Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Insulinresistenz entdeckt - vererbt durch Vater?!

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 26.11.2014 19:09:53
    Das spricht allerdings nicht für einen milden Verlauf bei dieser MODY-Variante, zumindest nicht bei später Entdeckung.

    Du hast allerdings den großen Vorteil, dass du vorgewarnt bist, die Warnung ernst genommen hast und bei einer kompetenten Dabetologin gelandet bist. So schlimm wie bei deinem Vater wird es ei dir deshalb ganz bestimmt nicht ablaufen.

    LG Rainer
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 17.11.2014
    am 27.11.2014 07:15:36
    hba1c bei 5,0 und auch zu Beginn ihrer entdeckung schon so tief. Wieder mal ein eindeutiges Zeichen dass der hba1c keine Berechtigung besitzt in der Diagnose.....er kann zum ausschluß nicht verwendet werden, bei opa hans sieht es mit seinen 5,7 genauso aus.
    Gruß Bille
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.11.2014 07:22:14
    Hallo Bille!

    Du hast doch bestimmt diesen Satz gelesen:

    "Bei meinem ersten Besuch habe ich der Aerztin von meiner positiven Familienamnamese erzaehlt"


    Könnte es sein, dass so was eine Rolle spielt?


    Deine "Weisheiten" zum Thema HbA1c bespreche doch bitte mit den "Fachidioten" der DDG.
    Du kannst mit Deiner Erfahrung und Fachkompetenz bestimmt viel erreichen.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 17.11.2014
    am 27.11.2014 10:33:52
    TypEinser schrieb:
    Hallo Bille!

    Du hast doch bestimmt diesen Satz gelesen:

    "Bei meinem ersten Besuch habe ich der Aerztin von meiner positiven Familienamnamese erzaehlt"


    Könnte es sein, dass so was eine Rolle spielt?


    Deine "Weisheiten" zum Thema HbA1c bespreche doch bitte mit den "Fachidioten" der DDG.
    Du kannst mit Deiner Erfahrung und Fachkompetenz bestimmt viel erreichen.



    du bist ja ein spezialist
    und wo soll dort stehen dass wenn man einen vorfahren hatte, der diabetes hatte der hba1c nicht genutzt werden soll........wenn du ein wenig ahnung hättest würdest du lesen das gerade risikokandidaten den hba1c zum ausschluss nutzen sollten.....andere hier beleidigen aber keine ahnung von der thematik haben, respekt
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.11.2014 10:45:00
    Hallo Bille!

    Du solltest Dich wohl mehr hier engagieren:

    http://www.strickcommunity.net/forum/index/id/7


    Da bist Du wirklich besser aufgehoben.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 17.11.2014
    am 27.11.2014 11:45:55
    tja, wenn man nicht mehr weiter weiss :) süss
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 27.11.2014 12:11:01
    Bille schrieb:
    tja, wenn man nicht mehr weiter weiss :) süss



    Begreifst du wirklich nicht, daß es hier nicht um den HbA1c geht.
    Es geht um einen genetische Veränderung, das ist ein bißchen anders (und komplizierter) als bei einem "normalen" Typ2.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 27.11.2014 12:23:37
    Polecat schrieb:
    hallo Rainer,
    Mein Vater wurde 1985 diagnostiziert kurz bevor ich geboren wurde.
    Seine Bauchspeicheldrüse arbeitete fast gar nicht mehr sodass er sofort mit Insulin anfangen musste. Er war Kraftfahrer und hatte unregelmäßige Schlafzeiten. Vielleicht hat das die BSD zusätzlich gestresst. Das macht mir natürlich Angst, da es beim ihm mit 35 zum Totalausfall kam. Wir sind jetzt bei der gleichen diabetologin 😁.

    Die Ärztin hat mich damals zum Glück ernst genommen, als ich mit einem BMI von 19 aber leicht erhöhte Werten zu ihr kam, dafür bin ich ihr dankbar.

    Zur Zeit ist mein Hba1c bei 5,0 was daran liegt dass ich mich zuckerarm ernähre.

    Lg



    Hallo Polecat,

    mach dich nicht verrückt. Ich hatte auch einen BMI von 18 als sich erste Zeichen eines Diabetes ankündigten. In der Rückschau gehen mein Diabetologe und ich davon aus, daß ich auch an einem Mody leide, aber Anfang der Siebziger war das einfach ein Typ2. Da meine 9 Jahre ältere Schwester und meine Mutter beide ebenfalls an Diabetes litten, war ich gewarnt und hab meine BZ Werte überwachen lassen, Damals konnte man das nur beim Arzt. So lernte ich früh, mit meinem Diabetes umzugehen.
    Irgendwann hat meine BSD auch schlapp gemacht und ich durfte endlich spritzen. Viel zu spät für mein Empfinden, aber das ist eine andere Geschichte. Trotzdem bin ich nach 40 Jahren Diabetes immer noch ohne gravierende Folgeschäden, eine Tatsache, die ich der geringen Agressivität meines Diabetes zuschreibe. Bevor ich niedergemacht werde: Dies ist meine laienhafte Meinung, entstanden aus der Erfahrung.

    Ich weiß, daß es viele Unterarten von Mody gibt, daher kann ich von mir nicht auf dich schließen, aber du solltest den Mody als Chance sehen. Selbst wenn deine BSD den weiteren Dienst verweigert, bist du halt ein Typ1, eine Katastrophe ist das sicherlich nicht.

    Dein Arzt ist Spitze, den müßt du dir warmhalten. Nicht viele sog. Diabetologen hätten dich ernst genommen. Du wirst sehen, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
    Alles Gute!

  • Bild User
    Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 09.02.2014
    am 27.11.2014 17:46:25
    Danke für Eure Antworten,
    Da man nicht weiß , was die Zukunft bringt versuche ich nicht mir Angst machen zu lassen. Durch meinen Vater habe ich ja schon relativ viel Wissen auf was man achten muss und versuche Voralpen mit Ernaehrung und Sport meinen Teil dazu beizutragen.

    Ein paar Fragen habe ich schon im Kopf:
    ist meine Wundheilung schlechter?
    dauern deshalb Infekte länger?
    Kribbelt es deshalb mal öfter irgendwo?
    Brauche ich die Grippeimpfung?


    Es ist krass dass Du auch Eine Weile es ohne Insulin geschafft hast, aber dann die BSD doch schlapp gemacht hat 😔😔. Haben sich deine Werte langsam verschlechtert oder mit einem Mal?

    LG
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 27.11.2014 19:59:45
    Polecat schrieb:
    Danke für Eure Antworten,
    Da man nicht weiß , was die Zukunft bringt versuche ich nicht mir Angst machen zu lassen. Durch meinen Vater habe ich ja schon relativ viel Wissen auf was man achten muss und versuche Voralpen mit Ernaehrung und Sport meinen Teil dazu beizutragen.

    Ein paar Fragen habe ich schon im Kopf:
    ist meine Wundheilung schlechter?
    dauern deshalb Infekte länger?
    Kribbelt es deshalb mal öfter irgendwo?
    Brauche ich die Grippeimpfung?


    Es ist krass dass Du auch Eine Weile es ohne Insulin geschafft hast, aber dann die BSD doch schlapp gemacht hat 😔😔. Haben sich deine Werte langsam verschlechtert oder mit einem Mal?

    LG



    Angst mußt du wirklich nicht haben, Diabetes ist eine chronsiche Krankheit mit der sich sehr gut leben läßt, wenn man sie einmal akzeptiert hat.

    Ich habe es einige Jahre ohne Medikamente geschafft, dann bekam ich Euglucon, das ist ein Mittel, das die BSD ausdrückt wie einen Schwamm, bis sie schließlich den Kampf aufgibt. Das war damals die einzige Medikation für Typ2, leider gibt es Diabetologen, die es immer noch verschreiben. Hätte ich damals meine BSD mit kleinen Insulingaben unterstützen können, würde sie womöglich heute noch ein wenig funktionieren. Meine Werte haben sich sehr langsam verschlechtert, fast unmerklich.

    Meine Wundheilung war immer gut, ich hab sogar vor 20 Jahren Zahnimplantate erhalten, die heute noch fest im Kiefer sitzen. Seit ich Marcumar nehmen muß (hat nichts mit Diabetes zu tun, ist eine andere Baustelle9, hat sich meine Wundheilung allerdings verschlechtert. Die Katzenkratzer auf meinen Händen sieht man nun länger.
    Infektanfällig war ich auch nie, hin und wieder hat mich eine Erkältung erwischt, aber auch nicht öfter als andere. Als ich noch gearbeitet habe, bin ich täglich in der vollen U- und S-Bahn gefahren und war den Viren ausgesetzt, hab's aber gut weggesteckt.
    Kribbeln kenne ich auch nicht, obwohl Der Diabetologe letztes Mal meinte, meine Füße seien etwas weniger empfindlich geworden. 40 Jahre sind halt eine lange Zeit, ich hab aber keine Taubheit oder so.
    Möglicherweise kommt das Kribbeln von der trockenen Haut, unter der viele Diabetiker leiden. Ich auch.
    Eine Grippeschutzimpfung hatte ich nie. Ich bin der Ansicht, daß sie nichts bringt, weil sich der Virus zu schnell verändert. Aber das ist eine Glaubensfrage, die jeder für sich entscheiden muß.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Wenn du Fragen hast, will ich sie dir gerne beantworten, wenn ich kann.

    PS: Obwohl niemand meinen Diabetes in der Schwangerschaft interessiert oder gar behandelt hat, habe ich einen gesunden Sohn bekommen. Er war nur sehr groß (4860g), aber er ist auch ein großes Mannsbild geworden (196cm).