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Ende des Lowcarbs?
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am 28.02.2015 18:55:46
Ok, deiner Meinung nach also so:
ferrato schrieb:
mein Hausarzt vor vielen Jahren mal wöchentlich einbestellt, mir ne Liter Cola spendiert und dann Blut abgenommen, um meine Vorstufe zum Vor-Prädiabetes rechtzeitig zu erkennen
NICHT.
So:
ferrato schrieb:
Leider erfolgt beim TYP2 die Diagnoserstellung oft erst Jahre später
aber auch nicht.
Ja wie denn dann?
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ferrato
Rang: Gastam 28.02.2015 18:59:58
Das hab ich jetzt nicht mehr verstanden........ :-( -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.02.2015 19:09:51
joralo schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
Und nun kommt die zweite Kritik zur Ausgangsthese. Es ist egal wovon jemand zu viel isst ob Kohlehydrate oder Fett oder Proteine alles führt zum selben Ergebniss. Warum soll sich also jemand, der ein Risiko in sich trägt, alles verbieten und eventuell Mangel erleiden wenn es genügt weniger gesamt Energie zu sich zunehmen und /oder mehr zu verbrauchen? Und jemand der weder dass Risiko hat übergewichtig zu werden noch Diabetes zu bekommen sich dem Genuss entsagen?
Sorry, aber das ist "dumm". Gerade jemand in den Anfangsstadien - ohne Insulin oder Medikamente - sollte eben nicht so weiter leben wie bisher und das in sich hineinstopfen, wonach ihm der Sinn steht, wenn genau das den Blutzucker in die Höhe treibt.
1. Ich schrieb über Menschen im Allgemeinen und nicht nur von Diabetikern.
2. Sollte man wissen das der Diabetes Typ 2 an verschiedenen Stellen ansetz.
a) Insulin welches ausgeschüttet wird, wirkt nicht so stark wie es wirken soll. Und zwar schüttet der Körper unterschiedliche Insulin-Typen aus. Einen sehr schnellen und einen der etwas Später kommt. Bei diabetikern Typ 2 ist das schnell auftauchende Insulin gestört. Der später ausgeschüttete wirkt. Deswegen sollen die Patienten besonders Produkte bevorzugen bei denen die Kohlehydrate nur langsam zur Geltung kommen. Ergänzung; und nicht wirklich Low Carb essen, denn der Körper benötig Kohlehydrate.
b.) Körperfett egal ob es durch ein Übermass an Kohlehydrate, Fett Proteinen produziert wird lässt die Insulin-Rezeptoren deformieren wodurch das Insulin nicht mehr wirken kann.
c.) Bei Patienten bei denen das "böse" Fett eine Rolle spielt (siehe auch Waist to Height Ratio.) wird diese Fett, egal durch welche Nährstoffe mehr, wenn sie im Übermass konsumiert werden.
Bearbeitet von User am 28.02.2015 19:22:57. Grund: ergänzung -
am 28.02.2015 19:53:14
Alle Menschen haben, so lange sie denn haben, nur EINE Sorte eigenes Insulin.
Die Ausgabe wird mit 2 verschiedenen Signal-Wegen ausgelöst:
1. Basal: die Glukose im Körperumlauf bestellt ihr Insulin selbst, wenn sie auf die Beta-Zellen trifft.
2. Prandial: Wenn die neu gegessene Glukose ins Blut gelangt, haben Darmhormone, die Inkretine, gerade genau dafür passend neues Insulin bestellt = Inkretin-Effekt.
Wenn der im Vorlauf zum Typ2 immer weiter nachlässt, ist das dann der Inkretin-Defekt. Damit wird immer weniger Insulin gleich mit dem Eintritt der Glukose ins Blut ausgegeben, also immer weniger Erstantwort. Damit gelangt immer mehr Glukose in den Körperumlauf und bestellt sich sein Insulin selbst, wenn es dabei bei den Betas ankommt. Und die geben dann für das Mehr an Glukose auch direkt mehr an Insulin aus.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 28.02.2015 20:22:44
hjt_Jürgen schrieb:
Alle Menschen haben, so lange sie denn haben, nur EINE Sorte eigenes Insulin.
Die Ausgabe wird mit 2 verschiedenen Signal-Wegen ausgelöst:
1. Basal: die Glukose im Körperumlauf bestellt ihr Insulin selbst, wenn sie auf die Beta-Zellen trifft.
2. Prandial: Wenn die neu gegessene Glukose ins Blut gelangt, haben Darmhormone, die Inkretine, gerade genau dafür passend neues Insulin bestellt = Inkretin-Effekt.
Wenn der im Vorlauf zum Typ2 immer weiter nachlässt, ist das dann der Inkretin-Defekt. Damit wird immer weniger Insulin gleich mit dem Eintritt der Glukose ins Blut ausgegeben, also immer weniger Erstantwort. Damit gelangt immer mehr Glukose in den Körperumlauf und bestellt sich sein Insulin selbst, wenn es dabei bei den Betas ankommt. Und die geben dann für das Mehr an Glukose auch direkt mehr an Insulin aus.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Bei versuch es zu vereinfachen hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Der richtige Begriff ist der sog. biphasischer Verlauf. Nach der Nahrungsaufnahme sind zwei Insulin-Peaks zu Beobachten. Der erste Insulin-Peak hat seinen Höhepunkt ca 3-5 min. nach der Nahrungsaufnahme und dauert ca. 10 Minuten an. Danach setz der zweite Peak an, der sehr viel Länger wirkt. -
am 28.02.2015 21:54:08
Genau, für die 2 Phasen wie in dieser Grafik sind die 2 Steuerwege notwendig, die ich skizziert hab. Und wenn der erste Weg Typ2-defekt immer weniger funzt, bleibt immer mehr von der Aufgabe auf der zweiten Phase hängen.
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am 01.03.2015 04:14:31
ferrato schrieb:
Das hab ich jetzt nicht mehr verstanden........ :-(
Wenn du einerseits kritisierst, dass man jede Woche einen oGtt durchführen müsste (btw: sehr überspitzte Darstellung), und anderseits kritisierst, dass T2er oft erst Jahre später diagnostiziert werden, dann wirkt das zumindest fragwürdig. -
am 01.03.2015 04:23:40
hjt_Jürgen schrieb:
Und wenn der erste Weg Typ2-defekt immer weniger funzt, bleibt immer mehr von der Aufgabe auf der zweiten Phase hängen.
.
...die beginnende Rechstsverschiebung. Und wie joralo es mehrfach unterstreicht, ist die frühe Kenntnis in Tateinheit mit Verhaltensänderung die bisher mächtigste Waffe gegen T2 Diabetes. -
ferrato
Rang: Gastam 01.03.2015 07:11:02
purea schrieb:
ferrato schrieb:
Das hab ich jetzt nicht mehr verstanden........ :-(
Wenn du einerseits kritisierst, dass man jede Woche einen oGtt durchführen müsste (btw: sehr überspitzte Darstellung), und anderseits kritisierst, dass T2er oft erst Jahre später diagnostiziert werden, dann wirkt das zumindest fragwürdig.
Die Darstellung sollte auch überspitzt sein :-)
Es gibt einfach keinen Test, der vor erreichen der ersten Diagnoseschwellen schon Flächendeckend durchgeführt werden könnte. Dass die tatsächliche Diagnose oft erst so spät erfolgt, ist sicher nicht schön, liegt aber hauptsächlich daran, dass man dabei keine Schmerzen hat. Erst wenn Folgeerkrankungen sich andeuten und man deshalb zum Arzt geht, z.B. weil man plötzlich innerhalb kurzer Zeit deutlich schlechter sieht, dann wird der DM erkannt.
Aber um dieses Risiko zu verringern, wären schon einfache Maßnahmen hilfreich. Wenn in der Familie z.B. schon DM Typ 2 vorkommt, sollten sich alle 1 Mal im Jahr testen. Denn hier ist das Risiko der genetischen Veranlagung eben höher. Das liegt aber im Verantwortungsbereich des einzelnen. -
am 01.03.2015 07:35:01
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Bearbeitet von User am 01.03.2015 07:39:00. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 08:28:55
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Bearbeitet von User am 01.03.2015 08:31:07. Grund: erweitert -
Michaelheuer
Rang: Gastam 01.03.2015 08:33:14
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Ich würde es noch erweitern ob derjenige häufig an der Imbissbude gesehen wurde und ob er frühzeitigen Haarausfall hatte, danach ein wöchentliches ogtt mit cpeptid Bestimmung.
Ist dass schrecklich eine junge Frau, es ist Samstag nacht wo fast alle auf Piste sind aber sie diskutiert im Internetforum um 4 Uhr früh um Früherkennung bei Diabetes.
Tja einfach traurig für sie -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 08:54:15
Michaelheuer schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Ich würde es noch erweitern ob derjenige häufig an der Imbissbude gesehen wurde und ob er frühzeitigen Haarausfall hatte, danach ein wöchentliches ogtt mit cpeptid Bestimmung.
Ist dass schrecklich eine junge Frau, es ist Samstag nacht wo fast alle auf Piste sind aber sie diskutiert im Internetforum um 4 Uhr früh um Früherkennung bei Diabetes.
Tja einfach traurig für sie
Es gibt sicher schon Studien die belegen dass es eine Korrelation zwischen Internet/ Medienmissbrauch und prädiabetes gibt. Ich glaube sie wurde in der USA angefertigt. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 08:54:17
Michaelheuer schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Ich würde es noch erweitern ob derjenige häufig an der Imbissbude gesehen wurde und ob er frühzeitigen Haarausfall hatte, danach ein wöchentliches ogtt mit cpeptid Bestimmung.
Ist dass schrecklich eine junge Frau, es ist Samstag nacht wo fast alle auf Piste sind aber sie diskutiert im Internetforum um 4 Uhr früh um Früherkennung bei Diabetes.
Tja einfach traurig für sie
Es gibt sicher schon Studien die belegen dass es eine Korrelation zwischen Internet/ Medienmissbrauch und prädiabetes gibt. Ich glaube sie wurde in der USA angefertigt. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 01.03.2015 09:16:06
DM1Diabetes schrieb:
Michaelheuer schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Ich würde es noch erweitern ob derjenige häufig an der Imbissbude gesehen wurde und ob er frühzeitigen Haarausfall hatte, danach ein wöchentliches ogtt mit cpeptid Bestimmung.
Ist dass schrecklich eine junge Frau, es ist Samstag nacht wo fast alle auf Piste sind aber sie diskutiert im Internetforum um 4 Uhr früh um Früherkennung bei Diabetes.
Tja einfach traurig für sie
Es gibt sicher schon Studien die belegen dass es eine Korrelation zwischen Internet/ Medienmissbrauch und prädiabetes gibt. Ich glaube sie wurde in der USA angefertigt.
Es ist echt wahnsinn was hier abgeht, eine Frau revolutioniert dass gesamte gesundheitswesen, ich bin schwer begeistert :) -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 12:04:11
Michaelheuer schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
Michaelheuer schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
purea schrieb:
Ja. Nach Fachkreisen wäre schön viel gewonnen, würde man in Risikogruppen scannen. Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Ich würde das noch um Alkoholabsus erweitern.
Ich würde das noch einmal erweitern um das Alter 45+ und um die Lebensweise (wenig Bewegung, Rauchen, viel Kaffee Trinken ), hba1c im Grenzbereich.
Ich würde es noch erweitern ob derjenige häufig an der Imbissbude gesehen wurde und ob er frühzeitigen Haarausfall hatte, danach ein wöchentliches ogtt mit cpeptid Bestimmung.
Ist dass schrecklich eine junge Frau, es ist Samstag nacht wo fast alle auf Piste sind aber sie diskutiert im Internetforum um 4 Uhr früh um Früherkennung bei Diabetes.
Tja einfach traurig für sie
Es gibt sicher schon Studien die belegen dass es eine Korrelation zwischen Internet/ Medienmissbrauch und prädiabetes gibt. Ich glaube sie wurde in der USA angefertigt.
Es ist echt wahnsinn was hier abgeht, eine Frau revolutioniert dass gesamte gesundheitswesen, ich bin schwer begeistert :)
Spannend ist auch wie weit sich die Diskussion vom Ausgangsthema "Das Ende von LowCarb" entfernt. -
am 01.03.2015 17:08:58
was hat denn bitteschön erhöhter Kaffeekonsum mit der Entstehung von Diabetes zu tun ? -
am 01.03.2015 17:44:26
Nochmal zu Barnard.
Eigentlich ist es lediglich eine auf KH basierende fettfreie vegane Diät. Der Unterschied zu anderen Diäten ist aber nicht nur die angestrebte Gewichtsreduktion, sondern durch die fettfreie Ernährung ohne Tiere eine zusätzliche drastische Erniedrigung des Cholesterin. Da ist der Unterschied zu Lowcarb zu finden. Lowcarb reduziert zwar das Gewicht, der Cholesterinspiegel bleibt aber wegen des vielen Fetts insbesondere auch von Tieren oftmals erhöht.
Zweiter Punkt ist, dass dem Körper weniger Säure zugeführt wird. Der pH-Wert wird basischer, Ketonen fallen natürlich auch nicht mehr an. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 18:38:28
Kirstin schrieb:
was hat denn bitteschön erhöhter Kaffeekonsum mit der Entstehung von Diabetes zu tun ?
siehe hier http://www.uni-duesseldorf.de/kojda-pharmalehrbuch/apothekenmagazin/Editorials/2003-01-02.pdf -
DM1Diabetes
Rang: Gast -
am 01.03.2015 19:22:14
da steht jawohl ganz eindeutig " hoher Kaffekonsum kann das Risiko der Entstehung von DM2 vermindern" -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 01.03.2015 20:28:46
Kirstin schrieb:
da steht jawohl ganz eindeutig " hoher Kaffekonsum kann das Risiko der Entstehung von DM2 vermindern"
Und dann siehe hier http://www.diabetologie-online.de/a/1672602
Leider weißen selbst seriöse Seiten nicht darauf hin. Hingegen wird z.B. beim Rauchen auch das Risiko von Krebs und Hertz Kreislauferkrankungen hingewiesen. http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/testen-sie-sich-diabetes-risiko-25144.php
Für den Stammtisch ist natürlich klar die "Zuckerkrankheit" hat mit dem übermässiger Konsum von Zucker zu tun. Das wird dann noch unterstützt z.B. durch das gluckozentrisches Weltbild der Wissenschaft in den 80ern und 90ern in dem Zucker für Zuckerkranken tabu war. Man erfand die "für Diabetiker geeigneten" Produkte. Die zwar weniger kohlehydratreich waren aber dafür Fetthaltige und Kalorienhalter. Die Folge war das viele Diabetiker eine Verschlechterung ihres Diabetes erlebten. In den 2000 ern wurden diese Produkte aus dem Markt genommen und mit Lowcarb gehen wir eigentlich wieder zurück in die 8üer
Bearbeitet von User am 01.03.2015 21:38:59. Grund: erweiterung -
am 02.03.2015 18:39:41
Kleines Zwischenfazit:
Mein Frühstück besteht nun aus Haferflocken, mit Wasser im Topf erhitzt. Dann auf den Teller und frische Früchte dazu. Was so klingt als würde es nur nach Wasser schmecken, ist in Wahrheit das wohl leckerste Frühstückserlebnis, was ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte. Dazu dann noch Zimt (Cassia, aus Kapseln als Extrakt, entkumarisiert). Die Menge an Haferflocken ist relativ gering mit 60-70g. Aber es quillt sehr gut auf, so dass ein recht ordentlicher Teller entsteht. Ein Apfel und eine Orange habe ich frisch reingeschnibbelt.
Mein Wert 45 min nach dem Teller: 140. Da war ich schon wieder etwas enttäuscht. Nach weiteren 15 Minuten dann aber schon 108. Bevor ich nun zu Lobeshymnen aushole, dass sich meine Rechtsverschiebung auffällig rückläufig verhält, warte ich natürlich noch ein paar Tage ab. Es ist aber zumindest schon mal bemerkenswert.
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am 05.03.2015 23:09:31
Aaaaaja, das sieht ja nun schon ganz anders aus. Ich habe etwas zu spät gemessen. Statt nach 45 Minuten und 60-70g Haferflocken, gekocht, dazu frische Früchte, habe ich vorhin mal engmaschig gemessen:
10min/109
30min/212
40min/197
laufen
120min/124
Wer hätte gedacht, dass Oatmeal nach 20 Minuten schon derart heftig reinklatscht und nicht nach der überall propagierten 60-Minuten-Regel.
Ich würde sagen: Auf "Wieder"sehen, Barnard :-)
Solche Spitzen kann ich keinesfalls länger testen mit dem ganz vagen Verdacht, es könnte sich ja demnächst besser einpendeln.
Die 140/45min und 108/60min vom Vorpost waren nichts anderes als eine heftige Reaktion der BSD, die ich aufgrund des zu späten Messens nicht mitbekommen habe. Der Wert war nach 20-30 Minuten garantiert über 200.
Bearbeitet von User am 05.03.2015 23:13:50. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 06.03.2015 07:46:39
Hi purea
Aber dann weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr warum du bei dir noch immer von Prädiabetes sprichst? Nach so einem nicht gerade orpulenten frühstück über 200 zu haben spricht für mich für einen Diabetes. Wenn Du ne halbe Stunde nach diesem Frühstück beim Arzt gewesen waerest haettes du über 200 gehabt und du weisst bei beliebigen essen irgendwann am tag über 200 garantiert die Diabetes Diagnose.
Ich würde dass an deiner Stelle noch mal wiederholen und wenns dann wieder so hoch auspendelt ist wohl leider wirklich die Diagnose :willkommen im club :(