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höllische Angst vor Diabetes

  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 14:35:50
    hallo,
    tja, es ist halt so wie bei den schulnoten (zeugnisse), das große jammern, der eine ist mit ner 4 zuvrieden, der andere braucht ne 2 oder ne 1 um nicht "jammern" zu müssen.
    jedem wie es ihm gefällt!
    nur die mit den besseren "noten" (hba1c) kommen im leben halt weiter.
    lg ingo
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 14:47:41
    Lieber Wolli,
    ich kann Deine Bedenken, an Typ 2 zu erkranken, absolut verstehen und teile auch etwas Deine Sorgen/Befürchtungen. Ich bin auch familiär vorbelastet etc. - ABER: Je mehr Du Dich nun auf Deine Ängste versteifst, desto tiefer wirst Du in diese Spirale gezogen. Und hilfreich ist das in keinem Fall!!! Ich war gerade ein Jahr in Therapie wg einer Panikstörung (ausgelöst durch "Krankheitsängste"). Und es stimmt, dass Stress (in meinem Fall waren es immer Panikattacken bis hin zu Blutdruckentgleisungen) Deine Blutbildwerte verändert (speziell den BZ). Es stimmt auch, dass so einige Medikamente den BZ hoch treiben. Bei mir ist das derzeit ein Betablocker, den ich leider noch begleitend zu meiner Therapie nehmen muss, um die Blutdruckspitzen abzufangen. Und, die Wechseljahre tun ihr übriges für dies Rauf und Runter der Werte...
    So gehe ich nun mind. 2 x die Woche zum Sport, mache Kraft und Ausdauer; nehme Treppe statt Fahrstuhl, fahre mal mit Fahrrad zur Arbeit, habe meine Ernährung umgestellt (durch den Betablocker leider in einem Jahr 12 kg zugenommen); rauche nun nach 30 Jahren seit 11 Monaten nicht mehr (stolz) und - wohl das Wichtigste - befasse mich nicht mehr mit meinen "ALTEN, KATASTROPHIERENDEN GEDANKEN UND ÄNGSTEN" und frage warum, woher, wieso, wenn...dann..., sondern gehe achtsam in den Tag und betreibe Prävention!!! Hier im Forum wollte ich nun mal nach BE-Einheiten und Erklärungen dazu suchen, aber, wie gesagt ohne Angst ;-)
    Nur das Beste für Dich und natürlich auch alle Anderen
    Ein Nordlicht
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8852
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.07.2014 17:15:22
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 17:51:25
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen

    Naja Jürgen Du redest und redest und erzählst aber dann auf der anderen Seite Leuten dass sie bei unter 5,5 hba1c keinen anderen Werte zu hoch haben können. Denkst Du etwa das Wollie mit diesem ogtt keinen niedrigeren hba1c als 5,5 hat? Denen erzählst Du dann es sei alles in Ordnung, aber wenn dann hier Glukose ins Spiel kommt sind sie krank und ich bin überzeugt das Wollie mit diesen Werten niemal einen hba1c über 5,5 hat aber du sagst hier das er ne defekte Automatik hat aber den anderen mit hba1c unter 5,5 das kein Wert über gesund da sein wird..schon komisch
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 17:57:19
    PS: Dann müsste nach Deiner These Wollie einen hba1c jenseits der 5,5 haben da seine Werte höher als gesund sind, oder?
    Gruß , bin neugierig
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 18:42:13
    wieso sollte er , er reißt nicht einen einzigen anderen diagnosewert, also ist sein hba1c auch unter 5,6%.
    und deshalb hat ihn sein arzt auch wieder nach hause geschickt. wer beim ogtt nach 2h unter 90 landet hat nix.
    doch - panik.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 21:22:58
    Moin Wollie,

    aus meiner Sicht ist die Art Panik, die Du hier schiebst, völlig daneben. Klar hast Du ne neue Diagnose, und das ist blöd und je nach Umfeld-Erfahrungen mit der betreffenden Krankheit schon mal besorgniserregend. Aber inzwischen hast Du Zeit gehabt, dich dran zu gewöhnen. Und Du könntest eigentlich begriffen haben, dass Du mit der frühen Entdeckung Deiner defekten Blutzucker-Automatik die einfachsten Möglichkeiten hast,
    + ihr zu helfen, diesen Defekt gesund auszugleichen und
    + damit den Fortschritt dieses Defektes zu verlangsamen und vielleicht sogar zu stoppen und
    + damit alle fiesen Folgen zu vermeiden, die der Diabetes so im Gefolge haben kann.

    Du brauchst Deine Kohlenhydrat=Glukose-Portionen nur so zu bemessen, dass Dein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen 140mg/dl nicht überschreitet. Und Du wirst sehen, dass Du die Grenze mit sehr viel mehr KHs einhalten kannst, wenn Du dich direkt danach mehr bewegst. So gilt in einer renommierten Diabetes-Klinik pro Plätzchen x Minuten flottes Spazierengehen, und die Patienten, die sich an die BZ-Obergrenze und die Bewegung halten, verbessern ihren alltäglichen Blutzucker-Verlauf schon innerhalb von 3 Wochen nachhaltig. Und nicht nur den Blutzucker, sondern auch Blutdruck und Blutfette.

    Das kannst Du dann getrost wie ich als Bonus für unseren Mehraufwand verbuchen: Wir können unseren Diabetes ja nicht zurück schicken. Und den gesunden Umgang damit zu lernen macht ja auch einiges an Arbeit und schließlich dann die alltägliche Aufmerksamkeit. Die geht zwar irgendwann in Fleisch und Blut über, aber ist doch mehr, als Leute ohne Diabetes machen müssen. Und da ist doch nur fair, wenn wir praktisch zum Lohn dafür gesunden Blutdruck und gesunde Blutfette ohne Medikamente kriegen und das Abschmelzen von überflüssigen Kilos und das halten von normalerem Gewicht deutlich leichter fällt, oder?

    WICHTIG: Den Bonus gibt es nach allem, was ich in über 20 Jahren in der Selbsthilfe gesehen habe, nur für die unter uns, die sich an den wirklich gesunden Obergrenzen orientieren und ihren Blutzucker mit möglichst wenig und am besten sogar keinen unter diesen Grenzen halten. Wer dem Doktor mit seinem auch-gesunde-haben-schon-mal-höheren-Blutzucker folgt, hat den Bonus schon verspielt.

    Daumendrück, Jürgen


    Ist das etwa nicht die Übersetzung von Jürgen dass Wollie ganz klar bald Diabetes bekommt und seine Werte nicht in Ordnung sind obwohl er nen niedrigen hba1c Wert hat der laut Jürgen unter 5,5 keine erhöhten Blutzuckerwerte erwarten lässt? und Rainers Aussage ist ja noch grasser wo er gespannt ist ob es ein Lada oder Mody Diabetes ist. Auf welchen ist den die Quote höher? Das ist wirklich Bild Teitungs Niveau mit zwei Chefredakteuren
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.07.2014 21:56:21
    Sorr bei Rainer war das in einem anderen Threat bei onmeda wo jemand hba1c 5,2 hat und nun die Frage gestellt wird Mody oder Lada wobei vorher von den beiden unisono erklärt wird unter 5,5 hba1c ist nichts
    gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.07.2014 08:54:39
    Geb ich Dir recht wobei ich es nicht so drastisch ausdrücken würde, die Aussagen der beiden passen nicht zusammen
    Gruß Marion
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8852
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.07.2014 09:59:49
    Moin Marion,

    wo liest Du da einen Widerspruch? Im Beispiel im anderen Forum ist der LADA Diagnose ein diagnostizierter Schwangerschafts-Diabetes voraus gegangen. Es war damit vorher schon ein Diabetes bekannt.

    Zum HBA1c als Diagnose- bzw. Diagnose-Ausschlusswert wird immer darauf hin gewiesen, dass das in den Fällen nicht funktioniert, in denen vorher ein Diabetes oderund auffällige BZ-Werte bekannt waren.

    Bisdann, Jürgen