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Prävention und Remission bei Typ2?

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    am 17.08.2014 18:56:12
    Moinmoin,

    hier mal ein erster Ansatz aus D und hier mal einer aus GB. Der eine vorwiegend bewegungs- der andere vorwiegend ernährungs-bezogen.

    WICHTIG zur Bewertung:
    Da heilt nix. Nach DGE-Standard KH-betont gesunder Ernährung und mit der häufig empfohlenen halben Stunde Spazierengehen alle 2 oder 3 Tage oder so wird sich kaum eine messbare Veränderung beobachten lassen.

    Da geht es vielmehr darum, dauerhaft so viel an täglicher Bewegung mehr als bisher zu schaffen, dass Gewicht und BZ damit sinken. Und darum, am Anfang so wenig zu essen, dass sich Blutzucker und Insulin-Ausgabe schon sehr kurzfristig erheblich normalisieren. Und anschließend aber das Essen nach Auswahl und Menge dauerhaft gezielt BZ-schonend und gewichtsneutral zu begrenzen. Remission 1 Jahr ohne Medis mit HBA1c bis 6 und NüchternBZ bis 100mg/dl.

    Ohne große Diskussion scheint wohl klar, dass so ein Basis-Programm mit umso größerem Erfolg und geringerem Aufwand funktionieren kann, je früher jemand damit auf die beginnenden Ausflüge seines Blutzuckers über gesund reagieren kann. Das würde alle bestätigen, die auf die möglichst frühe Entdeckung von Diabetes-Risiken drängen.
    Nur scheint mir nach meinen bisherigen Erfahrungen in der Selbsthilfe kaum möglich, auch nur eine nennenswerte Anzahl an zeitnah neudiagnostizierten Typ2 für so eine Basis-Behandlung zu gewinnen. Von Betroffenen, die noch gar keinen Diabetes haben und die von vielen namenlosen Forengästen ermuntert werden, BZ-Ausflüge an und über 200mg/dl als völlig gesund zu sehen, mal ganz zu schweigen.

    Bisdann, Jürgen

    hey, würde mich nicht wundern, wenn gleich vermutet wird, dass purea und Jürgen an der selben Tastatur sitzen ;)
    Bearbeitet von User am 17.08.2014 19:00:10. Grund: Ergänzung
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Rang: Gast
    am 17.08.2014 22:56:15
    Interesseanterweise habe ich gerade kürzlich einen Beitrag im NZZ- Fernsehen (leider dort nicht in der mediathek) gesehen, wo Wissenschaftler gezeigt wurden, die an Methoden forschen, mit denen man feststellen kann, was bei verschiedenen Typ2-Diabetikern das Hauptproblem ist und somit. wie die individuellen Therapieansätze in Zukunft aussehen könnten.Das wäre ja ein ganz anderer Ansatz.

    Im selben Beitrag bemerkte eine Ärztin eines Zürcher Spitals, dass bei Typ2 ern, die bei Diagnose nicht stark übergewichtig sind von Beginn an eine Insulintherapie empfohlen wird.
    Auch das fand ich interessant und bei näherer Betrachtung auch einleuchtend.
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    am 18.08.2014 02:52:41
    wenn ich den D Ansatz richtig verstehe würde etwas für Gewichtstraining + Laufen sprechen. Muskelaufbau allein durch Ausdauersport/Bewegung hält sich in Grenzen. Den aktive Lebensstil von 10.000 Schritten habe ich heute - am Sonntag - geschafft. An einem Arbeitstag eher schwierig.


    Den GB Ansatz finde ich sehr interessant ... A crucial point is that individuals have different levels of tolerance of fat within liver and pancreas....

    Wie erkenne ich ob ich mit einem BMI 22 noch zuviel Fett in der Leber oder in der Bauchspeicheldrüse habe ?
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    am 18.08.2014 08:44:02
    Matula schrieb:
    Wie erkenne ich ob ich mit einem BMI 22 noch zuviel Fett in der Leber oder in der Bauchspeicheldrüse habe ?


    the proof of the pudding is in the eating ;)
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    am 18.08.2014 13:38:34
    My English is not the yellow from the egg but I think I understood :-)
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    am 20.12.2014 13:58:11
    Ich hol's hier noch mal rauf, weil immer wieder Typ2 Stoppen und Typ2 Vermeiden angesprochen wird. Bisher hat Vermeiden überhaupt keine belegbare Substanz. Und Stoppen ist bislang nur als Bremsen belegt, und auch das nur für einen Teil der an entsprechenden Programmen teilnehmenden Betroffenen und für eher recht begrenzte Zeiten.

    So kenne ich von vielen, die's versucht haben, nur wenige, die demnächst ihr 10jähriges Jubiläum mit gesundem BZ ohne Medis feiern.
    Aber keiner von denen könnte ein normales DGE-Gericht ohne nachfolgend ungesunden BZ-Ausflug essen. Und die meisten mussten nach 2 oder 3 Jahren Medis dazu nehmen und sind inzwischen zum großen Teil bei Insulin angekommen.

    Öffentlich am bekanntesten unter den so um 10jährigen ist wohl Hans Lauber, der von sich behauptet, dass er seinem Typ2 davon gelaufen sei, und diese Behauptung seit Jahren super verkauft. Wenn seine Behauptung so stimmen würde, wie sie meistens verstanden wird, müsste er heute einen gesunden OGTT ohne jeden auffälligen BZ liefern.
    Das meint er aber gar nicht. Sondern er meint die Typ2-Remission, und die gilt, wenn jemand 1 Jahr lang ohne Medis mit maximal 100mg/dl aufwacht und einen HBA1c bis maximal 6 hält. Völlig egal, ob mit normalem Essen oder mit Fett statt KHs.
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    am 23.12.2014 20:25:47
    Hey,
    Jürgen ,ich denke du kennst mich.
    Für die Anderen;Habe schon einen hohen hba1c Wert gehabt so um die 7rum ,musste dann Metformin nehmen 2mal 500.
    Durch starkes Abnehmen und extrem Radfahren Wert auf 5.7 dann 5.3 und beim letzten mal auf ""5.2,trotz Schlüsselbeinbruch,OP, und wenig Bewegung wegen denn Schmerzen danach"". Ach ja das Metformin konnte ich nach dem 5.7 Wert weglassen.
    Nun, gibt es eigentlich exakte Taten,ich meine ,wie viele schaffen es wirklich ,ohne das sich das Diabetes verschlechtert und das auf Jahre oder sogar für immer?
    War auf Schulung ,die Dame wusste auch keine rechte Antwort darauf!!!
    Und frohe Weihnachten an alle hier!




    Sonne muss dabei sein!
    Bearbeitet von User am 23.12.2014 20:27:21. Grund: so
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 23.12.2014 20:40:44
    Hallo,
    hast du bei der Schulung "gelernt" was du essen sollst???
    Was Neues ?
    LG
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    am 23.12.2014 20:53:24
    werner50 schrieb:
    Hey,
    Jürgen ,ich denke du kennst mich.
    Für die Anderen;Habe schon einen hohen hba1c Wert gehabt so um die 7rum ,musste dann Metformin nehmen 2mal 500.
    Durch starkes Abnehmen und extrem Radfahren Wert auf 5.7 dann 5.3 und beim letzten mal auf ""5.2,trotz Schlüsselbeinbruch,OP, und wenig Bewegung wegen denn Schmerzen danach"". Ach ja das Metformin konnte ich nach dem 5.7 Wert weglassen.
    Nun, gibt es eigentlich exakte Taten,ich meine ,wie viele schaffen es wirklich ,ohne das sich das Diabetes verschlechtert und das auf Jahre oder sogar für immer?
    War auf Schulung ,die Dame wusste auch keine rechte Antwort darauf!!!
    Und frohe Weihnachten an alle hier!

    Sonne muss dabei sein!



    Meiner Meinung (!) nach wird es da wohl kaum viele Diabetiker geben können. Diabetes ist eine chronische Krankheit und die haben nun mal die Eigenschaft sich zu verschlechtern. Möglicherweise kann man die Geschwindigkeit der Verschlechterung beeinflussen, aber ohne Glaskugel ist das schwer zu beantworten und meine ist gerade in Reparatur.
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    Mitglied seit: 29.06.2014
    am 23.12.2014 21:21:37

    Hey,
    meine ist auch kaputt.
    Ja so viel weiß ich auch .Aber man hört auch ab und zu was anderes. An was man sich nicht alles klammert,oder?
    Sonne muss dabei sein!