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Insulinresistenz entdeckt - vererbt durch Vater?!
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am 09.02.2014 13:17:21
Hallo Zusammen,
Mein Vater hat seit er 35 ist Diabetes ( wurde 1985 in der DDR festgestellt).
Er meinte man hat früher ihm gesagt er hätte Typ 1 komischerweise führt seine Ärztin ihn aber jetzt als Typ 2 .
Nun zu mir, ich bin 28 und wiege 54 kg und habe , da ich immer manchmal das Gefühl einer Unterzuckerung habe angefangen meinen Blutzucker zu messen mit Accu Check. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass meine Nüchternwerte zwischen 5,0 mmol und 6,5 mmol schwanken. 1 Stunde nach dem Essen bis zu 8,00 mmol und 2 Stunden danach zwischen 6 und 7,5 mmol. Laut mehrerer Seiten im Internet ist das schon eine Glukoseintoleranz. Das hat mich ehrlich ziemlich erschrocken.
Habe gleich mal einen Termin bei einer Diabetologen ausgemacht habe aber etwas. Bammel davor.
Nun meine Fragen an Euch:
Heisst die Glukosetoleranz zwangsläufig, dass sich daraus irgendwann Diabetes entwickelt ?
Hat die Schilddrüse bei Euch Einfluss auf die Blutglucosewerte ( bin im Moment in einer leichten Unterfunktion?
Warum steigt der Blutzucker, selbst wenn ich nichts esse, d.h. Wenn ich nüchtern 6,0 messe , nichts esse und nach 1 Std wieder messe habe ich 6,5 mmol :/?!
Ist ein GLYX-Guide schonmal der richtige Ansatz?
Meint ihr dass man mein Vater mir diese Resistenz vererbt hat, dass trotz gesunden Lebensstil die Insulinresistenz da ist.?
Ich habe im Moment irgendwie Angst überhaupt was zu essen und jeder Bissen bleibt mir im Halse stecken, vorallem weil ich vor der Entdeckung eigentlich jemand war, der schon sehr zuckerarm und weissmehlarm gegessen hat .
Danke für Eure Antworten.
Viele Grüße
Polecat -
Gast
Rang: Gastam 09.02.2014 14:59:02
mein ernstgemeinter rat, geh zum arzt und erst dann weißt du wo du liegst. was du machst ist nicht messen sondern testen, deine werte können auch völlig normal sein, soll heißen warte auf laborwerte.
es ist ein totaler irrtum zu meinen vom zuckeressen bekommt man diabetes.
auch der wahn mit dem weizenmehl ist schwachsinn roggenmehl hat den gleichen kh gehalt.
der allergrößte teil der menscheit kennt roggen nicht.
auch deine jetzige angst etwas zu essen ist völlig ohne sinn ,
denn wenn du diabetes hast dann hast du ihn, egal was du jetzt ißt oder nicht. das einzige was du dir einhandelst ist eine eßstörung.
ob etwas vererbt ist oder nicht, auch das kann man nicht sagen da du ja nicht mal sicher bist ob dein vater t1 oder t2 ist. -
am 09.02.2014 17:55:15
Moin Polecat,
Insulinresistenz=mehr als normal an Insulinbedarf für den Übergang von Glukose aus dem Blutkreislauf in die Zellen ist ein weit verbreitetes Phänomen und wird bei über der Hälfte von uns in D geschätzt. Dass dabei der Blutzucker höher als normal (morgens nüchtern max 5mmol/l) verläuft, kommt sehr viel seltener vor. Dann wird offizieller von Insulinresistenz gesprochen. Und wenn der Blutzucker morgens nüchtern über 8 ansteigt, wird zum Diabetiker ernannt. In dieser Art zum Typ2.
Eine seltenere Variante ist, dass nicht mehr Insulin gebraucht wird, sondern nur immer weniger und schließlich praktisch gar keins mehr geliefert werden kann. Klar, dass auch dabei irgendwann der Blutzucker auffällig zu steigen beginnt. In dieser Art Typ1.
Für die Gesundheits-Aussichten im weiteren Leben sind Typ und Herkunft (wer vielleicht was vererbt hat) völlig irrelevant. Dafür zählt nur der möglichst gesunde Blutzucker, nach Möglichkeit morgens nüchtern max 5 und in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen max 8mmol/l. Hier mal ein einfaches Rezept für die BZ-Begrenzung mit dem Essen. Die bessere Behandlung der Schilddrüse kann vielleicht auch einen Beitrag bringen. Und für was sich damit nicht gesund regeln ließe, würdest Du dann das passende Zucker-Medi brauchen - und den Arzt, der es Dir verschreibt.
Viele Ärzte fangen mit dem Verordnen erst an, wenn der Blutzucker nüchtern nicht mehr im Bereich von 6-7mmol/l gehalten werden kann oder/und 2 Stunden nach dem Essen nicht mehr unter 8 kommt.
So weit erst einmal ein grober Überblick. Ach so, Blutzucker-Anstieg ohne Essen: Leber und Nieren produzieren Glukose aus Eiweiß, heißt Gluconeogenese und kann locker mehr betragen, als man sich normal gesund mit dem Essen einverleibt.
Bisdann, Jürgen -
am 09.02.2014 18:28:17
Hallo Jürgen, vielen Dank für Deine Antwort,
Ich werde mir mal das Rezept ansehen! Mit dem Diabetologen dann das Vorgehen besprechen. Als Zielvorgabe versuche ich dann mit Low Carb ähnlicher Methode auf die 5 morgens zu kommen bzw max 8 nach dem Essen . Auf mancher Seite habe ich auch gelesen , dass man bei manchen Typ 1 Diabetes schon rechtzeitig Insulin geben würde, um die Bauchspeicheldrüse zu entlasten.
Danke für die Info mit der Leber. Dann warte ich erstmal den Termin ab.
BG
polevat -
am 09.02.2014 18:37:12
Korrektur: ab 7 wird zum Diabetiker ernannt.
Aber so, wie Du das jetzt für Dich entschieden hast, würde ich das wohl auch machen.
Daumendrück, Jürgen -
am 09.03.2014 18:45:54
Hallo Zusammen,
Nachdem ich bei der Diabetologin war möchte ich dem Forum quch die Ergebniss mitteilen:
Bei meinem ersten Besuch habe ich der Aerztin von meiner positiven Familienamnamese erzaehlt sowie von meinen Messwerten. Sie meinte daraufhin, dass es richtig ist und Sie alle Untersuchungen anstellen wird.
Dort habe ich ersteinmal Blut abgegeben und der wert war im Blut dort 8,2 obwohl ich das letzte Mal vor 3 Stunden einen kleinen Brownie gegessen hatte. Daraufhin hat Sie einen Glukostoleranztest gemacht mit folgendem Ergebnis:
Nüchtern 5,2 mmol (venös)
1 Std 10,2 venös
2 Std 8,6 venös
Daraufhin meinte die Ärztin, dass sich das in Richtung Diabetes entwickelt und wir weitersuchen. Da ich schlank bin und wenig Zucker esse, meint Sie dass es wahrscheinlich ein MODY ist und hat mir eine Überweisung für einen GenTest gegeben. Desweiteren wird mir nochmal Blut wegen Antikörpern abgenommen und ich soll in der Akte meines Vaters nocheinmal die Diagnosekriterien herleiten, da sich ein MODY ja eigentlich durch die Familie zieht.
Also leider hat sich zumindestt mein Verdacht bestätigt , dass etwas nicht in Ordnung ist, jedoch meinte Die Ärztin es waere ein grosser Vorteil das früh zu entdecken ( 28 Jahren).
Ich werde dann nochmal schreiben, was der Gentest ergibt
VG
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am 09.03.2014 21:04:13
Hallo Cat,
deine Ärztin hat recht, je eher deine diabetische Störung entdeckt wird, desto leichter kannst du etwas dagegen tun. Erwarte dir aber nicht zu viel Erkenntnisse aus dem Gentest. Du weißt dann vielleicht, dass du MODY 3, MODY 2 oder irgend eine andere MODY-Form hast, aber dagegen ist auch kein spezielles Kraut gewachsen.
Egal ob MODY oder normaler Typ2-Diabetes die Ursache für die Störung ist, musst du, um gesund zu bleiben, den BZ bei deinen Mahlzeiten im gesunden Bereich behalten..Im Prinzip geht das nach Jürgens Rezept. Wenn irgendwann später die richtige Ernährung und Sport nicht mehr ausreichen, dann musst du die passenden Medikamernte ergänzend dazu nehmen. Eine etwas praktischere Anleitung kanns du dir auch hier im Diabetes-Teil des LOGI-Forums ansehen.
Übrigens hast du wenn du MODY hast wahrscheinlich keine Insulinresistenz. Dieser Begriff wird manchmal fälschlich für Prädiabetes verwendet, deine Ärztin macht das offensichtlich auch. Insulinresistenz ist der Weg, auf dem sich für die meisten Typ2-Diabetiker der Diabetes entwickelt. Bei MODY ist eine Gendefekt die Ursache und nicht die Insulinresistenz. Lass deine Ärztin ruhig weiter die Begriffe durcheinander hauen. Aber wenn du sie nicht klar trennst und richtig verwendest, dann verstehst du vielleicht eines Tages gar nichts mehr.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 09.03.2014 21:08:16. Grund: . -
am 25.11.2014 23:38:28
hallo Zusammen,
Ich wollte den Forenbeitrag natürlich aktualisieren. Heute habe ich erfahren, das ich positiv auf MODY 10 getestet wurde. Leider ist Typ 10 erst seit 2012 bekannt und es gibt wenig Literatur. Und da dieser Typ autosomal dominant vererbt wird, wird mein Vater diesen auch haben, bei ihm wurde mit 35 Jahren Diabetes diagnostiziert, schlanke Statur,keine Antikörper nachweisbar. Er wurde damals als Typ 2 eingestuft.
Zumindest bin ich jetzt einmal im Quartal sur Kontrolle sodass die Insulinproduktion überwacht wird.
Viele Grüße
Polecat -
am 26.11.2014 08:59:42
Hallo Polecat,
gut, dass du jetzt genau Bescheid weißt. Auf der Erkenntnis lässt sich bestimmt sehr gut die sinnvolle Kontrolle und dann später auch die richtige Therapie aufbauen. Für die Diagnose hat sich dein Arzt ja mächtig ins Zeug gelegt, dafür waren bestimmt einige kostenintensive Gentests erforderlich. Den Arzt musst du dir warm halten.
Wie ist denn dein Vater mit seinem MODY 10 zurechtgekommen? Hat sich sein Diabetes schnell verschärft oder ist er lange harmlos geblieben? Mit deinem Wissen wirst du die Diabetesentwicklung bestimmt ein ganzes Stück besser im Griff behalten können.
Beste Grüße, Rainer -
am 26.11.2014 18:44:13
hallo Rainer,
Mein Vater wurde 1985 diagnostiziert kurz bevor ich geboren wurde.
Seine Bauchspeicheldrüse arbeitete fast gar nicht mehr sodass er sofort mit Insulin anfangen musste. Er war Kraftfahrer und hatte unregelmäßige Schlafzeiten. Vielleicht hat das die BSD zusätzlich gestresst. Das macht mir natürlich Angst, da es beim ihm mit 35 zum Totalausfall kam. Wir sind jetzt bei der gleichen diabetologin 😁.
Die Ärztin hat mich damals zum Glück ernst genommen, als ich mit einem BMI von 19 aber leicht erhöhte Werten zu ihr kam, dafür bin ich ihr dankbar.
Zur Zeit ist mein Hba1c bei 5,0 was daran liegt dass ich mich zuckerarm ernähre.
Lg -
am 26.11.2014 19:09:53
Das spricht allerdings nicht für einen milden Verlauf bei dieser MODY-Variante, zumindest nicht bei später Entdeckung.
Du hast allerdings den großen Vorteil, dass du vorgewarnt bist, die Warnung ernst genommen hast und bei einer kompetenten Dabetologin gelandet bist. So schlimm wie bei deinem Vater wird es ei dir deshalb ganz bestimmt nicht ablaufen.
LG Rainer -
am 27.11.2014 07:15:36
hba1c bei 5,0 und auch zu Beginn ihrer entdeckung schon so tief. Wieder mal ein eindeutiges Zeichen dass der hba1c keine Berechtigung besitzt in der Diagnose.....er kann zum ausschluß nicht verwendet werden, bei opa hans sieht es mit seinen 5,7 genauso aus.
Gruß Bille -
am 27.11.2014 07:22:14
Hallo Bille!
Du hast doch bestimmt diesen Satz gelesen:
"Bei meinem ersten Besuch habe ich der Aerztin von meiner positiven Familienamnamese erzaehlt"
Könnte es sein, dass so was eine Rolle spielt?
Deine "Weisheiten" zum Thema HbA1c bespreche doch bitte mit den "Fachidioten" der DDG.
Du kannst mit Deiner Erfahrung und Fachkompetenz bestimmt viel erreichen. -
am 27.11.2014 10:33:52
TypEinser schrieb:
Hallo Bille!
Du hast doch bestimmt diesen Satz gelesen:
"Bei meinem ersten Besuch habe ich der Aerztin von meiner positiven Familienamnamese erzaehlt"
Könnte es sein, dass so was eine Rolle spielt?
Deine "Weisheiten" zum Thema HbA1c bespreche doch bitte mit den "Fachidioten" der DDG.
Du kannst mit Deiner Erfahrung und Fachkompetenz bestimmt viel erreichen.
du bist ja ein spezialist
und wo soll dort stehen dass wenn man einen vorfahren hatte, der diabetes hatte der hba1c nicht genutzt werden soll........wenn du ein wenig ahnung hättest würdest du lesen das gerade risikokandidaten den hba1c zum ausschluss nutzen sollten.....andere hier beleidigen aber keine ahnung von der thematik haben, respekt1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2014 10:45:00
Hallo Bille!
Du solltest Dich wohl mehr hier engagieren:
http://www.strickcommunity.net/forum/index/id/7
Da bist Du wirklich besser aufgehoben. -
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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am 27.11.2014 12:11:01
Bille schrieb:
tja, wenn man nicht mehr weiter weiss :) süss
Begreifst du wirklich nicht, daß es hier nicht um den HbA1c geht.
Es geht um einen genetische Veränderung, das ist ein bißchen anders (und komplizierter) als bei einem "normalen" Typ2.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.11.2014 12:23:37
Polecat schrieb:
hallo Rainer,
Mein Vater wurde 1985 diagnostiziert kurz bevor ich geboren wurde.
Seine Bauchspeicheldrüse arbeitete fast gar nicht mehr sodass er sofort mit Insulin anfangen musste. Er war Kraftfahrer und hatte unregelmäßige Schlafzeiten. Vielleicht hat das die BSD zusätzlich gestresst. Das macht mir natürlich Angst, da es beim ihm mit 35 zum Totalausfall kam. Wir sind jetzt bei der gleichen diabetologin 😁.
Die Ärztin hat mich damals zum Glück ernst genommen, als ich mit einem BMI von 19 aber leicht erhöhte Werten zu ihr kam, dafür bin ich ihr dankbar.
Zur Zeit ist mein Hba1c bei 5,0 was daran liegt dass ich mich zuckerarm ernähre.
Lg
Hallo Polecat,
mach dich nicht verrückt. Ich hatte auch einen BMI von 18 als sich erste Zeichen eines Diabetes ankündigten. In der Rückschau gehen mein Diabetologe und ich davon aus, daß ich auch an einem Mody leide, aber Anfang der Siebziger war das einfach ein Typ2. Da meine 9 Jahre ältere Schwester und meine Mutter beide ebenfalls an Diabetes litten, war ich gewarnt und hab meine BZ Werte überwachen lassen, Damals konnte man das nur beim Arzt. So lernte ich früh, mit meinem Diabetes umzugehen.
Irgendwann hat meine BSD auch schlapp gemacht und ich durfte endlich spritzen. Viel zu spät für mein Empfinden, aber das ist eine andere Geschichte. Trotzdem bin ich nach 40 Jahren Diabetes immer noch ohne gravierende Folgeschäden, eine Tatsache, die ich der geringen Agressivität meines Diabetes zuschreibe. Bevor ich niedergemacht werde: Dies ist meine laienhafte Meinung, entstanden aus der Erfahrung.
Ich weiß, daß es viele Unterarten von Mody gibt, daher kann ich von mir nicht auf dich schließen, aber du solltest den Mody als Chance sehen. Selbst wenn deine BSD den weiteren Dienst verweigert, bist du halt ein Typ1, eine Katastrophe ist das sicherlich nicht.
Dein Arzt ist Spitze, den müßt du dir warmhalten. Nicht viele sog. Diabetologen hätten dich ernst genommen. Du wirst sehen, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Alles Gute!
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am 27.11.2014 17:46:25
Danke für Eure Antworten,
Da man nicht weiß , was die Zukunft bringt versuche ich nicht mir Angst machen zu lassen. Durch meinen Vater habe ich ja schon relativ viel Wissen auf was man achten muss und versuche Voralpen mit Ernaehrung und Sport meinen Teil dazu beizutragen.
Ein paar Fragen habe ich schon im Kopf:
ist meine Wundheilung schlechter?
dauern deshalb Infekte länger?
Kribbelt es deshalb mal öfter irgendwo?
Brauche ich die Grippeimpfung?
Es ist krass dass Du auch Eine Weile es ohne Insulin geschafft hast, aber dann die BSD doch schlapp gemacht hat 😔😔. Haben sich deine Werte langsam verschlechtert oder mit einem Mal?
LG
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am 27.11.2014 19:59:45
Polecat schrieb:
Danke für Eure Antworten,
Da man nicht weiß , was die Zukunft bringt versuche ich nicht mir Angst machen zu lassen. Durch meinen Vater habe ich ja schon relativ viel Wissen auf was man achten muss und versuche Voralpen mit Ernaehrung und Sport meinen Teil dazu beizutragen.
Ein paar Fragen habe ich schon im Kopf:
ist meine Wundheilung schlechter?
dauern deshalb Infekte länger?
Kribbelt es deshalb mal öfter irgendwo?
Brauche ich die Grippeimpfung?
Es ist krass dass Du auch Eine Weile es ohne Insulin geschafft hast, aber dann die BSD doch schlapp gemacht hat 😔😔. Haben sich deine Werte langsam verschlechtert oder mit einem Mal?
LG
Angst mußt du wirklich nicht haben, Diabetes ist eine chronsiche Krankheit mit der sich sehr gut leben läßt, wenn man sie einmal akzeptiert hat.
Ich habe es einige Jahre ohne Medikamente geschafft, dann bekam ich Euglucon, das ist ein Mittel, das die BSD ausdrückt wie einen Schwamm, bis sie schließlich den Kampf aufgibt. Das war damals die einzige Medikation für Typ2, leider gibt es Diabetologen, die es immer noch verschreiben. Hätte ich damals meine BSD mit kleinen Insulingaben unterstützen können, würde sie womöglich heute noch ein wenig funktionieren. Meine Werte haben sich sehr langsam verschlechtert, fast unmerklich.
Meine Wundheilung war immer gut, ich hab sogar vor 20 Jahren Zahnimplantate erhalten, die heute noch fest im Kiefer sitzen. Seit ich Marcumar nehmen muß (hat nichts mit Diabetes zu tun, ist eine andere Baustelle9, hat sich meine Wundheilung allerdings verschlechtert. Die Katzenkratzer auf meinen Händen sieht man nun länger.
Infektanfällig war ich auch nie, hin und wieder hat mich eine Erkältung erwischt, aber auch nicht öfter als andere. Als ich noch gearbeitet habe, bin ich täglich in der vollen U- und S-Bahn gefahren und war den Viren ausgesetzt, hab's aber gut weggesteckt.
Kribbeln kenne ich auch nicht, obwohl Der Diabetologe letztes Mal meinte, meine Füße seien etwas weniger empfindlich geworden. 40 Jahre sind halt eine lange Zeit, ich hab aber keine Taubheit oder so.
Möglicherweise kommt das Kribbeln von der trockenen Haut, unter der viele Diabetiker leiden. Ich auch.
Eine Grippeschutzimpfung hatte ich nie. Ich bin der Ansicht, daß sie nichts bringt, weil sich der Virus zu schnell verändert. Aber das ist eine Glaubensfrage, die jeder für sich entscheiden muß.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Wenn du Fragen hast, will ich sie dir gerne beantworten, wenn ich kann.
PS: Obwohl niemand meinen Diabetes in der Schwangerschaft interessiert oder gar behandelt hat, habe ich einen gesunden Sohn bekommen. Er war nur sehr groß (4860g), aber er ist auch ein großes Mannsbild geworden (196cm).
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am 28.11.2014 11:28:15
Polecat bitte melde dich mal via Email bei mir.
marcel.heberlein@web.de
ich habe eine ganz interessante Erfahrung bei mir selbst und zudem noch von ärztlichen Erfahrungsberichten gemacht, was Diabetes typ 2 angeht.
Möchte hier aber nicht alles schreiben, gibt ja vielleicht einige die es nicht interessiert.
Bis dann. Liebe Grüsse -
am 28.11.2014 12:04:39
cR-coach schrieb:
Pich habe eine ganz interessante Erfahrung bei mir selbst und zudem noch von ärztlichen Erfahrungsberichten gemacht, was Diabetes typ 2 angeht.
Möchte hier aber nicht alles schreiben, gibt ja vielleicht einige die es nicht interessiert.
Hi!
Wir wollen das auch wissen! -
am 28.11.2014 13:49:08
TypEinser schrieb:
cR-coach schrieb:
Pich habe eine ganz interessante Erfahrung bei mir selbst und zudem noch von ärztlichen Erfahrungsberichten gemacht, was Diabetes typ 2 angeht.
Möchte hier aber nicht alles schreiben, gibt ja vielleicht einige die es nicht interessiert.
Hi!
Wir wollen das auch wissen!
Vielleicht lieber nicht. Im Ernährungsforum outet er sich "als ehemaliger Basketball Bundesliga Profi und seit mehr als 14 monatiger gesundheitlicher Erfahrung". Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß uns ein ehemaliger Basketballspieler viel Neues zum Diabetes zu sagen hat. Besonders gut finde ich die 14-monatige Erfahrung in Sachen Gesundheit.
Ist wohl wieder so eine Nahrungsmittel-Ergänzungs-Werbe-Sache. -
am 28.11.2014 13:57:11
EH schrieb:
Besonders gut finde ich die 14-monatige Erfahrung in Sachen Gesundheit.
Ist wohl wieder so eine Nahrungsmittel-Ergänzungs-Werbe-Sache.
...genau deshalb soll er mal nicht so geheimnisvoll rumeiern...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2014 14:21:48
TypEinser schrieb:
EH schrieb:
Besonders gut finde ich die 14-monatige Erfahrung in Sachen Gesundheit.
Ist wohl wieder so eine Nahrungsmittel-Ergänzungs-Werbe-Sache.
...genau deshalb soll er mal nicht so geheimnisvoll rumeiern...
"rumeiern" ist gut! LOL