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Ende des Lowcarbs?
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am 26.02.2015 06:42:35
purea schrieb:
Barnards Auffassung zu Folge sind die saturierten Fette besonders bedenklich. Sie erhöhen Cholesterin und fördern die insulinresistenz. Allerdings sind auch als gesund markierte Öle bedenklich, denn z.B. Olivenöl enthält nicht nur ungesättigte Fette. Es besteht zu 13 % aus gesättigten Fetten, weshalb er auch diese Öle nicht befürwortet.
Fett in den Zellen verschließt diese quasi und das Insulin kann nicht mehr andocken, wodurch die Glucose nicht mehr in die Zellen gelangt und sich im Blut anreichert. Somit kann auch ein dünner Mensch wie ich verschlossene Zellen haben. Das Fett muss nicht von außen sichtbar sein. Wenn es gelingt, dieses Fett da Weg zu kriegen, dann sinkt nach Barnard auch die Insulinresistenz. Das Insulin dockt wieder an und die Glucose wird vom Insulin in die Zelle geschleust. Er benutzt das Bild eines durch Fett verklebten Türschlosses, wodurch das Insulin nicht mehr ins Schloss passt und die Tür für die Glucose nicht geöffnet werden kann.
“Normally, insulin attaches to receptors on the cell’s surface and signals the cell membrane to allow glucose to enter. However, if fat, called intramyocellular lipid, accumulates inside the cell, it interferes with insulin’s intracellular signaling process. Tiny organelles, called mitochondria, are supposed to burn fat, and their failure to keep up with the accumulating fat may be the origin of type 2 diabetes. Luckily, evidence shows that diet changes can reduce the amount of fat inside the cell.”
Excerpt From: Neal, Barnard. “Dr. Neal Barnard's Program for Reversing Diabetes: The Scientifically Proven System for Reversing Diabetes without Drugs.”
Ein weiterer Grund für die Fettstreichung liegt auf der Hand. Es hat 9kal pro Gramm und damit mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate. Fleisch zu streichen ist ebenfalls naheliegend, da es sehr viel Cholesterin enthält.
Dabei ist sein Ansatz in der Szene keinesfalls unumstritten. Er ist bekennender Veganer und wird oft mit PETA in Verbindung gebracht. Ihm wird deshalb vorgeworfen, er könnte einer versteckten Agenda folgen.
Purea du wolltest mir doch noch erklären was mein arzt damit meint......vielen dank
gruß Thomas -
am 26.02.2015 07:34:03
Fett verklebt die Zellen und verschließt diese...
Was so ein Spruch wieder alles anrichten kann....
"Die Forscher um Sven Olof Olofsson haben daher die Fettanhäufungen in der Muskelzelle mit Hilfe verschiedener moderner Mikroskopietechniken näher untersucht. Dabei machten sie eine interessante Beobachtung: Das Fett lagert sich in die Zellen in Form kleiner Tröpfchen ein, die irgendwann miteinander verschmelzen. An dem Prozess des Verschmelzens ist ein Protein mit Namen SNAP23 (Synaptosomal-associated Protein 23) beteiligt. Dieses Protein hat aber auch andere Funktionen – unter anderem wird SNAP23 benötigt, um das Insulinsignal an das Innere der Zelle weiterzugeben.
Olofsson und seine Kollegen vermuten nun, dass der Fetttröpfchen-Verschmelzungsprozess so viel SNAP23 vereinnahmt, dass dem Rest der Zelle nicht mehr genügend von dem Protein zur Verfügung steht. Die Folge: Es kommt zu Einschränkungen bei der Weiterleitung des Insulinsignals – oder mit anderen Worten: Insulinresistenz wird gefördert. "
So wäre es wohl besser gewesen. -
am 26.02.2015 08:45:09
purea schrieb:
Es ist Aufgabe der Leber, jeden Tag Alkohol abzubauen? Es ist Aufgabe der BSD, jeden Tag mehrere oGtt abzufedern? Es ist Aufgabe der Nieren, jeden Tag große Mengen an tierischen Eiweißen auszufiltern? Es ist die Aufgabe der Ohren, jeden Tag am Arbeitsplatz den Presslufthammer wegzustecken? Umwelteinfluss, Dauerbelastung und Risikoerhöhung sind Erfindungen der US-Amerikanischen Geheimdienste?
Du bist immer sehr schnell dabei, andere blöd zu finden und dich besonders schlau. Aber obigen Quatsch schreibst schließlich du selber, nicht andere. EH, du lässt ganz schön nach ;-)
Tut mir leid, daß du mir nicht folgen kannst und nichts verstehst. Aber wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren, fallst du verstehst was ich meine. Leider zweifle ich daran, daß du versteht, dir fehlen einfach die kleinen grauen Zellen, die man dazu braucht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.02.2015 15:31:42
@EH: Na, mir tut es ja nicht so leid für dich, dass du gut sichtbar mal wieder für alle dein sehr fragwürdiges Mantra vom "da kannste eh nichts machen" verteilst. Dafür stehst du ja berechtigterweise von vielen Seiten her immer wieder unter Dauerkritik. Dein absurde Verharmlosung von Risikoaussetzung ist recht offensichtlich von deiner abstoßenden Frustration genährt.
Dass es genetisch vorbedingte Varianten von Diabetes gibt, bleibt von meinem Beispiel oben völlig unberührt. Selbst wenn, wie du ja immer wieder gerne behauptest, es bei dir (nach Selbstdiagnose) tatsächlich eine genetische Variante (MODY) ist, kannst du durch dein verhalten den MODY durch permanente Risikoaussetzung sicherlich nach vorne ziehen. Das geht natürlich auch in die umgekehrte Richtung, wie beispielsweise die skandinavische Studie an Babies mit Antikörpern und Kuhmilchkonsum gezeigt hat.
@Typeinser: Ja, sicher auch gut ausgedrückt. Praktisch wortgleich mein englisches Zitat oben von Barnard übersetzt ;-)
Ich finde aber sein Beispiel vom durch Fett verklebten Türschloss, so dass der Schlüssel Insulin die Tür zur Zelle nicht öffnen kann und sich die Glucose deshalb im Blut statt in der Zelle anreichert, ziemlich gelungen. Eine recht typische Stilmethode US-Amerikanischer Authoren. Es gehört dort zum guten Ton, wissenschaftliches Ausgangsmaterial sehr, sagen wir mal, anfassbar zu machen ;-)
Im Buch ist weiter eine große Anzahl von Lebensmitteln dargelegt, die das Konzept (1) Keine tierischen Produkte, (2) Keine zusätzlichen pflanzlichen Öle und (3) Nahrungsmittel mit niedrigem Glyx tragen sollen. Es speist sich aus den vier Gruppen: Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse und Getreide/Körner. Es ist sozusagen eine Hardcore-Variante eines veganischen Ernährungsplans, da auch fettreiche untierische Produkte wegfallen bzw. minimiert werden sollen. Dazu gehören dann nicht nur Öl, sondern auch Avokado oder Nüsse.
Was mir bisher aufgefallen ist: Das Sättigungsgefühl kann extrem schnell nachlassen. Ein Salat mit Bohnen hält nur 3 Stunden vor, dann knurrt schon wieder der Magen. Das fehlende Fett macht sich da bemerkbar. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 26.02.2015 18:37:59
Thomas999 schrieb:
purea schrieb:
Barnards Auffassung zu Folge sind die saturierten Fette besonders bedenklich. Sie erhöhen Cholesterin und fördern die insulinresistenz. Allerdings sind auch als gesund markierte Öle bedenklich, denn z.B. Olivenöl enthält nicht nur ungesättigte Fette. Es besteht zu 13 % aus gesättigten Fetten, weshalb er auch diese Öle nicht befürwortet.
Fett in den Zellen verschließt diese quasi und das Insulin kann nicht mehr andocken, wodurch die Glucose nicht mehr in die Zellen gelangt und sich im Blut anreichert. Somit kann auch ein dünner Mensch wie ich verschlossene Zellen haben. Das Fett muss nicht von außen sichtbar sein. Wenn es gelingt, dieses Fett da Weg zu kriegen, dann sinkt nach Barnard auch die Insulinresistenz. Das Insulin dockt wieder an und die Glucose wird vom Insulin in die Zelle geschleust. Er benutzt das Bild eines durch Fett verklebten Türschlosses, wodurch das Insulin nicht mehr ins Schloss passt und die Tür für die Glucose nicht geöffnet werden kann.
“Normally, insulin attaches to receptors on the cell’s surface and signals the cell membrane to allow glucose to enter. However, if fat, called intramyocellular lipid, accumulates inside the cell, it interferes with insulin’s intracellular signaling process. Tiny organelles, called mitochondria, are supposed to burn fat, and their failure to keep up with the accumulating fat may be the origin of type 2 diabetes. Luckily, evidence shows that diet changes can reduce the amount of fat inside the cell.”
Excerpt From: Neal, Barnard. “Dr. Neal Barnard's Program for Reversing Diabetes: The Scientifically Proven System for Reversing Diabetes without Drugs.”
Ein weiterer Grund für die Fettstreichung liegt auf der Hand. Es hat 9kal pro Gramm und damit mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate. Fleisch zu streichen ist ebenfalls naheliegend, da es sehr viel Cholesterin enthält.
Dabei ist sein Ansatz in der Szene keinesfalls unumstritten. Er ist bekennender Veganer und wird oft mit PETA in Verbindung gebracht. Ihm wird deshalb vorgeworfen, er könnte einer versteckten Agenda folgen.
Purea du wolltest mir doch noch erklären was mein arzt damit meint......vielen dank
gruß Thomas
Hi Thomas, natürlich kann sie dir darauf keine antwort geben, da dass was deine ärzte dir gesagt haben ja das Gegenteil ihrer Meinung ist :) -
am 27.02.2015 00:51:01
....wurde ausreichend und mehrfach, von verschiedenen Personen, im anderen Thread beantwortet...
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Bei Barnard bleibt es weiter interessant. Die Ernährung tut mir ziemlich gut, wie es scheint. Allerdings werde ich mich eher nicht dauerhaft vegan ernähren. Dazu ist mir Fisch zu lieb. Aber Fleisch zu tilgen, das kann ich mir durchaus vorstellen, sehr attraktiv der Gedanke.
Meine Nüchternwerte sind zur Zeit höher als noch vor dem Versuch vor ein paar Tagen. Zu den Nüchternwerten sagt er leider nichts in dem Buch. Nur zum HbA1c. Dieser sinkt nach seiner Methode im Durchschnitt um 1,5%. Interessant ist, dass sich auch der oGtt bei 70% verbessert hat, Studie war aber mit 60 Teilnehmern recht klein.
Dass die Nüchternwerte nun etwas höher sind, ist natürlich keine Überraschung. Da ich nun wieder Carbs lade durch Bohnen und Linsen, müssen die Werte erstmal nach oben gehen. Die interessante Frage ist eher, ob sie sich langfristig stabilisieren und sogar rückläufig werden, wie Barnard es voraussagt. Durch Lowcarb habe ich lediglich eine Stabilisierung erreicht, die sich sehr langsam über ein Jahr etwas nach oben verlagert hat. Genau das sagt Barnard übrigens bei Lowcarb voraus. Ohne Sport sind Werte unter 100 nicht mehr drin. Das war vor einem Jahr noch anders.
Ein wirkliches Problem bleibt weiterhin die Sättigung. Nach einer riesigen Schüssel Salat mit Linsen oder Bohnen bin ich pappsatt. Aber schon nach zwei Stunden beginnt ein flaues Gefühl im Magen. Es ist wirklich irre, man müsste wie eine Schnecke den ganzen Tag Salat fressen.
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Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 07:13:49
Hallo purea
Das klingt ähnlich wie bei mir damals, Ich habe auch zunächst Low Carb versucht und da ich ähnlich sportlich bin wie Du und auch Low Carb mit Sport kombiniert habe, ist der Wert in etwa so geblieben. Ich habe im ersten und auch im zweiten Jahr meinen Nüchternblutzucker durch diese Ernährungsform, teilweise sogar unter 90 halten können. Satt geworden bin ich vor allem durch Käse. ZU Beginn des dritten Jahres ging es dann aber drastisch nach unten mit den Werten und ich konnte mit Ernährung und auch Sport nicht mehr gegensteuern, bis dann die Diagnose Lada stand. ABer wie Du schön sagtest ist man dann ja selbst der Unternehmer für seinen Körper. Damals wurde mir gesagt dass ich schon früher als die Werte noch im halbwegs gesunden Bereich waren und der hba1c noch mit Ernährung zu drosseln gewesen ist, mit Insulin hätte anfangen sollen. ABer da bei mir ja zu Beginn von Typ 2 ausgegangen worden ist (ausser Der Diabetologe der auf Grund des niedrigen hba1c auf Lada bzw. Typ 1 tippte) wurde ich konservativ mit Ernährung und Sport motiviert. Wenn ich Deine Geschichte immer wieder lese sehe ich bei dir ähnliche Werte wie bei mir damals und denke immer mehr wie ´Typ1´ es schreibt dass bei Dir wirklich ein Lada vorliegen wird. Bei einem 2er mit der intensiven Form wie Du sie betreibst (messen, Sport etc.) würde der Nüchternblutzucker sich im gesunden Rahmen einpendeln.
Gruß Michael -
am 27.02.2015 10:13:45
Sorry Michael, bei Purea ist es nicht wie bei dir, deshalb deutet aus meiner Sicht durch ihre vegane Ernährung nichts mehr oder weniger auf LADA hin, als vorher.
Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen - es passt bestens zu Purea.
Bearbeitet von User am 27.02.2015 12:42:06. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 10:29:24
Hi Rainer
Vielleicht hast Du recht, es ist nur so dass es bei mir ähnlich wie bei Ihr gelaufen ist.
Gruß Michael -
ferrato
Rang: Gastam 27.02.2015 13:11:55
Rainer schrieb:
....Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen.....
Willst Du damit behaupten, mit einem Verzicht auf KH wäre der Diabetes heilbar???
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Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 13:23:30
Das will er bestimmt nicht, aber dass KH den Blutzucker nach oben treiben müssen wohl selbst Expertin purea und Du so sehen. Und dass was EH schreibt ist natürlich auch Blödsinn, dass Diabetes nur eine Erbgeschichte sei und nur mit den Genen zusammenhängt. Ich weiss hier hört es ja keiner gerne aber es gibt nunmal genügend Studien die den Zusammenhang zwischen Diabetes und falscher Ernährung zeigen. Natürlich kann dazu eine Disposition zum Diabetes dazukommen, aber bei jedem Menschen der Diabetes hat zu behaupten dass dies von den Genen kommt ist ja schon Wahnsinn. Dann hätte ich gerne mal die Erklärung dafür warum in den letzten Jahrzehnten in denen immer mehr gefuttert wird und die Zahl der schwergeichte zunimmt, die Zahl der Diabetiker so schnell in die Höhe schiesst. Das hat wohl nicht nur mit den niedrigeren Diagnoseschwellen zu tun und die DDG bzw. Bundesregierung würde nicht Millionen in die Werbung stecken um daraufhin zu weisen dass dass Gewicht mit der Entstehung von Diabetes in engem Zusammenhang stehen kann...........Bitte nicht mißverstehen, auch schlaanke Menschen koennen Diabetes Typ2 bekommen , aber prozentual weniger als schlanke, -
ferrato
Rang: Gastam 27.02.2015 14:55:02
Aber Du bemerkst schon, dass hier zwei Themen zusammengeworfen werden, die jede für sich separat betrachtet werden muss:
1. Wie ich weiter oben schon schrieb, hat die Auswertung der Studienlage durch die DGE ergeben, dass mit der höchsten Evidenzklasse (Überzeugend) kein Zusammenhang zwischen dem Kohlenhydratanteil und dem Risiko, an DM zu erkranken, besteht.
2. Du hast recht, Gewichtszunahme ist heute weitverbreitet und dies korelliert direkt mit dem Anstieg von Diabetes TYP II Erkrankungen. Gewichtszunahme entsteht aber nur bei positiver Energiebilanz, d.h. wir essen mehr, als wir verbrauchen.
Allein der gesunde Menschenverstand müsste doch an dieser Stelle schon sagen, dass es daher wiedersinnig ist, den Nahrungsmittelanteil, der mit der Entstehung von DMII nicht in Zusammenhang gebracht werden kann (KH), zu Gunsten von Fetten, die aufgrund ihrer hohen Energiedichte Adipositas direkt verursachen, zu verringern. 100 g KH haben eben nur 400 Kcal, 100 g Fett schon 900 Kcal. Ganz abgesehen davon, dass eine solche Ernährungsweise auch noch weitere negative Gesundheitliche Aspekte hat, die aber hier nicht zum Thema gehören.
Wenn es in der diskussion also um das Thema Entstehung Diabetes TYP 2 geht, ist Punkt 1 aussen vor, da er nichts damit zu tun hat.
Diskuttiert man aber über einen bestehenden Diabetes, ist Punkt 2 aussen vor, da nur KH Blutzuckererhöhend wirken. Daher strebt man in der sogenannten Primärtherapie eine Ernährungsumstellung zur Vollwertigen Ernährung und die Erhöhung von Bewegung an. Aus obigem wird ja klar, warum eine Umstellung auf LCHF nur Kontraproduktiv sein kann.
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am 27.02.2015 14:55:45
Wenn ich natürlich Blödsinn schreibe, dann erklär mir doch bitte wieso ich mit Anfang 30 und einem BMI von 18 einen Typ 2 entwickeln konnte, genauso wie meine Schwester. Am "Übergewicht" kann es ja wohl nicht gelegen haben.
Eine weitere Frage wäre, warum so viele dicke Menschen eben keinen Diabetes entwickeln. Aber all dies ist hier ja schon ausgiebig behandelt worden. Wer lesen kann, ist besser dran.
Wenn du weiterhin am Unsinn von purea festhalten willst, dann tu das nur, bringen wird es dir nichts.
Ich allerdings verbitte mir entschieden, daß du meine Aussagen als Blödsinn bezeichnest, Ich weiß sehr wohl wovon ich spreche - ganz im Gegensatz zu purea und ihren alter Egos. Hast du sich schon mal gefragt, warum sie aus allen moderierten Foren hinausgeworfen wurde?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.02.2015 15:03:34
Rainer schrieb:
Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen.
Ja, in der Tat. Auf den ersten Blick scheint es widersprüchlich. Auf der anderen Seite: bei Homöopathie heilt man auch mit der Substanz, die eigentlich den Schaden verursacht.
Wie ich oben bereits schrieb: wirklich interessant ist, ob sich die Werte langfristig stabilisieren und sogar rückläufig verhalten. Dass sie kurzfristig schlechter werden, überrascht ja keineswegs. Die selektive Erhöhung von KH erscheint mir weiterhin nachvollziehbar. Den Körper quasi mit guten KH trainieren, Cholesterin drastisch erniedrigen sowie Fett aus den Zellen quetschen und somit wieder ein besseres Gleichgewicht hinbekommen nebst verringerter Insulinresistenz.
Bearbeitet von User am 27.02.2015 15:04:07. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 16:49:50
EH schrieb:
Wenn ich natürlich Blödsinn schreibe, dann erklär mir doch bitte wieso ich mit Anfang 30 und einem BMI von 18 einen Typ 2 entwickeln konnte, genauso wie meine Schwester. Am "Übergewicht" kann es ja wohl nicht gelegen haben.
Eine weitere Frage wäre, warum so viele dicke Menschen eben keinen Diabetes entwickeln. Aber all dies ist hier ja schon ausgiebig behandelt worden. Wer lesen kann, ist besser dran.
Wenn du weiterhin am Unsinn von purea festhalten willst, dann tu das nur, bringen wird es dir nichts.
Ich allerdings verbitte mir entschieden, daß du meine Aussagen als Blödsinn bezeichnest, Ich weiß sehr wohl wovon ich spreche - ganz im Gegensatz zu purea und ihren alter Egos. Hast du sich schon mal gefragt, warum sie aus allen moderierten Foren hinausgeworfen wurde?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, damit hast Du recht!!!!!!!!!!. Nur leider hast Du meine Nachricht garnicht gelesen und dass ganze hat mit purea null zu tun weil die halte ich für verrückt :)........Ließ meinen Text mal in Ruhe durch ohne gleich wieder auf 180 zu gehen.....ich habe dort ausdrücklich geschrieben dass es genügend Typ2er gibt die schlank sind und den Diabetes wohl von den Genen haben, aber die Mehrzahl eher dick ist, aber da bist Du wohl ähnlich gepolt wie purea die auf Aussagen der DDG keinen Wert legt, aber bitte EH ließ das nächste mal bevor Du wieder abgehst :) -
am 27.02.2015 17:30:50
Die Statistik weist mit jedem Kilo Lebendgewicht mehr Typ2 aus. Aber Ursache kann dabei genauso gut der Typ2 sein, mit dessen Entwicklung man dann mehr zur Zunahme neigt.
Bisher ist nach meiner Kenntnis kein kausaler Zusammenhang wie Kilos verursachen Typ2 nachgewiesen. Vermutet und zu beweisen versucht wird daran, so lange ich denken kann.
------------------------------------------
Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 27.02.2015 19:45:22
Wie meinst du das, kein kausaler Zusammenhang ? Aber es ist doch so...dick sein ist wohl in den meisten Fällen immer noch eine Folge von viel zu viel essen und viel zu ungesund essen...je mehr ich esse und gerade viel ungesundes Zeug, Süsskram, Cola, etc.pp, umso mehr wird doch meine Bauchspeicheldrüse gefordert...Die macht dann früher schlapp als bei "Normalessern", da sie bei denen nicht ständig angetrieben wird und ständig produzieren muss. Das kann man doch so sagen, oder etwa nicht ?! Und nicht nur das...je mehr Gewicht ich auf die Waage bringe, desto mehr Insulin wird doch auch von meinem Körper benötigt... -
Michaelheuer
Rang: Gast -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 27.02.2015 20:52:18
hjt_Jürgen schrieb:
Die Statistik weist mit jedem Kilo Lebendgewicht mehr Typ2 aus. Aber Ursache kann dabei genauso gut der Typ2 sein, mit dessen Entwicklung man dann mehr zur Zunahme neigt.
Ganz von der Hand ist diese These nicht zu weisen: Da Typ 2 Diabetiker zu Anfang viel Insulin ausschütten kann freies Insulin in das Gehirn gelangen dass verursacht Hunger. Ach sheinen bestimmte Fetzellen, die im Verdacht stehen Diabetes zu fördern, Hunger zu verursachen. Von daher haben es warscheinlich Menschen die diese genetische Veranlagung in sich tragen schwerer zu haben abzunehmen als z.B. ich.
hjt_Jürgen schrieb:
Bisher ist nach meiner Kenntnis kein kausaler Zusammenhang wie Kilos verursachen Typ2 nachgewiesen. Vermutet und zu beweisen versucht wird daran, so lange ich denken kann.
Auch wenn es die Meinung am Stammtisch ist, dass Kilos Diabetes Typ 2 verursachen Stimmt diese Aussage. dass Killos allein Diabetes Typ 2 erzeugen nicht. Aber zu den Risikofaktoren zählt das Verhältnis von Körpergröße und Hüftumfang der sogenannte hip-Ratio ebenso Alkohol, Rauchen, wenig Bewegung, genetisches Erbe und einiges mehr. Das sind also Risikofaktoren. Nun muss jeder für sichentscheiden ob er, wenn er dieses Risiko in sich trägt, eingeht oder nicht. Den jeder Mensch geht Risiken ein ob es beim Sport ist ob es beim Reisen in fremde Länder oder auch im eigen Land ist ob es die Lebensführung ist usw. Genau diese Risiken können aber auch etwas positives erzeugen z.B. psychische Zufriedenheit. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 27.02.2015 20:52:18
hjt_Jürgen schrieb:
Die Statistik weist mit jedem Kilo Lebendgewicht mehr Typ2 aus. Aber Ursache kann dabei genauso gut der Typ2 sein, mit dessen Entwicklung man dann mehr zur Zunahme neigt.
Ganz von der Hand ist diese These nicht zu weisen: Da Typ 2 Diabetiker zu Anfang viel Insulin ausschütten kann freies Insulin in das Gehirn gelangen dass verursacht Hunger. Ach sheinen bestimmte Fetzellen, die im Verdacht stehen Diabetes zu fördern, Hunger zu verursachen. Von daher haben es warscheinlich Menschen die diese genetische Veranlagung in sich tragen schwerer zu haben abzunehmen als z.B. ich.
hjt_Jürgen schrieb:
Bisher ist nach meiner Kenntnis kein kausaler Zusammenhang wie Kilos verursachen Typ2 nachgewiesen. Vermutet und zu beweisen versucht wird daran, so lange ich denken kann.
Auch wenn es die Meinung am Stammtisch ist, dass Kilos Diabetes Typ 2 verursachen Stimmt diese Aussage. dass Killos allein Diabetes Typ 2 erzeugen nicht. Aber zu den Risikofaktoren zählt das Verhältnis von Körpergröße und Hüftumfang der sogenannte hip-Ratio ebenso Alkohol, Rauchen, wenig Bewegung, genetisches Erbe und einiges mehr. Das sind also Risikofaktoren. Nun muss jeder für sichentscheiden ob er, wenn er dieses Risiko in sich trägt, eingeht oder nicht. Den jeder Mensch geht Risiken ein ob es beim Sport ist ob es beim Reisen in fremde Länder oder auch im eigen Land ist ob es die Lebensführung ist usw. Genau diese Risiken können aber auch etwas positives erzeugen z.B. psychische Zufriedenheit. -
am 27.02.2015 21:31:35
mag schon sein, mit Sicherheit auch ein Aspekt...dabei ist doch aber auch völligst logisch, dass durch, na ich nenns mal übermäßiges Essen von ungesundem Krempel (der nun mal als Begleiterscheinung eine Gewichtszunahme hat), die BSD ständig gefordert ist und somit um einiges schneller auspowert...ist ja bei vielen anderen Dingen/Organen auch so...wenn ich z.B. einen zu hohen Ruhepuls habe, sagen wir mal um die 90 - 100 Schläge in der Minute (normal 60-80), dann schlägt mein Herz am Tag etliche Male häufiger...klar ist, dass mit den Jahren/Jahrzehnten mein Herz dann auch früher schlapp macht... -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 27.02.2015 22:08:40
Kirstin schrieb:
mag schon sein, mit Sicherheit auch ein Aspekt...dabei ist doch aber auch völligst logisch, dass durch, na ich nenns mal übermäßiges Essen von ungesundem Krempel (der nun mal als Begleiterscheinung eine Gewichtszunahme hat), die BSD ständig gefordert ist und somit um einiges schneller auspowert...ist ja bei vielen anderen Dingen/Organen auch so...wenn ich z.B. einen zu hohen Ruhepuls habe, sagen wir mal um die 90 - 100 Schläge in der Minute (normal 60-80), dann schlägt mein Herz am Tag etliche Male häufiger...klar ist, dass mit den Jahren/Jahrzehnten mein Herz dann auch früher schlapp macht...
Würde man den Menschen mit einer Maschine vergleichen müsste gesagt werden dass der häufige Einsatz eines Gegenstandes die Schwachstellen zu tage fördert. Hat ein Gerät also am Material z.B. Haarrisse wird es bei relativ geringen Kräften an dieser Stelle brechen. Das gleiche Gerät mit Material ohne Haarisse würde ohne Schaden davon kommen. Meiner Meinung nach gibt es kein ungesundes Essen sondern Missbrauch von essen. Oder anders gesagt warum sollten Kohlehydrate schädlicher sein als z.B. Proteine, Fett oder Vitamine? -
am 27.02.2015 22:35:26
Netter, plausibler Vergleich...Du gehst also davon aus, dass der Haariss bereits vorher bestanden hat...und was ist, wenn durch übermäßiges, "ungesundes" Essen erst dieser Haariss entsteht ? In dem Fall an der BSD ? Durch das ständige intakt-sein, durch die Überforderung des Materials, welches dann irg.wann "bricht" und Diabetes diagnostiziert wird...?
Bearbeitet von User am 27.02.2015 22:36:06. Grund: . -
am 27.02.2015 22:47:10
EH schrieb:
Hast du sich schon mal gefragt, warum sie aus allen moderierten Foren hinausgeworfen wurde?
Ich bin noch nie aus irgendwelchen Foren geflogen...und das wird wohl auch seine Gründe haben :-)
Und hast du dich mal gefragt, warum plötzlich alle so erfreulich deutlich deiner abstrusen kannste-eh-nichts-machen und Risiko-hahaha Theorie hier widersprechen? Wenn sogar Michael, dein einstiger treuer Begleiter und Shitstorm Unterstützer lieber mir recht gibt als dir, dann wird es aber spannend ;-)
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am 27.02.2015 22:52:04
Und wie wär das, wenn die gesunden Betas sich mit zunehmenden Aufgaben vermehren, so dass die Last für die einzelnen gleich bleibt?
Standard-Situation die gesunde werdende Mutter. Oder auch für Schwerstgewichte mit völlig gesundem BZ- und Insulin-Verlauf. Ist übrigens bei den weitaus meisten Schwer- und Schwerstgewichten so.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.