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Ende des Lowcarbs?
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am 27.02.2015 00:51:01
....wurde ausreichend und mehrfach, von verschiedenen Personen, im anderen Thread beantwortet...
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Bei Barnard bleibt es weiter interessant. Die Ernährung tut mir ziemlich gut, wie es scheint. Allerdings werde ich mich eher nicht dauerhaft vegan ernähren. Dazu ist mir Fisch zu lieb. Aber Fleisch zu tilgen, das kann ich mir durchaus vorstellen, sehr attraktiv der Gedanke.
Meine Nüchternwerte sind zur Zeit höher als noch vor dem Versuch vor ein paar Tagen. Zu den Nüchternwerten sagt er leider nichts in dem Buch. Nur zum HbA1c. Dieser sinkt nach seiner Methode im Durchschnitt um 1,5%. Interessant ist, dass sich auch der oGtt bei 70% verbessert hat, Studie war aber mit 60 Teilnehmern recht klein.
Dass die Nüchternwerte nun etwas höher sind, ist natürlich keine Überraschung. Da ich nun wieder Carbs lade durch Bohnen und Linsen, müssen die Werte erstmal nach oben gehen. Die interessante Frage ist eher, ob sie sich langfristig stabilisieren und sogar rückläufig werden, wie Barnard es voraussagt. Durch Lowcarb habe ich lediglich eine Stabilisierung erreicht, die sich sehr langsam über ein Jahr etwas nach oben verlagert hat. Genau das sagt Barnard übrigens bei Lowcarb voraus. Ohne Sport sind Werte unter 100 nicht mehr drin. Das war vor einem Jahr noch anders.
Ein wirkliches Problem bleibt weiterhin die Sättigung. Nach einer riesigen Schüssel Salat mit Linsen oder Bohnen bin ich pappsatt. Aber schon nach zwei Stunden beginnt ein flaues Gefühl im Magen. Es ist wirklich irre, man müsste wie eine Schnecke den ganzen Tag Salat fressen.
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Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 07:13:49
Hallo purea
Das klingt ähnlich wie bei mir damals, Ich habe auch zunächst Low Carb versucht und da ich ähnlich sportlich bin wie Du und auch Low Carb mit Sport kombiniert habe, ist der Wert in etwa so geblieben. Ich habe im ersten und auch im zweiten Jahr meinen Nüchternblutzucker durch diese Ernährungsform, teilweise sogar unter 90 halten können. Satt geworden bin ich vor allem durch Käse. ZU Beginn des dritten Jahres ging es dann aber drastisch nach unten mit den Werten und ich konnte mit Ernährung und auch Sport nicht mehr gegensteuern, bis dann die Diagnose Lada stand. ABer wie Du schön sagtest ist man dann ja selbst der Unternehmer für seinen Körper. Damals wurde mir gesagt dass ich schon früher als die Werte noch im halbwegs gesunden Bereich waren und der hba1c noch mit Ernährung zu drosseln gewesen ist, mit Insulin hätte anfangen sollen. ABer da bei mir ja zu Beginn von Typ 2 ausgegangen worden ist (ausser Der Diabetologe der auf Grund des niedrigen hba1c auf Lada bzw. Typ 1 tippte) wurde ich konservativ mit Ernährung und Sport motiviert. Wenn ich Deine Geschichte immer wieder lese sehe ich bei dir ähnliche Werte wie bei mir damals und denke immer mehr wie ´Typ1´ es schreibt dass bei Dir wirklich ein Lada vorliegen wird. Bei einem 2er mit der intensiven Form wie Du sie betreibst (messen, Sport etc.) würde der Nüchternblutzucker sich im gesunden Rahmen einpendeln.
Gruß Michael -
am 27.02.2015 10:13:45
Sorry Michael, bei Purea ist es nicht wie bei dir, deshalb deutet aus meiner Sicht durch ihre vegane Ernährung nichts mehr oder weniger auf LADA hin, als vorher.
Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen - es passt bestens zu Purea.
Bearbeitet von User am 27.02.2015 12:42:06. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 10:29:24
Hi Rainer
Vielleicht hast Du recht, es ist nur so dass es bei mir ähnlich wie bei Ihr gelaufen ist.
Gruß Michael -
ferrato
Rang: Gastam 27.02.2015 13:11:55
Rainer schrieb:
....Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen.....
Willst Du damit behaupten, mit einem Verzicht auf KH wäre der Diabetes heilbar???
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Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 13:23:30
Das will er bestimmt nicht, aber dass KH den Blutzucker nach oben treiben müssen wohl selbst Expertin purea und Du so sehen. Und dass was EH schreibt ist natürlich auch Blödsinn, dass Diabetes nur eine Erbgeschichte sei und nur mit den Genen zusammenhängt. Ich weiss hier hört es ja keiner gerne aber es gibt nunmal genügend Studien die den Zusammenhang zwischen Diabetes und falscher Ernährung zeigen. Natürlich kann dazu eine Disposition zum Diabetes dazukommen, aber bei jedem Menschen der Diabetes hat zu behaupten dass dies von den Genen kommt ist ja schon Wahnsinn. Dann hätte ich gerne mal die Erklärung dafür warum in den letzten Jahrzehnten in denen immer mehr gefuttert wird und die Zahl der schwergeichte zunimmt, die Zahl der Diabetiker so schnell in die Höhe schiesst. Das hat wohl nicht nur mit den niedrigeren Diagnoseschwellen zu tun und die DDG bzw. Bundesregierung würde nicht Millionen in die Werbung stecken um daraufhin zu weisen dass dass Gewicht mit der Entstehung von Diabetes in engem Zusammenhang stehen kann...........Bitte nicht mißverstehen, auch schlaanke Menschen koennen Diabetes Typ2 bekommen , aber prozentual weniger als schlanke, -
ferrato
Rang: Gastam 27.02.2015 14:55:02
Aber Du bemerkst schon, dass hier zwei Themen zusammengeworfen werden, die jede für sich separat betrachtet werden muss:
1. Wie ich weiter oben schon schrieb, hat die Auswertung der Studienlage durch die DGE ergeben, dass mit der höchsten Evidenzklasse (Überzeugend) kein Zusammenhang zwischen dem Kohlenhydratanteil und dem Risiko, an DM zu erkranken, besteht.
2. Du hast recht, Gewichtszunahme ist heute weitverbreitet und dies korelliert direkt mit dem Anstieg von Diabetes TYP II Erkrankungen. Gewichtszunahme entsteht aber nur bei positiver Energiebilanz, d.h. wir essen mehr, als wir verbrauchen.
Allein der gesunde Menschenverstand müsste doch an dieser Stelle schon sagen, dass es daher wiedersinnig ist, den Nahrungsmittelanteil, der mit der Entstehung von DMII nicht in Zusammenhang gebracht werden kann (KH), zu Gunsten von Fetten, die aufgrund ihrer hohen Energiedichte Adipositas direkt verursachen, zu verringern. 100 g KH haben eben nur 400 Kcal, 100 g Fett schon 900 Kcal. Ganz abgesehen davon, dass eine solche Ernährungsweise auch noch weitere negative Gesundheitliche Aspekte hat, die aber hier nicht zum Thema gehören.
Wenn es in der diskussion also um das Thema Entstehung Diabetes TYP 2 geht, ist Punkt 1 aussen vor, da er nichts damit zu tun hat.
Diskuttiert man aber über einen bestehenden Diabetes, ist Punkt 2 aussen vor, da nur KH Blutzuckererhöhend wirken. Daher strebt man in der sogenannten Primärtherapie eine Ernährungsumstellung zur Vollwertigen Ernährung und die Erhöhung von Bewegung an. Aus obigem wird ja klar, warum eine Umstellung auf LCHF nur Kontraproduktiv sein kann.
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am 27.02.2015 14:55:45
Wenn ich natürlich Blödsinn schreibe, dann erklär mir doch bitte wieso ich mit Anfang 30 und einem BMI von 18 einen Typ 2 entwickeln konnte, genauso wie meine Schwester. Am "Übergewicht" kann es ja wohl nicht gelegen haben.
Eine weitere Frage wäre, warum so viele dicke Menschen eben keinen Diabetes entwickeln. Aber all dies ist hier ja schon ausgiebig behandelt worden. Wer lesen kann, ist besser dran.
Wenn du weiterhin am Unsinn von purea festhalten willst, dann tu das nur, bringen wird es dir nichts.
Ich allerdings verbitte mir entschieden, daß du meine Aussagen als Blödsinn bezeichnest, Ich weiß sehr wohl wovon ich spreche - ganz im Gegensatz zu purea und ihren alter Egos. Hast du sich schon mal gefragt, warum sie aus allen moderierten Foren hinausgeworfen wurde?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.02.2015 15:03:34
Rainer schrieb:
Sie "gönnt" sich mehr KH, dadurch steigen die BZ-Werte nach den Mahlzeiten und dann im Nachgang auch die Nüchternwerte. Selbstvertändlich wird auch der HbA1c ansteigen. Das ist eine recht eigenartige Methode, Diabetes "heilen" zu wollen.
Ja, in der Tat. Auf den ersten Blick scheint es widersprüchlich. Auf der anderen Seite: bei Homöopathie heilt man auch mit der Substanz, die eigentlich den Schaden verursacht.
Wie ich oben bereits schrieb: wirklich interessant ist, ob sich die Werte langfristig stabilisieren und sogar rückläufig verhalten. Dass sie kurzfristig schlechter werden, überrascht ja keineswegs. Die selektive Erhöhung von KH erscheint mir weiterhin nachvollziehbar. Den Körper quasi mit guten KH trainieren, Cholesterin drastisch erniedrigen sowie Fett aus den Zellen quetschen und somit wieder ein besseres Gleichgewicht hinbekommen nebst verringerter Insulinresistenz.
Bearbeitet von User am 27.02.2015 15:04:07. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 27.02.2015 16:49:50
EH schrieb:
Wenn ich natürlich Blödsinn schreibe, dann erklär mir doch bitte wieso ich mit Anfang 30 und einem BMI von 18 einen Typ 2 entwickeln konnte, genauso wie meine Schwester. Am "Übergewicht" kann es ja wohl nicht gelegen haben.
Eine weitere Frage wäre, warum so viele dicke Menschen eben keinen Diabetes entwickeln. Aber all dies ist hier ja schon ausgiebig behandelt worden. Wer lesen kann, ist besser dran.
Wenn du weiterhin am Unsinn von purea festhalten willst, dann tu das nur, bringen wird es dir nichts.
Ich allerdings verbitte mir entschieden, daß du meine Aussagen als Blödsinn bezeichnest, Ich weiß sehr wohl wovon ich spreche - ganz im Gegensatz zu purea und ihren alter Egos. Hast du sich schon mal gefragt, warum sie aus allen moderierten Foren hinausgeworfen wurde?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, damit hast Du recht!!!!!!!!!!. Nur leider hast Du meine Nachricht garnicht gelesen und dass ganze hat mit purea null zu tun weil die halte ich für verrückt :)........Ließ meinen Text mal in Ruhe durch ohne gleich wieder auf 180 zu gehen.....ich habe dort ausdrücklich geschrieben dass es genügend Typ2er gibt die schlank sind und den Diabetes wohl von den Genen haben, aber die Mehrzahl eher dick ist, aber da bist Du wohl ähnlich gepolt wie purea die auf Aussagen der DDG keinen Wert legt, aber bitte EH ließ das nächste mal bevor Du wieder abgehst :)