Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

warum ABSOLUT GENAUE Diabetes Diagnose?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.06.2014 15:01:55
    Hi Jürgen
    Wahrscheinlich verwechselst du mich gerade, bei mir ist bißher noch kein Diabetes festgestellt worden bzw. habe ich mich noch nicht LC ernährt.
    Gruß Werner
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.06.2014 17:12:35
    Hi Werner
    Dann wäre vielleicht der nächste Termin beim Arzt mal sinnvoll um deinen hba1c zu testen. Wenn Du Gefahren siehst mal einen Diabetes zu entwickeln stellt er den laut Ärzten und Diabetologen besseren Aussagewert als der Nüchternblutzucker dar.
    Gruß Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.06.2014 19:44:08
    Moin Werner,

    genauso isses, unter einer wichtigen Voraussetzung:
    Es war vorher noch kein Diabetes oder auffälliger Blutzucker diagnostiziert und kein diabetesmäßiges Symptom beklagt, und der jeweils Gemessene ernährt sich nicht LC oder gar LCHF.

    Gilt also nicht für Dich, wenn Du's die Tage auf 5,5 und besser schaffst, weil Du ja für Deinen gesunden Blutzucker gezielt was tust, ohne das der nicht so gesund verlaufen würde.

    Bisdann, Jürgen

    Ist es so zu verstehen dass wenn vorher ein bekannter Diabetes diagnostiziert wäre ein eWert von unter 5,5 mit geziehlter Blutzuckerführung (LCHF) möglich ist und wenn bereits erhöhte Blutzuckerwerte bekannt waeren aber der hba1c unter 5,5 ist sich ein schnell entwickelnder (Typ1) darstellen könnte?
    Gruß
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.06.2014 19:56:54
    JA
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.07.2014 07:56:56
    Es können bereits erhöhte Blutzuckerwerte bei einem schnell entstehenden 1er bestehen bevor sich diese im hba1c erkennen lassen. Daher ist dies häufig ein Anzeichen für einen sich schnell entwickelnden 1er Diabetes. Dazu hat Jürgen mal eine Antwort in einen anderen Threat diesem Herrn Schulz gegeben.

    Gruß Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.07.2014 10:12:16
    und weshalb sind die dann noch nicht im hba1c erkennbar sondern nur beim Blutzucker?
    Gruß Rosi
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.07.2014 11:35:28
    Da würde ich mal Jürgen fragen, der kann Dir das erklären
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.07.2014 14:09:28
    da t1 solange wie noch ca 20-25% der ß.-zellen intakt sind , keine erhöhten werte haben , bis die kritische grenze der minimal funktionierenden ß-zellen unterschritten wird, und dann geht der bz spontan hoch(beisp innerhalb von tagen)
    und dann nicht so hoch wie bei t2, da vorher schon ketose einsetzt. damit geht die erhöhung nur zu 1/8tel zu der zeit normal mit 7/8tel ein. wenn der hba1c den bz-durchschnitt von ca 8wochen abbildet.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 25.07.2014 00:00:16
    Kato schrieb:
    Hallo Purea,
    Was ist denn aus deiner Diagnose geworden ?
    Hast du nun Diabetes?
    LG



    ich liege nicht zuletzt aufgrund möglichst gewissenhafter ernährung zur zeit unter der diagnoseschwelle. im moment habe ich nach einem "fehlerhaften" essen eher probleme mit hypos. ca. 3 stunden nach einer zuckerattacke gerate ich sehr unangenehm in unterzucker mit den bekannten symptomen.
    gestern gab es beispielsweise am morgen eine scheibe marmorkuchen. 3h danach dann tremor, kaltschweiß, schwäche.

    alles im allen erkenne ich sowohl über- als auch unterzucker recht zuverlässig nach 5 monaten praxis. wobei der unterzucker natürlich praktisch unverkennbar ist. beim überzucker muss man dagegen schon genauer "hinhören".

    wenn alles frühzeitig erkannt wird - und das war ja hier stets mein reden und meine befürwortung für den ogtt, der auch einfach selbst zu hause durchgeführt werden kann (wenn der hba1c noch lange nicht "anschlägt") - dann ist diabtes sogar eine große chance. mindestens jedenfalls bei t2. gesunde ernährung und lebensweise werden einem damit quasi aufgezwungen.


    Bearbeitet von User am 25.07.2014 00:10:52. Grund: .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.07.2014 09:33:55
    Hallo Purea
    Jetzt fängt das Spiel mit dem hba1c wieder an, aber da sind wir hier der falsche Ansprechpartner, sowohl AdA als auch WHO DDG alle weiteren Fachverbände weltweit, die meissten Diabetologen wie auch die meissten Allgemeinmediziner sehen den hba1c als den Wert an der dem ogtt und dem NBZ überlegen ist und stellen ihn daher an 1. STelle der Diagnose (siehe Flußdiagramm) Ich denke nicht dass sie dies umgestellt haben um damit weniger Diabetiker zu dedektieren sondern dass dies genau das Gegenteil ist. Und in Deutschland ist man sogar so gewissenhaft dass bei Werten ab 5,7 Glukose zusätzlich bestimmt wird. Nun gibt es nunmal leider Außnahmen so wie Dich, was mir auch leid tut, aber auch bei Glukosemessungen können falsche Ergebnisse herauskommen, dies ist nunmal bei Tests immer so, aber wenn jemand alle meinetwegen 2 Jahre seinen hba1c testen lässt und dieser immer um 5 liegt ist es nunmal zu 99 % so dass er keinen Diabetes hat und sich auch nicht auf den Weg dahin befindet. Ich arbeite in einer Arztpraxis und habe es noch nicht erlebt dass jemand mit einem hba1c unter 5,6 einen Diabetes hatte, daher tuts mir leid das du die Ausnahme bist, aber wie gesagt soetwas gibt es immer wieder.
    Gruß Maren