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Selbstzerstörung
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am 18.11.2014 10:09:59
Hi Kato!
Das Teil ist brandneu und bei den Kassen noch nicht im Katalog - also Selbstzahler.
Im insulinclub.de laufen gerade einige Threads - schau mal rüber!
Ich werde mir das Teil für den nächsten Urlaub "genehmigen"! ;-) -
Kato01
Rang: Gastam 18.11.2014 10:15:07
Jo hab grad im i Club gelesen-bin bald wieder beim Doc und viel Probier ichs auch mal!Danke -
am 18.11.2014 10:52:09
Moin TypEinser,
schon mit dem ersten Verschreiben von Metformin als erstem sogenanntem AntiDiabetikum muss der Dok nach seinen Vorschriften eindringlich vor gefährlichen Hypos warnen und zum beständigen Mitführen von Dextro-Täfelchen raten, obwohl Metformin den BZ gar nicht senken kann.
Es bremst nur den von der Leber verursachten Anstieg, also die Glukose-Ausgabe der Leber, und wird nach dem Morgenwert dosiert, der eben wesentlich von dieser Ausgabe bestimmt wird. Und gleichzeitig ist das für viele Jahre der einzige Wert, an dem die Behandlung ausgerichtet wird. Wen kann da wundern, wenn Betroffene in jedem Zusammenhang erwarten, dass 2 Pillen den Zucker besser als 1 Pille senken?
Und dann die Widersprüche in den fachoffiziellen Behandlungs-Ansätzen mit der noch immer häufigen Verordnung von Sulfonylharnstoffen zum gewissermaßen Auswringen der noch funktionierenden Betas und maximaler Hyperinsulinämie auf der traditionellen Seite und dem Schonen der Betas auf der jüngeren, die zwar immer mehr Einfluss gewinnt, sich aber noch lange nicht durchgesetzt hat. Zumal um einfach abhakbare Zahlenziele fachoffiziell erbittert gestritten wird. So gilt der traditionellen Medi-betonten Seite der HBA1c unter 6 als tödlich für Typ2, während die möglichst-wenig-bis-keine-Medi-Fraktion unter HBA1c 6 ohne Medis als Remissions-Erfolg anstrebt und feiert.
Als nächstes käme dann das Missverständnis von Remission als Heilung, das schon so weit gediehen ist, dass einige Foris berichtet haben, dass sie mit Unterschreiten von HBA1c 6 ohne Medis gesundheitsoffiziell zur Heilung beglückwünscht worden seien.
Bisdann, Opa Jürgen
Apropos FreeStyle Libre erste Erfahrung z.B. auch hier1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.11.2014 11:10:19
Hi Opa Jürgen!
Remission ist so ein Stichwort...
Nicht wenige "Wunderheiler" verkaufen den Honeymoon von frischgebackenen Einsern als "Heilerfolg" – gerade Eltern von Typ1-Kids suchen und finden solche Typen, und das natürlich per I-Net. Wobei die Schuld nicht bei den Eltern zu suchen ist - wer will schon so ein Schicksal kampflos hinnehmen.
Insofern sind Foren wie dieses eine wichtige und schützenswerte Angelegenheit.
Bin mal gespannt, ab wann zum Thema FreeStyle libre die ersten "Abschussberichte" kommen, weil wild in laufende Boli korrigiert wird.
Ob die Idee des freien Verkaufs ohne Einweisung gut ist wird sich zeigen...
Bearbeitet von User am 18.11.2014 11:15:44. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 18.11.2014 11:53:08
Michaelheuer schrieb:
Thomas999 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
moin purea,
schrieb:
ich vertrete - auch aufgrund eigener erfahrungen - die these, dass jeder t2 diabetes mit gesundem hab1c startet (u.U. auch über jahre anhaltend) und darüberhinaus die erkennung von diabetes unbedingt im vorstadium zu erfolgen hat. die bekämpfung von t2 ist im vorstadium besonders fruchtbar, weil hier eine verhaltensänderung zu besonders nachhaltigen ergebnissen führen kann.
Da wird Dir niemand ernsthaft widersprechen wollen. Und ich will das auch gleich noch ein Stück verlängern: Jeder T2DM startet mit einem völlig gesunden OGTT. Deswegen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Du überall so vehement für den Zuckerwassertest eintrittst. Die Bestimmung des HOMA-Index oder des intakten Proinsulins würde da sehr viel eher Aufschluss geben, wo alle BZ-Werte noch im völlig gesunden Bereich verlaufen.
Aber wozu solch Untersuchungsaufwand? Viel einfacher lassen sich doch die Punkte der Risiko-Bewertungen abhaken, wie sie u.a. z.B. Professor Schwarz zur Empfehlung seiner täglich mindestens 10.000 Schritte nutzt. Und so ein 10.000 Schritte Programm nützt ja nicht nur dem Verlangsamen einer möglichen Typ2-Entwicklung.
Das würde ich jedem Menschen empfehlen, der Angst hat, Typ2 zu entwickeln. Denn damit könnte er die Entwicklung, wenn sie ihn den träfe, aktiv auf Abstand vor sich her schieben, statt sie nur passiv auf sich zukommen und dann irgendwann anzeigen zu lassen.
Bisdann, Opa Jürgen
und weswegen ezählst du dann immer und immer wieder dass du bei einem hba1c unter 5,5 blutzuckerwerte höher als gesund (über 90 nüchtern, über 140 nach 1h) ausschliesst?
Gruß Thomas
Was interessiert ihn was er gestern gesagt hat, Purea hat ihn jetzt halt schon gut erzogen, so dass er davon auch nichts mehr wissen will:)
Gruß Michael
schade das du das nicht kommentieren kannst Jürgen -
am 18.11.2014 12:03:56
@Michael
@Thomas
Was Ihr überseht:
In meinem Beitrag, an dem Ihr jetzt Anstoß nehmt, geht es mit intaktem Proinsulin und Insulinresistenz/Hyperinsulinämie um Störgeschehen auf dem Weg zum Typ2, das laaaange Zeit völlig ohne jede BZ-Auffälligkeit ablaufen kann.
Läuft bei den späteren Typ2 also garantiert Monate wenn nicht gar Jahre mit völlig gesundem BZ und völlig gesundem OGTT.
Wo seht Ihr da einen Ansatz dazu, dass ich mal so und mal so schreiben würde?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.11.2014 12:08:37
Ist ja eindrücklich: Bereits labbert uns Jürgen wieder mit seine pseudowissenschaftlichen Abhandlungen voll. Langatmigkeit, wie wir sie von Purea kennen....2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 18.11.2014 12:24:56
hjt_Jürgen schrieb:
@Michael
@Thomas
Was Ihr überseht:
In meinem Beitrag, an dem Ihr jetzt Anstoß nehmt, geht es mit intaktem Proinsulin und Insulinresistenz/Hyperinsulinämie um Störgeschehen auf dem Weg zum Typ2, das laaaange Zeit völlig ohne jede BZ-Auffälligkeit ablaufen kann.
Läuft bei den späteren Typ2 also garantiert Monate wenn nicht gar Jahre mit völlig gesundem BZ und völlig gesundem OGTT.
Wo seht Ihr da einen Ansatz dazu, dass ich mal so und mal so schreiben würde?
also würdest du immer noch unter 5,5 höhere blutzuckerverläufe als gesund ausschliessen bei einem undiagnostizierten menschen, sprich doch mal klartext und kein rumgefasel -
am 18.11.2014 12:38:15
Michaelheuer schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
@Michael
@Thomas
Was Ihr überseht:
In meinem Beitrag, an dem Ihr jetzt Anstoß nehmt, geht es mit intaktem Proinsulin und Insulinresistenz/Hyperinsulinämie um Störgeschehen auf dem Weg zum Typ2, das laaaange Zeit völlig ohne jede BZ-Auffälligkeit ablaufen kann.
Läuft bei den späteren Typ2 also garantiert Monate wenn nicht gar Jahre mit völlig gesundem BZ und völlig gesundem OGTT.
Wo seht Ihr da einen Ansatz dazu, dass ich mal so und mal so schreiben würde?
also würdest du immer noch unter 5,5 höhere blutzuckerverläufe als gesund ausschliessen bei einem undiagnostizierten menschen, sprich doch mal klartext und kein rumgefasel
Ja, natürlich. Muss ich das jetzt für Dich immer dabei schreiben?
Aber der völlig gesunde Blutzucker kann Dir nicht garantieren, dass da gerade keine Entwicklung stattfindet, die den dann nach und nach und mit ihm den HBA1c-Wert irgendwann immer weiter und schließlich ungesund erhöht. Das ist kein wischi-waschi-Gelaber, sondern das ist Fakt.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.11.2014 13:36:01
Michaelheuer schrieb:
... sprich doch mal klartext und kein rumgefasel
... und weshalb bemüht uns Jürgen immer mit ellenlangen Ausführungen? Weil er Klartext nicht kennt, alles um sieben Ecken umschreibt und sich anschliessend beklagt, er werde nicht verstanden....
Er will mit seinen weithergeholten Ausführungen einfach imponieren, ähnlich einem Gockel, der seinen Kamm aufstellt.
7 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.