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Insulinresistenz
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am 04.08.2014 09:55:37
Hallo an alle,
ich bin ganz neu hier, weil ich letzte Woche den schriftlichen Befund „Insulinresistenz“ erhalten habe, leider habe ich auf Grund der Urlaubszeit erst am 22.08. einen Telefontermin mit meiner Endokrinologin.
Dort hatte ich einen Termin wegen unerfülltem Kinderwunsch. Der Hormonstatus war völlig unauffällig, daraufhin wurde ein Glukosetoleranztest gemacht.
Zugegebenermaßen überrascht mich das Ergebnis sehr, denn nach den ganzen Umständen hätte ich nicht mit einer IR bei mir gerechnet.
Hier die Fakten:
Weiblich, 34 Jahre alt,
1,83m groß, 73 Kg schwer, BMI 21,8
Einzige bekannte (Alters-)Diabetes in der Familie beim Großvater mütterlicherseits
Keine erhöhten männlichen Hormone, kein PCO
Regelmäßige Eisprünge ca. an ZT 18
Relativ gesunde Ernährung, täglich Obst und Gemüse, Alkohol meist beschränkt auf das Wochenende zu den Mahlzeiten
Sport könnte zugebenermaßen mehr sein, aber 1-2 die Woche ist sicherlich Yoga, Radfahren etc. enthalten
Ansonsten keine weiteren Erkrankungen, bis auf Hashimoto seit 12/2013 (L-Thyroxin 100)
Und hier die einzelnen Laborwerte (Referenzen in Klammern):
Glucose nüchtern 90 mg/dl, nach 1 Stunde 104, nach 2 Stunden 52
Cholesterin 188 mg/dl (150-240)
Triglyceride 49 mg/dl (50-170)
HDL Cholesterin 88 mg/dl (40-65)
LDL Cholesterin 93 mg/dl
Cortisol 209 ug/l (50-250)
C-Peptid nüchtern 2,2 ug/l (1,4-5,4)
C-Peptid 2. Probe nach 1 Stunde 13,4 ug/l
C-Peptid 3. Probe nach 2 Stunden 5,3 ug/l
Insulin nüchtern 7,5 mU/l (5,0-30,0)
Insulin nach Stimulation 2, nach 1 Stunde 152,6 mU/l
Insulin nach Stimulation 3, nach 2 Stunden 18,3 mU/l
Wenn ich den Homa-Index richtig ausgerechnet habe, komme ich auf einen Wert von 1,7.
Auf Grund welcher Werte wird hier eine IR diagnostiziert ?
Gelten die Referenzwerte für C-Peptid und Insulin nüchtern auch für die 2. + 3. Probe, so daß der 2. Wert zu hoch ist ?
Allerdings regelt sich der Körper beim 3. Wert doch wieder auf ein normales Niveau herunter…
Wenn diese Werte für eine IR sprechen, könnte das ein Grund für den unerfüllten Kinderwunsch sein, hat das z.B. Auswirkungen auf die Eizellqualität ?
Auf Grund dieser Werte wurde eine einschleichende Metformintherapie von 3x500mg im Sinne eines individuellen Heilversuches empfohlen.
Ich hoffe hier ein Paar Meinungen zu bekommen, vielen Dank im Voraus dafür.
Viele Grüße
Finja
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am 04.08.2014 12:27:47
Moin Finja,
In den Umfeldern unserer Kinder sehe ich seit Jahren, wie schwer unerfüllter Kinderwunsch zu ertragen sein kann, und welche Anstrengungen vor allem die betroffenen Frauen zur erhofften Abhilfe unternehmen.
Gemein ist halt irgendwie, dass es bei all den Untersuchungswerten keine festen Anhaltspunkte gibt. Denn selbst mit massiver IR und schlecht eingestelltem Typ2 werden andere Frauen schwanger. Und viele eben auch mit völlig gesunden Werten halt nicht.
Deine Zahlen werden je nach Arzt noch nicht im IR-Bereich gesehen oder im Grenzwert-Bereich dazu oder leicht darüber. Fest definierte Größen wie beim Diabetes gibt es bei der IR (noch) nicht. Zumal mit der IR ja auch keine direkt kausalen Folgen verbunden werden, allenfalls leichte statistische Auffälligkeiten, wie etwa unerfüllte Kinderwünsche. Wobei keine dieser Statistiken mögliche andere Ursachen ausschließen kann.
An der Stelle einer meiner Töchter würde ich Dir wie Dein Dok halt auch zum Ausprobieren mit Metformin raten. Einen Versuch über einige Monate ist es sicher wert. Schlimmstenfalls könnte es Dir zu Anfang verdauungsmäßig ne Weile mies gehen, aber wie ich Deine Situation aus der Opa-Perspektive einschätze, wär Dir das vollkommen wurscht, wenn damit nur eine Schwangerschaft möglich würde.
Daumendrück, Jürgen
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am 04.08.2014 12:43:25
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Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:32:38. Grund: . -
Finja
Rang: Gastam 04.08.2014 13:18:57
Vielen Dank für eure schnellen Antworten !
@ Jürgen: ja ich kann Dir nur recht geben. ! Und wenn ich den ganzen Tag auf dem Klo verbringen würde, ich würde viel dafür geben, wenn nur endlich diese Ungewissheit ob und wann aufhören würde.
Und auch wenn wir das 1. Kinderwunschjahr noch nicht ganz voll haben, empfinde ich es als ungehörigen Druck und psychische Belastung. Am Donnerstag hab ich nochmal einen Termin bei meiner Hausärztin, mal sehen was sie dazu sagt.
@ Poth: das mit dem Homa-Index unter 1 wusste ich gar nicht. Ich hatte nur bisher gelesen, dass es ab 2 auffällig wird. Ich hatte gehofft extra auf die richtigen Einheiten der Werte geachtet zu haben, aber Mathe war noch nie meine Stärke. Werde auf jeden Fall werde ich die Endokrinologin nochmal darauf ansprechen.
Mein TSH war bei der letzten Messung bei 0,75, FT3+4 mittig in der Referenz. Von daher sollte das ganz OK sein.
Dann denke ich wäre ein Versuch mit Metformin vielleicht doch lohnend... -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 13:41:02
selbst wenn das met dir nicht auf kassenkosten verschrieben werden sollte,
kannst du dir ein grünes rezept geben lassen und bei der billigsten apo damit bestellen(medizinfuchs) das met kostet nicht mehr als streusalz.
auf jeden fall mir geringen mengen anfangen(einschleichen) und nicht mehr als 2g/d(maximal). -
am 04.08.2014 14:22:10
Hallo Finja,
deinen HOMA-Index hast du mit 1,7 richtig ausgerechnet, bei diesem HOMA-Rechner lassen sich die verschiedenen Maßeinheiten gut berücksichtigen.
Der HOMA-Index weist nur leicht erhöhte Werte auf, was bei dem 1h-Wert nicht mehr der Fall ist. Hier hast du mal in der rechten Grafik (kannst du größer klicken) den normalen Verlauf von Glukose und Insulin in Abhängigkeit von den Mahlzeiten bzw. von der oGTT-Lösung. Um auf die dort angegebenen pmol/l zu kommen, musst du deine mU/l-Werte mit 7,2 multiplizieren. Dann kommst du beim 1h-Wert etwa auf 1100 pmol/l, normal wären Werte um 300. Das wird für deinen Doc eindeutig genug sein, um IR zu diagnostizieren. Wie die anderen schon geschrieben haben, solltest du das Metformin (mit langsasmen Einschleichen) auf jeden Fall probieren - vielleicht hilft es.
Was du auf jeden Fall hast, sind alimentäre Hypoglykämien. Das lässt sich an der hohen Insulinmenge nach 1 Stunde und an dem niedrigen Glukosewert nach 2 Stunden deutlich erkennen. Nach einer KH-reichen Mahlzeit geht es dir wahrscheinlich nach 2...3 Srunden häufig mies, ganz bestimmt auch nach dem oGTT. Das beste Mittel dagegen ist eine moderate KH-Reduzierung, bei der du auf Menge und Qualität der KH achtest.
Übrigens noch meinen Glückwunsch zu deinen fantastischen Lipidwerte. TG unter 50 und ein LDL-/HDL-Verhältnis nahe 1 sind wirklich ganz toll.
Viel Erfolg mit deinem Kinderwunsch, Rainer
Bearbeitet von User am 04.08.2014 14:26:36. Grund: . -
am 04.08.2014 15:12:15
Danke Rainer auch für Deine Antwort und für den Link zur Grafik.
Zwischen 1.100 und 300 ist in der Tat ein Unterschied...
Aber ich kann nicht behaupten das es mir schlecht geht.
Mir geht es eigentlich nie schlecht, Ich bin mein leben lang schon immer völlig robust gewesen, was meine Gesundheit angeht. Ich kann an einer Hand abzählen, wann ich einen Schnupfen hatte.
Umso mehr verzweifel ich gerade an mir selbst, dass immer wenn ich was untersuchen lasse wegen Kiwu, auch etwas gefunden wird. Sozusagen jetzt wo es drauf ankommt. Ende 2013 wurden die Anfänge von Hashimoto entdeckt, und jetzt das hier.
Entweder geht das hier nach dem Prinzip "wer sucht der findet auch etwas" oder mein Körper nimmt mir gerade 17 Jahre Pille übel. Keine Ahnung ob es da Zusammenhänge gibt...
Also wie gesagt, ich habe gerade mal gegoogelt was Unterzuckerungssymptome sind, so etwas habe ich noch nie gehabt. Beim Test selbst wollte mich der Arzt erst nicht gehen lassen, weil nach 2 Stunden der Glukosewert so niedrig war und ich musste unter Aufsicht etwas essen. Ich hab mich aber völlig normal gefühlt.
Na, aber wenigstens auf die Lipidwerte kann ich mir was einbilden ! :-)
Bearbeitet von User am 04.08.2014 15:13:06. Grund: . -
am 04.08.2014 16:07:19
Hallo Finja,
na dann freue dich erst mal drüber, dass du diese niedrigen BZ-Werte nicht negativ spürst. Häufig fühlen sich die Leute von solchen alimentären Hypoglykämien sehr stark genervt.
Ich denke trotzdem, dass der niedrige 2h-Wert vom BZ bei dem Gespräch mit deiner Endokrinologin auch ein Thema sein wird. Ich weiß nicht, wie sich das auf deinen Kiwu auswirkt. Bestimmt weiß die Frau Doktor dazu mehr. Eine kräftige IR würde ich eigentlich nicht sehen, weil ja dein BZ mit dem zu vielen Insulin ganz stark abgesenkt wurde. Es bleibt spannend, was deine Endokrinologin dazu sagen wird.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 04.08.2014 16:09:01. Grund: . -
am 04.08.2014 16:24:10
Ich werde berichten was sie sagt. :)
Mal abgesehen davon, dass man mit Ernährung und Sport dagegen steuern kann, aber kann so eine IR auch wieder komplett weg gehen oder muss man dann das Metformin ein lebenlang nehmen ? -
am 04.08.2014 17:01:37
Halllo Finja,
das Metformin nimmst du nur für den Kinderwunsch, weil sich herausgestellt hat, dass es dafür häufig hilft. Studien liegen übrigens keine vor, deshalb ist es eine off label Anwendung.
Nur gegen die IR nimmt niemand Metformin. Das wird ansonsten erst erforderlich, wenn die BZ-Werte nicht mehr stimmen, also erst bei Diabetes. So etwas liegt bei dir, wenn überhaupt, dann in ganz weiter Ferne. Deshalb brauchst du das Zeug nur so lange zu nehmen, bis du Erfolg hast.
Beste Grüße, Rainer -
am 04.08.2014 17:58:01
Achso !
Das ist gut zu wissen, dass ich, so Gott will, nicht für ewig Tabletten nehmen muss.
Auf jeden Fall werde ich nochmal meinen Speiseplan etwas unter die Lupe nehmen und die Sportschuhe wieder öfters raus holen.
Vielen Dank ! -
Gast
Rang: Gastam 04.08.2014 18:38:45
Trotzdem solltest du wissen und kannst du googeln das eine IR meisst im Diabetes endet.
Gruß -
am 04.08.2014 23:07:28
Ja, das stimmt wohl leider.
Aber zumindest habe ich ja noch die Möglichkeit auch mit Ernährung und Sport dagegen zu steuern und somit mir hoffentlich noch einige Jahre mit regelmäßige Medikamenteneinnahme zu ersparen.
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am 05.08.2014 19:37:04
Hallo Finja,
statistische Zusammenhänge sind nicht automarisch auch Ursache- / Wirkungsbeziehungen.
Du machst es goldrichtig, dass du mit der geeigneten Ernährung und viel Bewegung rechtzeitig gegensteuerst. Ich denke, dass du damit sehr große Chancen hast, einem Diabetes zu entgehen und wünsche dir dabei viel Erfolg.
LG Rainer -
am 12.08.2014 10:27:39
Ich hab meinen Telefontermin mit meiner Endo zwar erst am 22.08., aber ich war letzten Donnerstag schon mal beim Hausarzt und der konnte mich auch beruhigen, und ein bisschen mehr erklären.
Er hat mir das Metformin auch gleich aufgeschrieben.
Aber vorerst werde ich es wohl nicht nehmen müssen. :-)
Ich hab gestern endlich nach einem langen Jahr des Versuchens positiv getestet.
Ich kann es noch gar nicht gauben, und hoffe, dass alles gut geht.
Vielen Dank nochmal für eurer schnelle Hilfe ! -
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am 28.02.2015 11:10:38
Hallo zusammen,
ihr habt mich damals hier so gut aufgeklärt wegen der IR, vielleicht könnt ihr mir noch einmal helfen.
Ich bin mittlerweile in der 33. Woche schwanger, Geburtstermin ist Ende April.
Uns geht es soweit sehr gut, aber ich habe natürlich immer im Hinterkopf dieses erhöhte Risiko der SS-Diabetes wegen der IR.
Meine Frauenärztin geht da nicht wirklich drauf ein, hat auch nicht den großen Zuckertest gemacht, wie von mir gewünscht, sondern nur den kleinen.
Das heißt nicht nüchtern 50 Gramm Glucose und nach einer Stunde darf der Wert bei max. 135 liegen. War bei mir „natürlich“ bei 132 und somit sah meine Ärztin keine Veranlassung für den großen Test.
Bisher war es so, dass die Werte (gerade der Bauchumfang vom Baby) absolut unauffällig waren. Nur jetzt werden die Messungen immer schwieriger, weil es natürlich enger im Bauch wird.
Und damit steigt meine Angst in den letzten Wochen noch unbemerkt eine Diabetes zu entwickeln.
Jetzt bin ich endlich auf den glorreichen Gedanken gekommen, mir mal für wenig Geld so ein Blutzuckermessgerät zu kaufen. Zwar nur aus der Drogerie für 10 Euro, aber ich dachte besser als nix.
Aber so etwas ist ja immer Fluch und Segen zugleich… Die letzten Tage haben gezeigt, dass 1-2 Stunden nach dem Essen der Wert eigentlich nie über 127 hinaus ging.
Das ist ja soweit schon mal ganz gut. Wobei ich mich gestern Abend schon gewundert habe, warum der Wert 4 Stunden nach dem Essen immer noch genauso hoch ist wie 1,5 Stunden nach dem Essen…
Aber meine Nüchternwerte sind zu hoch! Meist zwischen 90 und 100. Egal ob ich abends um 22 Uhr noch Schoki gegessen habe, oder ab 19 Uhr nur noch Wasser getrunken habe.
Die Frage ist halt, wie „dramatisch“ ist das ? Welche Auswirkungen hat das auf das Baby ? Und wer weiß wie lange ich das schon habe, vielleicht von Anfang an ?
Bei dem großen Zuckertest vor der SS hatte ich auch schon einen Nüchternwert von 92 (104 / 51).
Aber so viel ich weiß, kann man den Nüchternwert nur schwer durch die Ernährung beeinflussen oder ?
Insulin spritzen (wenn auch nur abends) würde gleichzeitig bedeuten, dass die Geburt allerspätestens am Termin eingeleitet wird, was ich natürlich auch nicht will.
Es ist so eine blöde Situation weil ich mir Sorgen mache, nicht weiß wie schlimm das ist, keine Lust auf Ärztemarathon und Insulin habe aber natürlich nur das Beste für mein Kind will.
Sorry für den Roman… Aber ich hab so viele Gedanken im Kopf.
Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzung und Tipps wie ich hier am Besten weiter vorgehe.
Bearbeitet von User am 28.02.2015 11:13:07. Grund: . -
Kato01
Rang: Gastam 28.02.2015 18:08:57
Die Werte sind doch ok,nüchtern unter 100 ist gut,mach dich nicht verrückt ,das merkt das Baby auch,rede noch mal mit deinem Doc und entspann dich........))
LG -
am 28.02.2015 18:54:46
Moin Finja,
als Du "unterwegs warst", galt wahrscheinlich noch (bis Mitte der 90ger Jahre) der zuckerfreie Urin als Ziel während der Schwangerschaft. Bedeutet in Zahlen, die meisten von 24 Stunden unter 160-180mg/dl. Und wenn am Ende ein weit überdurchschnittlich dicker Brocken raus kam, war das der Beweis für den Schwangerschafts-Diabetes und dafür, dass die Mutter den zuckerfreien Urin sehr frei interpretiert und und etliche Stunden am Tag über 200 zugelassen hatte. Die Kinder haben sich in aller Regel völlig normal entwickelt :)
Klar muss man mit verbesserten Prüfmöglichkeiten auch die Prüfziele verschärfen, aber da wird aus meiner Opa-Perspektive mit Blick auf ne ganze Reihe werdende Mütter um unsere Kinder mächtig übertrieben. Denn nicht der Bauchumfang des Kindes, der immer wieder gerne gesonot und zur Beurteilung der mütterlichen BZ-Führung herangezogen wird, bestimmt den Platzbedarf im Geburtskanal, sondern der Schädel. Nicht einmal das Geburtsgewicht lässt sich mit dem Bauchumfang einigermaßen zuverlässig vorhersagen. So jedenfalls die Erfahrungen im Familien- und Bekanntenkreis.
Wenn Dein Blutzucker jetzt mit einer neuerlichen Überprüfung als Diabetes diagnostiziert würde, würde das in der Sache doch überhaupt nichts ändern. Denn 100Mg/dl sind ohne und mit Diabetes gleich voll im gesunden Rahmen, und 180 wären mit und ohne Diabetes gleich voll über dem gesunden Rahmen.
Für Dein Kind ist wichtig, dass Du Deinen BZ beständig genau so schön flach und niedrig hältst, wie Du das längst machst - und Deinem Kind damit Beständigkeit und Ruhe vermittelst :)
Also weiter ruuuuuuhiges Brüten, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Bearbeitet von User am 28.02.2015 18:56:47. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.03.2015 09:47:34
Guten Morgen und vielen Dank für eure schnellen Antworten.
Jetzt bin ich doch schon ein wenig beruhigter. :-)
Ich hatte als Nüchternwert halt immer diese max. 92 im Kopf...
Ich denke dann schau ich halt nochmal genauer beim Essen hin und werde gerade den Nüchternwert weiterhin regelmäßig kontrollieren, versuche mich aber bei allem was unter 100 morgens ist nicht all zu verrückt zu machen.
Ab nächster Woche muss ich auch nicht mehr arbeiten und da wollte ich sowieso mal wieder etwas öfters Schwimmen gehen.
Und dann hoffe ich einfach damit die letzten 7 Wochen die Werte noch im Griff zu behalten.
Vielen Dank & einen schönen Sonntag ! -
am 01.03.2015 11:34:56
Wenn Du heute mit Insulin anfangen würdest und mit einer sehr guten Anleitung, würdest Du locker 2-3 Wochen brauchen, in denen Dein BZ täglich mehrfach viel weiter als zur Zeit schwanken würde, niedriger und höher, bis Du ihn etwa so wie heute steuern könntest.
Und erst dann könntest Du daran gehen, ihn zu verbessern und den allerwichtigsten Nüchtern BZ vorsichtig zu senken. Vielleicht wärst Du dann noch ne Woche weiter jeden 2.Tag unter Deinen 92 - nach ner mehrwöchigen Wahnsinns-Hektik für die letzten 3-2 Wochen.
Wenn Du meine Tochter wärst, würde ich Dir dringend ans Herz legen wollen, die Argusaugen jetzt vom Nüchternzucker zu lassen und die letzten 7 Wochen nur noch mit der Futterauswahl und Bewegung drauf zu achten, dass die Spitze nach dem Essen möglichst meistens unter 140 und sicher unter 160 bleibt.
Lass die BZ-Hektik schlicht gedanklich liegen. Insulin ist so, wie's Dir bis jetzt gelungen ist, nicht mehr wirklich ne sinnhafte Option für die letzten Wochen. Tu Euch "einfach" mentale Ruhe an :)
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am 01.03.2015 18:39:26
Herzlichen Dank für Deine beruhigenden Worte.
Im Aufregen bin ich besonders schnell, von daher ist das ganz in meinem Sinne, wenn ich da jetzt kurz vor Schluss nicht noch ein Fass aufmachen muss. :)
Und von den 140 war ich bisher (egal ob 1 oder 2 Stunden nach dem Essen) weit entfernt.
Vielen Dank nochmal ! :) -
am 01.03.2015 18:57:04
ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm...;)
Und lass uns gratulieren, wenn der neue Schreihals da ist!
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am 25.04.2015 21:52:12
Ich wollte euch nur mitteilen, dass unsere kleine Marie am 15.04.2015 genau 6 Tage vor dem errechneten Termin spontan geboren wurde. :)
Die kleine Maus war 53 cm groß und wog 3.380 Gramm, also absolute Standardmaße.
Auch sonst ist alles dran und gesund.
Wir sind sehr glücklich und stolz ! :)