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warum ABSOLUT GENAUE Diabetes Diagnose?
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am 15.05.2014 10:42:58
Einige hier bestehen auf einer möglichst genauen Diagnose, auch wenn so eine Größe wie der HBA1c-Wert noch völlig im grünen Bereich ist.
Was an Diabetes oder kein Diabetes ist so immens wichtig, dass man sich bei den geringsten Zweifeln 3 Stunden beim Dok für einen OGTT antun soll?
Bearbeitet von User am 15.05.2014 10:44:09. Grund: Ergänzung -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 10:57:24
das sind diejenigen, die noch nicht begriffen haben, daß auch die nüchternblutzucker diagnosgrenze 126mg/dl ,
ein durch "diskussion festgelegter" wert ist, der ansonsten durch keinen anspruch begründet ist.
zudem die meisten t2 die beim ha sind sich erst melden sollen wenn der pipistreifen knallig anzeigt, und das sind gut über 200mg/dl. nur daß sie das nicht wissen. -
am 15.05.2014 11:11:40
Sorry, mir gehts hier nicht um die Verlängerung vom Streit um den Kaiserbart. Ich suche nach sachlichen Gründen, und da ist wenig hilfreich zu schreiben, dass es keine gibt.
Bitte einfach mal all diejenigen vor, die mit der möglichst genauen Diagnose einen Vorteil verbinden. Bitte welche(n)?
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Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 11:15:20
hjt_Jürgen schrieb:
Einige hier bestehen auf einer möglichst genauen Diagnose, auch wenn so eine Größe wie der HBA1c-Wert noch völlig im grünen Bereich ist.
Was an Diabetes oder kein Diabetes ist so immens wichtig, dass man sich bei den geringsten Zweifeln 3 Stunden beim Dok für einen OGTT antun soll?
Hi Jürgen
Ich glaube einfach dass einige gar nicht wissen was der hba1c Wert ist und damit überfordert sind. Wenn sie nun zum Arzt gehen und der sagt Ihnen sie haben einen guten hba1c Wert um 5 und damit sicher keinen Diabetes denken sie....hmmm spinnt der? sonst musste ich doch immer nüchtern kommen und dann wurde mein Zuckerwert bestimmt. Wie heißt noch mal der Satz "Wat der Bur nit kennt dat frit er nit"
Ich denke vielleicht sollten die Ärzte den hba1c mal besser erklären und ihnen definitiv sagen dass unter 5,7 ein Diabetes ausgeschlossen ist und keine Glucose gemessen werden muß, denke dass liegt auch in der Verantwortung der Ärzte, oder?
GrußMichael -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 11:17:48
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, mir gehts hier nicht um die Verlängerung vom Streit um den Kaiserbart. Ich suche nach sachlichen Gründen, und da ist wenig hilfreich zu schreiben, dass es keine gibt.
Bitte einfach mal all diejenigen vor, die mit der möglichst genauen Diagnose einen Vorteil verbinden. Bitte welche(n)?
Jetzt irritierst Du mich Jürgen, siehst Du bei einem hba1c von sagen wir mal 5,3 keine genaue Diagnose das der Diabetes ausgeschlossen ist bzw. bei 6,5 keine dass er bestätigt ist. Damit legst Du den hba1c ja als Diagnose lahm -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 11:40:52
Gast schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, mir gehts hier nicht um die Verlängerung vom Streit um den Kaiserbart. Ich suche nach sachlichen Gründen, und da ist wenig hilfreich zu schreiben, dass es keine gibt.
Bitte einfach mal all diejenigen vor, die mit der möglichst genauen Diagnose einen Vorteil verbinden. Bitte welche(n)?
Jetzt irritierst Du mich Jürgen, siehst Du bei einem hba1c von sagen wir mal 5,3 keine genaue Diagnose das der Diabetes ausgeschlossen ist bzw. bei 6,5 keine dass er bestätigt ist. Damit legst Du den hba1c ja als Diagnose lahm
Ich nehme nicht an dass Jürgen dies so gemeint hat, aus seinen bißherigen Statements zum hba1c hat er doch geschrieben dass man dem Wert vertrauen kann.
Gruß Michael -
am 15.05.2014 11:54:38
Moin Gast,
nett, dass Du nachfragst. Ich hab nur die Kritik der anonymen Gäste aufgegriffen, und da scheine ich ja bei Dir jas schon an einer richtigen zu sein.
schrieb:
Jetzt irritierst Du mich Jürgen, siehst Du bei einem hba1c von sagen wir mal 5,3 keine genaue Diagnose das der Diabetes ausgeschlossen ist bzw. bei 6,5 keine dass er bestätigt ist. Damit legst Du den hba1c ja als Diagnose lahm
Also einfach mal raus: Was ist sachlich so wichtig an der absolut genauen Diabetes Diagnose, dass Du einem HBA1c von 5,3 nicht trauen magst?
Bin neugierig, Jürgen -
am 15.05.2014 12:10:50
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Gast,
........................................................................................
Also einfach mal raus: Was ist sachlich so wichtig an der absolut genauen Diabetes Diagnose, dass Du einem HBA1c von 5,3 nicht trauen magst?
Bin neugierig, Jürgen
Hi, Jürgen. Der Glaube an absolut genaue Werte und deren Bedeutung ist m.E. durch unsere Medien und "interessierte Kreise", die ein wirtschaftliches Interesse an der Pathologisierung jeglicher Abweichung von einer willkürlich festgelegten Norm und dem damit verbundenen Behandlungswahn haben, getriggert. Wenn dazu noch ein - wie man hier häufig aus den Beiträgen herauslesen kann - gesundes Halbwissen kommt, bringt das solche Diskussionen um theoretische Werte und Zahlen hervor. -
am 15.05.2014 12:16:16
Als völliger Neuling hier und noch dazu Nicht-Diabetiker stolpere ich auch mal eben in diese Diskussion.
Das mit dem auf den HbA1c vertrauen… Viele Menschen machen leider die Erfahrung, dass sie sich eben nicht auf Blutwerte verlassen können. Krankheiten, mit denen man durchs diagnostische Raster fallen kann, gibt es viele. Und es ist gut, dass die Menschen nachhaken, finde ich. Nimm mich und meine Schilddrüse zum Beispiel: Ich bin über vier Jahre hinweg trotz extremer Unterfunktion durchs dieses Raster gefallen, weil sich der diagnostische Standardwert bei mir paradoxerweise nicht erhöht hat, obwohl er das hätte tun sollen. Nur durch mein mich informieren und meine Hartnäckigkeit konnte mir final geholfen werden. Und da war eine Diagnose schon wichtig. Weil nur die garantiert, dass man eben diese Hilfe auch bekommt.
Und das ist denke ich genau das Problem: Hier kommen Menschen her mit den unterschiedlichsten Erfahrungen, Leiden, Leben und Hintergründen. Ihr wisst nicht, welchen Weg die Frau des Mannes der ihren HbA1c hinterfragt, bis hierhin gegangen ist. Ob eine Diagnose wichtig wäre, damit man endlich mal einen Namen hat für das, was einem das Leben so schwer macht. Die Menschen sind unsicher. Warum ihnen nicht einfach etwas die Angst nehmen, mit dem Wissen das ihr habt, ohne zu urteilen. Weil wer weiß schon, wer am anderen Ende der Leitung sitzt... -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 12:34:44
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Gast,
nett, dass Du nachfragst. Ich hab nur die Kritik der anonymen Gäste aufgegriffen, und da scheine ich ja bei Dir jas schon an einer richtigen zu sein.
schrieb:
Jetzt irritierst Du mich Jürgen, siehst Du bei einem hba1c von sagen wir mal 5,3 keine genaue Diagnose das der Diabetes ausgeschlossen ist bzw. bei 6,5 keine dass er bestätigt ist. Damit legst Du den hba1c ja als Diagnose lahm
Also einfach mal raus: Was ist sachlich so wichtig an der absolut genauen Diabetes Diagnose, dass Du einem HBA1c von 5,3 nicht trauen magst?
Bin neugierig, Jürgen
Ich vertraue ihm ja Jürgen, aber Du doch anscheinend nicht, denn du schriebst ja übersetzt dass er keine genaue Diagnose darstellst und stellst damit die Kriterien der DDG in den Schatten.
Gruß