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Diabetes und Lupus - Zusammenhang?
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Gast
Rang: Gastam 07.09.2014 22:54:25
Hallo zusammen,
mangels passender Treffer bei Google versuche ich mein Glück mal hier, vll findet sich ja ein Betroffener und/oder weiser Mensch, der sich zu dem Thema etwas auskennt:
Ich habe seit geraumer Zeit eine ganze Reihe lästiger Symptome, die man nicht allesamt klassischerweise als Diabetes-Folgeschäden bezeichnen würde, die aber in Summe auch Hinweise auf eine andere Autoimmunkrankheit geben könnte - nämlich Lupus: schmetterlingsförmige rote Flecken auf der Wange, Gelenksschmerzen in den Händen, Nierenschmerzen, leichte (nicht diagnostizierte) aber regelmäßige Herzbeschwerden, starke Abgeschlagenheit auch bei guten BZ-Werten, stellenweiser kreisrunder Haarausfall, starker Gedächtnisverlust, deutlich stärkeres Kälteempfinden. Dazu kommt, dass mein Diabetes (Typ I) seit einer guten Woche ein wenig Achterbahn mit mir fährt.
Bevor ich jetzt also Panik schiebe und damit zu meiner Diabetologin düse (ich habe ja auch gerade keine Zeit dafür - Abschlussprüfung steht vor der Tür und die Arbeit wächst mir außerdem über den Kopf hinaus), wollte ich wissen, ob es grundsätzlich irgendwelche bekannten bzw. vermuteten Zusammenhänge zwischen Diabetes und Lupus gibt.
Vielen Dank vorab für alle konstruktiven Kommentare :)
LG Marc -
Gast
Rang: Gastam 08.09.2014 07:54:35
Den Zusammenhang, den es zwischen Typ1 Diabetes und Lupus gibt, ist, dass beides Autoimmunerkrankungen sind, und diese treten nunmal gerne zu mehreren auf....leider. (Habe selber auch zwei, allerdings keinen Lupus)
Ich würde das schon abklären lassen, denn wenn es ein Lupus sein sollte, dann ist es sicher sinnvoll, ihn rechtzeitig zu therapieren. Wenn nicht, umso besser.
Deine schwankenden BZ- Werte zur Zeit können natürlich viele Ursachen haben, Prüfungsstress, weniger Bewegung aber natürlich auch eine neue Krankheit kommen da in Frage. -
Gast
Rang: Gastam 08.09.2014 19:34:14
wenn es ein Lupus sein sollte, dann ist es sicher sinnvoll, ihn rechtzeitig zu therapieren. Wenn nicht, umso besser.
richtig wenn nicht ist es besser.
denn die therapie eines lupus erythemadodes ist sowas von nebulös, daß normalos sich keine vorstellung davon machen können.
daß in der vergangenen woche die ak mal wieder einen tanz spielten, da stimme ich zu.
es war die hölle, drei tage ohne essen und trinken(alles kam raus) insulin statt 30ie/d
über 120 ie/d bei totalem fasten. innerhalb 6h ein handteller großer knaller auf dem us dazugekommen. zum glück beruhigt sich zz alles wieder.
aber es gibt leider zeiten wo man am besten im koma läge. -
Gast
Rang: Gastam 08.09.2014 22:18:38
Teile des obenstehenden Beitrages verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht so richtig.
Wieso ist die Therapie des Lupus erythematodes "nebulös"? Es gibt ja auch unterschiedliche Formen und Stadien und demzufolge auch unterschiedliche Medikamentenansätze.
Dass durch einen Magen-Darm-Infekt der Insulinbedarf auch steigen kann, ist ja
bekannt. Mit den ak( Antikörper?) hat das aber nicht viel zu tun.
"innerhalb 6h ein handteller großer knaller auf dem us dazugekommen"??????
Kannst du das bitte etwas erklären. Verstehe nämlich nur Bahnhof.