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gestörte glukose intolenanz
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Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 14:29:00
Moin Marc,
ja, höher als gesund, würde ich erwarten, also höher als 5,5. So wie ich's immer erklärt hab, wie Du so schön bestätigst ;)
Bisdann, Jürgen
Tja soviel dazu :( schade habe da irgendwie mein Vertrauen verloren
Gruß Werner -
am 04.07.2014 14:51:22
Moinmoin,
was sagt mir das jetzt? Mir sagt es, dass es Ausnahmen gibt. Lilly ist offensichtlich eine.
Denn sie hat keinen Diabetes. Sie hat kurzzeitige BZ-Spitzen, aber auch in diesen Spitzen keinen für die Diagnose ausreichend zu hohen Blutzucker, und sie hat einen so niedrigen HBA1c, dass längere BZ-Verläufe über gesund völlig ausgeschlossen sind, wie sie mit sich anbahnendem Diabetes normal sind.
Der ungewöhnliche BZ-Verlauf mit häufiger besonders niedrigem BZ kann z.B. auf ein Insulinom hinweisen, eine Art gutartigen Betazell-Krebs, der nicht in andere Organe wuchert, aber beständig für mehr Insulinausgabe als erforderlich sorgt. Muss aber nicht.
Die meisten Fälle in dieser Art, von denen ich bis jetzt erfahren habe, sind medizinisch nie bis auf ihre Ursachen ergründet worden. Sondern die Betroffenen haben halt die ärztliche Anweisung bekommen, beständig kleine KH-Mengen in der Größenordnung zu essen, dass ihr BZ möglichst immer über ihrer Unterzucker-Schwelle verlief.
Ein vergleichsweise einfaches Beispiel war ein Mann mit ner Nierenschwelle bei 50-60mg/dl statt 160-180. Der hatte also praktisch beständig Zucker im Urin, auch wenn er den ganzen Tag nur BZ 60-70 gehabt hatte.
An Deiner Stelle, Lillys, würde ich die Ärzte löchern und bei jedem Löchern darauf dringen, dass eben besonders nach Unterzucker ohne Diabetes geschaut werden sollte.
Daumendrück, Jürgen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.07.2014 14:56:42
Danke Jürgen!
Deswegen die Überweisung zu einem Spezialisten bzgl. Kontrolle auf ein Insulinom ...
Darf man denn nicht bei 2 verschiedenen Ärzten eine Blutabnahme machen lassen und den HbA1c Wert checken lassen?
Bin normaler Kassenpatient :-(
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am 04.07.2014 15:13:18
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 15:21:04
Moinmoin,
was sagt mir das jetzt? Mir sagt es, dass es Ausnahmen gibt. Lilly ist offensichtlich eine.
Denn sie hat keinen Diabetes. Sie hat kurzzeitige BZ-Spitzen, aber auch in diesen Spitzen keinen für die Diagnose ausreichend zu hohen Blutzucker, und sie hat einen so niedrigen HBA1c, dass längere BZ-Verläufe über gesund völlig ausgeschlossen sind, wie sie mit sich anbahnendem Diabetes normal sind.
Der ungewöhnliche BZ-Verlauf mit häufiger besonders niedrigem BZ kann z.B. auf ein Insulinom hinweisen, eine Art gutartigen Betazell-Krebs, der nicht in andere Organe wuchert, aber beständig für mehr Insulinausgabe als erforderlich sorgt. Muss aber nicht.
Die meisten Fälle in dieser Art, von denen ich bis jetzt erfahren habe, sind medizinisch nie bis auf ihre Ursachen ergründet worden. Sondern die Betroffenen haben halt die ärztliche Anweisung bekommen, beständig kleine KH-Mengen in der Größenordnung zu essen, dass ihr BZ möglichst immer über ihrer Unterzucker-Schwelle verlief.
Ein vergleichsweise einfaches Beispiel war ein Mann mit ner Nierenschwelle bei 50-60mg/dl statt 160-180. Der hatte also praktisch beständig Zucker im Urin, auch wenn er den ganzen Tag nur BZ 60-70 gehabt hatte.
An Deiner Stelle, Lillys, würde ich die Ärzte löchern und bei jedem Löchern darauf dringen, dass eben besonders nach Unterzucker ohne Diabetes geschaut werden sollte.
Daumendrück, Jürgen
Hi Jürgen könnte es dann so sein das sie gar keine Vorstufe von diabetes hat?
Gruß Werner
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Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 15:54:05
Naja Jürgen das ist jetzt alles schön geschrieben aber eigentlich ist die Übersetzung dass es es nicht stimmt was du geschrieben hast das bei hba1c 5,5 und drunter blutzuckerwerte über gesund ausgeschlossen sind
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 16:53:23
Mwin Gott Herr Schulz, auch Jürgen kann wohl mal falsch liegen und seine Meinung bzgl. des hba1c korrigieren, was ist denn daran so schlimm?
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:26:19
hat er das denn, er hat doch eigentlich geschrieben dass er es bei einem normalen diabetes weiterhin für ausgeschlossen hält und das hier wohl ein sonderfall vorliegen könnte, er ist doch keinen cm von seiner meinung abgerückt wo er erklärt dass bei unter 5,5 hba1c blutzuckerverläufe über gesund sehr unwahrscheinlich sind, oder?
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:39:53
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg
Hallo Ingo
Dies ist die Schwelle wo Zucker im Urin nachweißbar ist.
Gruß Marcel1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 04.07.2014 17:46:17
Gast schrieb:
hallo jürgen,
wärst du so nett u. erklärst uns was "Nierenschwelle" bedeutet.
danke u. sorry wenn ich es von dir lernen möchte u. die "Suchfunktion" nicht anwende.
lg
Hallo Ingo
Dies ist die Schwelle wo Zucker im Urin nachweißbar ist.
Gruß Marcel
160 mg/dl gilt allgemein als Nierenschwelle. Ab diesem Wert versuchen die Nieren die überschüssige Glucose über den Urin abzubauen. Das ist auch der Grund für häufigen Harndrang.
Deshalb sollte man versuchen, möglichst nicht über 160 zu kommen. -
am 04.07.2014 19:38:48
Moinmoin,
das mit der Nierenschwelle ist ein bisschen kompliziert und zunächst einmal verwirrend. Also wir haben als Erwachsene so um die 5 Liter Blut, die in Ruhe einmal pro Minute durch den Körper bewegt werden, die in den dicken Rohren dabei schon mehrfach und in den entlegenen kleinen halt entsprechend weniger, aber halt pro Minute 5 Liter. Der Tag hat 24x60 Minuten mal 5 Liter (24x60x5) sagt, dass die Pumpe in unserem Durchschnittsorganismus in Ruhe in 24 Stunden 7.200 Liter Blut bewegt.
Von dieser Menge zweigen nun die Nieren pro Tag 180 Liter ab. Die werden Primäharn genannt, und aus diesem unsortierten Primärharn wird nun im eigentlichen Filterprozess all das in den Blutkreislauf zurück gefiltert, was der Organismus noch gebrauchen kann, allem voran 178 Liter Wasser. Und zu dem, was der Organismus genauso selbstverständlich gebrauchen kann, zählt natürlich auch die Glukose. Wenn man den normalen Funktionen unterstellen will, dass sie positives für den Organismus tun wollen, dann wollen die Nieren möglichst alle Glukose aus dem Primärharn wieder in den Blutkreislauf zurück filtern und kein bisschen davon ausspülen.
Aber das können sie nur bis zu einer Blutzuckerhöhe von 160-180mg/dl. Höher können sie die Glukose nicht mehr zurück stapeln, könnte man sagen. Und was da eben drüber ist, bleibt dann zurück in dem Rest Flüssigkeit, die schließlich ausgeschieden wird. Allerdings nicht alleine. Denn jedes Teil Glukose bindet 5 Teile Wasser, die die Nieren für den Zucker, der ausgeschieden wird, dann ja auch nicht wieder zurück filtern können. Und dieser zusätzlich ausgeschiedene Wasseranteil macht entsprechend zusätzlichen Durst.
Hoffe, es ist einigermaßen verständlich, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 00:34:59
Nachdem jürgen
nichts mehr zum hba1c zu erklären hat versucht er es auf einer anderen ebene
respekt dazu wie du zu dingen stehst die dir wiederlegt werden herr dioabetologe
Gruß marcel -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 00:38:24
Moinmoin,
das mit der Nierenschwelle ist ein bisschen kompliziert und zunächst einmal verwirrend. Also wir haben als Erwachsene so um die 5 Liter Blut, die in Ruhe einmal pro Minute durch den Körper bewegt werden, die in den dicken Rohren dabei schon mehrfach und in den entlegenen kleinen halt entsprechend weniger, aber halt pro Minute 5 Liter. Der Tag hat 24x60 Minuten mal 5 Liter (24x60x5) sagt, dass die Pumpe in unserem Durchschnittsorganismus in Ruhe in 24 Stunden 7.200 Liter Blut bewegt.
Von dieser Menge zweigen nun die Nieren pro Tag 180 Liter ab. Die werden Primäharn genannt, und aus diesem unsortierten Primärharn wird nun im eigentlichen Filterprozess all das in den Blutkreislauf zurück gefiltert, was der Organismus noch gebrauchen kann, allem voran 178 Liter Wasser. Und zu dem, was der Organismus genauso selbstverständlich gebrauchen kann, zählt natürlich auch die Glukose. Wenn man den normalen Funktionen unterstellen will, dass sie positives für den Organismus tun wollen, dann wollen die Nieren möglichst alle Glukose aus dem Primärharn wieder in den Blutkreislauf zurück filtern und kein bisschen davon ausspülen.
Aber das können sie nur bis zu einer Blutzuckerhöhe von 160-180mg/dl. Höher können sie die Glukose nicht mehr zurück stapeln, könnte man sagen. Und was da eben drüber ist, bleibt dann zurück in dem Rest Flüssigkeit, die schließlich ausgeschieden wird. Allerdings nicht alleine. Denn jedes Teil Glukose bindet 5 Teile Wasser, die die Nieren für den Zucker, der ausgeschieden wird, dann ja auch nicht wieder zurück filtern können. Und dieser zusätzlich ausgeschiedene Wasseranteil macht entsprechend zusätzlichen Durst.
Hoffe, es ist einigermaßen verständlich, Jürgen
wahrscheinlich bekommst du von ingo wieder toll obwohl du zum hba1c nur mist erzählt hast
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Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 09:25:55
Guten morgen
Ich wolllte eigentlich nie etwas zu dem Thema sagen aber muß es jetzt mal da hier soviel Mist im letzten halben Jahr erzählt wird.
Meine Diagnose im vergangenen Jahr: NBZ 136, OGTT 220 nach 2 h, hba1c 5,2 soviel dazu das man mit dem hba1c nichts ausschliessen kann.
Gruß Sven -
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Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:29:10
wegen erhöhtem nüchternblutzucker, nur regt mich dann auf was ich hier lese dass bei unter 5,5 keine erhöhten blutzuckerverläufe möglich sind, vielleicht aber dann bei 5,2 -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:47:40
Morgen Sven
Du bist wiedermal ein Beispiel dafür, weswegen der hba1c keine Verwendung finden dürfte.
Gruß H.Schulz -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 11:58:35
Guten morgen
Ich wolllte eigentlich nie etwas zu dem Thema sagen aber muß es jetzt mal da hier soviel Mist im letzten halben Jahr erzählt wird.
Meine Diagnose im vergangenen Jahr: NBZ 136, OGTT 220 nach 2 h, hba1c 5,2 soviel dazu das man mit dem hba1c nichts ausschliessen kann.
Gruß Sven
Sorry Sven
aber das ist doch ein fake, das kann doch garnicht sein, du hast doch gehört was Jürgen sagt, mit so einem hba1c ist das nicht möglich.
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 12:14:28
natürlich ist das ein fake, nbz 140, und ogtt nach 2h ü200,
sind ca 6,5% hba1c.
du hast die wahl : märchen oder laborfehler.
und was h schulz faselt ist irrelevant. -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 05.07.2014 14:46:54
Ich glaube bei einem NBZ über 130 und einem OGTT über 200 würde der hba1c sogar weit über 6,5 liegen. An Deiner Stelle würde ich mal die Tests wiederholen wenn ich einen hba1c von 5,2 hätte, weil irgenwas stimmt dann wohl nicht. Bei 5,2 würde ich einen NBZ um die 80 erwarten und einen ganz normalen ogtt. Ich denke aber eh dass es sich bei Dir um H. Schulz handelt.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 07:12:57
Hallo Sven
Dann hast Du aber sicher einen schnell entwickelnden 1er bekommen. Jürgen hat neulich schonmal erklärt dass dies durchaus möglich ist da der hba1c noch nicht reagiert hat, weiß jetzt nicht die Zusammenhänge; ansonsten können die Werte die du hast bei 5,2 nicht sein, schon gar kein NBZ über 130, dann ist irgendwas bei den Messungen falsch gelaufen.
Gruß Marc -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 14:09:01
Sorry habe meine Unterlagen durchforstet, ich habe bei der Diagnose 7,2 nicht 5,2 gehabt, sorry bitte, wollte niemanden angreifen, passt das zu meinen Werten?
Gruß -
am 06.07.2014 14:58:14
passt, und der Schein-Angriff ist schon vergessen ;) -
Gast
Rang: Gastam 06.07.2014 15:32:33
Hi Jürgen
Sorry es war kein Schein Angriff, mein Arzt hat sich mit mir bei der Diagnose nicht lange über den hba1c unterhalten und ich hatte wirklich 5,2 im Hinterkopf und habe mich deswegen aufgeregt. Was bedeuten die 7,2 jetzt für mich, ist es wie mein Arzt sagt noch halbwegs okay oder muss ich was machen? Wie könnte ich denn die 5,2 erreichen? Bißher nehme ich keine Medikamente
Gruß