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warum ABSOLUT GENAUE Diabetes Diagnose?
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Gast
Rang: Gastam 15.05.2014 19:36:37
oder die battrie ist leer, dann sit das ende nahe. -
Susanne
Rang: Gastam 15.05.2014 19:49:35
Moin- es gibt halt Menschen die eine "Krankheit" (Diagnose) brauchen auf die sie alles schieben können was sonst in kein Raster passt-
Erst wenn gesichert ist das man "krank" ist geht's einem besser.
Das kann zum Lebenszweck werden- leider zu Lasten der Allgemeinheit .
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am 15.05.2014 22:36:34
Gast schrieb:
Moin- es gibt halt Menschen die eine "Krankheit" (Diagnose) brauchen auf die sie alles schieben können was sonst in kein Raster passt-
Erst wenn gesichert ist das man "krank" ist geht's einem besser.
Das kann zum Lebenszweck werden- leider zu Lasten der Allgemeinheit .
;-)
Ich schlage "Vegetative Dystonie" vor.
Diabetes eignet sich aufgrund der Komplexität der Stoffwechselvorgänge und damit verbunden der großen Gefahr, seine relative Ahnungslosigkeit dokumentieren, nicht so gut für Hypochonder.
(Achtung: Ironie) -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2014 00:51:59
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, mir gehts hier nicht um die Verlängerung vom Streit um den Kaiserbart. Ich suche nach sachlichen Gründen, und da ist wenig hilfreich zu schreiben, dass es keine gibt.
Mmmh, also wer denn wissen will, ob er/sie schon mit seinem (noch) unauffälligen Diabetes in Richtung Diagnoseschwelle unterwegs ist (lange bevor irgendein anderer Wert auffällig ist) sollte sich über die Aussagefähigkeit des Laborparameters für intaktes Proinsulin im Blut informieren?
schrieb:
Bitte einfach mal all diejenigen vor, die mit der möglichst genauen Diagnose einen Vorteil verbinden. Bitte welche(n)?
Nochmal mmmh. Wer sich dafür wirklich interessiert könnte ggf. eine Motivation schöpfen, Lifestyleänderungen schon umszusetzen, bevor gestresste Betas soweit abgeraucht sind, dass auch andere Werte im Labor gelb oder rot ausweisen?
Gruß
Joa -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2014 07:53:56
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Werner,
HBA1c sagt bis 5,5 gesund, fachoffiziell bis 5,7 und ab 6,5 Diabetes.
Ich halte bis 5,5 auch für gesund und für mich für ausgeschlossen, dass in diesem Rahmen ein werdender Typ2 übersehen werden kann.
Das wurde in anderen Threads z.T. sehr energisch bestritten, und ich möchte nun gerne wissen, warum? Wollten diejenigen nur Erbsen zählen, oder denken sie wirklich, dass Behandlungs-Optionen verloren gehen, wenn in diesem Rahmen gegen jede Erfahrung doch einmal völlig beschwerdefrei ein Diabetes - und ich meine hier jetzt ausdrücklich nicht nur Typ2 - einsetzen sollte? Mich interessiert wirklich, was die Betreffenden denken, was in so einem Fall, den ich mir nicht vorstellen kann, da versäumt werden könnte?
Bisdann, Jürgen
Hoffe nur dass jetzt nicht wieder purea um die Ecke schiesst :)
Gruß -
am 16.05.2014 09:02:05
Gast schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, mir gehts hier nicht um die Verlängerung vom Streit um den Kaiserbart. Ich suche nach sachlichen Gründen, und da ist wenig hilfreich zu schreiben, dass es keine gibt.
Mmmh, also wer denn wissen will, ob er/sie schon mit seinem (noch) unauffälligen Diabetes in Richtung Diagnoseschwelle unterwegs ist (lange bevor irgendein anderer Wert auffällig ist) sollte sich über die Aussagefähigkeit des Laborparameters für intaktes Proinsulin im Blut informieren?
schrieb:
Bitte einfach mal all diejenigen vor, die mit der möglichst genauen Diagnose einen Vorteil verbinden. Bitte welche(n)?
Nochmal mmmh. Wer sich dafür wirklich interessiert könnte ggf. eine Motivation schöpfen, Lifestyleänderungen schon umszusetzen, bevor gestresste Betas soweit abgeraucht sind, dass auch andere Werte im Labor gelb oder rot ausweisen?
Gruß
Joa
Moin.
Ab wann sollte man denn mit den Gedanken über die Aussagefähigkeit des Laborparameters für intaktes Proinsulin im Blut beginnen?
Ab Geburt, oder ab dem Zeitpunkt, wo man genug Zeit hat?
Oder würde es reichen, ab dem Zeitpunkt, an dem auftretende Symptome eine Abklärung anraten? -
am 16.05.2014 09:24:27
Moin Joa,
der Proinsulin-Test könnte in der Tat vor jeder Blutauffälligkeit einen mehr oder weniger deutlichen Hinweis geben. Allerdings mit welchen (be)handlungsmäßigen Konsequenzen/Möglichkeiten?
Die Rückverfolgung meines eigenen Werdegangs hat ergeben, dass meine Prädiabetes-Anfänge in der 2. Hälfte der 70ger Anfang der 80ger Jahre gelegen haben müssen. In der Zeit war ich mit um 65kg bei 170cm körperlich 8-10 Stunden am Tag voll eingespannt beim Bau des eigenen Hauses und der Gestaltung der Außenanlage und genauso in der Mithilfe bei mehreren Häusern in der Verwandtschaft. Dazu die Versorgung von 3 Kleinkindern als Hausmann.
Welche handlungsmäßige Konsequenz/Möglichkeit hätte mein Dok mir damals aus der Entdeckung von auffällig viel Proinsulin empfehlen können?
Bin neugierig, Jürgen
Bearbeitet von User am 16.05.2014 09:28:22. Grund: Ergänzung -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2014 18:41:57
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Joa,
der Proinsulin-Test könnte in der Tat vor jeder Blutauffälligkeit einen mehr oder weniger deutlichen Hinweis geben. Allerdings mit welchen (be)handlungsmäßigen Konsequenzen/Möglichkeiten?
Hallo Jürgen,
ich denke, dass Du doch eigentlich der Experte sein solltest in hinsichtlich handlungsmäßiger Möglichkeiten, wenn Du feststellen würdest, dass Deine Betazellen Diabetiker sind?
Gruß
Joa -
am 16.05.2014 21:52:15
Moin Joa,
die Frage, ob die Betas dann Diabetiker sind oder zuerst noch eine weitere denen vorgeschaltete Stelle, ist ja immer noch nicht raus.
Aber nehmen wir‘s mal an, wie Du schreibst und setzen wir einen Moment voraus, dass ich da Ende der 70ger Jahre all mein Wissen und meine Erfahrungen von heute gehabt hätte (mehr als jeder Dok damals), dann hätte ich damals wahrscheinlich für sowas wie LC optiert, vielleicht LOGI. Schweren Herzens, denn damals war ne Pfanne Bratkartoffeln mit etwas Speck und Zwiebeln mein Leibgericht, oder zu dieser Jahreszeit Spargel mit vielen neuen Pellkartoffeln. Oder herzhaftes frisches dunkles Brot, am liebsten Doppelback und noch warm und davon so 2-3 Scheiben ganz ohne was drauf.
Ok, ich bin gerade auf LCHF, um heraus zu finden, mit welchem Minimum aus dem Pen ich mir heute noch einen gesunden BZ-Verlauf machen kann, aber einstweilen kann ich mir noch nicht vorstellen, das auf Dauer durch halten zu können. Da schon eher im Schnitt so was wie LOGI.
Aber jetzt stell Dir dich doch einfach mal in die Schuhe eines Menschen, der heute am Tag ohne jedes Diabetes- und Vordiabeteswissen erfährt, dass seine Betas auffällig viel Proinsulin raus lassen. Der ist wie ich damals voll im gesunden BMI-Bereich, den ganzen Tag voll in Bewegung und isst wenig Fett und wenig Eiweiß und viiiiile gesunde KHs.
Wie willst Du dem plausibel machen, dass diese gesunden KHs für ihn gar nicht so gesund sind und mehr Fett und Eiweiß viel gesünder? Noch dazu, wenn ihm allenfalls 1 von 10 Ärzten auch dazu rät, während wenigsten 9 von 10 weiter zu wenig Fett und wenig Eiweiß und viiiielen gesunden KHs raten?
Bin neugierig, Jürgen