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Mit Sport anfangen und einige Fragen

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 16.07.2014
    am 16.07.2014 21:26:24
    Hey hey,

    ich hab einige Fragen. Ich hab vor wieder mit Sport anzufangen. Seit ich Diabetes habe (was nun 14 Jahre sind) hab ich kein Sport mehr gemacht.
    Jetzt wollte ich anfangen mit Joggen aber ich weiß einfach nicht wohin mit dem Spritzbesteck. Also wohin mit der Spritze und dem Messgerätschaften. Ich hab eigentlich nicht vor meinen Rucksack mitzunehmen. Da wollte ich fragen wie macht ihr das? Und habt ihr generelle Ratschläge für nen Sportanfänger?

    Also wie viel Essen/Spritzen beim anfangen
    Wo verstaut ihr das ganze Spritzwerkzeug, oder nehmt ihr das gar nicht mit?
    Und worauf, ausser auf Unterzucker muss man noch achten?


    Lieben Gruß

    Sascha
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.07.2014 09:50:21
    ich würde auf keinen fall einen pen mitnehmen, falls du zu weit mit dem bz abrutscht, brauchst du ja kh(was muß jeder für sich entscheiden, ich krieg tz trocken einfach nicht runter, manche nehmen das tubenzeug-teuer und der "geschnack" hui, daher mag ich die kleine 0,2l dose cola)
    beim bz gerät schau dir mal das GlucoMen READY an, gerät clixer und streifen(25 ) in einem, habs gerade in der testphase, nicht schlecht bisher,
    da das streifengefummel entfällt(mit geschwitzten fingern sowieso nicht praktisch) und wesentlich kleiner und leichter als das mobile.
    (der grund den pen zu hause zu lassen, ist wenn du nicht ganz beieinander bist weiß niemand was "helfer" damit anstellen- im tv wurde oft genug gezeigt daß dmler bei hypo insulin brauchen-das möchte ich auf keinen fall)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.07.2014 10:49:50
    Hallo,
    also wenn du nach 14 Jahren wieder anfängst Sport zutreiben, dann brauchst du bestimmt kein Pen oder Messgerät mitnehmen. Das einzige was du brauchst sind KH. EInfach vor dem Laufen messen und dann schauen ob du gleich was zu dir nimmst oder nur etwas einpackst für unterwegs. Und nach 14 Jahren ohne joggen, solltest du soweiso langsam anfangen, daher bis du nach 20 Minuten wieder zuhause!! Übertreib es nicht, das wird dir dein Körper dann nachtragen und du hast mehr Probleme wie nutzen, und dann wirst du mit der Zeit sehen wie dein Körper auf den Belastung reagiert!
    Gruß
    Udo
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    Mitglied seit: 30.09.2014
    am 30.09.2014 19:03:20
    Also ich gehe ebenfalls Joggen, ich messe bevor ich laufe und wenn ich in den vorigen 3 std gespritzt habe
    dann nehme ich nur traubenzucker mit und keine messgeräte oder so. Ich merke eig wenn ich in unterzucker komme bis jetzt ging es immer Gut und hatte keine Probleme aber nimmt Traubenzucker mit auf jeden FALL
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    Mitglied seit: 25.01.2017
    am 21.06.2017 16:44:39 | IP (Hash): 1206051866
    Hey,

    wenn du mit Sport anfangen willst, empfehle ich dir ein Fitnessband. Diese bekommst du auf https://fitnessband.de.com/ schon relativ billig. Diese können dir gerade am Anfang sehr weiterhelfen. Ich selbst habe auch so ein Band und bin damit sehr zufrieden.

    Liebe Grüße
    Bearbeitet von User am 21.06.2017 16:45:38. Grund: schreibfehler
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    am 14.01.2018 10:51:09 | IP (Hash): 1207512756
    Hallo zusammen,

    ich bin 41 Jahre und habe vor 3 Monaten die Typ1 LADA Diagnose bekommen.
    Bin zum Arzt weil meine Füße schmerzen - was sich leider als Neuropathie herausgestellt hat. Muss das also schon leider einige Zeit ohne es zu wissen haben.

    Mich interessiert auch sehr wie das mit Sport so funktioniert.

    Aktuell nehme ich Basal/Bolus. Werte sind soweit OK. Nüchtern so um die 110-130 herum. Nach dem Essen kurz mal über 200, aber dann recht schnell wieder unter 160.
    Diabetes Schulung hatte ich noch nicht - nur rudimentäre, individuelle Beratung.
    Habe noch keine Glukagon Spritze.
    Trage einen FreeStyle Libre zum Messen.

    Fragen zum Sport:

    Mache mir etwas Sorgen, dass ich zu stark abfalle und es nicht merke. Bisher habe ich noch keine Erfahrungen mit Unterzuckerungen. Reicht es aus recht häufig zu kontrollieren? Hab mir gedacht ich sollte beim Sport irgendwie etwas höher bleiben, so 140-160 um sicher zu gehen. Würde versuchen 3h vorher zuletzt Bolus gespritzt zu haben, damit ich möglichst nur durch den Sport runter gehe und nicht noch durch den Bolus. Wäre das so in Ordnung?

    Habe gelesen einige reduzieren auch das Basal an sportlichen Tagen. Sehe das etwas skeptisch. Wie ist das damit so? Habe damit mal etwas rumexperimentiert und bemerkt, dass dadurch meine Werte von deutlich stärkeren Schwankungen betroffen sind. Würde es daher eigenltich eher so lassen wie es ist und dafür lieber mehr KH beim Sport aufnehmen.

    Bin leidenschaftlicher Skifahrer. Skifahren ist ja sehr Ausdauer zehrend. Wie sollte man da an die Sache herangehen?

    Habe gelesen man sollte an solchen Tagen dann etwa je halbe Stunde Sport einen Müsliriegel mit etwa 1 BE essen. Habe dabei irgendwie das Gefühl das wird zuviel mit der Zeit. Finde es aber trotzdem sinnvoll damit irgendwie die Basalwirkung zu bremsen beim Sport.

    Im Fall der Fälle - reicht da Traubenzucker oder ne Dose Cola aus? Habe keine Glukagon Spritze... Würde mich irgendwie damit sicherer fühlen. Wie sind da eure Ansichten?

    Wie ist das nach dem Sport. Habe gelesen einer hatte noch sehr lange nach dem Sport massive BZ Abfälle bis auf unter 60 mg/Dl. Worauf muss ich mich da vorbereiten? Wie verhält sich das genau?

    Bin für eure Tips sehr dankbar.


  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.01.2018 19:48:04 | IP (Hash): 725927109
    Hallo Elmar,
    bei sportlicher Betätigung ist es durchaus richtig, mit höheren Blutzuckerwerten zu beginnen.
    Auch Mahlzeit per Bolus nicht direkt vor Sport zu geben, ist gut.

    Für so unterwegs finde ich Traubenzucker eher praktisch, lässt sich auch in Sportkleidung unterbringen.
    Auch könntest du einen Diabetiker-Notfall-Ausweis noch unterbringen
    Beispiel: https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/fileadmin/DIABETESINFO/Service/Downloads/DID_Notfallausweis_121123.pdf
    Sofort Rettungsdienst rufen deiner Mitmenschen reicht aus als Hilfe, auch ohne Glukagon-Spritze.

    Da du das Libre trägst, kannst du immer mal wieder messen, dabei auch dein körperliches Empfinden berücksichtigen.
    Unterzucker ist körperlich spürbar: komisch irgendwie, Muskelschwäche, Schwindel, Blendwirkung durch Tageslicht ...

    Hatte auch als frische LADA damals sogar panische Angst vor Unterzuckerungen.
    Durchaus ausgelöst durch die Referenten der Schulungen, mal war es als Unterzuckerung-Grenzwert als 'kleines Zeitfenster zum Handeln' 50 oder 60 mg/dl.
    Mit 'halb so wild' waren die anderen Schulungsteilnehmer - schon seit Jugend 1er betroffen - aufgrund deren Erfahrungen in Gesprächen eher hilfreich.

    Auch ich selber habe mittlerweile Erfahrungen gesammelt.
    Wichtig ist, auf körperliche Symptome zu achten (s.o.) und auf Verdacht auf Unterzuckerung schon mal so 10 g Traubenzucker einwerfen, dann messen.

    Je nach sportlicher Intensität hält der Nachbrenneffekt durchaus an bis in den Folgetag.

    Bin eher so der Ausdauersportler (nicht so BZ-verbrennend): keine Zusatz-BEs vor, Basal bleibt, ev. benötigte Zusatz-BEs per Traubenzucker dabei (so'n Dextro-Block entsprechend 45 g, mehr als ausreichend).
    Handmessgerät bleibt zuhause, Pens sowieso.
    Da kannst du per Libre schon leichter die BZ-Werte beobachten.

    Gruß Elfe
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 13.01.2018
    am 18.01.2018 19:18:43 | IP (Hash): 263563159
    Danke, das hilft mir schon etwas weiter.

    Habe vor 2 Tagen mal vorsichtig mit dem Cycling Hometrainer angefangen.
    War etwas überrascht wie schnell dabei der Zuckerwert in den Keller ging. Hab 30 Minuten auf Puls 140 geradelt. Nach 15 Minuten war ich bereits von 125 auf 80 runter. Hab dann 2 Traubenzucker eingeworfen, aber nach weitern 15 Minuten war ich auf 68 runter.
    Das fand ich sehr krass.
    Das würde ja bedeuten ich müsste eigentlich 160 haben bevor ich anfange und dann direkt TZ reinschmeißen für jede 30 Minuten Sport.

    Habe mich auch gefragt ob der Körper beim Sport nicht auch normalerweise Energie aus Fettreserven mobilisiert. Kann ich überhaupt noch Fett beim Sport loswerden so?

    Ist 140 Puls vielleicht auch etwas zu krass? Lieber 120 oder noch weniger?

    Hab jetzt etwas Angst vor'm Skifahren in 3 Wochen.... Das ist schon dauerhaft sehr anstrengend für die Muskulatur. Kann man an solchen Tagen evtl. einfach mit Basal aufhören bzw. pausieren und Bolus nur sehr vorsichtig einsetzen? Der Blutzucker geht ja durch den Sport eigentlich fast von alleine runter...
    Wie wäre es dann mit Unterzuckerungen? Sind die dann eigentlich noch möglich wenn man das so machen würde? Also nicht ungewöhnlicher als bei gesunden Sportlern?

    Werde jetzt nochmal eine Trainingseinheit machen. Starte mit 160, nehme 1KH TZ vorweg und schau mal was passiert...
    Bearbeitet von User am 18.01.2018 19:19:56. Grund: vertippt
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 18.01.2018 19:52:08 | IP (Hash): 563584516
    Tja, man wundert sich,
    Versuch mal 30 Minuten vollgas zu geben. Kann sein, dass genau das gegenteil eintritt. Statt des erwarteten Blutzuckerabstieges könnte es zu einem Blutzuckeranstieg führen. Dazu muss aber die Leistungsgrenze erreicht werden.
    Bearbeitet von User am 18.01.2018 20:01:45. Grund: satzstellung
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 13.01.2018
    am 18.01.2018 20:38:29 | IP (Hash): 263563159
    War diesmal besser, aber auch wieder auf 88 runter.

    Start: 145 + 1 Dextro
    Nach 15 Min. auf 115 + 2 Dextro
    Nach weitern 15 Min. auf 87 mit Tendez auf dem Libre senkrecht runter. + 1 Glas Traubensaft.

    Jetzt ca. 30 Min. danach bin ich auf 140 Tendenz senkrecht hoch....

    Das scheint mir irgendwie eine Achterbahnfahrt zu werden... Mal sehen wie hoch das jetzt nach oben geht.

    Jedenfalls bekomme ich da echt Angst wenn das so krass abfällt. Hatte noch nie eine schwere Hypo und würde das auch gerne erstmal vermeiden...
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 18.01.2018 20:43:13 | IP (Hash): 550036855
    Eine schwere Hypo bedeutet, dass fremde Hilfe benötigt wird. So schnell geschieht das nicht. Hast du mit einem BZ Messgerät gegengemessen?
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 18.01.2018 21:23:02 | IP (Hash): 563584516
    vom Vorteil ist nicht nur schnelle BE -und so wenige- (ein Täfelchen Traubenzucker ist nichts) zu sich nehmen sondern mal eine Banane oder einen Müsliriegel zuvor zu verspeisen.
    Selbstverständlich sollte das Basal zuvor Korrekt eingestellt sein,

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.01.2018 01:15:57 | IP (Hash): 725927109
    Cracktros schrieb:
    Tja, man wundert sich,
    Versuch mal 30 Minuten vollgas zu geben. Kann sein, dass genau das gegenteil eintritt. Statt des erwarteten Blutzuckerabstieges könnte es zu einem Blutzuckeranstieg führen. Dazu muss aber die Leistungsgrenze erreicht werden.


    Hallo Cracktros,
    wundere mich gerade auch über deinen Beitrag, daß bei dir ein Blutzuckeranstieg einsetzt.

    Mir wurde vom Arzt entgegenschleudert: "Sie sind untrainiert".
    Da schwingt frau sich auf und rennt abends um den Block °~°.
    Zugegeben, die sportliche Anstrengung ist nicht so stark wie bei dir/euch, auch ist die Muskelmasse geschlechtsspezifisch anders.

    Hallo Elmar,
    bin nicht so der Freund davon, Zusatz-BEs einzuwerfen.
    Die Menge war in deinem Versuch 2 Dextros + 200 ml ? Traubensaft so ca. 3 KE.

    Je nachdem, wann du was gegessen und per Bolus gespritzt hast, könntest du den Bolus mit erwarteter BZ-Senkung durch Sport schon bei der Mahlzeitengabe reduzieren.
    Du hast zu Beginn schon als LADA zwei Insuline, war bei mir anders.
    Habe nur mit Mahlzeiteninsulin begonnen - 1 Einheit : 1 KE - 4 Einheiten zu 4 KE je Hauptmahlzeiten(Basal kam erst später).

    Kann gut sein, daß du mit sportlicher Unterstützung gar nicht so viel Insulin brauchst.
    Basal ist nur für den Grundstoffwechsel zuständig, Bolus also reduzieren.

    Achterbahn beim BZ ist nicht gut.
    Noch hast du Zeit zu testen mit dem Ergometer um so ungefähr einschätzen zu können, wie stark das Einfluss hat.
    Skifahren ist wieder eine andere Anstrengung.
    Aber Dank deines Libres kannst du öfter messen und auch genügend Proviant mitnehmen - Traubenzucker auf jeden Fall, wenn du dich sicherer damit fühlst auch Müsli-Riegel und Banane.

    Was ich noch gelernt habe, nach einer Unterzuckerung bei der Folgemahlzeit 1 Einheit Bolus weniger zu spritzen, also eine KE zum Anheben des Blutzuckers zu nehmen.
    Passt bei mir besser als die zusätzliche langwirkende KE, die so üblich empfohlen wird, muss ich dann doch später wieder mit Insulin herunterspritzen.

    Gruß Elfe
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.01.2018 08:38:52 | IP (Hash): 2124863669
    @Elfe, irgendwo hat jeder Mensch seine Leistungsgrenze.
    Tipp: Lies mal was bei Stoffwechsel -Gesunden bei starker körperlicher Anstrengung geschieht.

    1. Stop der Proinsulin Ausschüttung (vor beginn der Betätigung)
    2.) Ausschüttung von Kohlehydraten (teilweise vor beginn der Betätigung)
    ...
  • Elfe

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    am 19.01.2018 19:34:03 | IP (Hash): 949507462
    Hallo Cracktros,

    sorry, versteh's nicht.
    Habe gegoogelt, aber nicht passendes gefunden, was du ansprichst.

    Wir sind ja nun mal nicht gesund, ß-Zellen kaputt.
    Hatte meinen Blutzuckeranstieg eher auf eigenen hormonellen Stoffwechsel verstanden.
    Wird vor Sport 'in Erwartung' schon Blutzuckerreserve ausgeschüttet, und dann strenge ich mich nicht genug an: Muskelermüdung, Atmung ...

    Aerob/anaerob spielt auch eine Rolle.
    Bevorzuge die aerobe Variante und über längere Zeit
    https://www.sport-tiedje.de/blog/2017/03/aerobes-und-anaerobes-training-das-ist-der-unterschied

    Gruß Elfe
    @Elmar: Zum Puls gibt es im o.g. Link eine Empfehlung.
    Und hier auch
    https://www.apotheken-umschau.de/Sport/Puls-Rechner-Der-optimale-Trainingspuls-151577.html
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    am 19.01.2018 20:36:39 | IP (Hash): 816198490
    Cracktros schrieb:
    @Elfe, irgendwo hat jeder Mensch seine Leistungsgrenze.
    Tipp: Lies mal was bei Stoffwechsel -Gesunden bei starker körperlicher Anstrengung geschieht.

    1. Stop der Proinsulin Ausschüttung (vor beginn der Betätigung)
    2.) Ausschüttung von Kohlehydraten (teilweise vor beginn der Betätigung)
    ...


    Proinsulin kommt bei Gesunden praktisch nicht vor, weil's das Ergebnis von ner unzulänglichen Beta-Funktion is. Und Glukose wird in dem Maße ausgegeben, in dem davon mit dem Verbrauch abgerufen wird. Wenn wie bei Typ1 dann das Insulin zur Aufnahme in die Muskelzellen fehlt, steigt der BZ. - Was fehlt mir da?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 19.01.2018 20:44:53 | IP (Hash): 2124863669
    Tja @Elfe, man findet nicht alles im I-Net. Ab und an kann ein Studium hilfreich sein.

    Aber Proinsulin findet man im Netz und bei Stoffwechselgesunden. Es hält sich nur nicht lange sondern Zerfalt zu C-Peptid (welches gemessen wird weil es, im vergleich zu Insulin, recht Stabil ist ) und Insulin (welches auch fix umgewandelt wird.
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    am 19.01.2018 21:18:43 | IP (Hash): 816198490
    Intakte Betas spalten Proinsulin vor der Ausgabe auf https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/342750/intaktes-proinsulin-blut-guter-risikomarker-typ-2-diabetes.html

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 19.01.2018 21:49:30 | IP (Hash): 2124863669
    @Jürgen. Eine Frage der Unteruchungsmethode. Standarduntersuchungen finden bei Nichtdiabetikern nur geringe Mengen Proinsulin.
    Diese
    Deine -und auch meine, kleinkarierten- Kenntnisspiele hilft aber nicht den Unterschied zu erklären zwischen
    a) körperliche Anstrengungen die den Blutzucker ansteigen lassen,
    b) körperliche Anstrengungen die den Blutzucker fallen lassen,
    bei gleicher Arbeitsleistung. Hierzu muss betrachtet werden wie Komplex der Organismus arbeitet.
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    am 19.01.2018 22:24:52 | IP (Hash): 851282362
    Ich habe jetzt einiges gelesen, z.B. hier: https://www.idaa.de/
    In vielen Artikeln dazu wird empfohlen einfach mehr KH zu essen vor dem Sport und engmaschig den BZ zu checken.

    Werde mal weiter damit experimentieren und berichten.

    Mein Ansatz ist auch eher mehr KH vor dem Sport und eher mittelwirkende KH als schnelle. Mal sehen wie das so läuft.
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    Mitglied seit: 13.01.2018
    am 19.01.2018 22:24:52 | IP (Hash): 851282362
    Ich habe jetzt einiges gelesen, z.B. hier: https://www.idaa.de/
    In vielen Artikeln dazu wird empfohlen einfach mehr KH zu essen vor dem Sport und engmaschig den BZ zu checken.

    Werde mal weiter damit experimentieren und berichten.

    Mein Ansatz ist auch eher mehr KH vor dem Sport und eher mittelwirkende KH als schnelle. Mal sehen wie das so läuft.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 20.01.2018 00:52:47 | IP (Hash): 1878350213
    @ Elmar1976:
    Du kannst das alles schon so ausprobieren wie Du schreibst, die idaa.de Seite scheint auch ok.
    Bei den Zusatz-BE kann man je nach BZ-Wert und Situation (aktiver Bolus usw) gezielt aussuchen: Schnelle oder langsame BE? Wie auch die Insulinsorten haben verschiedene Lebensmittel andere "Wirkkurven." Man kann es auch ein bischen "umrechnen": Entweder beim Sport kontinuerlich alle paar Minuten ein Traubenzucker oder vorher ein Brötchen.
    Persönlich versuche ich möglichst viel mit "normalen BE" zu machen, also TZ und Saft wirklich nur wenn schnelles anheben nötig ist.

    Aber zwei Sachen fallen mir auf:
    1) Basal ganz weglassen ist keine gute Idee! Wenn kein Insulin aktiv ist steigt der BZ ruck-zuck an, bei Bewegung dann unerwarteterweise noch schneller. Bischen Basal braucht es immer, auch wenn evtl reduziert. (ausser dein Körper hat noch etwas Eigeninsulin)

    2) Du schreibst immer von recht wenigen BE in Form von Dextro. Für einen Tag Skifahren wird es viel mehr brauchen. Den Skiurlaub würde ich vorher mal "simulieren", zB mit radfahren oder wandern in ähnlicher Anstrengung und Dauer.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 20.01.2018 10:22:07 | IP (Hash): 1319040534
    @Elmar

    Ich betreibe Extremsportarten und Ausdauersport. Um diesen Sportarten nachgehen zu können reduziere -lasse aber nicht weg- sowohl die Basalrate als auch den Bolus zusätzlich nehme ich Kohlehydrate auf ohne Bolus zu spritzen.

    Als ich mit den Pen gearbeitet hatte, hatte ich Basal-Insuline genutzt die nicht 24 H am Tag wirken (z.B. Levemir). Dieses Basal wirkte bei mir ca 8 h so dass ich 3 Profile pro Tag zur Verfügung hatte. Das bedeutet, dass ich den Insulinbedarf - über Tag- in drei Blöcken einteilen konnte. Es gab -und gibt es auch mit der Pumpe- Blöcke die kein Basal und keinen Bolus benötigten/benötigen. Allerdings schreibe ich über Ausdauersport. 30 Minuten Sport am Tag sind damit nicht zu vergleichen.

    Jedes Individuum hat einen Blutzuckerbereich in dem es körperliche Leistungen am besten erfüllen kann. Bei manchen liegt er ein wenig höher, bei anderen ein wenig niedriger. Jedoch sind bei allen Werte oberhalb der 240-280 mg/dl und Werte im Unterzucker als Leistungshemmend und Gefährlich anzusehen.

    Und dann gibt es noch eines zu beachten: lockere Übungen lassen den Blutzucker schneller abfallen als Sport im Grenzbereich. Wer öfter an seine körperlichen Grenzen geht, der trainiert den Organismus darauf dass er bei Sport Gegenmaßnahmen zum schnellen BZ-Abfall trifft.
    Bearbeitet von User am 20.01.2018 10:24:13. Grund: -
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.01.2018 19:21:29 | IP (Hash): 949507462
    Cracktros schrieb:
    Tja @Elfe, man findet nicht alles im I-Net. Ab und an kann ein Studium hilfreich sein.


    Supie Vorschlag °~°
    Welche Studienfächer per Medizin und Sport nebst Spezialisierung sollen das denn sein ?
    Selbst mein Internist-Diabetologe überweist mich an weitere Fachärzte.

    Kommt ja wohl eher darauf an als gemeiner Patient, was wollen wir und wie kommen wir zurecht.

    Wollen wir Sport betreiben, als allgemein gut, auch Diabetes bzgl. oder wollen wir Leistungssport als Maxime, trotz Diabetes (gibt prominente Profisportler) oder irgendwas dazwischen ?

    Mein Fokus liegt eher auf ersterem.
    Kann so per Breitensport und Diabetes überhaupt gar nix abgewinnen, x Zusatz-BEs einzuschaufeln, um was zu schaffen ?
    Zusatz-BEs sind jedenfalls ernährungsphysiologisch nicht nötig und erspare ich mir.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 20.01.2018 20:08:07 | IP (Hash): 1319040534
    Wer Zusatz BE einsparen möchte hat die Möglichkeit, bei eher geringen Belastungen:

    a) den Bolus zu Reduzieren oder wegzulassen (je nach Anstrengung und Möglichkeit)
    b) Die Dosis des Basalinsulins anzupassen (Wenn nötig und Möglich, Eventuell muss auch ein anderes Basalinsulin genommen werden wenn es anders nicht möglich ist)
    c) Die Basalrate der Pumpe anzupassen (wenn vorhanden oder sogar eine Insulinpumpe zu beantragen)
    d) Die Mahlzeiten auf den KH Bedarf anzupassen

    Aber auch das garantiert nicht das zusätzliche Kohlehydrate nötig werden könnten.

    Letztendlich ist es, zu beginn, ein Trial & Error Spiel welches systematisiert durchzuführen ist.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 20.01.2018 20:36:28 | IP (Hash): 1319040534
    Elfe schrieb:


    Kommt ja wohl eher darauf an als gemeiner Patient, was wollen wir und wie kommen wir zurecht.

    Wollen wir Sport betreiben, als allgemein gut, auch Diabetes bzgl. oder wollen wir Leistungssport als Maxime, trotz Diabetes (gibt prominente Profisportler) oder irgendwas dazwischen ?

    Mein Fokus liegt eher auf ersterem.
    Kann so per Breitensport und Diabetes überhaupt gar nix abgewinnen, x Zusatz-BEs einzuschaufeln, um was zu schaffen ?
    Zusatz-BEs sind jedenfalls ernährungsphysiologisch nicht nötig und erspare ich mir.


    Ob Sport für jeden Diabetes Typ gut ist? Ich weiß es nicht.
    In Büchern ist zu lesen, dass Sport lange Zeit für Typ-1-Diabetiker tabu war. Ein strenger Ernährungsplan mit festen Spritzzeitpunkten und Insulindosierungen galt es einzuhalten. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und Typ-1-Diabetiker gewinnen an Freiheit. Das bedeutet aber auch das mehr Verantwortung auf Typ-1-Diabetiker lastet und mehr Wissen verlangt wird.
  • Bild User
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    am 21.01.2018 22:38:13 | IP (Hash): 1684151468
    Cracktros schrieb:
    @Elfe, irgendwo hat jeder Mensch seine Leistungsgrenze.
    Tipp: Lies mal was bei Stoffwechsel -Gesunden bei starker körperlicher Anstrengung geschieht.

    1. Stop der Proinsulin Ausschüttung (vor beginn der Betätigung)
    2.) Ausschüttung von Kohlehydraten (teilweise vor beginn der Betätigung)
    ...


    Du hast hier ohne jeden Zusammenhang Proinsulin in die Diskussion gebracht und zwar so, als wenn die Ausgabe normal und gesund wäre ????
    Und jetzt im anderen Fred das : "Proinsulin ist für Typ-1 ein böhmisches Dorf; weit entfernt und irgendwie fremd ;-)"

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2018 22:59:21 | IP (Hash): 1744877765
    @Jürgen
    dir ist aber klar, dass das Proinsulin eine vorstufe hat, oder? Ich könnte hier einiges zu schreiben das wäre aber nur Theorie, die ICTler nicht direkt hilft.
    Und - ja- für Typ-1 ist es weit weit weg.

    Typ-1-Diabetiker können bei Sport nur das tun was in Schulungen gelehrt wird, Und das steht weiter oben.
    Oder es sind Profis die eine große Zahl an medizinischen Personal im Gefolge haben.

  • Bild User
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    am 22.01.2018 09:22:50 | IP (Hash): 412835567
    Wie Du's dargestellt hast, geben die Betas Proinsulin aus, das dann im Blutkreislauf in Insulin und C-Peptid und noch son Rest zerfällt. Aber tatsächlich ist Proinsulin die Vorstufe von Insulin, die gesunde Betas V'OR der Ausgabe trennen und gleichzeitig mit dem abgetrennten C-Peptid und dem übrigen Rest ausgeben.

    Wenn Proinsulin ins Blut gelangt, sind die Betas gewaltig gestört und können die ordentliche Trennung nicht mehr leisten. Und im Blut trennt sich da nix mehr. Da haben 10 Einheiten Proinsulin - mengen- und inhaltsmäßig also genau so viel wie 10 IE Insulin - wegen der fehlenden Trennung nur die BZ-Wirkung von 1 Einheit ordentlich abgeteiltem Insulin. Damit geben die Betas so gestört immer mehr von ihrem Saft mit immer weniger Wirkung aus.

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    Bearbeitet von User am 22.01.2018 09:24:34. Grund: Korrektur
  • Cracktros

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    am 22.01.2018 10:47:13 | IP (Hash): 796854317
    Habe ich das?
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    am 23.01.2018 00:06:44 | IP (Hash): 1189921228
    Meine Erfahrungen mit Sport decken sich ziemlich mit dem, was Cracktos geschrieben hat.
    Von Proinsulin oder ähnlichem habe ich keine Ahnung. Ist das in diesem Zusammenhang hilfreich?
    Ich denke, man kann vereinfacht sagen:
    Bei aeroben sportlichen Belastungen sinkt der Blutzucker, vorausgesetzt es ist ausreichend basales Insulin im Körper, also kein absoluter Insulinmangel.
    Bei anaeroben Belastungen steigt der Blutzucker, mitunter recht heftig. Vergleichsmessungen bei Nichtdiabetikern haben da auch Werte zwischen 170-190 ergeben. Das ist ja fast ein idealer BZ-Wert für die sportliche Herausforderung. Bei uns Diabetikern bleibt es eben nicht bei 170-190, da gehts noch um einiges höher hinauf, dort wo es schon leistungsmindernd wird. Nach meiner Erfahrung muss man aber den BZ nicht so scharf korrigieren wie wenn man es getan hätte, wenn der hohe BZ durch Kohlehydrate zustande gekommen wäre.
    Bei Diabetikern, die mit dem Sport anfangen, wird extremer BZ-Abfall bei aeroben Sport festgestellt. Je mehr man trainiert ist, desto geringer und problemloser wird dieser BZ-Abfall bei ähnlicher Belastung. Eine gute Hypowahrnehmung ist natürlich Goldes wert beim Sporteln.

    LG Geri
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    am 27.01.2018 08:59:08 | IP (Hash): 714802599
    Erstmal vielen Dank an alle nützlichen Infos.

    Ich trainiere jetzt 3 mal die Woche 30 Minuten auf dem Cycling Hometrainer.
    Etwa 15 Min vorher gönne ich mir ein Glas Saft und eine Banane.
    Damit fange ich den BZ Abfall ganz gut ab. Aber diese zusätzlichen KH brauche ich auch, ansonsten würde der BZ zu stark sinken.

    Werde mal beobachten ob dieser BZ Abfall sich durch das Training etwas reduziert.

    Habe noch nicht im anaeroben Bereich gesportelt - bin daher mal gespannt wie sich das bei mit auswirkt.

    Eine Frage beschäftigt mich noch: Fällt der BZ im aeroben Bereich tatsächlich bis man ernste Probleme bekommt? Oder fängt der Körper sowas auch selber bei einer Untergrenze ab? Liegt es wirklich nur daran, dass bei Insulingabe diese natürliche Grenze übersteuert wird?
    Aktuell würde ich wirklich alle 15 Min messen und unter 120 gegensteuern, wenn die Tendenz deutlich nach unten geht. Ist das so sinnvoll? Oder sollte ich meinem Körper etwas mehr Zeit gönnen um das selber zu regeln? Wie hoch ist das Risiko, dass ich dann eine Hypo bekommen würde? Welche Untergrenze ist bei mittlerer bis starker, andauernder, aerober Belastung sinnvoll?

    Sind halt alles so Fragen die mich beschäftigen, sorry wenn das etwas naive Fragen sind...
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    am 27.01.2018 11:15:16 | IP (Hash): 1632550234
    Hier hat mal ein Typ1 auf Selbstentdeckung wie Du mitgeschrieben, der im postabsorptiven Betrieb, also nach Futter- und Bolus-Auslauf, bei 75mg/dl ohne BEs 10km Jogging gemacht und danach 170 gemessen hat. In der Art nicht nur einmal, sondern wiederholt. Unter vergleichbaren Bedingungen nach der selben Zeit in Ruhe hatte er bei seiner Lantus-Einstellung um 70-90.

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  • Cracktros

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    am 27.01.2018 12:18:47 | IP (Hash): 728105327
    Fällt der BZ auf unter 60 mg/dl ergreift der Organismus Gegenmaßnahmen die den BZ Ansteigen lassen. Allerdings ist die Kohlydratmenge, die freigesetzt werden kann, begrenzt. Problematisch wird das bei mehrtägen Ausdauersport, wenn mann die Kohlehydratspeicher, zwischen den Aktivitäten, nicht ausreichend, füllen kann.
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    am 13.10.2020 20:05:17 | IP (Hash): 358205844
    Hallo, der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich würde gerne trotzdem noch was schreiben.
    Ein guter Freund von mit hatte beim Sport zum Beispiel immer einen Apfle oder Müsli Riegel dabei und wenn er gemerkt hat dass es schlechter wird hat er kurz 5 min Pause gemacht und das mitgebrachte gegesen.
    Das hat bei ihm eigentlich immer gut funktioniert :)

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    am 20.10.2020 13:01:32 | IP (Hash): 1558225118
    Ich würde auch etwas Traubenzucker mitnehmen, falls du merkst, dass es schlechter wird und dann eine kurze Pause machen.

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    am 01.11.2020 22:49:51 | IP (Hash): 762012123
    Hallo :) Hier auch einige Tipps von mir.
    Ich würde dir erstmal raten, mit Spazieren zu beginnen, auf schnelles Gehen über gehen, dann eventuell Nordic Walking ausprobieren und dann langsames Joggen. Der Körper muss sich erstmals daran gewöhnen, wieder aktiv zu sein. Vergiss nicht während des Sports ausreichend zu trinken und wenn dein Körper eine Pause braucht, dann gib sie ihm. Du wirst sehen, dass du mit kleinen, aber sicheren Schritten an dein Ziel gelangen wirst. Ansonsten kannst du dir eine Bauchtasche zulegen, welche du dann quasi umdrehst und den Beutel am Rücken trägst, ist meiner Meinung nach angenehmer. Ansonsten gibt es auch noch Sportgewand, wie zum Beispiel eine Hose die hinten am Bund einen Schlitz hat, da kannst du auch kleine Sachen sicher verstauen. Ansonsten würde ich schon immer etwas mitnehmen, wenn ich alleine unterwegs wäre. Sicher ist Sicher! :)

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    am 22.11.2021 12:36:18 | IP (Hash): 1706476262
    Hi
    Ich muss auch zum Rehasport und bin grad auf der Suche nach einem freien Platz. Ich hatte vor einigen Monaten einen Autounfall und die Rehabilitation läuft nicht so gut, so dass nun Rehasport nachhelfen soll.
    Ich wusste aber nicht, dass es so schwer ist einen Platz zu finden. Ich habe schon ein paar Regasport Gruppen kontaktiert, aber alle sind voll.
    Nun habe ich gelesen, dass einige Fitnessstudios auch Rehasport Anbieter sind, so dass ich nun auch dort nachfragen muss. Wie hat die Suche bei euch geklappt??
    LG
    Bearbeitet von User am 22.11.2021 12:37:12. Grund: spelling
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    am 13.12.2021 10:53:53 | IP (Hash): 899908141
    Ich bewege mich täglich aber ich kann nicht sagen, dass ich Sport treibe. Ich habe seit Jahren Probleme mit den Gelenken und wenn ich zum Beispiel Rad fahre oder Jogge, dann entzünden sich diese automatisch.
    Auch ohne diese sportlichen Aktivitäten habe ich oft entzündete Gelenke. Seit einiger Zeit behandle ich diese Entzündungen allerdings mit Kolloidales Gold und zum meiner großen Überraschung ist es wirklich besser geworden.
    Kolloidales Gold ist eine Flüssigkeit, meist gereinigtes medizinisches Wasser, in dem winzige Goldpartikel enthalten sind.
    Ich bin zufällig auf dieser Seite darauf gestoßen und wollte es einfach mal ausprobieren. In der Natur befinden sich wirklich viele Lösungen für unsere gesundheitlichen Beschwerden.
    LG

    Bearbeitet von User am 13.12.2021 10:54:29. Grund: spelling