Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Unterschied zw. zu wenig Insulinausschüttung und zuviel
-
sj.
Rang: Gastam 18.03.2014 20:51:58
Ich habe mal eine Frage, oder doch mehrere?!?
Bislang ging ich davon aus, dass ich zu wenig Insulin ausschütte, deshalb meine Werte erhöht sind, aber noch nicht im Bereich dass es zu therapieren wäre.
Jetzt könnte es aber sein, dass ich einfach viel Insulin brauche, um meine Werte zu senken, und deshalb die Insulinproduktion so langsam überfordert ist.
(so hab ich das verstanden)
Was ja etwas ganz anderes ist.
Ich hatte mal einen "normalen" OGT test gemacht, der leicht grenzwertig war- jetzt soll ich einen machen, bei dem während des Tests überprüft wird, wieviel Insulin ich brauche, um den WErt zu drücken.( wie heißt der Test, was sagt er dann aus?)
Kann mir mal jemand sagen, wie denn die beiden Formen heißen, damit ich mal selbst belesen kann.
Auf was soll ich (in Zukunft) achten, welche Test wären noch sinnvoll.
Ich danke euch!
sj.
-
Gast
Rang: Gastam 19.03.2014 14:14:11
Ich fange mal rückwärts an:
Bei dem erneuten OGTT wird das gleiche gemacht werden wie beim 1. Mal, nur dass zusätzlich zum BZ noch die aktuelle Insulinmenge bestimmt wird.
Das mit "zu wenig" Insulin ist ja immer relativ, der BZ ist erhöht, wenn nicht soviel Insulin parat gestellt werden kann, wie gebraucht wird (um den BZ im Normbereich zu halten).
Beim Typ 1 ist das sehr eindeutig: Durch die Autoimmunreaktion werden die Betazellen der BSD zersört,es kann immer weniger Insulin produziert werden und es muss Insulin "von außen" zugeführt werden.
Beim Typ2 ist das etwas vielschichtiger, meistens läuft der Prozess aber in etwa so ab: Die Körperzellen haben eine Resistenz gegen Insulin--die BSD produziert mehr Insulin--der BZ sinkt---die BSD ist irgendwann überlastet, produziert immer weniger Insulin---der BZ steigt---
Der BZ steigt auch dann, wenn die Insulinresistenz so stark ist, dass nicht genügend produziert werden kann.
Bist du beim Allgemeinarzt in Behandlung oder beim Diabetologen?
-
sj.
Rang: Gastam 19.03.2014 21:14:06
Ich bin beim Diabetologen, aber die "neue Diagnose" hat ein anderer Arzt gestellt in Zusammenhang mit einem anderen Problem.
Wenn, dann hätte ich Typ2. -
am 20.03.2014 20:03:41
.
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:19:20. Grund: . -
sj.
Rang: Gastam 20.03.2014 20:45:23
Poth schrieb:
Wenn du bereit bist deine AK- u. C-Peptid-Laborbefunde hier zu posten, dann wirst du ggf. bereits eine erste aussage erhalten können!
MfG Poth
Ich hab bislang nur den Langzeitwert, und von dem letzten OGT Test weiß ich nur, dass nüchtern 101mg% war und der 3. WErt war auch wieder in der Norm. (der 2. weiß ich nicht)
(würde sich rausfinden lassen)
Da ich demnächst wieder einen Termin beim Diabetologen habe:
Soll/kann ich drauf bestehn, dass sie bei mir testen, was ich denn jetzt wirklich habe? Also welche Form?
Also, fragen, ob er die AK und C-Peptid Werte kontrollieren?
Bislang hieß es nur, "sie werden einen typ 2 bekommen", (Z.n. Schwangerschaftsdiabetes)
Wie gesagt, außer den Langzeitwert wird /wurde nichts gemacht.
Würde das einen Unterschied machen, was eine Behandlung angehen würde?
Also auch mit einem guten HbA1c- WErt brauche ich eine Behandlung?
Bislang von meinem Arzt nicht.
Sollte meine Bauchspeicheldrüse immer mehr überlastet sein, macht man da schon eine Behandlung für sie weiterhin am laufen zu halten?
Ich weiß- Fragen über Fragen, ich hoffe ihr habt Antworten für mich (oder Links, wo ich es nachlesen kann.
Danke Euch!!
sj.
-
am 20.03.2014 22:06:37
..
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:19:33. Grund: .