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Gesund abnehmen mit Diabetes Typ 1 (momentan ICT)
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Gast
Rang: Gastam 20.04.2014 08:14:52
und mein Wundermittel heiß Laufen und Rad fahren und habe über 20 Kilo abgenommen. Es geht auch anders. -
Gast
Rang: Gastam 20.04.2014 11:27:07
das wundermittel bei klauss, heißt werbung, an den rest glaubt nur ersie.
auch daß man von insulin hunger bekommt ist das blödeste was mal jemand aufgebracht hat, der eine ausrede erfunden hat.
denn wer das essen reduziert, reduziert auch das insulin, also kein problem. -
Cookie
Rang: Gastam 04.07.2014 10:33:58
Ich melde mich mal nach längerer Pause wieder zurück.
In der Zwischenzeit hat sich leider nichts geändert. Ich esse weiterhin um die 2000-2200 kcal am Tag und verbrenne in der Woche um die 2000kcal durch Sport. Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?
Meine Schilddrüsenerkrankung ist jetzt mehr oder weniger klar und ich nehme das L-Thyroxin nun seit Dezember 2013 durchgehend. In der Zwischenzeit habe ich die Dosis auf 100µg erhöht. Scheinbar ist der Stoffwechsel aber noch nicht ganz auf der Höhe, denn abgenommen habe ich leider noch gar nichts. Wie lässt sich feststellen, wie gut oder schlecht der Stoffwechsel funktioniert? Gibt es Ärzte, die sich mit dem Stoffwechsel an sich beschäftigen bzw. welche sind das?
Ich freu mich wie immer über jede hilfreiche Antwort.
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am 05.07.2014 17:56:31
Moinmoin,
ich finde, Du hast ne sonderbare Vorstellung von Stoffwechsel. Der ist nämlich entwicklungsmäßig das möglichst effiziente Gewinnen von Energie und notwendigen restlichen Kleinigkeiten aus nem möglichen Minimum an erreichbarer Nahrung. Noch vor 100 Jahren war jeden Tag satt zu essen für die meisten unserer Vorfahren in D und Europa ein unerschwinglicher Luxus. Wenn heute jemand mit unserem Überangebot an Nahrung von einem Stoffwechsel träumt, der möglichst viel leckere Energie einfach so durchlaufen oder praktisch spaßmäßig verbrennen lässt, ist das tatsächlich die Perversion jeglichen Lebens.
Bislang hab ich übrigens selten mal jemanden gefunden, bei dem die Kalorienrechnungen mit seiner wiegbaren Wirklichkeit zusammen gepasst hätte.
Bei denen, denen das Halten oder Verringern ihres Gewichtes dagegen gelungen ist, hab ich eher die Auskunft gekriegt, dass das erst funtkioniert hat, nachdem sie sich von den Tabellen verabschiedet und die Waage mit z.B. nem Wochendurchschnitt als Maßstab genommen hatten: Also schlicht weniger essen, wenn die Waage mehr anzeigt, als gewollt.
Bisdann, Jürgen -
Cookie
Rang: Gastam 05.07.2014 19:08:21
Hallo Jürgen,
wieso habe ich eine sonderbare Vorstellung? Es gibt doch unterschiedliche Stoffwechseltypen und Krankheiten, die den Stoffwechsel wiederum beeinflussen. Und ich möchte einfach nur wissen, wie die Lage bei mir aussieht, damit ich meinem Körper das geben kann, was er braucht. Bei anderen Leuten funktioniert das Abnehmen trotz Stoffwechselkrankheiten ja auch. Den Tipp "weniger essen" zu geben find ich in der Situation, ehrlich gesagt, seltsam und etwas veraltet.
Viele Grüße
Cookie -
am 05.07.2014 20:25:09
Moin Cookie,
Weniger-Kalorien-Essen ist aber die einzige mir bekannte funktionierende Möglichkeit, die übrigens hinter allen funktionierenden noch so schön deklarierten aktuellen Programmen steht. Da is nix veraltet dran. Probiere einfach mal ein paar von den Angeboten realistisch(!) durch. Immer dann, wenn Deine Waage nachgibt, wird die Rechnung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass Du weniger gegessen als verbraucht hast :)
Ein Stückchen erleichtern im Sinne von weniger Hunger können wir mit Diabetes uns die wenigere Kalorienaufnahme, wenn wir mit weniger Kalorien aus KHs für weniger Insulinumsatz sorgen.
Bisdann, Jürgen -
am 06.07.2014 17:30:30
Cookie schrieb:
Mittlerweile versuche ich, am Tag auf nicht mehr als 150-200g KH zu kommen. Meint ihr, das könnte noch zu viel sein?
Hallo Cookie,
moderate KH-Reduzierung liegt ungefähr bei 80g, auf jeden Fall unter100g KH pro Tag. Ich denke, du solltest mal versuchen, da ungefähr hinzukommen. Starke KH-Reduktion geht dann unter 50g los und geht runter bis 20g. Das ist dann eine ketogene Ernährung, die bestimmt auch sehr hilfreich ist, aber doch eine große Umstellung bedeutet.
Anregungen und Rezepte für die moderate KH-Reduzierung kannst du dir hier im LOGI-Forum holen. Die Rezepte kann man allerdings nur sehen, wenn man sich anmeldet.
Du siehst das richtig, für das Gewicht geht es nicht nur um die Kalorienmenge, die du dir einverleibst. Eine entscheiden Rolle spielt dabei auch, was du isst.
LG Rainer -
Cookie
Rang: Gastam 07.07.2014 18:03:18
Hallo Rainer,
danke für deinen Beitrag und den Tipp mit dem Forum.
Maximal 150g zu essen, das geht bei mir ganz gut. Unter 100g wird sicherlich eine Umstellung werden. Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.
Ich meld mich da gleich mal an :)
Liebe Grüße
Cookie -
am 08.07.2014 12:39:55
Gast schrieb:
Gleichzeitig auf Low Fat kann ich dann aber nicht auch noch gehen, oder? Also, weil ich ja automatisch die Kalorien über ein Mehr von den anderen Nährstoffen reinbekommen werde/muss.
Das würde natürlich nicht funktionieren oder du wärst zumindest sehr unglücklich mit so einer Ernährung. Das ist aber auch gar nicht nötig. Wenn du die KH reduzierst, dann kannst du mehr Fett und Eiweiß essen, ohne dass es dick macht. Der Vorteil von Fett ist, außer dass es ein hervorragender Geschmacksträger ist und z.B. gute Butter jedes Essen verfeinert, dass es besser satt macht und die Sättigung lange anhält. Trau dich ruhig mal an mehr Fett ran und probiere es aus.
LG Rainer -
Cookie
Rang: Gastam 11.07.2014 10:10:56
Puh, unter 150g KH zu bleiben, ist gar nicht so leicht...ich hab dabei festgestellt, dass kh-technisch gar keinen Unterschied macht, ob ich morgens eine Schüssel Magerquark mit Heidelbeeren esse oder Haferflocken mit ein bisschen Obst und Milch -.-
Ich hab jetzt schon überlegt, bei irgendwem (wer auch immer das kann) mal einen Stoffwechseltypentest zu machen, damit ich weiß, ob ich die Sache überhaupt richtig angehe. Was haltet ihr denn von diesem ganzen Hype um die Stoffwechseltypen und Metabolic balance-Diät und so?
Liebe Grüße
Zimti