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Von Gestationsdiabetes zu LADA-Diabetes?

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    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.05.2014 17:14:12
    moin müll-er,

    für den gesunden Blutzucker-Verlauf ist die werdende Mutter zuständig, und die kann sich für ihren Nüchternwert und für ihre Spitzen nach dem Essen nur nach ihrem persönlichen Müll-Gerät richten. Für dieses Danachrichten ist auch völlig unerheblich, ob schon und mit welchem geeichten oder nicht geeichten Gerät und wenn ja welcher Diabetes diagnostiziert wurde oder nicht.

    Dabei kann die neue Mami getrost und ohne Angst in aller Ruhe eine Messtoleranz von 10% einkalkulieren. Aber es wäre dumm zu glauben, dass jeden Morgen 160 oder 170 bei einer Frau, die die Diagnose-Grenzwerte noch nicht überschreitet, gesünder wären, als bei der mit eindeutig diagnosereifem Schwangerschafts-Diabetes.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.05.2014 17:18:18
    Gast schrieb:
    Hallo solche BSP sind beim ogtt nicht selten, in unserer schwerpunktpraxis war ein patient der in einer anderen allgemeinmedizinerpraxis mit über 200 gemessen wurde und der NBZ zu hoch. Bei der Vorstellung lag sein NBZ unter 100 und der hba1c Wert bei 5,4. Die Chefin war sehr irritiert und meinte dies könne nicht sein und ordnete einen neuen ogtt an, der absolut in Normbereich bei allen werten lag und ich weiß von Kolleginnen das dies bei Ihnen auch schon häufiger vorkam.

    Gruß Heidi (aber nicht von der Alm :) )




    Ist in unserer Praxis auch schon häufig vorgekommen, auch dass die ogtt Ergebnisse wahnsinnig variieren. Bei nicht schwangeren Patienten verlässt sich unser Arzt auf den hba1c und wendet den ogtt immer erst bei Werten über 5,7 an, alles andere ist seiner Meinung nach die komplette Verunsicherung der Patienten, wobei es sicherlich Ausnahmen geben würde, aber die würde es auch beim ogtt oder Nüchternblutzucker geben.
    Gruß Solveig
  • MissMami

    Rang: Gast
    am 13.05.2014 18:21:03
    Bei beiden OGTTs wurde das Blut aus der Vene gezapft. Der erste Test war beim Gynäkologen, der zweite beim Diabetologen. Allerdings sollte ich beim zweiten Test liegen. Da waren die Werte niedriger. Liegt es eventuell daran?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.05.2014 19:10:21
    hat der gyn das blut in ein labor geschickt, und dir die werte am nächsten tag gesagt, oder die werte gleich verkündet ?
    denn ich kenne keinen gyn der ein bz laborgerät hat.
    daher vertraue ich grundsätzlich nur werten vom diabetologen.
    das mit dem liegen war schon ok, sitzen wäre genauso gut.
    niedrigere werte kommen nur bei bewegung zwischen den bz kontrollen vor.(daher soll das nicht sein).
    da die größte gefahr durch den ss-diabetes durch zu "große" daher zu frühe kinder ausgeht , du aber schon im 7. bist und das kind laut deiner aussage eher klein ist, solltest du dir weniger sorgen machen, weniger hystrie durch ärzte einfangen. die erzählungen über insulin sind wirklich quatsch,
    wenn du es brauchst dann ist es nötig und tut absolut keinen schaden, egal in welche richtung.
    und ein diabetes egal welches typs bricht nicht aus da es keine infektionskrankheit ist, sondern eine stoffwechselstörung.
    du selbst kannst deine bz werte kontrollieren(hoffentlich mit einem markengerät) und wenn nötig dir insulin zur hilfe verschreiben lassen, und wie es angewendet wird , da ist Der Diabetologe der richtige ansprechpartner.
    auf keinen fall würde ich irgendwelchen diäten nachlaufen.
  • MissMami

    Rang: Gast
    am 15.05.2014 10:30:01
    Der Gyn hat die Proben in ein Labor geschickt. Allerdings erst am nächsten Tag. Die Auswertung wurde übers WE gemacht. Beim Diabetologen habe ich die Werte sofort bekommen.

    Momentan messe ich mit einem MyStar Extra. Ist das Gerät okay? Was wäre besser?

    Danke!