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Umgang mit der Diagnose und Berufswahl

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 08.09.2014
    am 08.09.2014 14:41:39
    Hallo ihr Lieben. Ich habe seit Dezember 13 die Diagnose Typ 1 erhalten. Ich bin 36 Jahre alt und muss nun seit Dezember mit der Krankheit leben. Anfangs war ich so überrumpelt, dass ich keine Probleme mit der Krankheit hatte. Mittlerweile allerdings hat sich enormer Respekt und Angst eingeschlichen. Ich wurde bereits zu meiner ersten Schulung geschickt, was mir viel Wissen über die Krankheit vermittelte. Ich traue mich allerdings nicht, in den optimalen Bereich zwischen 90 und 120 zu kommen, da dort dann jede Bewegung und oder "Ausnahme" zu einem Abfall des Wertes führen kann. Mein genaues Problem ist, dass ich ab Oktober eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin beginnen werde. Ich habe mich vorab informiert, ob das überhaupt möglich ist - sonst hätte ich das nicht gemacht. Habe aber tierisch Angst davor, dass ich körperlich nicht in der Lage dazu sein werde. Ich gehe davon aus, dass ich weniger Bolusinsulin spritzen werde, damit sich der Blutzuckerwert durch die Bewegung abbaut, oder? Führt das aber nicht zu Folgeerkrankungen? Ich bin mir da verdammt unsicher und hoffe, dass mir jemand einen Tipp geben kann....Für Antworten danke ich euch jetzt schon sehr....;-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.09.2014 15:18:30
    Hallo!

    Du kannst im Prinzip alles machen was Du willst – außer Astronaut und Personenbeförderung.

    Der "optimale Bereich" zwischen 90 – 120 - wer hat Dir das denn erzählt?
    Man peilt die 120 an, Deine Korrekturregel bestimmt dann den Zielbereich. Wobei man ja auch bei 90 mal ne halbe BE naschen kann ohne Insulin...

    Es ist besser, den BZ bei 120 und einen ticken höher zu halten - nur so bleibt die Hypowahrnehmung zuverlässig!


    Und Deinen Job kannst Du lernen - und den Umgang mit Diabetes gleich mit.
    Ob Du das mit Bolus oder Basal einrichtest musst Du dann sehen, so ist das aber doch im Prinzip in allen Lebenslagen.

    Nur Mut, trau Dich - und Due wirst das hinkriegen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.09.2014 17:48:28
    ob "man" die 120 anpeilt , ist nicht sicher du peilst sie an, ander peilen 100 an .
    nur was verwundert, ist die angst der berufswahl, diabetiker steigen auf 5000der berge, wandern durch wüsten, sind zb in canada piloten eine verkehrsflugzeuges,
    sind auch schon mal (außer über deutschland) allein um die welt geflogen.
    wobei es in d sogar busfahrer mit t1 gibt.
    und wer nicht mal tiefer als zb 120 war weiß doch garnicht was kommt,denn auch diese erfahrungen gehören zum alltag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.09.2014 19:06:24
    @ bemon 77: Wie schon geschrieben wurde, es spricht nichts dagegen, dass du deine gewünschte Ausbildung beginnst.
    Welche Befürchtungen hast du denn? Angst vor Unterzuckerungen? Das kann dir ja in jedem Beruf passieren.

    Wie sind denn deine Werte so im Schnitt? Hattest du schon schwere Unterzuckerungen? Bemerkst du es, wenn die Werte zu tief sind?

    Inwieweit du Insulin reduzieren musst während der Arbeit, hängt natürlich davon ab, wieviel mehr an Bewegung du haben wirst als jetzt.
    Wie machst bzw. reagiert du denn, wenn du dich jetzt bewegst oder zum Sport gehst? Daran würde ich mich erstmal orientieren und anfangs dann etwas häufiger messen.Und natürlich immer schnell wirksame KH griffbereit haben, aber das sollte man ja eh immer haben.