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OGTT 3. Wert höher als 2. Wert

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 16.09.2014
    am 16.09.2014 23:49:45
    Hallo!

    Im Rahmen meiner Schwangerschaft wurde ein OGTT zur Erkennung von Gestationsdiabetes gemacht mit folgendem Ergebnis:

    2. OGTT mit 75 mg Glucose:
    Nüchtern: 4,7
    Nach 1 Stunde: 7,9
    Nach 2 Stunden: 8,2

    Hier nun meine Fragen:

    1. Kann eine Messung beim OGTT, die nicht auf die Minute genau (nach 63 statt nach 60 Min bzw. nach 126 statt nach 120 Min) die Werte verfälschen?

    2. Beim 2. OGTT hatte ich erhöhte Leukozyten ( über 12.000) und eine leichte Erkältung. Kann dies das Ergebnis verfälschen und wenn ja, wie (falsch hoch oder falsch tiefe Werte)?

    3. Ist beim 2. OGTT der 120-Min-Wert mit 8,2 kritisch (zumal er ja höher ist als der Wert nach 60-Min, wo er bei nur 7,9 lag)?

    4. Müsste beim OGTT der 120-Min-Wert nicht kleiner sein als der 60-Min-Wert?

    5. Woran kann das liegen, dass der 120-Min-Wert höher ist als der 60-Min-Wert?

    6. Habe ich nun definitiv kein Gestationsdiabetes?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 17.09.2014 00:31:12
    Hallo Claudia,

    du lIegst mIt allen 3 Werten unter den Grenzwerten für SS-Dabetes (5,1/10,0/8,5) und das, obwohl die Ertkältung deinen BZ wahrscheinlich noch etwas erhöht hat. Warum sorgst du dich dann über solche Sachen? Wenn dein Arzt es so gesagt hat, dann hast du wirklich keinen SS-Diabetes.

    Alles Gute für dch und dein Baby, Rainer
    Bearbeitet von User am 17.09.2014 10:32:05. Grund: .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 07:56:41
    Hallo!

    Es muss nicht "genau auf die Minute" gemessen werden, eine Erkältung kann etwas höhere Werte verursachen, und das ist völlig normal.

    Welcher Wert nun höher ist - so ein Körper ist keine Maschine!


    "6. Habe ich nun definitiv kein Gestationsdiabetes?"


    Am Besten hierzu nochmal Deinen Arzt ausfragen.
    Er hat Dir nichts erklärt?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 09:35:43
    Claudiasginger schrieb:
    Hallo!

    Im Rahmen meiner Schwangerschaft wurde ein OGTT zur Erkennung von Gestationsdiabetes gemacht mit folgendem Ergebnis:

    2. OGTT mit 75 mg Glucose:
    Nüchtern: 4,7
    Nach 1 Stunde: 7,9
    Nach 2 Stunden: 8,2

    Hier nun meine Fragen:

    1. Kann eine Messung beim OGTT, die nicht auf die Minute genau (nach 63 statt nach 60 Min bzw. nach 126 statt nach 120 Min) die Werte verfälschen?

    2. Beim 2. OGTT hatte ich erhöhte Leukozyten ( über 12.000) und eine leichte Erkältung. Kann dies das Ergebnis verfälschen und wenn ja, wie (falsch hoch oder falsch tiefe Werte)?

    3. Ist beim 2. OGTT der 120-Min-Wert mit 8,2 kritisch (zumal er ja höher ist als der Wert nach 60-Min, wo er bei nur 7,9 lag)?

    4. Müsste beim OGTT der 120-Min-Wert nicht kleiner sein als der 60-Min-Wert?

    5. Woran kann das liegen, dass der 120-Min-Wert höher ist als der 60-Min-Wert?

    6. Habe ich nun definitiv kein Gestationsdiabetes?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.



    Hi Claudia
    Was hast du denn für einen hba1c gehabt?
    Gruß Torsten
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 09:50:56
    Gast schrieb:


    Hi Claudia
    Was hast du denn für einen hba1c gehabt?
    Gruß Torsten




    Hba1c zur Untersuchung auf SS-Diabetes.


    Jupp.

    Alles klar.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 10:45:07
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:


    Hi Claudia
    Was hast du denn für einen hba1c gehabt?
    Gruß Torsten




    Hba1c zur Untersuchung auf SS-Diabetes.


    Jupp.

    Alles klar.



    Du Scherzer es wird bei einem Diabetologen immer der hba1c mitbestimmt ob Diabetes oder nicht.
    Bist echt ein Jupp
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 10:58:26
    Gast schrieb:

    Du Scherzer es wird bei einem Diabetologen immer der hba1c mitbestimmt ob Diabetes oder nicht.
    Bist echt ein Jupp





    Ist aber völlig irrelevant.



    Diagnose des Gestationsdiabetes

    Zur Diagnose eines Gestationsdiabetes muss die Schwangere eine zuckerhaltige Lösung trinken vorher und während des zweistündigen Test (oraler Glukosetoleranztest =oGTT, Zuckerbelastungstest) wird dreimal Blut abgenommen. Die Patientin sollte in den Tagen vor dem Test möglichst kohlenhydratreich essen, um die Bauchspeicheldrüse zu reizen. Am Abend vor dem Test darf sie bis ca. 22:00 Uhr essen und muss danach nüchtern bleiben. Am Morgen erfolgt zunächst eine Blutentnahme, danach erhält sie 75 g Glukose (Traubenzucker) als Trinklösung. Nach ein und zwei Stunden erfolgen weitere Blutentnahmen. Für die Diagnosestellung gibt es folgende Grenzwerte:

    Nüchtern 92 mg/dl (5,1 mmol/l)

    eine Stunde 180 mg/dl (10,0 mmol/l)

    zwei Stunden 153 mg/dl (8,5 mmol/l)

    Sofern einer der Werte erreicht oder überschritten wird, ist die Diagnose Gestationsdiabetes gesichert.



    Vortest

    Seit 2012 gibt es einen Vortest, der für jede Schwangere von den Krankenkassen bezahlt wird. Dieser dauert nur eine Stunde, die Schwangere muss für diesen Test nicht nüchtern sein. Sie erhält 50g Glukoselösung, nach einer Stunde wird der Blutzucker bestimmt. Ist der Wert 140 mg/dl (7,8 mmol/l) oder größer, muss ein oGTT durchgeführt werden.Nach Studien ist der Vortest verhältnismäßig ungenau, etwa 15% der Gestationsdiabetikerinnen werden nicht entdeckt. Daher wird die direkte Durchführung eines OGTT empfohlen, der u.U. von der Patientin selbst zu bezahlen ist.

    Die zusätzlich in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Untersuchungen der Zuckerausscheidung im Urin (Glukosurie) ist sehr ungenau. Nur jede 10. Gestationsdiabetikerin hat eine Glukosurie!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 17.09.2014 11:19:06
    Gast schrieb:
    Seit 2012 gibt es einen Vortest, der für jede Schwangere von den Krankenkassen bezahlt wird. Dieser dauert nur eine Stunde, die Schwangere muss für diesen Test nicht nüchtern sein. Sie erhält 50g Glukoselösung, nach einer Stunde wird der Blutzucker bestimmt. Ist der Wert 140 mg/dl (7,8 mmol/l) oder größer, muss ein oGTT durchgeführt werden.Nach Studien ist der Vortest verhältnismäßig ungenau, etwa 15% der Gestationsdiabetikerinnen werden nicht entdeckt.


    Kleine Korrektrur:
    Beim kleinen oGTT als Vortest gelten 135 mg/dl (7,5 mmol/l) als Grenze für weitere Untersuchungen (siehe z.B. hier). Mit diesem strengen Grenzwert werden nahezu alle Fälle von SS-Diabetes entdeckt. Bitte bringe jetzt nicht auch noch die Schwangeren bzgl. der festgelegten Grenzwerte durcheinander.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 11:21:21
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:

    Du Scherzer es wird bei einem Diabetologen immer der hba1c mitbestimmt ob Diabetes oder nicht.
    Bist echt ein Jupp





    Ist aber völlig irrelevant.



    Diagnose des Gestationsdiabetes

    Zur Diagnose eines Gestationsdiabetes muss die Schwangere eine zuckerhaltige Lösung trinken vorher und während des zweistündigen Test (oraler Glukosetoleranztest =oGTT, Zuckerbelastungstest) wird dreimal Blut abgenommen. Die Patientin sollte in den Tagen vor dem Test möglichst kohlenhydratreich essen, um die Bauchspeicheldrüse zu reizen. Am Abend vor dem Test darf sie bis ca. 22:00 Uhr essen und muss danach nüchtern bleiben. Am Morgen erfolgt zunächst eine Blutentnahme, danach erhält sie 75 g Glukose (Traubenzucker) als Trinklösung. Nach ein und zwei Stunden erfolgen weitere Blutentnahmen. Für die Diagnosestellung gibt es folgende Grenzwerte:

    Nüchtern 92 mg/dl (5,1 mmol/l)

    eine Stunde 180 mg/dl (10,0 mmol/l)

    zwei Stunden 153 mg/dl (8,5 mmol/l)

    Sofern einer der Werte erreicht oder überschritten wird, ist die Diagnose Gestationsdiabetes gesichert.



    Vortest

    Seit 2012 gibt es einen Vortest, der für jede Schwangere von den Krankenkassen bezahlt wird. Dieser dauert nur eine Stunde, die Schwangere muss für diesen Test nicht nüchtern sein. Sie erhält 50g Glukoselösung, nach einer Stunde wird der Blutzucker bestimmt. Ist der Wert 140 mg/dl (7,8 mmol/l) oder größer, muss ein oGTT durchgeführt werden.Nach Studien ist der Vortest verhältnismäßig ungenau, etwa 15% der Gestationsdiabetikerinnen werden nicht entdeckt. Daher wird die direkte Durchführung eines OGTT empfohlen, der u.U. von der Patientin selbst zu bezahlen ist.

    Die zusätzlich in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Untersuchungen der Zuckerausscheidung im Urin (Glukosurie) ist sehr ungenau. Nur jede 10. Gestationsdiabetikerin hat eine Glukosurie!



    Du bist echt ein Jupp, genau wie Rainer sagt, bring doch bitte nicht alles durcheinander und gib dir einfach das naechste mal mehr Mühe
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.09.2014 11:28:25
    Gast schrieb:

    Du bist echt ein Jupp, genau wie Rainer sagt, bring doch bitte nicht alles durcheinander und gib dir einfach das naechste mal mehr Mühe




    Du Pfeifenheiz darfst Deine Klappe halten - DU hast gar keinen Plan.




    @Rainer – meine Unterlagen sagen 140 mg/dl beim Vortest. Dein Link bringt jetzt 135 mg/dl....

    Da lohnt sich die Aufregung wohl nicht.