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Mit Sport anfangen und einige Fragen
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Cracktros
Rang: Gastam 20.01.2018 20:36:28 | IP (Hash): 1319040534
Elfe schrieb:
Kommt ja wohl eher darauf an als gemeiner Patient, was wollen wir und wie kommen wir zurecht.
Wollen wir Sport betreiben, als allgemein gut, auch Diabetes bzgl. oder wollen wir Leistungssport als Maxime, trotz Diabetes (gibt prominente Profisportler) oder irgendwas dazwischen ?
Mein Fokus liegt eher auf ersterem.
Kann so per Breitensport und Diabetes überhaupt gar nix abgewinnen, x Zusatz-BEs einzuschaufeln, um was zu schaffen ?
Zusatz-BEs sind jedenfalls ernährungsphysiologisch nicht nötig und erspare ich mir.
Ob Sport für jeden Diabetes Typ gut ist? Ich weiß es nicht.
In Büchern ist zu lesen, dass Sport lange Zeit für Typ-1-Diabetiker tabu war. Ein strenger Ernährungsplan mit festen Spritzzeitpunkten und Insulindosierungen galt es einzuhalten. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und Typ-1-Diabetiker gewinnen an Freiheit. Das bedeutet aber auch das mehr Verantwortung auf Typ-1-Diabetiker lastet und mehr Wissen verlangt wird. -
am 21.01.2018 22:38:13 | IP (Hash): 1684151468
Cracktros schrieb:
@Elfe, irgendwo hat jeder Mensch seine Leistungsgrenze.
Tipp: Lies mal was bei Stoffwechsel -Gesunden bei starker körperlicher Anstrengung geschieht.
1. Stop der Proinsulin Ausschüttung (vor beginn der Betätigung)
2.) Ausschüttung von Kohlehydraten (teilweise vor beginn der Betätigung)
...
Du hast hier ohne jeden Zusammenhang Proinsulin in die Diskussion gebracht und zwar so, als wenn die Ausgabe normal und gesund wäre ????
Und jetzt im anderen Fred das : "Proinsulin ist für Typ-1 ein böhmisches Dorf; weit entfernt und irgendwie fremd ;-)"
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 21.01.2018 22:59:21 | IP (Hash): 1744877765
@Jürgen
dir ist aber klar, dass das Proinsulin eine vorstufe hat, oder? Ich könnte hier einiges zu schreiben das wäre aber nur Theorie, die ICTler nicht direkt hilft.
Und - ja- für Typ-1 ist es weit weit weg.
Typ-1-Diabetiker können bei Sport nur das tun was in Schulungen gelehrt wird, Und das steht weiter oben.
Oder es sind Profis die eine große Zahl an medizinischen Personal im Gefolge haben.
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am 22.01.2018 09:22:50 | IP (Hash): 412835567
Wie Du's dargestellt hast, geben die Betas Proinsulin aus, das dann im Blutkreislauf in Insulin und C-Peptid und noch son Rest zerfällt. Aber tatsächlich ist Proinsulin die Vorstufe von Insulin, die gesunde Betas V'OR der Ausgabe trennen und gleichzeitig mit dem abgetrennten C-Peptid und dem übrigen Rest ausgeben.
Wenn Proinsulin ins Blut gelangt, sind die Betas gewaltig gestört und können die ordentliche Trennung nicht mehr leisten. Und im Blut trennt sich da nix mehr. Da haben 10 Einheiten Proinsulin - mengen- und inhaltsmäßig also genau so viel wie 10 IE Insulin - wegen der fehlenden Trennung nur die BZ-Wirkung von 1 Einheit ordentlich abgeteiltem Insulin. Damit geben die Betas so gestört immer mehr von ihrem Saft mit immer weniger Wirkung aus.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 22.01.2018 09:24:34. Grund: Korrektur -
Cracktros
Rang: Gast -
am 23.01.2018 00:06:44 | IP (Hash): 1189921228
Meine Erfahrungen mit Sport decken sich ziemlich mit dem, was Cracktos geschrieben hat.
Von Proinsulin oder ähnlichem habe ich keine Ahnung. Ist das in diesem Zusammenhang hilfreich?
Ich denke, man kann vereinfacht sagen:
Bei aeroben sportlichen Belastungen sinkt der Blutzucker, vorausgesetzt es ist ausreichend basales Insulin im Körper, also kein absoluter Insulinmangel.
Bei anaeroben Belastungen steigt der Blutzucker, mitunter recht heftig. Vergleichsmessungen bei Nichtdiabetikern haben da auch Werte zwischen 170-190 ergeben. Das ist ja fast ein idealer BZ-Wert für die sportliche Herausforderung. Bei uns Diabetikern bleibt es eben nicht bei 170-190, da gehts noch um einiges höher hinauf, dort wo es schon leistungsmindernd wird. Nach meiner Erfahrung muss man aber den BZ nicht so scharf korrigieren wie wenn man es getan hätte, wenn der hohe BZ durch Kohlehydrate zustande gekommen wäre.
Bei Diabetikern, die mit dem Sport anfangen, wird extremer BZ-Abfall bei aeroben Sport festgestellt. Je mehr man trainiert ist, desto geringer und problemloser wird dieser BZ-Abfall bei ähnlicher Belastung. Eine gute Hypowahrnehmung ist natürlich Goldes wert beim Sporteln.
LG Geri -
am 27.01.2018 08:59:08 | IP (Hash): 714802599
Erstmal vielen Dank an alle nützlichen Infos.
Ich trainiere jetzt 3 mal die Woche 30 Minuten auf dem Cycling Hometrainer.
Etwa 15 Min vorher gönne ich mir ein Glas Saft und eine Banane.
Damit fange ich den BZ Abfall ganz gut ab. Aber diese zusätzlichen KH brauche ich auch, ansonsten würde der BZ zu stark sinken.
Werde mal beobachten ob dieser BZ Abfall sich durch das Training etwas reduziert.
Habe noch nicht im anaeroben Bereich gesportelt - bin daher mal gespannt wie sich das bei mit auswirkt.
Eine Frage beschäftigt mich noch: Fällt der BZ im aeroben Bereich tatsächlich bis man ernste Probleme bekommt? Oder fängt der Körper sowas auch selber bei einer Untergrenze ab? Liegt es wirklich nur daran, dass bei Insulingabe diese natürliche Grenze übersteuert wird?
Aktuell würde ich wirklich alle 15 Min messen und unter 120 gegensteuern, wenn die Tendenz deutlich nach unten geht. Ist das so sinnvoll? Oder sollte ich meinem Körper etwas mehr Zeit gönnen um das selber zu regeln? Wie hoch ist das Risiko, dass ich dann eine Hypo bekommen würde? Welche Untergrenze ist bei mittlerer bis starker, andauernder, aerober Belastung sinnvoll?
Sind halt alles so Fragen die mich beschäftigen, sorry wenn das etwas naive Fragen sind... -
am 27.01.2018 11:15:16 | IP (Hash): 1632550234
Hier hat mal ein Typ1 auf Selbstentdeckung wie Du mitgeschrieben, der im postabsorptiven Betrieb, also nach Futter- und Bolus-Auslauf, bei 75mg/dl ohne BEs 10km Jogging gemacht und danach 170 gemessen hat. In der Art nicht nur einmal, sondern wiederholt. Unter vergleichbaren Bedingungen nach der selben Zeit in Ruhe hatte er bei seiner Lantus-Einstellung um 70-90.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 27.01.2018 12:18:47 | IP (Hash): 728105327
Fällt der BZ auf unter 60 mg/dl ergreift der Organismus Gegenmaßnahmen die den BZ Ansteigen lassen. Allerdings ist die Kohlydratmenge, die freigesetzt werden kann, begrenzt. Problematisch wird das bei mehrtägen Ausdauersport, wenn mann die Kohlehydratspeicher, zwischen den Aktivitäten, nicht ausreichend, füllen kann.
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am 13.10.2020 20:05:17 | IP (Hash): 358205844
Hallo, der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich würde gerne trotzdem noch was schreiben.
Ein guter Freund von mit hatte beim Sport zum Beispiel immer einen Apfle oder Müsli Riegel dabei und wenn er gemerkt hat dass es schlechter wird hat er kurz 5 min Pause gemacht und das mitgebrachte gegesen.
Das hat bei ihm eigentlich immer gut funktioniert :)
Krankheit kann heilsam sein. -
am 20.10.2020 13:01:32 | IP (Hash): 1558225118
Ich würde auch etwas Traubenzucker mitnehmen, falls du merkst, dass es schlechter wird und dann eine kurze Pause machen.
Kein einzelner kann glücklich sein, ehe es nicht alle sind,
weil kein einzelner frei sein kann, ehe nicht alle frei sind. -
am 01.11.2020 22:49:51 | IP (Hash): 762012123
Hallo :) Hier auch einige Tipps von mir.
Ich würde dir erstmal raten, mit Spazieren zu beginnen, auf schnelles Gehen über gehen, dann eventuell Nordic Walking ausprobieren und dann langsames Joggen. Der Körper muss sich erstmals daran gewöhnen, wieder aktiv zu sein. Vergiss nicht während des Sports ausreichend zu trinken und wenn dein Körper eine Pause braucht, dann gib sie ihm. Du wirst sehen, dass du mit kleinen, aber sicheren Schritten an dein Ziel gelangen wirst. Ansonsten kannst du dir eine Bauchtasche zulegen, welche du dann quasi umdrehst und den Beutel am Rücken trägst, ist meiner Meinung nach angenehmer. Ansonsten gibt es auch noch Sportgewand, wie zum Beispiel eine Hose die hinten am Bund einen Schlitz hat, da kannst du auch kleine Sachen sicher verstauen. Ansonsten würde ich schon immer etwas mitnehmen, wenn ich alleine unterwegs wäre. Sicher ist Sicher! :)
Vertraulichkeit, der Zucker reiner Herzen. -
am 22.11.2021 12:36:18 | IP (Hash): 1706476262
Hi
Ich muss auch zum Rehasport und bin grad auf der Suche nach einem freien Platz. Ich hatte vor einigen Monaten einen Autounfall und die Rehabilitation läuft nicht so gut, so dass nun Rehasport nachhelfen soll.
Ich wusste aber nicht, dass es so schwer ist einen Platz zu finden. Ich habe schon ein paar Regasport Gruppen kontaktiert, aber alle sind voll.
Nun habe ich gelesen, dass einige Fitnessstudios auch Rehasport Anbieter sind, so dass ich nun auch dort nachfragen muss. Wie hat die Suche bei euch geklappt??
LG
Bearbeitet von User am 22.11.2021 12:37:12. Grund: spelling -
am 13.12.2021 10:53:53 | IP (Hash): 899908141
Ich bewege mich täglich aber ich kann nicht sagen, dass ich Sport treibe. Ich habe seit Jahren Probleme mit den Gelenken und wenn ich zum Beispiel Rad fahre oder Jogge, dann entzünden sich diese automatisch.
Auch ohne diese sportlichen Aktivitäten habe ich oft entzündete Gelenke. Seit einiger Zeit behandle ich diese Entzündungen allerdings mit Kolloidales Gold und zum meiner großen Überraschung ist es wirklich besser geworden.
Kolloidales Gold ist eine Flüssigkeit, meist gereinigtes medizinisches Wasser, in dem winzige Goldpartikel enthalten sind.
Ich bin zufällig auf dieser Seite darauf gestoßen und wollte es einfach mal ausprobieren. In der Natur befinden sich wirklich viele Lösungen für unsere gesundheitlichen Beschwerden.
LG
Bearbeitet von User am 13.12.2021 10:54:29. Grund: spelling