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Pumpe als Geschenk,muss GKV dann die Folgekosten übernehmen?
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am 02.01.2014 22:54:15
Hallo
Das mit dem Ausprobieren hab ich natürlich auch schon überlegt,und die Pods für ein oder zwei Monate könnte ich auch geben.Aber man muss sie ja Einstellen,und eine Schulung brauchts auch.Ich war dazu in einer Klinik,da haben sie mir auch beigebracht wie die Pumpe funktioniert.Wobei das nur der Anfang ist,man muss sich da selber rantasten.Ich weiß z.B. das ich wenn ich meine Tage bekomme für 3 Tage die Basalrate meiner Pumpe auf 120% erhöhen muss,bei ner normalen Ekältung reichen meist 115% für 1-2 Tage.Wenn ich Hülsenfrüchte esse,brauche ich überhaupt keinen Bolus.Ich Verstoffwechsle sie so langsam das die Basalrate ausreicht,aber das sind Dinge die die Zeit einem zeigt.Bei ihr ist vieles falsch gelaufen,früher hatte sie so einen Internistischen Hausarzt.Der war schon Uralt und Altmodisch,da gabs paar Pillen und einen Essplan.Und ja kein Insulin,das ist er Allerletzte Ausweg.Das muss man hinauszögern so lange es geht usw.Der hat auch gesagt es reicht wen man 1mal in der Woche den BZ misst!Als er aus Altersgründen aufgehört hat,hat seine Nachfolgerin sie sofort zum Diabetologen geschickt.Und der hat sie mit 680mg/dl in die Klinik geschickt.Erst seit da bekommt sie Insulin,und sie ist wirklich extrem genau mit allem.Aber die Schäden waren halt da,und die 3 Zehen sind ab.Vor allem scheint sie es nicht wirklich zu merken wenn sie in Unterzucker kommt,die läuft oft völlig wirr rum.Ich selber mache CGM,da kommt die Warnung schon lange vor ich soweit unten bin.Wenn ich nicht reagiere,stellt sich die Pumpe für 2 Stunden ab.Aber daran das ihre Kasse CGM bezahlt ,glaub ich eh nicht.Der Diabetologe schreibt jetzt noch mal an ihre GKV und versucht es so,andernfalls muss halt doch der Anwalt her. -
am 03.01.2014 17:46:50
Moin Yael,
wie Du‘s beschreibst, hat die gute Frau die meiste Zeit mit ihrem Diabetes eine völlig unterirdische ärztliche Behandlung erfahren. Die siehst Du zwar nun deutlich besser, aber häufige Hypos sprechen nicht unbedingt auch nur für befriedigend.
D.h. sie bräuchte doch eigentlich zunächst mal eine Schulung, die sie in den Stand versetzt, ihren BZ aktiv selbst zu steuern und z.B. weniger Bolus zu spritzen, wenn sie sich direkt nach dem Essen mehr bewegt, und mehr, wenn sie die folgenden 2 Stunden einer sitzenden Tätigkeit nachgeht.
Und um ihr Insulin gezielter einsetzen zu können, müsste sie an ein paar ruhigen Tagen systematisch ausprobieren, in welcher Zeit und mit welcher BZ-Verlaufshöhe z.B. die Menge Insulin bei ihr wirkt, die sie für 1 Scheibe Brot braucht.
Auf diese Weise könnte sie gesunder nutzen, was sie jetzt schon hat :)
Daumendrück, Jürgen