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Gesund abnehmen mit Diabetes Typ 1 (momentan ICT)
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Rang: Gastam 18.02.2014 13:04:09
Keine Sorge, ich bin einfach froh über jeden Hinweis, aber bespreche das natürlich nochmal mit meinem Arzt.
In zwei Wochen muss ich wieder zur Blutentnahme. Dann seh ich zu, dass die Antikörper mitbestimmt werden. Ich bin ansonsten in der letzten Zeit noch sehr müde, kann mich kaum aufraffen und habe so Anflüge von depressiven Verstimmungen. Das alles kann ja jeder mal haben, aber bei mir ist es so untypisch, dass ich mich selbst teilweise nicht mehr wiedererkenne. Dieser Arzt, der das Medikament nach 3 Wochen wieder abgesetzt hat, hat mehrere Fachgebiete, u.a. Endokrinologie und Diabetologie. -
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Rang: Gastam 13.03.2014 18:16:01
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
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Rang: Gastam 13.03.2014 18:18:45
Gast schrieb:
So, ich meld mich mal mit den aktuellen Blutwerten.
Mein TSH ist seit Dezember von 4,X auf 1,8 gesunken. FT3 und FT4 waren, trotz meiner Bitten, für meinen Hausarzt nicht nötig zu bestimmen. Mein Cortisolwert von 16,7 (6,3-19,5) findet er okay. Ich kann wegen der fehlenden zwei Schilddrüsenwerte jetzt nicht sagen, was sich da verbessert oder verändert hat. Den Cortisolwert finde ich persönlich schon etwas hoch, da eher am Ende des Normbereichs. Was meint ihr?
Viele Grüße
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Edit: Ich nehme seitdem ja L-Thyroxin (deswegen ist der Wert so stark gesunken), aber bis vor Kurzem niedrig dosiert. Habe die Dosis dann aber erhöht. -
am 18.03.2014 16:55:28
Hallo Cookie,
während ich die Antworten hier gelesen habe, war mein erster Gedanke auch, dass es an der Schilddrüse liegen könnte.
Cortisol ist ein Stresshormon...könnte sein, dass deine Müdigkeit und depressive Stimmung daher rührt. Aber ich bin kein Arzt! Hast du denn momentan viel Stress? Zum Wert: Kommt ganz darauf an, wann gemessen wurde. Über den Tag verteilt sind die Werte unterschiedlich. Morgens ist er idR am höchsten. Dein Wert muss also nicht bedenklich sein. Normalerweise sollte dein Arzt aber auch in der Lage sein, dir die Werte detailliert(er) erläutern zu können.
Ich fühle mich zurzeit auch antriebslos und war deshalb beim Arzt. Auf die Werte warte ich noch. Um wieder auf Touren zu kommen, nehme ich momentan ein Herz-Kreislauf Präparat auf rein pflanzlicher Basis (nennt sich Aging Vital; http://www.dr-peterhartig.de/herz-kreislauf und habe mit joggen angefangen. Morgen habe ich zusätzlich ein Probetraining in einem Fitnesscenter. Ich muss einfach einmal austesten, was bei mir funktioniert, damit ich ausgeglichener bin.
Unter der Seite gibt es noch weitere Informationen zum Thema Cortisol: http://www.netdoktor.at/laborwerte/cortisol-8447 Die finde ich sehr interessant.
Deine Gewichtszunahme: Ist die auch sichtbar oder zeigt es dir nur die Wage an? -
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Rang: Gastam 31.03.2014 14:20:12
Hi Paul,
danke für deine Antwort und deine Tipps.
Stress, naja, gestresst bin ich immer etwas :D Aber nicht mehr oder weniger als sonst. Das ist allerdings auch das erste Mal, dass ich mir den Cortisolwert bestimmen lassen habe. Morgen habe ich einen Termin mit meinem Hausarzt, ich bin gespannt, was er sagt. Habe generell den Eindruck, dass sich meine Ärzte nicht ausreichend Zeit nehmen bzw. mich nicht ernst nehmen. Für sie sind meine Werte allgemein im Normbereich und damit okay.
Sport kann ich Dir gegen Antriebslosigkeit auch sehr empfehlen. Mache selbst 4-5x Sport pro Woche und fühle mich danach regelmäßig sehr gut und voller Energie. Schade ist eben nur, dass man mir mein Training so wenig ansieht bzw. die Muskeln von den Fettpolstern verdeckt werden. Auf Dauer ist es dann frustrierend, wenn, bei so einem Sportpensum, kaum körperliche Veränderungen sichtbar werden. Meine Zunahme ist bisher noch nicht so stark sichtbar, sind bisher ja (Gott sei Dank) nur ein paar Kilo. Ich habe nur einfach Angst davor, dass die Zunahme einfach immer weiter geht und ich nur zugucken kann, wie ich dicker werde. Da möchte ich lieber früher eingreifen und nicht erst warten bis es zu spät ist.
Das passt vielleicht gerade nur bedingt hierher, aber ich muss gerade mal meine Frustration der letzten Wochen (auch im Kontakt mit meinen Ärzten) rauslassen.
In einem anderen Forum habe ich von einer jungen Frau gelesen, die mit dem starken Verzicht auf KHs und einer starken Reduzierung der Kalorien sehr gute Ergebnisse erzielt hat und ihren Körper auch sehr straff bekommen hat. Und das trotz Schilddrüsenprobleme. Einerseits finde ich es ja sehr unvernünftig, dem Körper maximal 30g KH und insgesamt maximal 1400kcal am Tag zuzuführen. Für mich wäre das auch einfach ein zu großes Opfer und ein zu großer Verzicht auf Lebensqualität (z.B. durch den starken Verzicht auf Obst). Andererseits weiß ich grad auch nicht mehr richtig weiter. Ich bin einfach so verwirrt und weiß nicht mehr, wie ich essen soll. Ich weiß grad gar nicht mehr, was mein Körper eigentlich braucht; auch mit Hinblick auf meinen Diabetes und meiner (mehr oder weniger festgestellten) Schilddrüsenerkrankung.
Mein Diabetologe hat auf meine Frage nach dem Abnehmen bzw. dem durchschnittlichen BE-Bedarf einer erwachsenen Frau meiner Größe nur gesagt: "Der Körper ist hochkomplex und die Medizin hat hier noch nicht alle Antworten (im Hinblick aufs Abnehmen). Und bei der BE-Zahl gibt es keine Regel, weil ja jeder anders isst. Der eine isst mehr Fett, der andere mehr Eiweiß." Ich kann mich damit aber nicht zufrieden geben und habe irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Ich habe mittlerweile auch öfter in wissenschaftlichen Artikeln gelesen, dass Typ-1-Diabetiker vergleichsweise häufig irgendwann auch eine Schilddrüsenerkrankung entwickeln können. Das hat mir mein Diabetologe nie gesagt und scheinbar auch nie in Erwägung gezogen, wenn ich ihm von meinem Symptomen berichtet habe.
Ich weiß gerade auch nicht weiter damit. -
Gast
Rang: Gastam 01.04.2014 08:05:00
Dass Typ 1-Diabetiker häufiger SD-Erkrankungen bekommen liegt aber nicht am Essen, sondern daran, dass es (leider) häufig nicht bei einer Autoimmunkrankheit bleibt und die Patienten an Hashimoto oder Morbus Basedow erkranken. Das ist auch nach heutigem Wissensstand nicht willentlich zu beeinflussen!
Abnehmen geht definitiv nur durch Kalorienreduktion unter den Bedarf. Ob du dann KH, Fett oder Eiweiß isst, ist egal. Wenn man Muskelmasse aufbauen will, ist eher eine eiweißlastige Ernährung angesagt.Hier solltest du auch aufpassen, dass du beim Reduzieren der Kalorien nicht vorrangig Muskeln statt Fett abbaust!
Und klar: Deine SD-Werte sollten natürlich regelmäßig überprüft und die Menge der Tabletten ggf. angepasst werden.Da sollte der behandelnde Arzt dran denken, wenn er das nicht tut, ist das mMn. grob fahrlässig!
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Rang: Gastam 02.04.2014 14:00:21
Nee, am Essen liegt die weitere Autoimmunkrankheit nicht, das stimmt. Ich meinte auch eher, dass ich nicht mehr weiß, wieviel Kalorien bzw. welche Nährstoffe in welchen Anteilen mein Körper angesichts meiner Stoffwechselkrankheiten benötigt. Mein Kalorienbedarf müsste ja dementsprechend schon grundsätzlich niedriger sein als bei gesunden Menschen, oder? Aber von wieviel Prozent weniger Kalorien bei Diabetes Typ 1 und einer Schilddrüsenunterfunktion kann ich da ausgehen? Und muss ich nicht, um Muskeln aufzubauen, einen leichten Kalorienüberschuss haben? Zumindest bauen sich Muskeln, so hab ichs gelesen, nur sehr schwer auf, wenn man gleichzeitig ein Kaloriendefizit hat, um abzunehmen. Ich hoffe, hier wird deutlich, dass ich kein Anfänger in diesem Thema bin, sondern wirklich spezifische Fragen habe, auf die ich bisher keine befriedigende Antwort bekommen habe (von meinen Ärzten). Deswegen hoff ich, dass sich hier jemand eventuell mit diesen Dingen besser auskennt bzw. mir sagen kann, welche Klinik oder welchen Spezialisten ich hier mal anfragen könnte.
Achso, ich hatte ja gestern den Termin bei meinem Hausarzt und war angenehm überrascht. Mein Hausarzt zeigte Verständnis für meine Problematiken und meinte, ich könne bei einem TSH von 1,8 ruhig noch etwas höher mit meinem L-Thyroxin gehen. Ich hatte erwartet, dass er mich mit Aussagen wie "Der Wert liegt ja im Normbereich" oder "Sie sind doch schlank" abserviert. Er hat mir außerdem gesagt, dass ihm ein anderer Arzt (bei dem ich vor ein paar Monaten war) die Diagnose einer latenten Autoimmunthyreopathie mitgeteilt hat. Mir hat dieser Arzt allerdings nichts von der Diagnose gesagt und letztendlich die Medikamente zur Linderung der Unterfunktion ja auch wieder abgesetzt. Im Nachhinein finde ich sein Verhalten immer merkwürdiger. Sagt mir nichts von seiner Diagnose und setzt dann noch meine Tabletten ab? Naja. In ein paar Tagen erfahre ich dann nochmal meine Schilddrüsenantikörper-Werte. Vor ein paar Monaten waren ein paar wenige da (also, im Normbereich).
Liebe Grüße
Cookie -
am 19.04.2014 11:10:55
ich habe seit 28 Jahren Diabetes 1.
Bei mir ist es so, dass wenn ich viel esse, ich auch viel Insulin brauche. Viel Insulin bedeutet wieder Hunger. Und viel Insulin speichert viel Fett. Es ist ein ewiger Kreislauf.
Mache seit März letzten Jahres Almased. Habe bis zum Sommer fast 20 Kilo abgenommen und eigentlich ganz gut gehalten. Über die Wintermonate hab ich leider wieder einiges zugelegt.
Weniger essen schaff ich einfach nicht. Und deshalb ist für mich das Almased die beste Lösung.
Wenn ich nur turbe brauche ich auch tagsüber fast kein Insulin mehr. Ich spritze zum Essen und zum korrigieren und abends um 21 Uhr noch das Langzeitinsulin.
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Gast
Rang: Gastam 19.04.2014 13:40:16
@ klausS1: Was ist "turben"???(sorry, aber habe ich noch nie gehört)
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass du seit über 1 Jahr Almased benutzt?
Wie willst du das denn weiter handhaben? Oder gedenkst du das immer weiter zu nutzen? Kann mir das gerade kaum vorstellen....
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am 20.04.2014 00:39:19
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Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:24:49. Grund: .