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  • Günther

    Rang: Gast
    am 28.04.2009 15:52:20
    Hallo Wunderfrau,
    du schreibst: "Oder hat man sich sooo hübsch gemütlich in der SHG eingerichtet?".

    Dazu ein paar Zahlen. Es gibt in Deutschland rund 4,5 Millionen Männer mit Erektionsstörungen und 6 Selbsthilfegrupen zu diesem Thema. Zu den monatlichen Treffen der Gruppen kommen im Schnitt 5 bis 10 Männer. Das bedeutet, dass in Deutschland rund 45 Männer mit Erektionsstörungen pro Monat in eine Shg gehen. Das sind 0,001%. Also dass hier keine betroffene Männer mitdiskutieren, kann wohl kaum daran liegen, dass sie es sich in einer Shg gemütlich machen.

    Günther
    Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Günther

    Rang: Gast
    am 28.04.2009 16:16:16
    Hallo Pia,
    sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich hatte einfach in den letzten Wochen wenig Zeit.

    Du schreibst:
    "Hat er Errektionsschwierigkeiten, sieht es gelassen: OK, hier passt mir was nicht, ich geh zum Arzt, besprech das mit ihm und suche gemeinsam nach dem Grund."

    Das ist leider nicht so. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass in Deutschland nur 20% der Männer mit lang anhaltenden Erektionsstörungen zum Arzt gehen, und das auch nur nach im Schnitt 1 bis 2 Jahren.

    Erektionsstörungen sind nun mal keine Krankheit wie jede andere. Dass betroffene Männer sich als Versager empfinden, das wird ihnen auch nur in den seltesten Fällen durch ihre Partnerin vermittelt. Etwa 25% der Mails, die wir bekommen (das sind insgesamt 50 bis 80 pro Monat), stammen von Frauen. Diese Frauen tun sehr viel für ihren Partner, aber meist ohne Erfolg. Viele Männer mit Erektionsstörungen ziehen sich zurück und vermeiden alle Zärtlichkeiten. Das deutet darauf hin, dass sie es vermeiden wollen, dass an diese schmerzliche Wunde gerührt wird.

    Da das nicht gerade selten vorkommt, kann man es kaum auschließlich dem Individuum zurechnen. Ich glaube, dass in unseren Männergehirnen der Gedanke fest verankert ist, dass Männlichkeit und Potenz untrennbar zusammengehören. Das stammt wohl noch aus unserer menschlichen Entwicklungsgeschichte.

    Ich gehe offen mit meiner Impotenz um, spreche auch bei öffentlichen Auftritten darüber. Trotzdem lässt mich dieses Problem nicht kalt. Das tut manchmal auch noch richtig weh.

    Wenn dich dieses Thema weiter interessiert, dann schau doch mal auf unsere Internetseiten www.impotenz-selbsthilfe.de. Unter dem Menüpunkt "Umgang mit dem Problem" findest du entsprechende Informationen.

    Günther
    Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Pia

    Rang: Gast
    am 29.04.2009 12:50:55
    Ich glaube, dass in unseren Männergehirnen der Gedanke fest verankert ist, dass Männlichkeit und Potenz untrennbar zusammengehören.
    --------
    Hallo Günther,

    also, wenn das wirklich immer noch so ist, wäre das eine Katastrophe...im Zeitalter, da Männer Kinderwagen schieben und Babypopos mit Begeisterung pudern?
    Das will und kann ich gar nicht glauben.
    Und dann kommt noch dazu? Was wohl die Leute sagen und denken?
    von Pia
  • fdgter

    Rang: Gast
    am 30.04.2009 01:09:10
    "Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass in Deutschland nur 20% der Männer mit lang anhaltenden Erektionsstörungen zum Arzt gehen, und das auch nur nach im Schnitt 1 bis 2 Jahren.
    Erektionsstörungen sind nun mal keine Krankheit wie jede andere."
    Und? Die restlichen 80% gehen dann lieber in SHG's, um sich selbst zu "behandeln" (oder bemitleiden?). Keine Krankheit ist wie jede andere! Es ist eine Krankheit und um die sollte sich ein Fachmann (Arzt) kümmern. Und über die seelischen "Leiden" kann man, muss man aber nicht diskutieren - ich mag es auch nicht wenn mir der Urologe bei der Prostata - Vorsorge seinen kalten Gummifinger in den Ar... steckt. Aber lieber das, als eventl. Prostatakrebs...
  • Pia

    Rang: Gast
    am 30.04.2009 13:21:29
    Seh ich auch so. Günther, DU als Vorsitzender oder Gründer der SHG sagst, dass Erektionstörungen keine Krankheit wie jede andere ist. DAS stimmt mich nachdenklich.
    Was ist denn deine Intention in deiner SHG?
    Normalerweise müsste es doch die sein, die Männer zum Arzt zu prügeln.
    Denn, wenn es gelingt, dass der Mann den Arztgang dann als Normalfall ansieht, ist die Notwendigkeit von SHG nicht mehr gegeben.
    Ich versteh das nicht. Glauben Männer, es macht Frauen Spaß, wenn sie auf dem Pflaumenbaum hängen und sich gynäkologisch befummeln lassen müssen?
    Haben wir deshalb SHG gegründet?
    Disqualifizieren sich Männer nicht so selbst? Ehrlich gesagt, ich kann das nicht ernst nehmen, tut mir leid. Und dann kommen noch die Foreneinträge: Leide an Erektionsstörungen, wo kann ich Viagra im Net erwerben.
    Ich könnt mit so einem Partner nix anfangen und würde es auch nicht wollen, nicht wegen der Störungen, sondern wegen des Geweses darum. Das hat doch nichts mit Erwachsensein zu tun. Das kann man nicht ernst nehmen. von Pia
  • Günther

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 21:21:04
    @Anonym (29.4.09):
    Du schreibst:
    "Die restlichen 80% gehen dann lieber in SHG's, um sich selbst zu "behandeln" (oder bemitleiden?)".

    Das wäre ja ein Riesenproblem! Nimm mal München (1,35 Millionen Einwohner) als Beispiel. 20% der Männer zwischen 30 und 80 Jahren sind von Erektionsstörungen betroffen. Wenn man mal annimmt, dass 2/3 der Männer in dieser Alterklasse sind, dann kommt man für München auf rund 85 000 Männer mit ED. Kannst du mir mal sagen, wo wir die alle unterbringen sollen? :-)

    @Pia:
    Du schreibst:
    "Was ist denn deine Intention in deiner SHG?"

    Ich dachte das hätte ich in meiner Antwort an dich vom 15.4. beantwortet. Schade, da habe ich wohl nicht verständlich genug ausgedrückt.

    @Anonym und Pia:
    Ihr geht offensichtlich beide davon aus, dass ein Patient, der zum Arzt geht, bestens versorgt ist und keine Selbsthilfegruppe braucht. Schön, wenn das für euch so ist. Aber anscheinend gibt es doch Patienten, denen eine Selbsthilfegruppe etwas Zusätzliches bietet, sonst gäbe es nicht 80.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland. von Günther
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.08.2014 10:44:54
    Hast Du es denn schon mal bei http://www.medipalast.com/medikamente geschaut, da findest Du vielleicht das richtige für Dich. Liebe Grüße
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.09.2014 20:22:05
    Hallo erstmal,
    bevor Ihr alle auf die angeblich schlechten Potenzmittel (Generika ) , wie zb. Silagra, Kamagra usw.
    schimpft, lest doch erstmal ein bischen auf folgendem Forum:
    https://www.menshelp.cc/

    da wird euch geholfen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.09.2014 09:55:28
    du hast probleme mit dem berständnis was "recht" ist und was nicht.
    wenn dir ein apotheker viagra ohne rezept verkauft macht er sich strafbar.
    wenn ein internethändler das gleiche tut ist das genauso strafbar, der unterschied ist nur daß dieser es anonym über dubiose umwege macht. damit er nicht erwischt wird.
    hat für dich den nachteil wenn er dir müll schickt kannst du nicht reklamieren.
    frage ist ein gefälschtes medikament ein generika ? antwort nein generika sind was anderes. und sie sind genauso verschreibungspflichtig wie die originale.
    "auf gut deutsch" der händler lügt sich was in die tasche.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 25.09.2014
    am 25.09.2014 16:49:21
    Es gibt da noch ein Problem: wenn der Diabetes schon eine Neuropathie gemacht hat, die Nerven also nicht mehr so richtig funktionieren, bringen Chemische Maßnahmen wie Tabletten etc. auch gar nichts, weil diese funktionierende gesunde Nerven und Blutgefäße brauchen, um wirken zu können. Deshalb würde ein Arzt auch gar keine blauen Pillen (die es jetzt übrigens - seit der Viagra-Hersteller kein Patent mehr darauf hat - auch als viel günstigere Generika gibt - auch verschreibungspflichtig, auch in der Apotheke erhältlich) verschreiben.
    Wahrscheinlicher und richtiger ist, dass er eine mechanische Hilfe, nämlich eine Vakuum-Erektionshilfe verschreibt, die in diesem Fall auch von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Da die Vakuumpumpe rein mechanisch wirkt, hilft sie auch bei Männern, bei denen Pillen nicht wirken können.

    Derzeit läuft hier eine kostenlose Expertenwoche, wo man anonym Fragen stellen kann, die ein Sexualpädagoge und vor allem Pumpenspezialist kostenlos beantwortet:

    http://www.menscore.de/nice-to-know/wussten-sie-schon/item/627-experten-antworten