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Gesund abnehmen mit Diabetes Typ 1 (momentan ICT)

  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.04.2014 08:05:00
    Dass Typ 1-Diabetiker häufiger SD-Erkrankungen bekommen liegt aber nicht am Essen, sondern daran, dass es (leider) häufig nicht bei einer Autoimmunkrankheit bleibt und die Patienten an Hashimoto oder Morbus Basedow erkranken. Das ist auch nach heutigem Wissensstand nicht willentlich zu beeinflussen!

    Abnehmen geht definitiv nur durch Kalorienreduktion unter den Bedarf. Ob du dann KH, Fett oder Eiweiß isst, ist egal. Wenn man Muskelmasse aufbauen will, ist eher eine eiweißlastige Ernährung angesagt.Hier solltest du auch aufpassen, dass du beim Reduzieren der Kalorien nicht vorrangig Muskeln statt Fett abbaust!

    Und klar: Deine SD-Werte sollten natürlich regelmäßig überprüft und die Menge der Tabletten ggf. angepasst werden.Da sollte der behandelnde Arzt dran denken, wenn er das nicht tut, ist das mMn. grob fahrlässig!
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 02.04.2014 14:00:21
    Nee, am Essen liegt die weitere Autoimmunkrankheit nicht, das stimmt. Ich meinte auch eher, dass ich nicht mehr weiß, wieviel Kalorien bzw. welche Nährstoffe in welchen Anteilen mein Körper angesichts meiner Stoffwechselkrankheiten benötigt. Mein Kalorienbedarf müsste ja dementsprechend schon grundsätzlich niedriger sein als bei gesunden Menschen, oder? Aber von wieviel Prozent weniger Kalorien bei Diabetes Typ 1 und einer Schilddrüsenunterfunktion kann ich da ausgehen? Und muss ich nicht, um Muskeln aufzubauen, einen leichten Kalorienüberschuss haben? Zumindest bauen sich Muskeln, so hab ichs gelesen, nur sehr schwer auf, wenn man gleichzeitig ein Kaloriendefizit hat, um abzunehmen. Ich hoffe, hier wird deutlich, dass ich kein Anfänger in diesem Thema bin, sondern wirklich spezifische Fragen habe, auf die ich bisher keine befriedigende Antwort bekommen habe (von meinen Ärzten). Deswegen hoff ich, dass sich hier jemand eventuell mit diesen Dingen besser auskennt bzw. mir sagen kann, welche Klinik oder welchen Spezialisten ich hier mal anfragen könnte.

    Achso, ich hatte ja gestern den Termin bei meinem Hausarzt und war angenehm überrascht. Mein Hausarzt zeigte Verständnis für meine Problematiken und meinte, ich könne bei einem TSH von 1,8 ruhig noch etwas höher mit meinem L-Thyroxin gehen. Ich hatte erwartet, dass er mich mit Aussagen wie "Der Wert liegt ja im Normbereich" oder "Sie sind doch schlank" abserviert. Er hat mir außerdem gesagt, dass ihm ein anderer Arzt (bei dem ich vor ein paar Monaten war) die Diagnose einer latenten Autoimmunthyreopathie mitgeteilt hat. Mir hat dieser Arzt allerdings nichts von der Diagnose gesagt und letztendlich die Medikamente zur Linderung der Unterfunktion ja auch wieder abgesetzt. Im Nachhinein finde ich sein Verhalten immer merkwürdiger. Sagt mir nichts von seiner Diagnose und setzt dann noch meine Tabletten ab? Naja. In ein paar Tagen erfahre ich dann nochmal meine Schilddrüsenantikörper-Werte. Vor ein paar Monaten waren ein paar wenige da (also, im Normbereich).

    Liebe Grüße
    Cookie
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 17.04.2014
    am 19.04.2014 11:10:55
    ich habe seit 28 Jahren Diabetes 1.
    Bei mir ist es so, dass wenn ich viel esse, ich auch viel Insulin brauche. Viel Insulin bedeutet wieder Hunger. Und viel Insulin speichert viel Fett. Es ist ein ewiger Kreislauf.
    Mache seit März letzten Jahres Almased. Habe bis zum Sommer fast 20 Kilo abgenommen und eigentlich ganz gut gehalten. Über die Wintermonate hab ich leider wieder einiges zugelegt.
    Weniger essen schaff ich einfach nicht. Und deshalb ist für mich das Almased die beste Lösung.
    Wenn ich nur turbe brauche ich auch tagsüber fast kein Insulin mehr. Ich spritze zum Essen und zum korrigieren und abends um 21 Uhr noch das Langzeitinsulin.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.04.2014 13:40:16
    @ klausS1: Was ist "turben"???(sorry, aber habe ich noch nie gehört)

    Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass du seit über 1 Jahr Almased benutzt?
    Wie willst du das denn weiter handhaben? Oder gedenkst du das immer weiter zu nutzen? Kann mir das gerade kaum vorstellen....
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 20.04.2014 00:39:19
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:24:49. Grund: .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.04.2014 08:14:52
    und mein Wundermittel heiß Laufen und Rad fahren und habe über 20 Kilo abgenommen. Es geht auch anders.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.04.2014 11:27:07
    das wundermittel bei klauss, heißt werbung, an den rest glaubt nur ersie.
    auch daß man von insulin hunger bekommt ist das blödeste was mal jemand aufgebracht hat, der eine ausrede erfunden hat.
    denn wer das essen reduziert, reduziert auch das insulin, also kein problem.
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 04.07.2014 10:33:58
    Ich melde mich mal nach längerer Pause wieder zurück.

    In der Zwischenzeit hat sich leider nichts geändert. Ich esse weiterhin um die 2000-2200 kcal am Tag und verbrenne in der Woche um die 2000kcal durch Sport. Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?

    Meine Schilddrüsenerkrankung ist jetzt mehr oder weniger klar und ich nehme das L-Thyroxin nun seit Dezember 2013 durchgehend. In der Zwischenzeit habe ich die Dosis auf 100µg erhöht. Scheinbar ist der Stoffwechsel aber noch nicht ganz auf der Höhe, denn abgenommen habe ich leider noch gar nichts. Wie lässt sich feststellen, wie gut oder schlecht der Stoffwechsel funktioniert? Gibt es Ärzte, die sich mit dem Stoffwechsel an sich beschäftigen bzw. welche sind das?

    Ich freu mich wie immer über jede hilfreiche Antwort.


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    am 05.07.2014 17:56:31
    Moinmoin,

    ich finde, Du hast ne sonderbare Vorstellung von Stoffwechsel. Der ist nämlich entwicklungsmäßig das möglichst effiziente Gewinnen von Energie und notwendigen restlichen Kleinigkeiten aus nem möglichen Minimum an erreichbarer Nahrung. Noch vor 100 Jahren war jeden Tag satt zu essen für die meisten unserer Vorfahren in D und Europa ein unerschwinglicher Luxus. Wenn heute jemand mit unserem Überangebot an Nahrung von einem Stoffwechsel träumt, der möglichst viel leckere Energie einfach so durchlaufen oder praktisch spaßmäßig verbrennen lässt, ist das tatsächlich die Perversion jeglichen Lebens.

    Bislang hab ich übrigens selten mal jemanden gefunden, bei dem die Kalorienrechnungen mit seiner wiegbaren Wirklichkeit zusammen gepasst hätte.
    Bei denen, denen das Halten oder Verringern ihres Gewichtes dagegen gelungen ist, hab ich eher die Auskunft gekriegt, dass das erst funtkioniert hat, nachdem sie sich von den Tabellen verabschiedet und die Waage mit z.B. nem Wochendurchschnitt als Maßstab genommen hatten: Also schlicht weniger essen, wenn die Waage mehr anzeigt, als gewollt.

    Bisdann, Jürgen
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 05.07.2014 19:08:21
    Hallo Jürgen,

    wieso habe ich eine sonderbare Vorstellung? Es gibt doch unterschiedliche Stoffwechseltypen und Krankheiten, die den Stoffwechsel wiederum beeinflussen. Und ich möchte einfach nur wissen, wie die Lage bei mir aussieht, damit ich meinem Körper das geben kann, was er braucht. Bei anderen Leuten funktioniert das Abnehmen trotz Stoffwechselkrankheiten ja auch. Den Tipp "weniger essen" zu geben find ich in der Situation, ehrlich gesagt, seltsam und etwas veraltet.

    Viele Grüße
    Cookie
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    am 05.07.2014 20:25:09
    Moin Cookie,

    Weniger-Kalorien-Essen ist aber die einzige mir bekannte funktionierende Möglichkeit, die übrigens hinter allen funktionierenden noch so schön deklarierten aktuellen Programmen steht. Da is nix veraltet dran. Probiere einfach mal ein paar von den Angeboten realistisch(!) durch. Immer dann, wenn Deine Waage nachgibt, wird die Rechnung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass Du weniger gegessen als verbraucht hast :)

    Ein Stückchen erleichtern im Sinne von weniger Hunger können wir mit Diabetes uns die wenigere Kalorienaufnahme, wenn wir mit weniger Kalorien aus KHs für weniger Insulinumsatz sorgen.

    Bisdann, Jürgen
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    am 06.07.2014 17:30:30
    Cookie schrieb:
    Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?

    Hallo Cookie,

    moderate KH-Reduzierung liegt ungefähr bei 80g, auf jeden Fall unter100g KH pro Tag. Ich denke, du solltest mal versuchen, da ungefähr hinzukommen. Starke KH-Reduktion geht dann unter 50g los und geht runter bis 20g. Das ist dann eine ketogene Ernährung, die bestimmt auch sehr hilfreich ist, aber doch eine große Umstellung bedeutet.

    Anregungen und Rezepte für die moderate KH-Reduzierung kannst du dir hier im LOGI-Forum holen. Die Rezepte kann man allerdings nur sehen, wenn man sich anmeldet.

    Du siehst das richtig, für das Gewicht geht es nicht nur um die Kalorienmenge, die du dir einverleibst. Eine entscheiden Rolle spielt dabei auch, was du isst.

    LG Rainer
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 07.07.2014 18:03:18
    Hallo Rainer,

    danke für deinen Beitrag und den Tipp mit dem Forum.

    Maximal 150g zu essen, das geht bei mir ganz gut. Unter 100g wird sicherlich eine Umstellung werden. Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.

    Ich meld mich da gleich mal an :)

    Liebe Grüße
    Cookie
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 08.07.2014 12:39:55
    Gast schrieb:
    Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.

    Das würde natürlich nicht funktionieren oder du wärst zumindest sehr unglücklich mit so einer Ernährung. Das ist aber auch gar nicht nötig. Wenn du die KH reduzierst, dann kannst du mehr Fett und Eiweiß essen, ohne dass es dick macht. Der Vorteil von Fett ist, außer dass es ein hervorragender Geschmacksträger ist und z.B. gute Butter jedes Essen verfeinert, dass es besser satt macht und die Sättigung lange anhält. Trau dich ruhig mal an mehr Fett ran und probiere es aus.

    LG Rainer
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 10:10:56
    Puh, unter 150g KH zu bleiben, ist gar nicht so leicht...ich hab dabei festgestellt, dass kh-technisch gar keinen Unterschied macht, ob ich morgens eine Schüssel Magerquark mit Heidelbeeren esse oder Haferflocken mit ein bisschen Obst und Milch -.-

    Ich hab jetzt schon überlegt, bei irgendwem (wer auch immer das kann) mal einen Stoffwechseltypentest zu machen, damit ich weiß, ob ich die Sache überhaupt richtig angehe. Was haltet ihr denn von diesem ganzen Hype um die Stoffwechseltypen und Metabolic balance-Diät und so?

    Liebe Grüße
    Zimti

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 11.07.2014 11:48:51
    Hallo Cookie,

    das ist die Umstellung, von der ich rede: weg von vielen KH und wenig Fett hin zu moderat reduzierten KH und normal Fett. Magerquark und light-Produkte haben darin keinen Platz mehr. Trau dich ruhig mal an normalfetten Quark ran. Der schmeckt besser und du wirst mit weniger Quark (und etwa genauso viel Kalorien) satt, wobei die Sättigung häufig auch noch länger anhält. Lege die Angst vor Fett ab, sie ist unbegründet bzw. beruht lediglich auf schwacher Evidenz.

    Egal was du von den Stoffwechseltypen hältst, es kann nach meiner Meinung für dich als Typ1-Diabetikerin keine große Rolle spielen. Für dich gilt die einfache Rechnung: mit weniger KH brauchst du weniger Insulin und mit weniger Insulin wirst du dein Gewicht besser im Griff behalten können.

    LG Rainer
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 13:01:45
    Hallo Rainer,

    Angst vor Fett habe ich nicht, ich komme immer auf gute 80 oder 90g Fett am Tag durch Öle, Nüsse, Samen usw. Der Magerquark war bisher eher eine Gewohnheitssache, aber auch Gewohnheiten lassen sich natürlich ändern :)

    Ist Quark mit Beeren ansonsten aber nicht ein gutes Low-Carb-Frühstück? Ich war tatsächlich über den KH-Gehalt von Quark überrascht.

    Wegen der Stoffwechseltypen: Es würde mich einfach grundsätzlich interessieren, ob z.B. mein Grundumsatz ganz generell schon niedriger als "normal" ist, dann wäre über eine Kalorienreduktion auch nochmal nachzudenken.

    Liebe Grüße
    Cookie
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.07.2014 16:47:15
    Hallo Cookie,

    Quark mit Beeren ist z.B. bei LOGI ein übliches Frühstück. Ich persönlich habe festgestellt, dass ich mit Quark kein richtiges Sättigungsgefühl bekomme und immer weiter essen könnte. Deshalb lasse ich es sein. Du wirst ja sehen, wie es bei dir funktioniert.

    Wenn dein Grundumsatz (meist durch vorangegangene Diäten) runter geregelt ist, dann kannst du den doch nicht durch andauernde Kalorienrestriktion noch weiter absenken. Dein Körper kann noch viel doller sparen, darin sind wir Menschen sehr gut. Du musst nach Wegen suchen, wie du deinen Grundumsatz wieder anheben kannst. Das funktioniert nach meinen Erfahrungen mit Sport und es funktioniert mit KH-reduzierter Ernährung. Am sichersten funktioniert es mit ganz wenig KH und dafür mit mehr Fett (siehe hier). Aber das wäre ein sehr großer Schritt. Ich glaube nicht, dass der für dich in Frage kommt. Es kann aber nichts schaden, sich das mal anzusehn.

    LG Rainer
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    Mitglied seit: 31.05.2014
    am 11.07.2014 17:20:07
    hallo cookie,
    wenn du quark nicht unbediengst magst, dann propiere mal den von Aldi "Milsani Sahnequark 40%, 250gr.) er ist vollkommen geschm anders., ohne werbung in den vordergrund stellung zu wollen.
    lg
  • Cookie

    Rang: Gast
    am 17.07.2014 12:38:11
    So, seit ein paar Tagen achte ich jetzt mehr auf die KHs, aber ich komme selten unter 100g.

    Ich brauche morgens mein Hafer-Müsli, um zumindest mal 3,5-4 Stunden satt zu sein. Quark hält bei mir auch gar nicht an (und macht ja, wie schon festgestellt, kh-technisch auch nicht den großen Unterschied).
    Ich hab aber auch festgestellt, dass selbst in wässerigem Gemüse vergleichsweise "viel" KHs sind, so dass ich selbst mit einer Riesenportion Gemüse (damit meine ich keine Bohnen oder Mais oder ähnliches, sondern Pilze, Tomaten und Gurke) abends eine ganz ordentliche KH-Menge zu mir nehme.
    Wenn ich dann noch einen guten BZ-Wert habe, aber Sport machen möchte und dafür dann etwas kh-reiches zu mir nehme, sind die 100g sehr schnell voll. Ich habe beim Sport auch gemerkt, dass die Einheiten nicht mehr so lange dauern dürfen, mir fehlt da schnell die Kraft.

    Das sind aber wahrscheinlich alles die normalen Schwierigkeiten mit der low-carb-Ernährung. Ich seh mal, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt.
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 23.02.2015
    am 23.02.2015 13:52:26
    Also ich habe jetzt seit Sommer 2012 Diabetes und weiß es seit Februar 2013. Hätte wenige Anzeichen und man konnte es mir auch noch nicht nachweisen, da ich es so früh gemerkt habe.
    Auf jeden Fall hab ich dann in einem Monat meine 7kg Fettresaucen wieder zugenommen, seitdem hab ich im Monat immer je nach Blutzucker 3kg ab und wieder zu genommen und jetzt nochmal 3 kg drauf gelegt. Da ich vorher aber auch ein normales Gewicht hatte, wollte ich zumindest die 3kg wieder abspecken. Ich war bis vor kurzem Pescetarierin, hab somit kein Fleisch gegessen, aß keine Süßigkeiten, außer bei unterzucker und machte Zumba. Hat nichts geholfen. Dann habe ich Selbstverteidigung und Kampfsport versucht, da ich Pumpe trage müsste ich die in der Zeit ablegen. Mein Blutzucker schoss zu sehr hoch in ich musste mit der Sportart aufhören. Trockenübungen sind nichts für Mich und ich habe oft im Internet geguckt wie es anderen Typ 1 Diabetikern Dabei geht, überall las ich nur dass niemand einen Erfolg hatte. Schluß von Lied: ich habe nichts abgenommen und frage mich noch immer ob das als Typ 1 Diabetiker überhaupt möglich ist, außer wenn man locker über 100kg wiegt. Denn bisher bis her hab ich nur Erfahrungen wie deine und meine gelesen und gehört .
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.02.2015 17:06:49
    Zum abnehmen muss weniger Energie gegessen werden als Verbraucht wird. Das fällt einfacher wenn Bewegung dazu kommt weil

    1. Bewegung/ Sport Energie verbraucht.
    2. Durch Bewegung / Sport Muskelzellen aufgebaut werden die mehr Energie verbrennen als Fettzellen.

    Das oben geschrieben Phänomen, hoher hba1c niedriges Gewicht und niedriger hba1c höheres Gewicht deutet darauf hin das zu viel Energie aufgenommen wird.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 30.03.2015
    am 30.03.2015 23:47:50
    Hallo Cookie,
    versuche mal folgenden kleinen Tweak: Iss immer zuerst einen Bissen des proteinhaltigsten Lebensmittels auf deinem Teller. Da der Fettstoffwechsel ja oberhalb eines individuellen Insulinlevels nur noch stark gebremst ablaufen kann ist die Dämpfung des Ausschlags der Kurve ein wichtiger Baustein beim Abnehmen. Ansonsten bleibt m.E. noch die Möglichkeit, sinnvollen (!) Mahlzeitenersatz zu verwenden.
    Grüße
    Chris
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 30.03.2015
    am 30.03.2015 23:52:40
    Hi Rainer,
    ja, LOGI und LCHF wären bestimmt nicht falsch. Aber ich möchte zum Jojo-Effekt noch ergänzen, dass der vor allem dann vorkommt, wenn der Körper beim Abnehmen in einen Mangelzustand gerät. Das gilt es hinsichtlich der Nährstoffe unbedingt zu vermeiden. In einigen Körperregionen speichert der Körper auch Giftstoffe im Fettgewebe (das ist für ihn dann weniger energieaufwendig als die Entsorgung über Leber und Niere). Wenn dieses Fettgewebe abgebaut wird werden die Giftstoffe wieder freigesetzt, und er Körper braucht entsprechende Nährstoffe um damit umgehen zu können - aus der Natur, nicht diese isolierten Dinger mit ein paar Vitaminen drin aus dem Drogeriemarkt. Gute Lösungen gibt es.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 26.10.2016
    am 26.10.2016 23:05:08 | IP (Hash): 1361701515
    Hi!
    Ich glaube ein Low Carb Abnehmplan klingt auf den Ersten Blick an sich gut für dich - allerdings sind viele Risiken der ketogenen oder beinahe ketogenen Ernährung noch gar nicht durch Studien geklärt. Eventuell hast du sogar doch langfristige Nachteile für die Diabetis, wenn du beinahe komplett auf Kohlenhydrate verzichtest.

    Ich würde eher auf einen Abnehmplan setzen (unter http://www.isiaka.de/abnehmplan gibt es einen guten Vergleich bzw. mehr Infos) , der Kalorienreduktion in den Vordergrund setzt und bei dem du zwar mit viel Proteinquellen wie Linsen oder Fisch gut auf einer High-Protein Schiene fahren kannst, aber dennoch einige Kohlenhydrate zu dir nimmst - nur eben das alles unter deinen täglichen Kalorienbedarf.