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Erfahrungsaustausch Gastroparese/Polyneuropathie Magen-Darm
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am 16.02.2014 01:54:20
hallo,ich schildere hier mal meine geschichte in der kurzversion.ich bin seit 2002 diabetiker typ 1,,spritze seitdem protaphane und actrapid.anfangs hatte ich echt schwierigkeiten mit meiner insulineinstellung und hatte sehr schlechte bzwerte.
2006 fing es dann an das ich gelegentlich nur nachts auftretende durchfälle bekam.erst wurde mir sehr warm,ich bekam schweissausbrüche und ich musste 4-5 mal hinereinander aufs wc.anfangs traten die beschwerden nur ein bis wei mal in der woche auf.ca ein halbes jahr später wurden die abstände mit den durchfallschüben kürzer und die ausmaße heftiger,statt der 4-5 mal nacheinander verbrachte ich nun mehr zeit auf der toikette als das ich im bett gelegen und geschlafen hatte, ich bekam dazu nach dem essen magenschmerzen,musste ich erbrechen und meine werte entgleisten wieder.nach unzähligen magen und darmspiegelungen,sämtlichen allergie und unverträglichkeitstests,und so ziemlich allem an medikamenten bekam ich im juni 2013 die diagnose einer magenentleerungsstörung.nun renne ich wieder von arzt zu arzt um endlich jemanden zu finden der sich mit der erkrankung ausjennt.mittlerweile bin ich es leid versuchskaninchen für irgendwelche medikamente zu sein und bin auch sehr eingeschränkt durch die erkrankung.ich gehe nicht mehr aus dem haus ohne zu überlegen wo die nächste toilette ist,habe weder hunger noch sättigungsgefühl,über tag hab ich meisst rueh,aber zum abend hin bin ich aufgebläht wie im 9. monat schwanger,habe mit starker übelkeit und erbrechen zu kämpfen und massive durchfälle die sich dadurch äussern das ich im 20 minuten takt die toilette aufsuchen muss um wasser auszuscheiden.es gibt auch nichts mehr was linderung verschafft,ich ernähre mich schon sehr fettarm und bewusst,fertigfutter kommt auch nicht auf den tisch.
habt ihr erfahrungen mit der erkrankung/behandlungsmöglichkeiten?bin langsam echt verzweifelt,ich bin 26 und aufgrund der erkrankung nicht mehr in der lage uneingeschränkt arbeiten zu gehen bzw unbeschwert zu leben.von den psychischen bescherden mal abgesehen.würde mich über tips und ratschläge und erfahrungsberichten sehr freuen -
Gast
Rang: Gastam 16.02.2014 12:32:23
Eine Zöliakie wurde aber definitiv ausgschlossen? Kommt ja gehäuft in Kombination mit Typ1 Diabetes vor. -
am 16.02.2014 13:49:10
wurde alles getestet und ausgeschlossen,habe auch mehrere ernährungsumstellungen hinter mir(glutenfrei,laktosefrei,ohne fleischeiweiss etc..) -
Gast
Rang: Gastam 16.02.2014 16:46:11
und wenn du allergisch auf deine piercings, oder die tätowierfarben bist ?
ich habe einen allergiepass, und da steht ua auch der nickelkontakt mit drin und der ist extrem ausgeprägt,
daher reicht schon der kurze kontakt beim spritzen zu zum glöck noch begrenzten reaktionen. aber ein tag armbanduhr
reicht zum loch an der stelle und zu bösen reaktionen magen/darm/fieber . -
am 17.02.2014 13:26:47
die beschwerden hatte ich schon bevor ich das erste piercing/tattoo hab machen lassen.war heute beim arzt,stehen wieder reichlich untersuchungen an (die ich schon hundertfach durch habe),der meinte das die chronische diarrhoe und die gastroparese nichts miteinander zu tun haben.ich bin gespannt,soll mich am freitag noch mal vorstellen.