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Mit Sport anfangen und einige Fragen

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 23.01.2018 00:06:44 | IP (Hash): 1189921228
    Meine Erfahrungen mit Sport decken sich ziemlich mit dem, was Cracktos geschrieben hat.
    Von Proinsulin oder ähnlichem habe ich keine Ahnung. Ist das in diesem Zusammenhang hilfreich?
    Ich denke, man kann vereinfacht sagen:
    Bei aeroben sportlichen Belastungen sinkt der Blutzucker, vorausgesetzt es ist ausreichend basales Insulin im Körper, also kein absoluter Insulinmangel.
    Bei anaeroben Belastungen steigt der Blutzucker, mitunter recht heftig. Vergleichsmessungen bei Nichtdiabetikern haben da auch Werte zwischen 170-190 ergeben. Das ist ja fast ein idealer BZ-Wert für die sportliche Herausforderung. Bei uns Diabetikern bleibt es eben nicht bei 170-190, da gehts noch um einiges höher hinauf, dort wo es schon leistungsmindernd wird. Nach meiner Erfahrung muss man aber den BZ nicht so scharf korrigieren wie wenn man es getan hätte, wenn der hohe BZ durch Kohlehydrate zustande gekommen wäre.
    Bei Diabetikern, die mit dem Sport anfangen, wird extremer BZ-Abfall bei aeroben Sport festgestellt. Je mehr man trainiert ist, desto geringer und problemloser wird dieser BZ-Abfall bei ähnlicher Belastung. Eine gute Hypowahrnehmung ist natürlich Goldes wert beim Sporteln.

    LG Geri
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    Mitglied seit: 13.01.2018
    am 27.01.2018 08:59:08 | IP (Hash): 714802599
    Erstmal vielen Dank an alle nützlichen Infos.

    Ich trainiere jetzt 3 mal die Woche 30 Minuten auf dem Cycling Hometrainer.
    Etwa 15 Min vorher gönne ich mir ein Glas Saft und eine Banane.
    Damit fange ich den BZ Abfall ganz gut ab. Aber diese zusätzlichen KH brauche ich auch, ansonsten würde der BZ zu stark sinken.

    Werde mal beobachten ob dieser BZ Abfall sich durch das Training etwas reduziert.

    Habe noch nicht im anaeroben Bereich gesportelt - bin daher mal gespannt wie sich das bei mit auswirkt.

    Eine Frage beschäftigt mich noch: Fällt der BZ im aeroben Bereich tatsächlich bis man ernste Probleme bekommt? Oder fängt der Körper sowas auch selber bei einer Untergrenze ab? Liegt es wirklich nur daran, dass bei Insulingabe diese natürliche Grenze übersteuert wird?
    Aktuell würde ich wirklich alle 15 Min messen und unter 120 gegensteuern, wenn die Tendenz deutlich nach unten geht. Ist das so sinnvoll? Oder sollte ich meinem Körper etwas mehr Zeit gönnen um das selber zu regeln? Wie hoch ist das Risiko, dass ich dann eine Hypo bekommen würde? Welche Untergrenze ist bei mittlerer bis starker, andauernder, aerober Belastung sinnvoll?

    Sind halt alles so Fragen die mich beschäftigen, sorry wenn das etwas naive Fragen sind...
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    am 27.01.2018 11:15:16 | IP (Hash): 1632550234
    Hier hat mal ein Typ1 auf Selbstentdeckung wie Du mitgeschrieben, der im postabsorptiven Betrieb, also nach Futter- und Bolus-Auslauf, bei 75mg/dl ohne BEs 10km Jogging gemacht und danach 170 gemessen hat. In der Art nicht nur einmal, sondern wiederholt. Unter vergleichbaren Bedingungen nach der selben Zeit in Ruhe hatte er bei seiner Lantus-Einstellung um 70-90.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 27.01.2018 12:18:47 | IP (Hash): 728105327
    Fällt der BZ auf unter 60 mg/dl ergreift der Organismus Gegenmaßnahmen die den BZ Ansteigen lassen. Allerdings ist die Kohlydratmenge, die freigesetzt werden kann, begrenzt. Problematisch wird das bei mehrtägen Ausdauersport, wenn mann die Kohlehydratspeicher, zwischen den Aktivitäten, nicht ausreichend, füllen kann.
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    am 13.10.2020 20:05:17 | IP (Hash): 358205844
    Hallo, der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich würde gerne trotzdem noch was schreiben.
    Ein guter Freund von mit hatte beim Sport zum Beispiel immer einen Apfle oder Müsli Riegel dabei und wenn er gemerkt hat dass es schlechter wird hat er kurz 5 min Pause gemacht und das mitgebrachte gegesen.
    Das hat bei ihm eigentlich immer gut funktioniert :)

    Krankheit kann heilsam sein.
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    Mitglied seit: 15.10.2020
    am 20.10.2020 13:01:32 | IP (Hash): 1558225118
    Ich würde auch etwas Traubenzucker mitnehmen, falls du merkst, dass es schlechter wird und dann eine kurze Pause machen.

    Kein einzelner kann glücklich sein, ehe es nicht alle sind,
    weil kein einzelner frei sein kann, ehe nicht alle frei sind.
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    am 01.11.2020 22:49:51 | IP (Hash): 762012123
    Hallo :) Hier auch einige Tipps von mir.
    Ich würde dir erstmal raten, mit Spazieren zu beginnen, auf schnelles Gehen über gehen, dann eventuell Nordic Walking ausprobieren und dann langsames Joggen. Der Körper muss sich erstmals daran gewöhnen, wieder aktiv zu sein. Vergiss nicht während des Sports ausreichend zu trinken und wenn dein Körper eine Pause braucht, dann gib sie ihm. Du wirst sehen, dass du mit kleinen, aber sicheren Schritten an dein Ziel gelangen wirst. Ansonsten kannst du dir eine Bauchtasche zulegen, welche du dann quasi umdrehst und den Beutel am Rücken trägst, ist meiner Meinung nach angenehmer. Ansonsten gibt es auch noch Sportgewand, wie zum Beispiel eine Hose die hinten am Bund einen Schlitz hat, da kannst du auch kleine Sachen sicher verstauen. Ansonsten würde ich schon immer etwas mitnehmen, wenn ich alleine unterwegs wäre. Sicher ist Sicher! :)

    Vertraulichkeit, der Zucker reiner Herzen.
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    am 22.11.2021 12:36:18 | IP (Hash): 1706476262
    Hi
    Ich muss auch zum Rehasport und bin grad auf der Suche nach einem freien Platz. Ich hatte vor einigen Monaten einen Autounfall und die Rehabilitation läuft nicht so gut, so dass nun Rehasport nachhelfen soll.
    Ich wusste aber nicht, dass es so schwer ist einen Platz zu finden. Ich habe schon ein paar Regasport Gruppen kontaktiert, aber alle sind voll.
    Nun habe ich gelesen, dass einige Fitnessstudios auch Rehasport Anbieter sind, so dass ich nun auch dort nachfragen muss. Wie hat die Suche bei euch geklappt??
    LG
    Bearbeitet von User am 22.11.2021 12:37:12. Grund: spelling
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    Mitglied seit: 15.12.2017
    am 13.12.2021 10:53:53 | IP (Hash): 899908141
    Ich bewege mich täglich aber ich kann nicht sagen, dass ich Sport treibe. Ich habe seit Jahren Probleme mit den Gelenken und wenn ich zum Beispiel Rad fahre oder Jogge, dann entzünden sich diese automatisch.
    Auch ohne diese sportlichen Aktivitäten habe ich oft entzündete Gelenke. Seit einiger Zeit behandle ich diese Entzündungen allerdings mit Kolloidales Gold und zum meiner großen Überraschung ist es wirklich besser geworden.
    Kolloidales Gold ist eine Flüssigkeit, meist gereinigtes medizinisches Wasser, in dem winzige Goldpartikel enthalten sind.
    Ich bin zufällig auf dieser Seite darauf gestoßen und wollte es einfach mal ausprobieren. In der Natur befinden sich wirklich viele Lösungen für unsere gesundheitlichen Beschwerden.
    LG

    Bearbeitet von User am 13.12.2021 10:54:29. Grund: spelling