Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
gestörte glukose intolenanz
-
am 01.07.2014 17:21:17
Hi,
bin seit Monaten der Meinung das ich viel zu schnell und mehrfach am tag leicht unterzuckere.
Ich hatte letzte Woche eine OGTT machen lassen. Zeitraum war bewusst 4 Std.
anbei die Werte:
nüchtern: 101 mg/ dl
1 std. 189
2 std 144
3 std 98
4 std 53 - bei dem Wert dachte ich ich sterbe mir war mega schlecht . gezittert Übelkeit und ganz schlimm geschwitzt.
jetzt meine Frage: ist das eine gestörte glukose Intoleranz?
meinen HbA1c Wert habe ich noch nicht vorliegen.
Kann evtl. einer was dazu sagen? -
am 01.07.2014 18:08:19
-
am 01.07.2014 18:23:57
WOW ! Das ist echt sehr kompliziert und voller Fachwörter. Verstanden habe ich kaum was.
Ist denn einer meiner Werte krankhaft oder zumindest nicht gesund?
Wenn ja welcher? Ist es normal das der 4 Stunden Wert so weit unten liegt?
Eine Diabetes habe ich ja wohl kaum.
Aber gesund fühle ich mich auch nicht!
:-(
-
am 01.07.2014 18:53:09
Moin Lilly,
gesund ist nüchtern bei 90mg/dl Schluss und in der Spitze nach dem Zuckerwasser bei 140. An beiden Stellen bist Du drüber. Aber noch nicht hoch genug für Diabetes.
Die Grenzwerte dafür sind 126 und höher nüchtern und 2 Stunden nach dem Zuckerwasser noch 201.
Du siehst, zwischen gesund und Diabetes-Grenzwerten liegt ein weites Niemandsland, und das heißt gestörte Glukosetoleranz oder in einem Wort Glukoseintoleranz. Also gestörte Glukoseverträglichkeit oder Glukoseunverträglichkeit. Da steckst Du halt drin. Diabetes ist dann nur noch ein Stück unverträglicher.
Ok, Deine automatische Blutzucker-Regelung ist hin. Und in dem Maße, in dem Dein Blutzucker nun über die gesunde Obergrenze von 140 ansteigt, sinkt er anschließend umso tiefer ab. Nicht für lange, nur ein paar Minuten, aber das fühlt sich halt mies an. Und sehr viel länger mies, als der BZ so niedrig bleibt.
Und diese Fiesigkeit kannst Du nun vermeiden, indem Du nur solche Mengen an Kohlenhydraten=Glukose einfüllst, mit denen Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einverleiben unter 140 bleibt. Damit kannst Du auch gleich die weitere Entwicklung dieses Defektes verlangsamen bis vielleicht sogar verhindern :)
Munteres Ausprobieren, Jürgen
hey, gestörte Glukoseintoleranz wär gesund ;)
Bearbeitet von User am 01.07.2014 18:59:03. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.07.2014 19:25:44
Großartig, danke Jürgen für die tolle Erklärung und die Zeit die Du Dir nimmst :-)
Musst auch eben lachen was Deinen letzten Satz angeht...
Wie Du siehst kenn ich mich kaum aus! Bin mal gespannt was der HbA1c Wert aussagt..
:-9 -
Gast
Rang: Gastam 01.07.2014 21:02:34
Eigentlich müsste der hba1c wert doch dann extrem niedrig liegen wenn nach 4 h so ein niedriger Wert da steht, oder liege ich falsch? Denke der hba1c zeigt nur die Werte nach 3 bzw 4h oder?
Gruß Maren -
am 01.07.2014 22:08:40
Moin Maren,
da hätteste recht, wenn er da bleiben würde. Aber da unten bleibt der BZ garantiert keine halbe Stunde, wahrscheinlich sogar nur ein paar Minuten. Und dann geht er wahrscheinlich wieder Richtung 100.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 01.07.2014 23:53:33
Hi Jürgen
Also wird der hba1c wahrscheinlich auch höher liegen und es dann so sein wie du immer sagst das ein ungesunder wert auch durch den hba1c angezeigt wird?
Gruß Maren -
am 02.07.2014 07:21:29
Moin Maren,
unbehandelt gibt es keine kurzzeitig einzelnen hohen Werte.
Unbehandelt neigt der gesamte Blutzucker zum höheren Verlauf, wenn Stichproben mit höheren Werten auffallen. Und auch mit auffällig niedrigem wie bei Lilly. Denn der sagt, dass dem ein deutlich höher als gesunder direkt voraus gegangen sein muss.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 02.07.2014 09:14:33
Hi Jürgen
also würde sich dies im hba1c wiederspiegeln? Weßhalb kann auch niedriger Blutzucker ein Anzeichen von Diabetes sein?
Gruß Maren -
am 02.07.2014 09:41:39
schrieb:
Weßhalb kann auch niedriger Blutzucker ein Anzeichen von Diabetes sein?
Wo hast Du das GELESEN? -
Gast
Rang: Gastam 02.07.2014 12:23:53
Moin Maren,
unbehandelt gibt es keine kurzzeitig einzelnen hohen Werte.
Unbehandelt neigt der gesamte Blutzucker zum höheren Verlauf, wenn Stichproben mit höheren Werten auffallen. Und auch mit auffällig niedrigem wie bei Lilly. Denn der sagt, dass dem ein deutlich höher als gesunder direkt voraus gegangen sein muss.
Bisdann, Jürgen
Hi Jürgen hattes dies hieraus interpretiert. Aber dann müsste sich der höhere Zucker bei der Threatstellerin wenn ich dich richtig interpretiere im hba1c wiederspiegeln, oder?
Gruß Maren -
am 02.07.2014 12:35:28
Hallo Zusammen,
hab heute morgen bewusst " süß" gefrühstückt und mal zu sehen wie mein BZ darauf reagiert.
nüchtern: 95
1 std 157
2 std weiterhin 157
3 Std endlich dann 125
wie kann das sein, dass der 1 und 2 Std wert gleich geblieben ist? Hatte in dem Zeitraum Stress!
und überhaupt weiß ich nicht was ich davon halten soll?
-
am 02.07.2014 12:51:32
Moin Lilly,
Kohlenhydrate sind stoffwechselmäßig Glukose. Also alles aus Mehl, Kartoffeln, Reis und dazu praktisch alles Obst. Ein saurer Apfel enthält u.U. genau so viel Glukose, wie ein süßer. Und ob die Glukose in Deinem Blut von einem Löffel Zucker oder einem Stück Bio-Volkornbrot kommt, kann auch der beste Biochemiker nicht bestimmen. Glukose ist halt Glukose.
Was mich noch zum OGTT interessieren würde: Hattest Du da tatsächlich die ganze Zeit in der Praxis abgesessen oder zwischendurch die eine oder andere Besorgung oder wenigstens einen Gang an die Luft gemacht?
Bin neugierig, Jürgen -
am 02.07.2014 13:06:39
bei dem OGTT saß ich die ersten 2 Stunden komplett. Bin 1x kurz raus. Ein Spaziergang von ca. 10 Min und dann wieder in die Praxis.
Ist das ausschlaggebend? Falls ja, warum sagen die Ärzte einem das nicht?
ich arbeite im Büro und sitze im Prinzip ja auch fast die ganze Zeit! -
Gast
Rang: Gastam 02.07.2014 14:35:12
Moin Maren,
unbehandelt gibt es keine kurzzeitig einzelnen hohen Werte.
Unbehandelt neigt der gesamte Blutzucker zum höheren Verlauf, wenn Stichproben mit höheren Werten auffallen. Und auch mit auffällig niedrigem wie bei Lilly. Denn der sagt, dass dem ein deutlich höher als gesunder direkt voraus gegangen sein muss.
Bisdann, Jürgen
Hallo jürgen das mit dem hba1c wuerde mich auch interessieren.
Gruß Marc -
am 02.07.2014 16:09:57
Gast schrieb:
Hallo jürgen das mit dem hba1c wuerde mich auch interessieren.
Gruß Marc
Welches "das"? Also was genau? -
Gast
Rang: Gastam 02.07.2014 16:38:33
Na ob der dann in so einem Fall nicht auch zu hoch dann sein müsste, weil so hast du es doch immer erklärt
Gruß Marc -
am 02.07.2014 17:03:09
Moin Marc,
ja, höher als gesund, würde ich erwarten, also höher als 5,5. So wie ich's immer erklärt hab, wie Du so schön bestätigst ;)
Bisdann, Jürgen -
am 04.07.2014 13:17:48
mein HbAc1 Wert liegt nun vor!
Er liegt bei 5,1
Was mir klar war... ich habe ja auch keinen hohen Blutzucker.... Ich unterzuckere bloß viel zu schnell in abnorme Werte...
Bitte um Hilfe wie das alles sein kann?
-
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 13:23:55
Tja Jürgen
und was sagen sie nun dazu, wieder mal ein Beweis dass der hba1c zum Ausschluß nicht taugt, wie war das nochmal bei Werten unter 5,5 wird sich der Blutzucker im gesunden Bereich bewegen?
und was sagen sie jetzt?
Gruß H.Schulz -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 13:31:22
lilly0707 schrieb:
mein HbAc1 Wert liegt nun vor!
Er liegt bei 5,1
Was mir klar war... ich habe ja auch keinen hohen Blutzucker.... Ich unterzuckere bloß viel zu schnell in abnorme Werte...
Bitte um Hilfe wie das alles sein kann?
Ich bin ganz sicher, dass dein Arzt das mit dir besprochen hat - was sagt er denn dazu - wie lautet seine Diagnose? -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 13:32:08
Hallo Herr Schulz
Das was sie da sagen ist doch nichts neues, das kann man überall im Internet nachlesen. Selbst, wie sie hier sehen ist es nicht ausgeschlossen mit niedrigem hba1c ungesunde Blutzuckerwerte zu haben. Keine Ahnung warum Jürgen denkt das bei einem hba1c unter 5,5 Blutzuckerwerte über gesund ausgeschlossen sind, aber hier sind auch keine Fachleute die Ahnung haben sondern auch nur Forenmitglieder. Dies ist wohl an dem Ergebniss von Lilly klar zu erkennen und sorry Lilly Ihr Blutzucker ist nicht zu niedrig sondern zu hoch.
Gruß Mathias -
am 04.07.2014 14:21:33
Meine Ärztin ( Hausärztin ) lässt mir eine Überweisung zukommen zu einem Spezialisten.
Bin quasi zweigleisig gefahren.
Der Diabetologe bei dem ich den OGTT gemacht habe ist soweit das wir am Montag ( die Blutabnahme besprechen) dort bekomme ich dann seinen ermittelten HbA1c Wert mitgeteilt.
Habe quasi beide beauftragt zu schauen.
Ernährungsberatung hiess es bisher.. mehr werde ich nächste Woche hören..
-
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 14:27:47
lilly0707 schrieb:
Meine Ärztin ( Hausärztin ) lässt mir eine Überweisung zukommen zu einem Spezialisten.
Bin quasi zweigleisig gefahren.
Der Diabetologe bei dem ich den OGTT gemacht habe ist soweit das wir am Montag ( die Blutabnahme besprechen) dort bekomme ich dann seinen ermittelten HbA1c Wert mitgeteilt.
Habe quasi beide beauftragt zu schauen.
Ernährungsberatung hiess es bisher.. mehr werde ich nächste Woche hören..
Wiiieee du hast bei beiden den HbA1c machen lassen???
Na hoffentlich bist du Selbstzahler. -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 14:29:00
Moin Marc,
ja, höher als gesund, würde ich erwarten, also höher als 5,5. So wie ich's immer erklärt hab, wie Du so schön bestätigst ;)
Bisdann, Jürgen
Tja soviel dazu :( schade habe da irgendwie mein Vertrauen verloren
Gruß Werner -
am 04.07.2014 14:51:22
Moinmoin,
was sagt mir das jetzt? Mir sagt es, dass es Ausnahmen gibt. Lilly ist offensichtlich eine.
Denn sie hat keinen Diabetes. Sie hat kurzzeitige BZ-Spitzen, aber auch in diesen Spitzen keinen für die Diagnose ausreichend zu hohen Blutzucker, und sie hat einen so niedrigen HBA1c, dass längere BZ-Verläufe über gesund völlig ausgeschlossen sind, wie sie mit sich anbahnendem Diabetes normal sind.
Der ungewöhnliche BZ-Verlauf mit häufiger besonders niedrigem BZ kann z.B. auf ein Insulinom hinweisen, eine Art gutartigen Betazell-Krebs, der nicht in andere Organe wuchert, aber beständig für mehr Insulinausgabe als erforderlich sorgt. Muss aber nicht.
Die meisten Fälle in dieser Art, von denen ich bis jetzt erfahren habe, sind medizinisch nie bis auf ihre Ursachen ergründet worden. Sondern die Betroffenen haben halt die ärztliche Anweisung bekommen, beständig kleine KH-Mengen in der Größenordnung zu essen, dass ihr BZ möglichst immer über ihrer Unterzucker-Schwelle verlief.
Ein vergleichsweise einfaches Beispiel war ein Mann mit ner Nierenschwelle bei 50-60mg/dl statt 160-180. Der hatte also praktisch beständig Zucker im Urin, auch wenn er den ganzen Tag nur BZ 60-70 gehabt hatte.
An Deiner Stelle, Lillys, würde ich die Ärzte löchern und bei jedem Löchern darauf dringen, dass eben besonders nach Unterzucker ohne Diabetes geschaut werden sollte.
Daumendrück, Jürgen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.07.2014 14:56:42
Danke Jürgen!
Deswegen die Überweisung zu einem Spezialisten bzgl. Kontrolle auf ein Insulinom ...
Darf man denn nicht bei 2 verschiedenen Ärzten eine Blutabnahme machen lassen und den HbA1c Wert checken lassen?
Bin normaler Kassenpatient :-(
-
am 04.07.2014 15:13:18
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 15:21:04
Moinmoin,
was sagt mir das jetzt? Mir sagt es, dass es Ausnahmen gibt. Lilly ist offensichtlich eine.
Denn sie hat keinen Diabetes. Sie hat kurzzeitige BZ-Spitzen, aber auch in diesen Spitzen keinen für die Diagnose ausreichend zu hohen Blutzucker, und sie hat einen so niedrigen HBA1c, dass längere BZ-Verläufe über gesund völlig ausgeschlossen sind, wie sie mit sich anbahnendem Diabetes normal sind.
Der ungewöhnliche BZ-Verlauf mit häufiger besonders niedrigem BZ kann z.B. auf ein Insulinom hinweisen, eine Art gutartigen Betazell-Krebs, der nicht in andere Organe wuchert, aber beständig für mehr Insulinausgabe als erforderlich sorgt. Muss aber nicht.
Die meisten Fälle in dieser Art, von denen ich bis jetzt erfahren habe, sind medizinisch nie bis auf ihre Ursachen ergründet worden. Sondern die Betroffenen haben halt die ärztliche Anweisung bekommen, beständig kleine KH-Mengen in der Größenordnung zu essen, dass ihr BZ möglichst immer über ihrer Unterzucker-Schwelle verlief.
Ein vergleichsweise einfaches Beispiel war ein Mann mit ner Nierenschwelle bei 50-60mg/dl statt 160-180. Der hatte also praktisch beständig Zucker im Urin, auch wenn er den ganzen Tag nur BZ 60-70 gehabt hatte.
An Deiner Stelle, Lillys, würde ich die Ärzte löchern und bei jedem Löchern darauf dringen, dass eben besonders nach Unterzucker ohne Diabetes geschaut werden sollte.
Daumendrück, Jürgen
Hi Jürgen könnte es dann so sein das sie gar keine Vorstufe von diabetes hat?
Gruß Werner
-
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 15:54:05
Naja Jürgen das ist jetzt alles schön geschrieben aber eigentlich ist die Übersetzung dass es es nicht stimmt was du geschrieben hast das bei hba1c 5,5 und drunter blutzuckerwerte über gesund ausgeschlossen sind
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 16:53:23
Mwin Gott Herr Schulz, auch Jürgen kann wohl mal falsch liegen und seine Meinung bzgl. des hba1c korrigieren, was ist denn daran so schlimm?
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:26:19
hat er das denn, er hat doch eigentlich geschrieben dass er es bei einem normalen diabetes weiterhin für ausgeschlossen hält und das hier wohl ein sonderfall vorliegen könnte, er ist doch keinen cm von seiner meinung abgerückt wo er erklärt dass bei unter 5,5 hba1c blutzuckerverläufe über gesund sehr unwahrscheinlich sind, oder?
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:39:53
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg
Hallo Ingo
Dies ist die Schwelle wo Zucker im Urin nachweißbar ist.
Gruß Marcel1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:46:17
Gast schrieb:
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg
Hallo Ingo
Dies ist die Schwelle wo Zucker im Urin nachweißbar ist.
Gruß Marcel
160 mg/dl gilt allgemein als Nierenschwelle. Ab diesem Wert versuchen die Nieren die überschüssige Glucose über den Urin abzubauen. Das ist auch der Grund für häufigen Harndrang.
Deshalb sollte man versuchen, möglichst nicht über 160 zu kommen. -
am 04.07.2014 19:38:48
Moinmoin,
das mit der Nierenschwelle ist ein bisschen kompliziert und zunächst einmal verwirrend. Also wir haben als Erwachsene so um die 5 Liter Blut, die in Ruhe einmal pro Minute durch den Körper bewegt werden, die in den dicken Rohren dabei schon mehrfach und in den entlegenen kleinen halt entsprechend weniger, aber halt pro Minute 5 Liter. Der Tag hat 24x60 Minuten mal 5 Liter (24x60x5) sagt, dass die Pumpe in unserem Durchschnittsorganismus in Ruhe in 24 Stunden 7.200 Liter Blut bewegt.
Von dieser Menge zweigen nun die Nieren pro Tag 180 Liter ab. Die werden Primäharn genannt, und aus diesem unsortierten Primärharn wird nun im eigentlichen Filterprozess all das in den Blutkreislauf zurück gefiltert, was der Organismus noch gebrauchen kann, allem voran 178 Liter Wasser. Und zu dem, was der Organismus genauso selbstverständlich gebrauchen kann, zählt natürlich auch die Glukose. Wenn man den normalen Funktionen unterstellen will, dass sie positives für den Organismus tun wollen, dann wollen die Nieren möglichst alle Glukose aus dem Primärharn wieder in den Blutkreislauf zurück filtern und kein bisschen davon ausspülen.
Aber das können sie nur bis zu einer Blutzuckerhöhe von 160-180mg/dl. Höher können sie die Glukose nicht mehr zurück stapeln, könnte man sagen. Und was da eben drüber ist, bleibt dann zurück in dem Rest Flüssigkeit, die schließlich ausgeschieden wird. Allerdings nicht alleine. Denn jedes Teil Glukose bindet 5 Teile Wasser, die die Nieren für den Zucker, der ausgeschieden wird, dann ja auch nicht wieder zurück filtern können. Und dieser zusätzlich ausgeschiedene Wasseranteil macht entsprechend zusätzlichen Durst.
Hoffe, es ist einigermaßen verständlich, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 00:34:59
Nachdem jürgen
nichts mehr zum hba1c zu erklären hat versucht er es auf einer anderen ebene
respekt dazu wie du zu dingen stehst die dir wiederlegt werden herr dioabetologe
Gruß marcel -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 00:38:24
Moinmoin,
das mit der Nierenschwelle ist ein bisschen kompliziert und zunächst einmal verwirrend. Also wir haben als Erwachsene so um die 5 Liter Blut, die in Ruhe einmal pro Minute durch den Körper bewegt werden, die in den dicken Rohren dabei schon mehrfach und in den entlegenen kleinen halt entsprechend weniger, aber halt pro Minute 5 Liter. Der Tag hat 24x60 Minuten mal 5 Liter (24x60x5) sagt, dass die Pumpe in unserem Durchschnittsorganismus in Ruhe in 24 Stunden 7.200 Liter Blut bewegt.
Von dieser Menge zweigen nun die Nieren pro Tag 180 Liter ab. Die werden Primäharn genannt, und aus diesem unsortierten Primärharn wird nun im eigentlichen Filterprozess all das in den Blutkreislauf zurück gefiltert, was der Organismus noch gebrauchen kann, allem voran 178 Liter Wasser. Und zu dem, was der Organismus genauso selbstverständlich gebrauchen kann, zählt natürlich auch die Glukose. Wenn man den normalen Funktionen unterstellen will, dass sie positives für den Organismus tun wollen, dann wollen die Nieren möglichst alle Glukose aus dem Primärharn wieder in den Blutkreislauf zurück filtern und kein bisschen davon ausspülen.
Aber das können sie nur bis zu einer Blutzuckerhöhe von 160-180mg/dl. Höher können sie die Glukose nicht mehr zurück stapeln, könnte man sagen. Und was da eben drüber ist, bleibt dann zurück in dem Rest Flüssigkeit, die schließlich ausgeschieden wird. Allerdings nicht alleine. Denn jedes Teil Glukose bindet 5 Teile Wasser, die die Nieren für den Zucker, der ausgeschieden wird, dann ja auch nicht wieder zurück filtern können. Und dieser zusätzlich ausgeschiedene Wasseranteil macht entsprechend zusätzlichen Durst.
Hoffe, es ist einigermaßen verständlich, Jürgen
wahrscheinlich bekommst du von ingo wieder toll obwohl du zum hba1c nur mist erzählt hast
-
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 09:25:55
Guten morgen
Ich wolllte eigentlich nie etwas zu dem Thema sagen aber muß es jetzt mal da hier soviel Mist im letzten halben Jahr erzählt wird.
Meine Diagnose im vergangenen Jahr: NBZ 136, OGTT 220 nach 2 h, hba1c 5,2 soviel dazu das man mit dem hba1c nichts ausschliessen kann.
Gruß Sven -
-
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:29:10
wegen erhöhtem nüchternblutzucker, nur regt mich dann auf was ich hier lese dass bei unter 5,5 keine erhöhten blutzuckerverläufe möglich sind, vielleicht aber dann bei 5,2 -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:47:40
Morgen Sven
Du bist wiedermal ein Beispiel dafür, weswegen der hba1c keine Verwendung finden dürfte.
Gruß H.Schulz -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:58:35
Guten morgen
Ich wolllte eigentlich nie etwas zu dem Thema sagen aber muß es jetzt mal da hier soviel Mist im letzten halben Jahr erzählt wird.
Meine Diagnose im vergangenen Jahr: NBZ 136, OGTT 220 nach 2 h, hba1c 5,2 soviel dazu das man mit dem hba1c nichts ausschliessen kann.
Gruß Sven
Sorry Sven
aber das ist doch ein fake, das kann doch garnicht sein, du hast doch gehört was Jürgen sagt, mit so einem hba1c ist das nicht möglich.
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 12:14:28
natürlich ist das ein fake, nbz 140, und ogtt nach 2h ü200,
sind ca 6,5% hba1c.
du hast die wahl : märchen oder laborfehler.
und was h schulz faselt ist irrelevant. -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 14:46:54
Ich glaube bei einem NBZ über 130 und einem OGTT über 200 würde der hba1c sogar weit über 6,5 liegen. An Deiner Stelle würde ich mal die Tests wiederholen wenn ich einen hba1c von 5,2 hätte, weil irgenwas stimmt dann wohl nicht. Bei 5,2 würde ich einen NBZ um die 80 erwarten und einen ganz normalen ogtt. Ich denke aber eh dass es sich bei Dir um H. Schulz handelt.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 07:12:57
Hallo Sven
Dann hast Du aber sicher einen schnell entwickelnden 1er bekommen. Jürgen hat neulich schonmal erklärt dass dies durchaus möglich ist da der hba1c noch nicht reagiert hat, weiß jetzt nicht die Zusammenhänge; ansonsten können die Werte die du hast bei 5,2 nicht sein, schon gar kein NBZ über 130, dann ist irgendwas bei den Messungen falsch gelaufen.
Gruß Marc -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 14:09:01
Sorry habe meine Unterlagen durchforstet, ich habe bei der Diagnose 7,2 nicht 5,2 gehabt, sorry bitte, wollte niemanden angreifen, passt das zu meinen Werten?
Gruß -
am 06.07.2014 14:58:14
passt, und der Schein-Angriff ist schon vergessen ;) -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 15:32:33
Hi Jürgen
Sorry es war kein Schein Angriff, mein Arzt hat sich mit mir bei der Diagnose nicht lange über den hba1c unterhalten und ich hatte wirklich 5,2 im Hinterkopf und habe mich deswegen aufgeregt. Was bedeuten die 7,2 jetzt für mich, ist es wie mein Arzt sagt noch halbwegs okay oder muss ich was machen? Wie könnte ich denn die 5,2 erreichen? Bißher nehme ich keine Medikamente
Gruß -
am 06.07.2014 15:49:09
hier hast Du eine seit vielen Jahren weltweit bewährte Anleitung wenigstens erst einmal für’s Rausfinden, wie gesund Du Deinen BZ noch ohne Medis schaffst. Also einfach mal 6-8 Wochen durch und dann eine erste Bilanz ziehen :) -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 16:07:57
würde dann auch der nüchternblutzucker runter gehen? -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 16:12:21
Hallo Jürgen
Kann man eigentlich bei der Diagnostik des Diabetes den hba1c so mit dem NBZ vergleichen das man sagen kann bei hba1c 5,0 ist der NBZ x zu erwarten, oder halt bei 5,5 der NBZ x?
Gruß Michael
-
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 16:58:34
Hi Michael
Ja so ähnlich, deswegen ist er ja in die Diagnostik aufgenommen worden, wobei der hba1c mittlerweile als genauer gilt als der NBZ
Gruß -
am 06.07.2014 17:01:07
Meistens bildet der Blutzucker zunächst nach den Mahlzeiten immer höhere und breitere Hügel, die auf immer höherem Niveau zusammenwachsen und in der Folge irgendwann auch den Nüchternzucker mitnehmen. Rückwärts kann häufig die umgekehrte Reihenfolge beobachtet werden.
Allerdings offenbar keine direkt berechenbaren kausalen Zusammenhänge.
Ebenso gibt es zwischen Nüchternwert und HBA1c keinen direkten Zusammenhang. Höhere Nüchtern- und HBA1c-Werte scheinen parallel zu verlaufen, aber unter HBA1c 7,5 und sinkend überwiegen zunehmend die Nachessens-Verläufe mit ihrem “Einfluss” auf den HBA1c.
-
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 17:24:10
Dann ist es doch so zu verstehen, dass der Nüchternblutzucker keinen Einfluß auf den hba1c hat, weswegen ist dieser dann in die Diagnostik mitaufgenommen worden wenn der hba1c und der Nüchternblutzucker keinen Zusammenhang haben. Also hätte es ja doch sein können dass dieses Beispiel nüchtern 130 und hba1c 5,2 bei einem undiagnostizierten hätte stimmen können , oder liege ich falsch Jürgen?
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 17:42:49
Hi Michael
Der Nüchternblutzucker hat auf den hba1c den Einfluß wie jeder postprandiale Wert auch. Wie Jürgen oben schon geschrieben hat, gehen bei einem beginnenden Diabetes zunächst der Blutzucker nach dem essen in ungesunde Höhen, welche sich dann schon im hba1c wiederspiegeln. Erst später geht dann auch der Nüchternblutzucker hoch wobei dies aber dann auch schon im hba1c sichtbar ist. Sollte nun wirklich jemand einen Blutzucker nüchtern von über 130 haben, so werden auch die postprandialen Werte zu hoch sein und so im hba1c angezeigt werden. Daher würde jeder mit nüchtern über 130 unbehandelt niemal einen hba1c von 5,2 haben oder auch nicht unter 6,5
Der hba1c ist daher dazu genommen worden, da er früher Veränderungen der postprandialen Werte anzeigt als der Nüchternblutzucker der noch im verträglichen Bereich liegen kann wenn der hba1c schon erhöht ist. Habe ich dies so richtig wiedergegeben Jürgen?
Gruß Maren -
am 06.07.2014 18:39:28
In der Medizin wird vieles aus der geschichtlichen Entwicklung und Tradition verständlich. Zuerst wurde in der Medizin ganz generell das morgendliche Nüchternblut untersucht, denn es ist ja noch frei von den vielen möglichen verschiedenen Einflüssen des Tages. Jede Diagnose, die im Verlaufe der Geschichte dazu gekommen ist, wurde praktisch auf den entsprechenden Nüchternwert ausgerichtet, also darauf, dass man dann aus dem Nüchternwert auf die Wahrscheinlichkeit bzw. den Entwicklungsstand einer entsprechenden Krankheit schließen konnte. Und eine der jüngsten Krankheiten, die man so auf den morgendlichen Nüchternwert zurecht gebogen hat, ist der Diabetes mellitus. Dann kam in den 70ger bis 80ger Jahren des vorigen Jahrhunderts erst der HBA1-Wert dazu und stattdessen schließlich immer mehr der HBA1c-Wert und bei dem die 7 als wahrscheinlich diabetisch.
Sowohl der Nüchtern-Wert bei 125mg/dl und weniger, wie auch der HBA1c-Wert unter 7 zeigten mit der Überprüfung beim Zuckerwassertest OGTT, dass ein guter Prozentsatz an Diabetikern nicht erkannt wurde. Das war lange Zeit der ganz normale Zustand.
Bis schließlich vor 2 oder 3 Jahren(?) die praktische Einsicht endlich Raum gegriffen hat. Denn immer mehr Betroffenen ist es immer unmöglicher, morgens nüchtern beim Dok zum Bluttest anzutreten, und immer mehr Betroffenen ist es noch unmöglicher morgens nüchtern beim Dok zum OGTT anzutreten. Und so hat man sich im Zuge der weltweiten Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimmung schließlich international auf den niedrigeren HBA1c-Wert von 6,5% als ersten Grenzwert für die Diagnose Diabetes geeinigt.
Freilich hätte man sich aus rein sachlichen Gründen im Interesse einer wirksameren früheren und insgesamt gesünderen Behandlung von Typ2 zumindest eben für den Typ2 auf eher 6 einigen sollen. Aber da war halt dann doch die Tradition vor. -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 19:26:23
Hi Jürgen
Also stimmt es so wie Michael es geschrieben hat nicht?
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 20:53:43
Also ist der hba1c von 6,5 niedriger angesetzt als der NBZ von 126 bzw. der ogtt von 200, sprich damit erkennt man früher einen diabetiker?
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 07:12:50
Das finde ich ehrlich geasagt ne blöde Eigenschaft keine Antwort zu geben.
Gruß -
am 07.07.2014 09:14:35
Mit HBA1c 6,5 als diabetischem Diagnose-Grenzwert werden mit einer so kleinen Ausnahmerate auch fast alle die Fälle erfasst, die sich trotz eines Nüchtern-BZ unter 126mg/dl mit dem 2-Stunden-OGTT-Wert schon für einen Diabetes qualifizieren, dass die Absenkung des Nüchternwertes als Diagnose-Grenzwert auf die Dauer wahrscheinlich erscheint. -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 10:19:41
Hi Michael
Der Nüchternblutzucker hat auf den hba1c den Einfluß wie jeder postprandiale Wert auch. Wie Jürgen oben schon geschrieben hat, gehen bei einem beginnenden Diabetes zunächst der Blutzucker nach dem essen in ungesunde Höhen, welche sich dann schon im hba1c wiederspiegeln. Erst später geht dann auch der Nüchternblutzucker hoch wobei dies aber dann auch schon im hba1c sichtbar ist. Sollte nun wirklich jemand einen Blutzucker nüchtern von über 130 haben, so werden auch die postprandialen Werte zu hoch sein und so im hba1c angezeigt werden. Daher würde jeder mit nüchtern über 130 unbehandelt niemal einen hba1c von 5,2 haben oder auch nicht unter 6,5
Der hba1c ist daher dazu genommen worden, da er früher Veränderungen der postprandialen Werte anzeigt als der Nüchternblutzucker der noch im verträglichen Bereich liegen kann wenn der hba1c schon erhöht ist. Habe ich dies so richtig wiedergegeben Jürgen?
Gruß Maren
Hi Jürgen stimmt es was Maren hier schreint? -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 11:57:41
Sagt mal könnt ihr lesen, er hat doch quasi ausgdrückt das er ne andere meinung als michael und maren dazu hat, lesen bildet
-
am 25.07.2014 13:47:26
folgende Neuigkeiten...
Nach 4 Std. OGTT habe ich nüchtern einen Insulinwert von 14,9 und hatte in der 4 Stunden einen BZ von 68mg/ dl ( Unterzuckerungssymptome ) und einen Insulinwert von 3,9
Hintergrund war das bei der zweiten Insulimbestimmung wir davon ausgingen, dass dieser Wert seht hoch sein sollte, weil ich ja extrem unterzuckert war. Jetzt kam genau das Gegenteil dabei raus.
der Insulinwert nach OGTT ( 4 Stunden ) war unter dem Normwert ...
Woher kam denn bitte die Unterzuckerung wenn ich gar nicht viel Insulin im Blut hatte ???
-
Gast
Rang: Gastam 25.07.2014 16:39:51
du warst nicht extrem unterzuckert , du warst überhaupt nicht unterzuckert.
unterzuckert ist man wenn der bz wert unter 50mg/dl ist und selbst dort ist kein problem, das fängt erst bei 40-35 an.
du hattest eine leichte reaktive (pseudohypo) die bei leichtem spaziergang von selbst verschwindet.
außerdem ist der ogtt nach 2h vorbei was wolltet ihr denn nach 4 h noch feststellen ?
wenn du nach 2h über 200mg/dl hast dann hast du diabetes. sonst nicht.