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  • Rang: Anfänger
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    am 28.01.2015 11:51:17
    Hallo liebe User
    Ich stecke momentan wirklich in einer stressigen Phase.........Neubau und schaffe es einfach nicht morgens nüchtern zum Arzt zu kommen, sollte aber mal wieder meine Werte bestimmen lassen, da in unserer Familie schon Diabetes vorgekommen ist, Nun habe ich gelesen in diesen Threats dass ich auch zwischendurch hingehen kann um mir ne Langzeitwert messen zu lassen und der sogar genauer sei. Dass würde ich dann auch machen, aber bringt dass was oder ist dass Hkospokus..............Gruss ein gestresster Jürgen
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    am 28.01.2015 12:06:37
    Ja, die Kontrolle des Langzeitwertes HbA1c bringt etwas und ist kein Hokuspokus. Neben dem Vorteil, dass er nicht nüchtern bestimmt werden muss, ist er sogar in den allermeisten Fällen noch zuverlässiger als der Nüchternwert alleine.

    Die Meinungsverschiedenheiten zum HbA1c resultieren daraus, dass der erst seit 2011 als Diagnosekriterium genutzt wird. Um ihn nutzen zu können, waren zunächst eine weitere Standardisierung des Messverfahrens und die Ergebnisse umfangreicher Studien erforderlich. Davor galt der HbA1c als ein Wert mit hohen Abweichungen von Labor zu Labor und mit unsicherer Aussage zur Diagnose. Das sitzt so noch in vielen Köpfen fest, das Umdenken wird wohl noch eine Weile dauern.
    Bearbeitet von User am 28.01.2015 15:43:01. Grund: .
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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 28.01.2015 15:27:23
    Hi Jürgen
    Wie Rainer Dir schon geschrieben hat, ist die Geschichte mit dem hba1c sogar die sicherere Variante als den Nüchternblutzucker bestimmen zu lassen. Sollte bei der Bestimmung der Wert unter 5,7 liegen ist bei Dir blutzuckertechnisch alles im grünen Bereich (siehe das Flußdiagramm der DDG).
    Sollte er über 6,5 liegen, wird ein Diabetes definiert.Es gibt aber auch einen Graubereich zwischen 5,7 und 6,5 in dem zumindest in Deutschland zur Bestimmung der Glukose geraten wird um einen Diabetes auszuschliessen oder zu bestimmen.
    Der hba1c hat aber auch Grenzen, bei sich schnell entwickelnden 1er Diabetes kann der hba1c noch unter 5,7 liegen obwohl bereits eine Störung vorliegt. Ansonsten ist der hba1c eine sichere Variante eine positive oder negative Diagnose bzgl. Diabetes zu erhalten.
    Gruß Michael
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    am 28.01.2015 15:29:40
    Der Aussage von Rainer ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Du kannst das so verstehen:

    Einmalig den Nüchternblutzucker zu messen stellt eine Momentaufnahme dar, die erstmal nichts über Deine Blutzuckerverläufe, die durchschnittliche Höhe etc. aussagt.

    Der Hba1c-Wert gibt den durchschnittlichen Wert ca. der letzten 3 Monate wieder. Da ist es egal, ob er zum Zeitpunkt der Messung gerade besonders hoch oder besonders niedrig liegt.

    Auf Basis dieses Wertes, der schon mal einen guten Anhaltspunkt darstellt, kann der Arzt dann entscheiden, ob weitere Diagnosen nötig sind, oder nicht.


    The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
    Voltaire
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    am 28.01.2015 20:45:27
    Hallo Jürgen, um das Meinungsbild abzurunden sei angefügt, dass es sich bei einem Belastungstest nicht so verhält, wie oben beschrieben und angedeutet. Der HbA1c kann bei frühem Diabetes t2 versagen, da der Durchschnittswert durch schnell sinkende Werte "falsch" niedrig ausfällt. Der Belastungstest (oGTT) zeigt dann zuverlässig und vor allem früher eine beginnende Störung an. Deshalb wird er von vielen Ärzten auch weiterhin durchgeführt, gerade auch in der Schwangerschaft, wo es noch mehr auf Genauigkeit/Früherkennung ankommt.

    In meinem Fall lag genau diese Konstellation vor. HbA1c weit im gesunden Bereich, oGTT dagegen deutlich prädiabetisch.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 28.01.2015 21:29:16
    purea schrieb:
    Hallo Jürgen, um das Meinungsbild abzurunden sei angefügt, dass es sich bei einem Belastungstest nicht so verhält, wie oben beschrieben und angedeutet. Der HbA1c kann bei frühem Diabetes t2 versagen, da der Durchschnittswert durch schnell sinkende Werte "falsch" niedrig ausfällt. Der Belastungstest (oGTT) zeigt dann zuverlässig und vor allem früher eine beginnende Störung an. Deshalb wird er von vielen Ärzten auch weiterhin durchgeführt, gerade auch in der Schwangerschaft, wo es noch mehr auf Genauigkeit/Früherkennung ankommt.

    In meinem Fall lag genau diese Konstellation vor. HbA1c weit im gesunden Bereich, oGTT dagegen deutlich prädiabetisch.



    http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/archiv_4434.htm
    ich habe einen Lada den ´Typ Einser´ und andere hier bei Dir vermuten beim hba1c ausgeschlossen purea
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    am 29.01.2015 00:41:11
    Das habe nicht vollständig verstanden.
    Den Link kannte ich schon. Ich fand ihn etwas suspekt. Danach wären praktisch alle schlanken Typ zwei unter 50 immer ein LADA. Ohne die Studie gelesen zu haben, scheint mir das zumindest suspekt.

    Mir scheint es für einen LADA aber doch etwas zu stabil. Es müsste nach deiner Rechnung längst zu einer merkbaren Verschlechterung gekommen sein, was zum Glück nicht passiert ist. Seit dem Beginn meines 10.000 Schritte Programms und des Tests mit Zimt, wache ich sogar wieder unter 90 auf teilweise.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 29.01.2015 05:58:04
    purea schrieb:
    Das habe nicht vollständig verstanden.
    Den Link kannte ich schon. Ich fand ihn etwas suspekt. Danach wären praktisch alle schlanken Typ zwei unter 50 immer ein LADA. Ohne die Studie gelesen zu haben, scheint mir das zumindest suspekt.

    Mir scheint es für einen LADA aber doch etwas zu stabil. Es müsste nach deiner Rechnung längst zu einer merkbaren Verschlechterung gekommen sein, was zum Glück nicht passiert ist. Seit dem Beginn meines 10.000 Schritte Programms und des Tests mit Zimt, wache ich sogar wieder unter 90 auf teilweise.



    Ist doch okay und ich wünsch Dir viel Glück, bei mir hat es halt erst zwei Jahre nach der Diag. mit der merklichen Verschlechterung angefangen
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    am 29.01.2015 10:10:01
    Die Sache mit dem hba1c ist doch von 2011, denke heutzuTage nehmen die Mediziner wieder Glukose zum Ausschluss und nicht den hba1c wegen der Ungenauigkeit gegenüber Blutzucker
    gruß
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    am 29.01.2015 10:11:37
    Ich mache bald mal wieder einen oGTT, dann werden wir ja genau sehen, ob es abwärts geht oder stabil bleibt.
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    am 29.01.2015 10:44:14
    purea schrieb:
    Hallo Jürgen, um das Meinungsbild abzurunden sei angefügt, dass es sich bei einem Belastungstest nicht so verhält, wie oben beschrieben und angedeutet. Der HbA1c kann bei frühem Diabetes t2 versagen, da der Durchschnittswert durch schnell sinkende Werte "falsch" niedrig ausfällt. Der Belastungstest (oGTT) zeigt dann zuverlässig und vor allem früher eine beginnende Störung an. Deshalb wird er von vielen Ärzten auch weiterhin durchgeführt, gerade auch in der Schwangerschaft, wo es noch mehr auf Genauigkeit/Früherkennung ankommt.


    Dass schneller als gewöhnlich zunehmend ansteigender BZ mit der direkten BZ-Messung ein Quartal eher entdeckt werden kann als mit dem HBA1c, ist doch völlig unbestritten. Im völlig normalen Leben macht ein Quartal mit insgesamt deutlich höherem Blutzucker nix. In einer Schwangerschaft dagegen vielleicht schon. Trotzdem halte ich auch da den OGTT für administratiefen Blödsinn. Denn für die Gesundheit von Mutter und Kind ist in jedem Fall wichtig, dass nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Essen 140mg/dl möglichst selten möglichst wenig überschritten werden, völlig egal, ob der OGTT da positiv oder negativ ist.
    Bearbeitet von User am 29.01.2015 10:45:25. Grund: Korrektur
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    am 29.01.2015 14:25:28
    Hallo anderer Jürgen ;)

    Ein Quartal vielleicht. Bei normalem t2 werden das aber eher viele Quartale sein mit Spitzen über gesund, ohne dass der hba1c die interessante Marke von 5,7 reißt. Diese Spitzen haben kassenmedizinisch keinerlei Wert, man würde vom Arzt gesund nach Hause geschickt werden (müssen). Einen persönlichen Wert haben diese Spitzen aber schon. Und der ist aus präventiver Sicht recht schwerwiegend, wie ich meine.

    Bei Schwangeren plädierst du also für eine flächendeckende grundsätzliche Blutzuckerbeobachtung? Mir scheint da ein oGtt immer noch eine wichtige Vorstufe. Denn wer würde ohne Grund immer testen? Wenn die angehende Mutter ärztlich weiß, dass Spitzen über gesund vorliegen, misst es sich wahrscheinlich einfacher.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 29.01.2015 15:29:46
    purea schrieb:
    Hallo anderer Jürgen ;)

    Ein Quartal vielleicht. Bei normalem t2 werden das aber eher viele Quartale sein mit Spitzen über gesund, ohne dass der hba1c die interessante Marke von 5,7 reißt. Diese Spitzen haben kassenmedizinisch keinerlei Wert, man würde vom Arzt gesund nach Hause geschickt werden (müssen). Einen persönlichen Wert haben diese Spitzen aber schon. Und der ist aus präventiver Sicht recht schwerwiegend, wie ich meine.

    Bei Schwangeren plädierst du also für eine flächendeckende grundsätzliche Blutzuckerbeobachtung? Mir scheint da ein oGtt immer noch eine wichtige Vorstufe. Denn wer würde ohne Grund immer testen? Wenn die angehende Mutter ärztlich weiß, dass Spitzen über gesund vorliegen, misst es sich wahrscheinlich einfacher.



    Tja sind halt nur Idioten bei der DDG die so einen Wert zum Ausschluss nutzen und auch sagen dass er im Gegensatz zum Nüchternzucker genauer ist :(...........unglaublich wie die sich noch im Spiegel ansehen können
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 29.01.2015 15:34:36
    Wieso forderst du Jürgen eigentlich immer mit deem hba1c aus, Du weisst doch dass er da eine ganz andere Meinung zu hat und bei Werten unter hba1c 5,5 auffällige Blutzuckerwerte ausschliesst (ausser in Sonderfällen wie bei Dir und mir, aber ich weiß halt dass meiner zu einem Lada geworden ist)...ich kann da wirklich nicht ganz verstehen dass Du Dich da immer über alles stellen musst. Es ist nun mal so dass sehr schnell bei steigenden Blutzucker auch der hba1c steigt und dies ist auch überall beschrieben, nur Du fährst weiter auf Deinem Tripp, aber muss da Jürgen auch unbedingt draufsteigen damit Du Dich wohler fühlst....erklärs doch mal bitte, find dass echt unglaublich. Ist nicht böse gemeint aber Du bist ein Rätsel
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    Mitglied seit: 05.11.2014
    am 30.01.2015 08:52:56
    Dass sagt ja nicht nur Jürgen, Rainer etc sehens doch genauso