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am 19.12.2014 07:24:52
purea schrieb:
....eine tendenz zum typ2 vorliegt, hast du sehr großes glück gehabt. da es praktisch direkt am anfang erkannt wurde dank ogtt, stehen dir alle möglichkeiten offen, es ohne medis und spritzen in den griff zu kriegen.
der hba1c bringt dich hier erwartungsgemäß nicht weiter. dafür ist deine wahrscheinliche störung in viel zu frühem stadium.
Du unterliegst dem Irrtum, dem "Zucker" weglaufen zu können.
Stichwort: Typ 2a -
am 19.12.2014 13:28:23
TypEinser schrieb:
purea schrieb:
....eine tendenz zum typ2 vorliegt, hast du sehr großes glück gehabt. da es praktisch direkt am anfang erkannt wurde dank ogtt, stehen dir alle möglichkeiten offen, es ohne medis und spritzen in den griff zu kriegen.
der hba1c bringt dich hier erwartungsgemäß nicht weiter. dafür ist deine wahrscheinliche störung in viel zu frühem stadium.
Du unterliegst dem Irrtum, dem "Zucker" weglaufen zu können.
Stichwort: Typ 2a
Ein gewaltiger Irrtum, es ist nur eine Frage der Zeit. Ich bin geradezu ein Musterbeispiel dieses Typs- Leider hab ich zu spät Insulin bekommen, daher produziert meine völlig ausgepowerte BSD kein Insulin mehr und ich habe große Probleme mit meinen schwankenden Werten. Deswegen halte ich nicht viel von irgendwelchen Diäten. Ich versuche das immer wieder klar zu machen, glaubt aber keiner. Naja, mehr kann ich nicht tun. -
am 19.12.2014 14:02:50
Du hast recht: Eine Frage der Zeit.
Aber warum sollte ein Betroffener, der das wollte, nicht gewissermaßen als Sport ausprobieren, wie lange der BZ mit KH-Verringerung (muss ja nicht gleich LCHF LowCarbHighFat sein) und gezieltem Bewegungs-Einsatz tatsächlich bei ihm funzt? -
am 19.12.2014 14:15:40
hjt_Jürgen schrieb:
Du hast recht: Eine Frage der Zeit.
Aber warum sollte ein Betroffener, der das wollte, nicht gewissermaßen als Sport ausprobieren, wie lange der BZ mit KH-Verringerung (muss ja nicht gleich LCHF LowCarbHighFat sein) und gezieltem Bewegungs-Einsatz tatsächlich bei ihm funzt?
Natürlich kann jeder Betroffene das handhaben wie er will. Ich wende mich nur dagegen, daß das ständig (und damit meine ich nicht dieses Forum, sondern die Medienwelt im allgemeinen) als einzige Möglichkeit dargestellt wird, seinen BZ niedrig zu halten. Insulin zu spritzen muß möglichst lange hinausgeschoben werden, weil irgendwie so getan wird, als sei das sozusagen das Ende der Fahnenstange, die letzte Möglichkeit vor dem unausweichlichen Ende.
Nach meinen eigenen Erfahrungen ist das für jemanden, der einen 8-Stunden-Job hat und nebenbei noch eine Familie (u.U. mit kleinen Kindern) zu versorgen, schlichtweg eine Sache der Unmöglichkeit. Jedenfalls dann, wenn man die Prioritäten setzt wie ich es tat - man kann natürlich auch seine gesamte Familie unter seinem Diabetes leiden lassen. -
am 19.12.2014 16:37:45
Ich kenne Leute, bei denen es nur 1 Jahr funktioniert hat, bei anderen 2 oder 3 Jahre und bei einigen schon seit um 10 Jahren mit immer noch Ende offen.
Keine Rentner drunter, alles Leute voll im Berufs- und Familienleben.
Die so angefangen hatten und inzwischen Medis brauchen, sehen alle ihren Anfang als gute Übung für den zielgerichteten Umgang damit. -
am 19.12.2014 16:47:15
hjt_Jürgen schrieb:
Ich kenne Leute, bei denen es nur 1 Jahr funktioniert hat, bei anderen 2 oder 3 Jahre und bei einigen schon seit um 10 Jahren mit immer noch Ende offen.
Keine Rentner drunter, alles Leute voll im Berufs- und Familienleben.
Die so angefangen hatten und inzwischen Medis brauchen, sehen alle ihren Anfang als gute Übung für den zielgerichteten Umgang damit.
Darum geht es nicht, sondern um die Machbarkeit.
Manche Leute haben ein Leben neben dem Diabetes. -
am 20.12.2014 04:19:17
TypEinser schrieb:
Du unterliegst dem Irrtum, dem "Zucker" weglaufen zu können.
Stichwort: Typ 2a
quasi mein strohhalm, an dem ich mich festklammere? ;-)
ja, ehrlicherweise liegt das im bereich des möglichen.
hier noch ein link zu nicht-adipösem t2: http://www.onmeda.de/g-medizin/diabetes-typ-2-1121.html
Bearbeitet von User am 20.12.2014 07:55:59. Grund: . -
am 20.12.2014 04:24:17
hjt_Jürgen schrieb:
Du hast recht: Eine Frage der Zeit.
Aber warum sollte ein Betroffener, der das wollte, nicht gewissermaßen als Sport ausprobieren, wie lange der BZ mit KH-Verringerung (muss ja nicht gleich LCHF LowCarbHighFat sein) und gezieltem Bewegungs-Einsatz tatsächlich bei ihm funzt?
also meinst du, dass es immer zwangsläufig auf eine verschlechterung mit anschließender medikamentenpflicht hinausläuft? mich macht das halt stutzig, weil sowohl hier im forum als auch in zahllosen anderen quellen genau das gegenteil suggeriert wird. stichwort: stopp diabetes.
deinem 2. absatz kann ich nur beipflichten. eine gesündere lebensweise hat so oder so positive effekte. auch wenn es diabetes-bezüglich am ende lediglich aufschiebende wirkung hatte. -
am 20.12.2014 04:29:25
EH schrieb:
Ich wende mich nur dagegen, daß das ständig (und damit meine ich nicht dieses Forum, sondern die Medienwelt im allgemeinen) als einzige Möglichkeit dargestellt wird, seinen BZ niedrig zu halten. Insulin zu spritzen muß möglichst lange hinausgeschoben werden, weil irgendwie so getan wird, als sei das sozusagen das Ende der Fahnenstange, die letzte Möglichkeit vor dem unausweichlichen Ende.
das wird nicht nur medial vielerorts suggeriert. es ist auch so, dass das für die betroffenen zunächst eine attraktive herangehensweise darstellt. wenn man frisch "ins game einsteigt", dann ist das insulinspritzen ein sehr befremdlicher gedanke. es ist nur menschlich, dass man da ansichten wie "mit diät ist t2 stoppbar" dankbar aufnimmt. -
am 20.12.2014 10:45:49
Ich fürchte, du hast das, was ich zu diesem Punkt geschrieben habe, nicht verstanden. Das wundert mich zwar nicht, aber ich wäre dir dankbar, wenn du in so einem Fall auf einen Kommentar (der absolut nichts mit der Sache an sich zu tun hat) verzichten würdest.
Ich schrieb über Typ2a.