(er) erläutern zu können.
Ich fühle mich zurzeit auch antriebslos und war deshalb beim Arzt. Auf die Werte warte ich noch. Um wieder auf Touren zu kommen, nehme ich momentan ein Herz-Kreislauf Präparat auf rein pflanzlicher Basis (nennt sich Aging Vital; http://www.dr-peterhartig.de/herz-kreislauf und habe mit joggen angefangen. Morgen habe ich zusätzlich ein Probetraining in einem Fitnesscenter. Ich muss einfach einmal austesten, was bei mir funktioniert, damit ich ausgeglichener bin.
Unter der Seite gibt es noch weitere Informationen zum Thema Cortisol: http://www.netdoktor.at/laborwerte/cortisol-8447 Die finde ich sehr interessant.
Deine Gewichtszunahme: Ist die auch sichtbar oder zeigt es dir nur die Wage an? -
Cookie
Rang: Gastam 31.03.2014 14:20:12
Hi Paul,
danke für deine Antwort und deine Tipps.
Stress, naja, gestresst bin ich immer etwas :D Aber nicht mehr oder weniger als sonst. Das ist allerdings auch das erste Mal, dass ich mir den Cortisolwert bestimmen lassen habe. Morgen habe ich einen Termin mit meinem Hausarzt, ich bin gespannt, was er sagt. Habe generell den Eindruck, dass sich meine Ärzte nicht ausreichend Zeit nehmen bzw. mich nicht ernst nehmen. Für sie sind meine Werte allgemein im Normbereich und damit okay.
Sport kann ich Dir gegen Antriebslosigkeit auch sehr empfehlen. Mache selbst 4-5x Sport pro Woche und fühle mich danach regelmäßig sehr gut und voller Energie. Schade ist eben nur, dass man mir mein Training so wenig ansieht bzw. die Muskeln von den Fettpolstern verdeckt werden. Auf Dauer ist es dann frustrierend, wenn, bei so einem Sportpensum, kaum körperliche Veränderungen sichtbar werden. Meine Zunahme ist bisher noch nicht so stark sichtbar, sind bisher ja (Gott sei Dank) nur ein paar Kilo. Ich habe nur einfach Angst davor, dass die Zunahme einfach immer weiter geht und ich nur zugucken kann, wie ich dicker werde. Da möchte ich lieber früher eingreifen und nicht erst warten bis es zu spät ist.
Das passt vielleicht gerade nur bedingt hierher, aber ich muss gerade mal meine Frustration der letzten Wochen (auch im Kontakt mit meinen Ärzten) rauslassen.
In einem anderen Forum habe ich von einer jungen Frau gelesen, die mit dem starken Verzicht auf KHs und einer starken Reduzierung der Kalorien sehr gute Ergebnisse erzielt hat und ihren Körper auch sehr straff bekommen hat. Und das trotz Schilddrüsenprobleme. Einerseits finde ich es ja sehr unvernünftig, dem Körper maximal 30g KH und insgesamt maximal 1400kcal am Tag zuzuführen. Für mich wäre das auch einfach ein zu großes Opfer und ein zu großer Verzicht auf Lebensqualität (z.B. durch den starken Verzicht auf Obst). Andererseits weiß ich grad auch nicht mehr richtig weiter. Ich bin einfach so verwirrt und weiß nicht mehr, wie ich essen soll. Ich weiß grad gar nicht mehr, was mein Körper eigentlich braucht; auch mit Hinblick auf meinen Diabetes und meiner (mehr oder weniger festgestellten) Schilddrüsenerkrankung.
Mein Diabetologe hat auf meine Frage nach dem Abnehmen bzw. dem durchschnittlichen BE-Bedarf einer erwachsenen Frau meiner Größe nur gesagt: "Der Körper ist hochkomplex und die Medizin hat hier noch nicht alle Antworten (im Hinblick aufs Abnehmen). Und bei der BE-Zahl gibt es keine Regel, weil ja jeder anders isst. Der eine isst mehr Fett, der andere mehr Eiweiß." Ich kann mich damit aber nicht zufrieden geben und habe irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Ich habe mittlerweile auch öfter in wissenschaftlichen Artikeln gelesen, dass Typ-1-Diabetiker vergleichsweise häufig irgendwann auch eine Schilddrüsenerkrankung entwickeln können. Das hat mir mein Diabetologe nie gesagt und scheinbar auch nie in Erwägung gezogen, wenn ich ihm von meinem Symptomen berichtet habe.
Ich weiß gerade auch nicht weiter damit.